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CSU SETZT SICH EIN — Kreuzung der Staatsstraßen 2142 und 2143 in Rottenburg soll entschärft werden

Pressemitteilung

Die Kreuzung der Staatsstraßen 2142 und 2143 in Rottenburg soll entschärft werden.

Dafür setzt sich die CSU in Stadt und Landkreis ein.

Am Freitag haben sich Parteivertreter um den Ortsvorsitzenden Markus Kutzer, Stadtratsfraktionsvorsitzenden Lauri Seidl, Landtagsabgeordneten Florian Hölzl und Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner vor Ort mit Manfred Dreier, Leiter des Bereichs Straßenbau des Staatlichen Bauamts Landshut, getroffen. Die CSU fordert den Bau eines Kreisverkehrs an dem Knotenpunkt nordwestlich des Stadtzentrums, an dem sich vor Kurzem erst wieder ein schwerer Unfall ereignet hatte. Dreier sagte zu, die Verkehrsströme durch eine Videobeobachtung zu untersuchen und die Sicherheitslagezu analysieren.

An der Kreuzung wurde bereits vor etwa 20 Jahren eine Sichtschutzblende entlang der Straße nach Pattendorf aufgebaut, damit die Fahrzeuge direkt an der Einmündung stehen bleiben müssen. Doch trotz eingeschränkter Sicht und Stoppschilds fahren viele Autos, Lastwagen und Motorräder ohne anzuhalten in die Kreuzung ein. Gleichzeitig sind viele Verkehrsteilnehmer aus und in Richtung Rottenburg zu schnell unterwegs. Und zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten macht die Sonneneinstrahlung in Fahrtrichtung Elsendorf die Lage noch unübersichtlicher und gefährlicher.

Stadtrat steht hinter Kreisverkehr-Plan

„Die Kreuzung ist ein spürbarer Unfallschwerpunkt und muss dringend verbessert werden“, forderte der Verkehrspolitiker Oßner. Die CSU favorisiere dabei einen Kreisverkehr. Positives Beispiel sei der neu errichtete Kreisverkehr in Velden an der Kreuzung der B 388 zum Gewerbegebiet: „Die Unfallzahlen sind dort von bis zu 15 pro Jahr auf nahezu Null gesunken. Das Gleiche streben wir nun auch für Rottenburg für mehr Verkehrssicherheit an“, so Oßner. Wie Seidl erklärte, stehe die Stadt Rottenburg hinter dieser Forderung: „Der Stadtrat hat sich einstimmig für einen Kreisverkehr ausgesprochen.“ Auch Florian Hölzl sicherte seine Unterstützung zu.

Laut Baudirektor Dreier nimmt das Staatliche Bauamt den kürzlich geschehenen tragischen Unfall zum Anlass, die Verkehrssicherheit an dem Knoten zu untersuchen gegebenenfalls neu zu bewerten. „Vorgesehen sind eine vertiefte Analyse der Unfallursachen und eine Videobeobachtung der Verkehrsströme.“ Man werde genau hinschauen, aber weil ein Kreisverkehr rund 500 000 Euro kosten würde, sollten sachlich objektiv auch andere Lösungsmöglichkeiten geprüft werden.

Sollte es schließlich tatsächlich auf einen Kreisverkehr hinauslaufen, sei nach allen notwendigen Planungen im Jahr 2018 mit dem Baubeginn zu rechnen. Die Rottenburger CSU mit Markus Kutzer an der Spitze brachte grundsätzlich noch den Anschluss einer neu gestalteten Kreuzung an den Radweg nach Pattendorf ins Spiel. Dadurch könnten vor allem viele Kinder künftig noch sicherer das Schulzentrum, die Mehrzweckhalle und das Schwimmbad der Stadt erreichen.

Bildtext:

Die CSU-Vertreter um Ortsvorsitzenden Markus Kutzer (Zweiter von links), Stadtratsfraktionsvorsitzenden Lauri Seidl (rechts), Kreisrat Siegi Ziegler (links), Landtagsabgeordneten Florian Hölzl (Vierter von rechts) sowie Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten für Verkehr, Florian Oßner (Dritter von links) waren sich beim Treffen mit Baudirektor Manfred Dreier (Mitte) vom Staatlichen Bauamt einig, dass die Verkehrssicherheit an der Kreuzung der Staatsstraßen 2142 und 2143 verbessert werden muss.

-hjl-