Home Allgemein Bestnoten für das Klinikum Landshut

Bestnoten für das Klinikum Landshut

Das Bild zeigt Klinikum-Geschäftsführer Nicolas von Oppen (6.v.r.) umgeben von Zentrumsleitern und einem Teil der zertifizierten Hauptbehandlungspartner von links: Gabriele Brunner, stellvertretende Leiterin der Physikalischen Therapie, Dr. med. Ingo Bauerfeind, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Brustkrebszentrums, Dr. med. Markus Straub, Chefarzt der Urologie und Leiter des Prostatakarzinomzentrums, Sigrid Gilberti, Leiterin des Qualitätsmanagements, Privatdozent Dr. med. Hans-Peter Dinkel, Chefarzt der Radiologie, Barbara Kempf, Chefärztin der Onkologie und Hämatologie, Annette Bernreuther, Leiterin des Sozialdienstes, Prof. Dr. med. Axel Holstege, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Dr. med. Hans-Joachim Wypior, Chefarzt der Strahlentherapie und Radioonkologie, Dr. med. Bernhard Scher, Chefarzt der Nuklearmedizin und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Florian Löhe, Chefarzt der Chirurgischen Klinik und Leiter des Darmkrebszentrums

 

OnkoZert, das Zertifizierungsinstitut der Deutschen Krebsgesellschaft, und der TÜV haben an das Klinikum Landshut bei der jährlichen Überprüfung wieder Bestnoten vergeben. OnkoZert nahm die Organkrebszentren für Brust, Prostata und Darm genau unter die Lupe, der TÜV hatte neben den Krebszentren auch die Kliniken für Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Radiologie sowie die Pathologie, die Endoskopie und die Physikalische Therapie analysiert.

Besonders beindruckte die Auditoren die enge Zusammenarbeit der einzelnen Fachbereiche untereinander, was gerade für onkologische Patienten eine wichtige Rolle spielt. Ein Beispiel dafür ist die seit Jahren etablierte Tumorkonferenz, bei der Mediziner verschiedener Fachrichtungen die optimale Behandlung aller Krebspatienten diskutieren und festlegen.

Auffallend bei der Analyse des Darmkrebszentrums war das positive Ergebnis der Patientenbefragungen. Das Prostatakarzinomzentrum fiel durch die steigende Anzahl an Patienten mit Erstdiagnose Prostatakrebs auf, obwohl der bundesweite Trend rückläufig ist. Der Anstieg lässt sich mit dem guten Ruf des Zentrums in der Region erklären. Das Brustkrebszentrum hat sogar eine Reduzierung des Zyklus der Überwachungsaudits erreichen können. Das Zentrum war das erste, das im Klinikum Landshut von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurde. Mit Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind verfügt das Zentrum nicht nur über die nötige Kontinuität in der Leitung, sondern auch über einen bundesweit anerkannten Fachmann in der Brustkrebsbehandlung, der sogar an der Erstellung der Behandlungsleitlinien federführend mitwirkt. Die konstant hohe Zahl an Behandlungen und die makellosen Ergebnisse bei den vergangenen Audits spielten ebenfalls eine Rolle bei der Reduzierung des Zyklus. „Für uns ist die Entscheidung der Deutschen Krebsgesellschaft ein enormer Vertrauensbeweis und auch eine Anerkennung der seit Jahren hervorragenden Arbeit unseres Teams“, freut sich Dr. Ingo Bauerfeind. Natürlich wolle er die Leistungen und Strukturen des Brustkrebszentrums weiter verbessern, auch wenn OnkoZert nun nicht mehr jährlich zur Überprüfung vorbeikommt. „Schließlich arbeiten wir nicht für ein hervorragendes Zeugnis der Deutschen Krebsgesellschaft, sondern für die bestmögliche Versorgung der Brustkrebspatientinnen in der Region“, betont Chefarzt Dr. Ingo Bauerfeind. Positiv bewertet haben die Auditoren dabei auch die regionalen Netzwerkstrukturen und Kooperationsvereinbarungen mit der Palliativstation des Kreiskrankenhauses Landshut-Achdorf und des Hospizes in Vilsbiburg.

Bei der Gemeinschaftszertifizierung des TÜVs konnten vor allem die neuen Räumlichkeiten und die Aufstockung bei den Ärzten der Nuklearmedizin überzeugen. Auch die Endoskopie und die Strahlentherapie können auf neues Personal zurückgreifen. Bei der Versorgung im Darmkrebszentrum profitieren die Patienten von einer Erhöhung der Planbettenzahl und von der Anschaffung eines neuen Laparoskopieturms für minimal-invasive Eingriffe.

Für Klinikum-Geschäftsführer Nicolas von Oppen sind die bestandenen Überwachungsaudits ein Beleg für die sehr gute und engagierte Arbeit der Ärzte und Mitarbeiter. „Der Arbeitsaufwand für die Vorbereitung dieser Audits ist enorm und passiert während des laufenden Betriebs. Wenn wir dann aber die um ein weiteres Jahr verlängerten Zertifikate in den Händen halten, macht uns das immer wieder stolz. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir bundesweit eines der ersten Krankenhäuser waren, das drei zertifizierte Organkrebszentren hatte“, erklärt Nicolas von Oppen.

Zertifikate von TÜV und OnkoZert garantieren das Einhalten von Standards bei den Prozessabläufen, bei der personellen und apparativen Ausstattung in Krankenhäusern und vor allem bei der Umsetzung von leitliniengerechter Therapie. Diese Standards tragen maßgeblich zur sicheren Betreuung der Patientinnen und Patienten bei.