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CSU für Bienenschutzprogramm

17. Juni 2013

An den

Stadtrat der Stadt Landshut

Rathaus

Antrag

Albert Einstein sagte einst:

“Wenn die Bienen aussterben hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.”

Keine Bienen – keine Blütenbestäubung – keine Pflanzen – keine Tiere – keine Menschen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Fachzentrum Bienen der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, den Kleingärtnern und Gartenbauvereinen, sowie insbesondere dem Landesverband Bayerischer Imker e.V. ein Bienenschutzprogramm für Landshut zu entwerfen und durch zu führen.

Unter anderem kommen dazu in Betracht:

1. Koordinierung eines Pflanzplanes für die Stadt im Rahmen der Biodiversitätsstrategie hinsichtlich eines besonderen Nutzens für die Bienen,

insbesondere nahrhafte Pflanzen.

2. Städtische Grünflächen gewinnen sehr an Attraktivität, wenn vermehrt Blütenpflanzen angebaut werden. Geeignete Grünflächen könnten mit

Blütenpflanzen angereichert werden. Die Mähzeiten der Grünflächen könnten so angesetzt werden, dass die Vermehrung von Blütenpflanzen gefördert wird.

3. Schädlingsbekämpfung, über die Bestimmungen des Pflanzenschutzgesetzes hinausgehend, vermeiden bzw. auf das Mindestmaß beschränken. Keine giftigen Spritzmittel, die in der EU verboten sind, in Einzelfällen verwenden.

4. Bürger / Schulen mit ins Boot holen: Informationsveranstaltungen und Aktionen

5. Vermeidung von technischen Anlagen in Wohngebieten, die bei Bienen zu Orientierungsstörungen führen;

Das Problem des Bienensterbens muss aktiv und langfristig angegangen werden.

 

Mehr Informationen über Bienenschutz: www.bienenschutz.org

 

Drei für Bienen schädliche Pestizide dürfen von Dezember an nicht mehr für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle verwendet werden. Die EU-Kommission bestätigte das Verbot von Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam, nachdem zuvor 15 EU-Staaten, darunter Deutschland, sich für ein Verbot ausgesprochen hatten. Zusammen mit Protesten und weiteren Petitionen haben die Petitionen von Waltraud Schmid und Mark Müller erfolgreich öffentlichen Druck gemacht.