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CSU-Ortsverband thematisiert die Verkehrslage im Landshuter Osten

CSU-Ortsverband thematisiert die Verkehrslage im Landshuter Osten

In der letzten Sitzung des CSU-Ortsverbandes Landshut-Ost zeigte man sich sehr erfreut über den vom Staatl. Straßenbau, im Rahmen eines Runden Tisches vorgelegten Lösungsvorschlag, mit einer Überführung über die B 299 an der Kreuzung auf Höhe der JVA Landshut.

Bereits seit dem Jahr 1998 ist der Ortsverband (OV) daran interessiert eine optimale Lösung für diese Kreuzung zu finden. Die CSU-Stadträte aus dem Landshuter Osten setzen sich daher durch die verschiedensten Initiativen und mehreren Ortsbegehungen für eine Umgestaltung dieser gefährlichen Kreuzung ein. Die im Oktober 2013 vom Straßenbauamt durchgeführte Verkehrszählung brachte nun die Zahlen auf den Tisch. Mit einem täglichen Fahrzeugaufkommen von ca. 36.500 auf der Bundesstraße und ca. 7.500 Fahrzeugen auf der städt. Straße (aus Richtung Weickmannshöhe) ist das Verkehrsaufkommen immens und ein Einfahren in die B 299, insbesondere bei schlechter Sicht, gefährlich.

Vom OV wird auch angeregt, die Fahrbahn zwischen der JVA und der Abzweigung nach Geisenhausen auf drei Spuren zu erweitern, um in dem Bereich die Unfallgefahr zu senken. Immer wieder kommt es durch riskante Überholmanöver zu schweren Verkehrsunfällen.

Um diese Problematik näher zu erörtern, möchte der Ortsverband in nächster Zeit Vertreter des staatl. Bauamtes einladen um über das weitere Vorgehen zu diskutieren.

 

Der OV hat auch die Brückensanierung der Konrad-Adenauer-Straße angesprochen. Das endgültige Ergebnis hierzu wird voraussichtlich im April 2014 mitgeteilt werden. Hier stellt sich die Frage ob die beiden Brücken „nur“ saniert oder doch neu gebaut werden müssen. Die Untersuchung der beiden Brücken im Ortsbereich von Landshut wird derzeit im Rahmen einer bundesweiten Untersuchungsreihe an Brückenbauwerken vor Baujahr 1970, von einem Ingenieurbüro durch geführt.

Die dadurch entstehenden Verkehrsprobleme sind nicht zu unterschätzen. Ein Ausweichkonzept liegt derzeit weder vom Staat noch von der Stadt Landshut vor.

Rudolf Schnur, Stadtrat und Teilnehmer des Runden Tisches, berichtet auch darüber, dass der Staatliche Straßenbau die Brückenmaßnahmen schnellstmöglich durchführen will. Der Grund ist einfach, da die B 15neu bis ca. 2018 an der A92 vorläufig enden wird. Bei einer noch nicht abgeschlossen Baumaßnahme an den Brücken, wäre ein Verkehrskollaps vorprogrammiert. Dies muss unbedingt verhindert werden. Eine Verbreiterung der Geh- und Radwege auf den beiden Brücken im Zuge der Konrad-Adenauer-Straße wäre nach Ansicht der Staatsbehörde nur bei einer Erneuerung der Bauwerke möglich und vertretbar. Schnur stellte in Aussicht von den Stadtwerken prüfen zu lassen, in wie weit es finanziell vertretbar wäre, gemeinsam mit der geplanten Neuverlegung der Fernwärmeleitung über die Große Isar einen Fußgänger- und Radfahrersteg zu errichten.

 

Bei der Vorstandssitzung wurde noch ein weiteres Verkehrsproblem besprochen, welches auch wieder den Landshuter Osten treffen würde. Bei einem Weiterbau der B 15neu bis Dirnau würde der Verkehr auf der LA 14 um geschätzte 7.000 Fahrzeuge am Tag steigen. Hier stellt sich die Frage ob diese Straße einem solchem Verkehrsaufkommen gewachsen ist, vor allem auf Höhe Gretlmühle. An dieser Stelle verläuft die LAs 14 zwischen der Isarhangleite und einem Landwirtschaftsbetrieb. Ausweichmöglichkeiten sind nicht vorhanden.

Der Ortsverband Landshut-Ost wird sich auch zukünftig dieser Verkehrsprobleme annehmen und sich für eine bestmögliche Lösung einsetzen.

Für den Ortsverband Landshut-OST

Georg Stemberger                                                            Ludwig Schnur

Schriftführer                                                                    Stellv. Vorsitzender