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DASS DAS EISSTADION EIN SANIERUNGSFALL IST, IST HINLÄNGLICH BEKANNT — Erhebliche Kosten für die Stadt

DASS DAS EISSTADION EIN SANIERUNGSFALL IST, ist hinlänglich bekannt.

Vor allem die marode Dachkonstruktion muss erneuert werden, um den Sportbetrieb dauerhaft aufrechterhalten zu können. Auf die Stadt kommen daher in den nächsten Jahren erhebliche Kosten zu. Auch wenn die konkreten Planungen noch nicht abgeschlossen sind: Auf mindestens 15 Millionen Euro brutto wird man sich wohl einstellen müssen. Finanzielle Hilfe von staatlicher Seite käme da wie gerufen. Ein Hoffnungsträger ist der Bund: Der hat in der Vergangenheit die Modernisierung der Eisstadien in Straubing und Deggendorf mit jeweils rund zwei Millionen Euro gefördert. Eine ähnliche Geldspritze wünscht sich Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP) nun auch für seine Stadt: „Für uns wäre es schon eine enorme Hilfe, wenn uns der Bund in einem ähnlichen Umfang unterstützen würde.” In Florian Oßner (CSU) hat Putz einen Fürsprecher gefunden. Der 37-Jährige, der den Wahlkreis Landshut- Kelheim als Direktabgeordneter im Bundestag vertritt, sagte dem OB bei einem Ortstermin im Eisstadion seine Unterstützung zu. „Landshut ist eine Eishockey- Hochburg, hier wird seit Jahrzehnten herausragende Nachwuchsarbeit geleistet”, so Oßner. „Davon profitiert der Eishockeysport bundesweit, nicht zuletzt auch die deutsche Nationalmannschaft.” Insofern werde er dafür werben, dass „der Bund die Stadt bei den Kosten für das Eisstadion unter die Arme greift”. Ein Versprechen, dass Putz erfreut zur Kenntnis nahm. Ob und welche Fördermöglichkeiten es geben wird, kann man laut Oßner wegen der am 24. September anstehenden Bundestagswahl heute noch nicht sagen. Darüber wird das neu gewählte Parlament befinden. „Es bestehen aber gute Chancen, dass ein erfolgreiches Förderprogramm für unsere Kommunen in Bayern auch weitergeführt wird”, so Oßner.

BU Foto 1:

Baureferent Johannes Doll (links), Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) beim Ortstermin im Eisstadion

BU Foto 2:

Baureferent Johannes Doll (im Vordergrund) und OB Alexander Putz studieren mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Mitte) die Pläne des Eisstadions.

Fotos:

Stadt Landshut