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Coronavirus: Aktuelle Informationen aus dem Klinikum

Die Intensivmedizinerin Dr. Caroline Mögele-Schmid und Marcus Utvic, Pflegerischer Abteilungsleiter der internistischen Intensivstation (1i), bei der Untersuchung eines beatmeten Covid-19-Patienten. Dafür ist die volle Schutzausrüstung notwendig, inkl. FFP2-Maske, Schutzbrille, –kittel und Handschuhe.

Pressemitteilung

Besucherverbot wird verlängert – Fallzahlen steigen weiter an
Derzeit werden auf den Covid-19-Normalstationen des Klinikums 37 infizierte Patienten sowie 11 Verdachtsfälle behandelt. Auf der Intensivstation befinden sich inzwischen sieben positive Patienten, von denen drei beatmet werden, sowie ein Verdachtsfall. Insgesamt werden somit 56 Patienten mit Covid-19-Zusammenhang behandelt (Stand: 25.11. 17:30). Zum Vergleich: Im Frühjahr waren es in der Spitze 65 Covid-19-Patienten.
„Die Situation hat sich leider nicht entspannt“, berichtet Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Im Klinikum sind nach wie vor sehr viele Covid-19-Patienten in Behandlung.“ Seit Ende Oktober sind die Patienten-Zahlen im städtischen Krankenhaus stetig nach oben gegangen – Mitte November sogar sprunghaft. Auf der Intensivstation steigt die Zahl der Coronavirus-Erkrankten, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen, weiter an. „Bei den Patienten auf den drei Corona-Normalstationen beobachten wir im Moment eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau“, so Dr. Ostwald. „Zusätzlich infizieren sich leider auch zunehmend Mitarbeiter mit dem Covid-19-Virus. Dies macht uns einerseits sehr betroffen, auf der anderen Seite reduzieren sich die Behandlungskapazitäten zusätzlich. Um alle Infektionen zu erfassen, testen wir pro Tag ungefähr 200 Mitarbeiter routinemäßig. Wir sind unseren Mitarbeitern unglaublich dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz für die Patienten.“
Besucherverbot wird verlängert
Die Corona-Einsatzleitung des Klinikums hat aufgrund der derzeitigen Situation beschlossen, das Besucherverbot bis mindestens Donnerstag, 10. Dezember, zu verlängern. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, so Geschäftsführer Dr. Philipp Ostwald. „Uns ist bewusst, dass die Fürsorge der Angehörigen eine große Rolle im Genesungsprozess spielt. Jedoch sind wir einhellig der Meinung, dass es in der derzeitigen Situation das Richtige ist, den Besucherverkehr im Klinikum weiterhin zu beschränken.“ Ausnahmen sind nur nach Rücksprache, zum Beispiel für werdende Väter, bei der Begleitung Sterbender oder in sonstigen dringenden Fällen möglich.
Aktuelle Regelung für Geburten
Für Geburten gilt aktuell am Klinikum Landshut: Werdende Mütter melden telefonisch zur Geburt an unter Tel. 0871/698-12493. Werdende Väter dürfen bei der Geburt im Kreißsaal oder während des Kaiserschnitts dabei sein. Sie müssen jedoch einen Mundschutz tragen und frei von Erkältungssymptomen (z.B. Fieber, Husten, Schnupfen) sein. Außerdem dürfen sie vier Wochen vor der Geburt keine Coronavirus-Infektion gehabt haben sowie 14 Tage davor nicht in Risikogebieten gewesen sein und keinen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Patienten gehabt haben. Im Wochenbett dürfen Väter ebenfalls zu Besuch kommen: eine Stunde pro Tag von 14 bis 17 Uhr. Bei weiteren Fragen können sich werdende Mütter an den Kreißsaal, Tel. 0871/698-3239, wenden.

Foto: Klinikum Landshut gGmbH