Home Allgemein BESTE QUALI- UND M-ABSOLVENTEN IM LANDKREIS GEEHRT — Rüstzeug für einen erfolgreichen...

BESTE QUALI- UND M-ABSOLVENTEN IM LANDKREIS GEEHRT — Rüstzeug für einen erfolgreichen Lebensweg

Rüstzeug für einen erfolgreichen Lebensweg

Beste Quali- und M-Absolventen der Mittelschulen im Landkreis Landshut für ihre hervorragenden Leistung geehrt

Mit ihren hervorragenden Qualifizierenden Abschlüssen und Mittleren Schulabschlüssen haben sie sich ein Guthaben fürs Leben erworben, das ihnen niemand mehr nehmen kann. Und dank ihrer großartigen Leistungen eröffnen sich ihnen eine große Auswahl an Ausbildungsberufen und ein breites Spektrum an Berufs- und Zukunftschancen: Mit solchen Worten der Anerkennung und der Ermutigung hat stellvertretender Landrat Fritz Wittmann den 53 besten Mittelschul-Absolventen 2017 aus dem ganzen Landkreis Landshut die Glückwünsche zu ihrem großen Erfolg überbracht. Im Rahmen einer Feierstunde im Bürgersaal des Marktes Altdorf hoben auch Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer und Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier hervor, dass die jungen Leute in einem wirtschaftlich so starken Raum wie der Region Landshut beste Zukunftsperspektiven haben.

Der Altdorfer Bürgersaal war vollbesetzt mit Angehörigen, Lehrern und Freunden der Mittelschul-Absolventen aus allen Teilen des Landkreises Landshut: Sie teilten sichtlich die Freude und den Stolz über die hervorragenden Schulabschlüsse mit den jungen Leuten. Der Leiter der Staatlichen Schulamts, Maximilian Pfeffer, der die Festveranstaltung moderierte, und seine Kollegin Schulrätin Sylvia Blank zeigten sich ebenso wie stellvertretender Landrat Wittmann und Bürgermeister Maier begeistert über dieses Interesse und diese Resonanz.

Wittmann erinnerte daran, dass der Landkreis Landshut die Ehrung der besten Mittelschul-Absolventen bereits seit Jahren veranstaltet, um solche Schüler zu ehren, aber auch um den Eltern, den Klassenleitern und anderen Lehrkräften Dank dafür zu sagen, dass sie mit Freude, Können und Leidenschaft ihren Beitrag zum Erfolg der jungen Menschen geleistet haben. Ein guter Schulabschluss sei wie ein Etappenziel auf dem langen Lebensweg, ein Sprungbrett, das helfe, höhere Ziele zu erreichen und ein solides Fundament, auf dem sie aufbauen könnten, um weitere Erfolge in Ausbildung und Berufsleben zu erzielen, sagte er an die Adresse der Absolventen.

Ihnen sei das Rüstzeug für einen erfolgreichen Lebensweg in die Hand gegeben worden, betonte Wittmann: Dazu gehöre beileibe nicht nur Faktenwissen; ebenso wichtig seien Fähigkeiten, die man „Schlüssel-Qualifikationen“ nenne und die einem im Elternhaus, aber auch von vielen guten Lehrkräften an den Schulen vermittelt würden. Es seien Qualifikationen wie Teamgeist, Verantwortungsgefühl, Eigeninitiative und die Bereitschaft, ein Leben lang zu lernen.

Über viele Jahre sei der Eindruck erweckt worden, als könne man nur mit Abitur und Studium etwas werden. „Es hat sich längst herumgesprochen, dass dies ein Irrtum ist“, sagte Wittmann. Den Mittelschul-Absolventen stünden in der wirtschaftlichen so starken Region Landshut ungezählte Tore offen. Und ein gutes Zeugnis, wie die 53 besten Absolventen es mitbringen, sei ein wahrer Türöffner.

Die Wirtschaft suche dringend Fachkräfte. Neben der starken Wirtschaft Bayerns und Deutschlands gebe einen ebenso wichtigen Erfolgsfaktor für die Zukunft der jungen Leute – „unser Gemeinwesen, die öffentliche Hand“, stellte Wittmann fest: „Es sind die staatlichen und kommunalen Einrichtungen, die die Grundlagen unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung schaffen.“

Wo ein Staat funktioniere, sorge man sich auch um die jungen Menschen, werde in deren Zukunft investiert. Wittmann verwies dabei auf die „herausragenden Leistungen unserer Gemeinden und des Landkreises“ für das flächendeckende Netz an Schulen in der Region Landshut. Gemeinden und der Landkreis gäben Jahr für Jahre hohe Summe für die Schulen aus, für die sie verantwortlich sind. Dazu stünden alle Kommunalpolitiker, die Verantwortung tragen, über alle politischen und sonstigen Grenzen hinweg.

Wie Wittmann wünschte auch Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier den Mittelschul-Absolventen viel Erfolg und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Den jungen Leuten stünden alle Möglichkeiten offen – vor allem, wenn sie sich vor Augen hielten, dass lebenslanges Dazulernen heute und in Zukunft einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Leben sei.

Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer schlug, vor dem Hintergrund der diesjährigen Feier der „Landshuter Fürstenhochzeit 1475“ einen weiten zeitlichen und sozialgeschichtlichen Bogen: Für einige Stunden sei es sicher ganz schön, sich ins Mittelalter zurückzuversetzen. Aber nach dem kurzen Abstecher könne man Gott sei Dank in die Gegenwart zurückkehren – zurück aus einer Epoche, in der nur die Kinder des Adels und reicher Bürger eine Schulausbildung absolvieren konnten, während die große Masse der Menschen nicht schreiben, lesen und rechnen konnte.

„Heute ist die Welt anders, wir haben die allgemeine Schulpflicht und jeder hat die Chance, zu lernen“, sagte Pfeffer: Als Kind und Jugendlicher verstehe man nicht immer, dass Schule und Lernen keine Strafe, sondern ein Geschenk seien, führte er aus. Daher sei es auch so gut und vorteilhaft, dass das bayerische Schulsystem breitgefächert sei, vielen Fähigkeiten und Begabungen Rechnung trage, und dass es auch Spätstartern vielfältige Chancen biete.

Die Mittelschule, das zeigten die hervorragenden Abschluss-Zeugnisse der besten Absolventen des Landkreises, sei für diese jungen Leute offenkundig die richtige Schule gewesen, die Schule, an der sie ihre Fähigkeiten optimal entfalten konnten. Und sie hätten hier die Erfahrung gemacht, dass man viel erreichen kann, wann man nur will.

Einen herzlichen Dank richtete der Schulamtsleiter an die Eltern – für ihre Unterstützung und ihre Kooperation mit der jeweiligen Schule. Und den Lehrkräften dankte er für ihren „großen Einsatz Tag für Tag“ und dafür, dass sie die Schüler immer wieder begeistert haben für die Schule und fürs Lernen.

Die einen werden einen Beruf erlernen, die anderen eine weiterführende Schule besuchen, führte Pfeffer an die Adresse der Absolventen aus: Bei entsprechendem Fleiß und Interesse sei der Weg frei zum Meister, zum Techniker oder auch zur Hochschule. Er selber habe Kollegen, die er vor langen Jahren an der Schule unterrichtet habe, erzählte er.

Die Grundlage für so viele Erfolge, die möglich seien, hätten die besten Absolventen in jedem Fall gelegt. Besonders hob Pfeffer hervor, dass 14 der Quali-Besten die Gesamtnote 1 erzielt haben, ebenso wie elf Schüler, die als beste Mittelschul-Absolventen mit Mittlerem Schulabschluss bei der Feier geehrt wurden. Dieser Abschluss, auch das unterstrich Pfeffer besonders, ist „gleichwertig mit den Mittleren Reifen in Realschule, Wirtschaftsschule und Gymnasium“.

Aus den Händen von stellvertretendem Landrat Wittmann, Bürgermeister Maier, Schulamtsdirektor Pfeffer und Schulrätin Blank erhielten die besten Absolventen ihre Zeugnisse. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Bläser-Klasse der Grundschule Altdorf unter der Leitung von Reinhard Scherer.

 

BILDTEXT:

Die Landkreis-Besten Quali- und M-Absolventen aus dem gesamten Landkreis mit ihren Klassenlehrern sowie stellvertretendem Landrat Fritz Wittmann, Altdorf Bürgermeister Helmut Maier, Schulamtsdirektor Maximilian Pfeffer und Schulrätin Sylvia Blank.