Home Allgemein Bürgertreffen im Stadtosten: Wohnen und Verkehr im Mittelpunkt

Bürgertreffen im Stadtosten: Wohnen und Verkehr im Mittelpunkt

Zu ihrem Monatstreffen im April fand sich der CSU-Ortsverband Landshut-Ost im Nebenzimmer des “Kastanienhofes” an der Schützenstraße ein.

Der Ortsvorsitzende und Stadtrat Rudolf Schnur konnte neben Mitgliedern auch interessierte Bürger begrüßen. Auf die verschiedenen von den Bürgern eingebrachten Themen wurde ausführlich eingegangen und manches Mal ausführlich, engagiert, aber immer fair diskutiert. Ein Dauerbrenner ist natürlich der Verkehr und seine Belastungen im Stadtosten. Der Bogen spann sich hierbei von den bevorstehenden Sanierungen der Brücken im Zuge der B 299 Konrad-Adenauer-Straße bis hin zur steigenden Verkehrsbelastung der Auwaldsiedlung, insbesondere der Schönaustraße.
Hierbei wurde für das Neubaugebiet “Schönbrunner Wasen” erneut eine weitere Erschließung von der LA 14 über das Terrain des Biomasse-Heizkraftwerks gefordert. Schnur führte dazu aus, dass er mit diesem Vorschlag bereits im Bausenat unterlegen sei. Der Umstand, dass in Landshut der Zuwachs der Einwohner weitaus rascher vor sich geht, als die Infrastruktur nachzieht war Konsens.
Angesprochen wurden auch Themen wie die Alte JVA, das Loretokloster und die Zukunft des Verkehrslandeplatzes Ellermühle.
Zur Freude der Mitglieder gaben die beiden Stellvertretenden Ortsvorsitzenden Georg Stemberger und Hans-Helmut Krause die steigenden Mitgliederzahlen (zweitstärkster Ortsverband von sieben in Landshut) und das neue Logo des Ortsverbandes bekannt. Daraus lässt sich nun leicht entnehmen, dass der Ortsverband für 42 % der Fläche der Stadt und für 21 % der Einwohner unserer Stadt zuständig ist.
Nachdem die Frage an ihn bezüglich des Mahnmales am Hauptbahnhof gerichtet wurde, ergriff Stadtrat Schnur die Zeit um ausführlich über die Differenz in der veröffentlichten Darstellung (Leserbrief einer Frau Pausinger) und der Wirklichkeit aufzuklären. Einmütig wurde bedauert und verachtet, dass ein durchsichtiger politischer Disput auf dem Rücken von Kriegsopfern ausgetragen wird.
Mit der Hoffnung auf eine künftig würdigere Behandlung des Anliegens Mahnung vor Krieg und Gewalt und dem Gedenken an die Opfer schloss der Ortsvorsitzende das erfreulich sachliche und harmonische Treffen.