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Bündnis Ukraine Hilfe in Landshut schickt den 100sten LKW mit gespendeten Schulmöbeln nach Irpin

+ + + Presse Information des Bündnis Ukraine Hilfe + + +

100ste Laster des Bündnis Ukraine Hilfe unter beisein unseres Landshuter Oberbürgermeisters Herrn Putz, feierlich in Richtung Kiew verabschiedet. Der 40 Tonner ist vor allem mit Schulmöbeln beladen und wird so die Wiederaufnahme des Unterrichts für Grundschüler in einer Irpiner Schule ermöglichen.

Schule in den Krisengebieten ist nicht leicht und findet mittlerweile oftmals nicht mehr in den eigentlichen Schulräumen, sondern in den bombensicheren Kellern der Gebäude statt und ist für die Kinder sehr wichtig. Nicht nur für die Bildung, sondern auch, um sie von dem grausamen Geschehen, dass um sie herum stattfindet und sie in ihren jungen Jahren nicht erleben sollten, abzulenken. Viele von den Kindern haben Elternteile, Familienangehörige oder Freunde verloren, sind schwer traumatisiert. 

Daher freut sich das Bündnis Ukraine Hilfe, mit der Unterstützung vieler Spender aus Niederbayern, hier ein bisschen Alltag in das Leben der Kinder zurückbringen zu können. 

Um diesen Transport zu ermöglichen, waren viele helfende Hände am Werk. 

Allen voran die Gemeinde Altdorf, vertreten durch ihren Bürgermeister Herrn Stanglmaier, von der die Schulmöbel für über 250 Schüler gespendet wurden. Stühle, Tische, Tafeln, Bänke, Regale und Schränke, alles was nach der Renovierung der Grundschule in Altdorf nicht mehr eingesetzt werden konnte, durfte vom Bündnis Ukraine Hilfe abgeholt werden. Initiatorin der Aktion ist die ehrenamtliche Helferin Sigrid Hochriegl die sich für das Bündnis stark macht.

Nachdem die Möbel von ukrainischen und einheimischen Helfern ins Lager gebracht wurden, gestaltete sich die Organisation des Transports in die Ukraine erstmal sehr schwierig, da erst eine Schule gefunden werden muss, die wieder in Betrieb genommen werden kann, ein Transport, der die entsprechende Größe hat und auch in das Krisengebiet fährt und natürlich auch die Finanzierung des Fahrzeugs. Hier gelang es Herrn Sawjuk, auch ein aktives Mitglied des Bündnis Ukraine Hilfe, Kontakt zur aktuellen Stadtverwaltung in Kiew herzustellen. Von hier aus wurde eine Schule gesucht, die das komplette Equipment dringend benötigt. Fündig wurde die Stadtverwaltung in der Stadt Irpin, die schon relativ früh wieder befreit werden konnte und aus der von schrecklichen Greultaten der russischen Besatzer in den deutsch Medien mehrfach berichtet wurde.  

Mittlerweile liegt uns ein Dankesschschreiben der Stadtverwaltung in Kiew vor, die sich herzlich bei den Bürgern aus Landshut für die Unterstützung bedankt. 

Nachdem der zur Verfügung gestellt 40 Tonnen Laster glücklich Landshut erreichte, wurde er am Mittwoch von vielen fleißigen Händen beladen. Aufgrund der verschiedenen Formate gestaltete sich das nicht ganz einfach und die Helfer waren bis in die späten Abendstunden beschäftigt, alles „an Bord“ zu bringen. 

Unsterstützung kam auch aus dem bayerischen Wald, genau genommen vom TSV Grafenau, der eine Spende von Herrn Beringer zum 50-jährigen Vereinsjubiläum erhielt. Von ihnen stammt Sportequipment für die Schüler und Schülerinnen in Irpin. Je 50 Volleybälle, Fußbälle, Basket- und Handbälle, dazu Ballpumpen und Tornetze, mit denen den Kids hoffentlich unbeschwerte Stunden beim Schulsport ermöglicht werden können.

Auch die Feuerwehr in der Ukraine erhält Unterstützung durch ihre Kollegen aus Zwiesel in Form von Schutzausrüstungen und medizinischem Equipment.

All dies wurde von der Firma Lambürger und dem ehrenamtlichen Fahrer Flavio aus dem bayerischen Wald in die Ballsporthalle in Landshut gebracht. 

Die von Herrn Prokosch organisierten Krankenbetten, die vom bayerischen Roten Kreuz gespendet wurden und Medikamente im Wert von mehreren tausend Euro aus privaten Spenden, viele davon von Landshuter Schulen, befinden sich mit auf dem Weg zu den Patienten im Krisengebiet. 

Weitere Hilfsgüter, die sich schon in Kisten verpackt in der Sammelstelle befanden, wurden von Helfern aus der Ukraine und von Schülern der FOSBOS in deren Freizeit verpackt. 

Oberbürgermeister Alexander Putz, zeigte sich bei seinem Besuch und der Verabschiedung des Transporters sehr beeindruckt und bedankte sich herzlich: „Ich möchte mich bei allen, die hier mithelfen, egal ob aus der Ukrainie oder aus Landshut und Niederbayern, ganz herzlich bedanken. 600 Tonnen Hilfsgüter, die in die Ukraine versand wurden, dazu die Unterstützung der circa 1000 Flüchtlinge hier vor Ort. Es ist ganz toll, was das Bündnis Ukraine Hilfe im Zusammenwirken Vieler auf die Beine gestellt hat! Sie leben etwas, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, nämlich Nachbarschaftshilfe – Nachbarschaftshilfe auch in Europa.“

Auch drückte er nochmals seinen Respekt und seine Bewunderung für die Menschen in der Ukraine aus, sie verdienen alle unsere Unterstützung, sie kämpften dort auch für unsere Freiheit und unsere demokratischen Werte. 

Das Bündnis Ukraine Hilfe dankt der Stadt Landshut, Herrn Oberbürgermeister Putz, Herrn Bürgermeister  Stanglmaier und allen weiteren beteiltigten Personen und Vereinen ganz herzlich!

„Wenn auch Sie notleidenden Menschen in den Krisengebieten helfen wollen, spenden Sie gerne. Die hohen Transportkosten in die Krisengebiete treffen auch uns hart und verteuern signifikant die Hilfslieferungen“ so Bernd Einmeier. 

Bitte helfen Sie mit und spenden Sie auf folgendes Konto:   Bündnis Ukraine Hilfe, Treuhand Konto der DCG, IBAN DE 53 7435 0000 0020 9488 40 bei der Sparkasse Landshut.

Foto: Bündnis Ukraine Hilfe

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