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DAS ZIMBRISCHE IST DER ÄLTESTE BAIRISCHE DIALEKT – Jedem Baiern war früher das Wort “Vroatschoaft” bekannt

Bildtext: : Zimbrisch-Konversationsgruppe in Kremshub mit von rechts, Jakob Oßner, Dr. Remigius Geiser, Alois Tremmel, Lisbeth Auer, Hans Geiselbrechtinger

Das Zimbrische ist der älteste bairische Dialekt

Regelmäßig treffen sich Freunde der bairischen und zimbrischen Sprache in Kremshub um in lockerer Unterhaltung ihre Mundartkenntnisse in Bairisch und Zimbrisch aufzufrischen und zu vertiefen. Diesmal stieß auch Alois Tremmel, der weithin bekannte bairische Mundartdichter aus Wambach bei Erding zur Konversationsgruppe. Der 85-jährige begeisterte mit seinem Dialektwortschatz der früher bei uns von allen Menschen gesprochen und verstanden wurde. Vieles von seinem Gerede “Garaida” ist auch heute noch in der zimbrischen Bauernsprache lebendig. So wusste natürlich früher jeder Mensch in Bayern wenn von der “Vroatschoaft” die Rede war. Gemeint war nicht die Freundschaft sondern die Verwandtschaft.

Im Zimbrischen heißt das Wort “verwandt” eben “vraint” für vroat, oder “zo dem ha ma a vroat” sogt Muada zom Kind. Zu dem sind wir auch verwandt, sagt die Mutter zum Kind.  Alle an der Mundart, dem Zimbrischen und am bayerischen Dialekt Interessierte sind für Samstag den 07. September, ab 10.00 Uhr, in der Veldener Schule willkommen. Hier geht es mit dem von Funk und Fernsehen bekannten bayrischen Mundartprofessor Dr. Anthony Rowley in der Jubiläumsveranstaltung “50 Jahre Cimbernkuratorium Bayern e.V.” um die Herkunft, Sprache und Geschichte der Zimbern und Bayern. Alle Interessierten sind dazu willkommen.

 

–  J. Oßner –

 

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