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CSU-Arbeitskreis Energiewende kommt den Forderungen aus Niederbayern nach

Der CSU-Arbeitskreis Energiewende in Nürnberg hat eine Reihe von Forderungen an die CSU, die beim bevorstehenden Parteitag eingebracht werden endlich vom Bezirksverband Niederbayern übernommen.

Das bisherige Mitglied im Landesvorstand, der Landshuter Stadtrat Rudolf Schnur – er war seit der Gründung   gewähltes Mitglied des Landesvorstandes und trat nun aus Enttäuschung über die weitgehend wirkungslosen Abläufe nicht mehr an – zeigt sich erfreut darüber, dass jetzt wenigstens einem Teil seiner Forderungen Nachdruck verliehen wurde.

Siegfried Balleis | Bild: picture-alliance/dpa

Auf dem Bild: der bisherige Landesvorsitzende Dr. Siegfried Balleis aus Erlangen

Seit der Gründung des Arbeitskreises trat er für die Einrichtung einer  Task-Force zur Energiewende ein. Diese müsse direkt bei Ministerpräsident Horst Seehofer angegliedert sein, statt beim von Ilse Aigner geführten Wirtschaftsministerium.

Forderungen des Arbeitskreises

Der Arbeitskreis spricht sich für den Ausbau eines dezentralen Energiesystems aus. Ein Energiefonds könne dazu finanzielle Anreize schaffen, heißt in einem neuen 18-seitigen Positionspapier zur Energiewende. Darin fordern die CSU-Energiepolitiker auch einheitliche gesetzliche Regelungen bis auf europäische Ebene. Diese müssten auf alle Bereiche der Energiewende abgestimmt sein. Neben Strom auch auf Wärme, Kälte, Strom und Mobilität. Der Arbeitskreis schlägt in seinem Papier zudem vor, noch mehr genossenschaftlich organisierte Energiebetriebe zu gründen. Das erhöhe unter den Bürgern die Akzeptanz für die Energiewende.

“Energiewende ganzheitlich anpacken”

Die Positionsschrift hat den Titel “Energiewende ganzheitlich anpacken: Produktion – Verteilung – Speicherung – Nutzung”. Sie wurde heute bei der Landesversammlung des CSU-Arbeitskreises in Nürnberg verabschiedet. Die Arbeitskreisführung will das Papier beim nächsten CSU-Parteitag am 20. November als Antrag zur Abstimmung einreichen.

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