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Das Salzdorfer Tal, die Ochsenau und die Wahrheit!

Foto: Die Ochsenau im Spätsommer

Öffentliche Klarstellung:

In der LZ vom 22.12.2014, Seite 29 “Adventlich geht anders” steht unter anderem:

“…Elke März-Granda (ÖDP) erinnerte ihrerseits Schnur daran, dass er beim Salzdorfer Tal gegen ein Gutachten gestimmt hatte, das die Verwaltung erstellt hatte.”

Dazu ist zu bemerken:

1. Ein objektives naturschutzfachliches Gutachten für das Salzdorfer Tal wurde von mir und der CSU-Fraktion beantragt. Allerdings nicht, dass es von der Verwaltung selbst erstellt wird.

2. Ergebnis des Gutachtens war die größte Bedrohung durch weitere Bebauungen aufgrund der zunehmenden Bevölkerung in Landshut.

3. Nachdem nur der Stadtrat selbst eine weitere Bebauung ermöglichen könnte, ich Mitglied dieses Gremiums bin und eine weitere Bebauung mit großer Mehrheit im Stadtrat abgelehnt wird, habe ich nicht gegen das Gutachten, sondern gegen die Einleitung eines Verfahrens zur Ausweisung eines Landschaftsschutzgebietes (LSG) gestimmt.

4. Über das Gutachten wurde in keiner Sitzung abgestimmt. Das wäre auch unsinnig, da es lediglich den Stadträten als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Inwieweit es sinnvoll war, dieses Gutachten durch einen städtischen Bediensteten anfertigen zu lassen kann bezweifelt werden.

Fazit: Die im Stadtrat getroffenen Behauptung ist, wie so viele andere, unwahr!

Landshut, 22.12.2014

Rudolf Schnur, Stadtrat