Home Politik Bleibt die Leitplanke nun doch? Ein Dringlichkeitsantrag könnte helfen!

Bleibt die Leitplanke nun doch? Ein Dringlichkeitsantrag könnte helfen!

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Das ist die Leitplanke, die weg sollte!

Verkehrsunfall vom 29. August 2013, ca. 21 Uhr.

Zwei Pkw in Höhe der Wildbachstraße kollidierten auf der Niedermayerstraße bzw. LA 14. Fünf Personen verletzt!

Muss immer etwas geschehen, bevor manche Menschen klüger werden?

Lesen Sie Bitte dazu auch den Bericht: “Mehr Sicherheit ohne Leitplanke?”

 

 

Nun jedenfalls werden die wieder aktiv, die schon immer für mehr Sicherheit waren:

02.09.2013

An den Oberbürgermeister

und den Stadtrat der Stadt Landshut

Rathaus

Dringlichkeits-Antrag

Der Vollzug des Verkehrssenatsbeschlusses vom 17. Juli 2013, TOP 2

„Niedermayerstraße; Lückenschluss auf der Stadtteil-Radroute Richtung Auloh zwischen Roider-Jackl-Straße und Wildbachstraße“ wird zunächst ausgesetzt und hinsichtlich des Rückbaus der Leitplanke neu behandelt.

Im Gegensatz zur mehrheitlich beschlossenen Entfernung der bestehenden Leitplanke wird zumindest ein Verbleib der bisherigen Leitplanke, bestenfalls die Verlegung des Geh- und Radweges hinter die Grundstückseinfriedung der Stadtwerke und die Anbringung einer den neuesten Reglements entsprechenden Leitplanke festgelegt.

 

Begründung:

Der Beschluss des Verkehrssenates wurde gefasst ohne die von den Unterzeichnern seit Jahren angeführten Argumente und tatsächlichen Gefahren ausreichend zu würdigen.

Durch den Verkehrunfall vom 29. August 2013 gegen 21.00 Uhr wurde leider eindrucksvoll bewiesen, was sich die erklärten Gegner einer Leitplanke nicht vorstellen konnten.

Entgegen deren Aussagen wird

– dort doch so schnell gefahren, dass die Leitplanke erforderlich ist,

– eine Leitplanke auch innerorts nötig sein kann,

– eine Ampel auch ausgeschaltet sein kann oder nicht beachtet wird,

– eine nicht richtlinienkonforme Leitplanke trotzdem Sicherheit bieten kann,

– Leitplanken nicht durch Markierungen ersetzt werden sollten und

– eine Leitplanke an der Stelle n i c h t überflüssig ist.

Die sicherste Führung des Geh- und Radweges wäre die Nutzung des Grundstücks der Stadtwerke Landshut.

 

Ludwig Graf                                                       Rudolf Schnur