Home Allgemein DA SAGT MAN IMMER: “Wir können nichts, und dann machen wir so...

DA SAGT MAN IMMER: “Wir können nichts, und dann machen wir so was!” — Projekt der Keramikstätte Landshut und Kellinghusen

Da sagt man immer wir können nichts, und dann machen wir so was!“ 

 

Das war die Aussage eines jugendlichen Teilnehmers am Projekt, nach längerer Betrachtung der drei großen Wände, nachdem er sich die Hände gewaschen hatte. Wie schön !

Die beiden Keramikstädte, Landshut in Bayern und Kellinghusen in Schleswig-Holstein, haben sich nämlich mit ihren Institutionen zusammen getan und man hat, unter der Leitung von Annette Ody (Keramikschule Landshut), seit zwei Jahren ein Projekt durchgeführt, dass jetzt im August fertig gestellt werden konnte.

Unterstützt haben das Projekt die ansässigen Keramischen Werkstätten in Kellinghusen: Mathias Frank, List- Keramik, Susanne Ehmling und die Werkstatt des KCK- Keramikcentrum. Sie haben ihre Öfen zur Verfügung gestellt.

Geplant und umgesetzt wurde ein Gestaltungsvorhaben für viele Hände (kundige und unkundige), für Landschaftliches; für Sichtweisen “Gegen die Erkennbarkeit”; für Ah-Erlebnisse bei Nahsicht und Oh- Erlebnisse bei Fernsicht; für Ruhe und Ruhelosigkeit und für immer wieder neue Entdeckungen bei Augenspaziergängen auf den großen keramischen Gemälden. Besichtigt werden können die Wandgemälde aus Keramik am neuen Amtsgebäude in Kellinghusen, mitten im Zentrum.

Die Institutionen: 

Keramikschule Landshut, der KCK- Keramikcentrum Kellinghusen und die BiBeKu- Gesellschaft für Bildung Beruf Kultur, die sich um die Bildung von “Jugend ohne Beruf” bemüht, haben für das neue Ämtergebäude drei keramische Wände gebaut.