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Beste medizinische Versorgung für Senioren

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Zahlreiche Mitglieder des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises der CSU Landshut-Stadt und Landshut-Land unter der Leitung der beiden CSU-Fraktionsvorsitzenden Ingeborg Pongratz und Helmut Radlmeier wurden von der Vorstandsvorsitzenden des Kommunalunternehmens LaKUMed Dr. Marlis Flieser-Hartl und von Chefarzt Dr. Klaus Timmer durch die Schloss-Klinik Rottenburg und die neue Rehabilitations-Einrichtung („Schloss-Reha“) geführt.

Beste medizinische Versorgung für Senioren

CSU-Arbeitskreis Gesundheitspolitik diskutierte mit Schlossklinik-Leiter Dr. Timmer

Sie hat bayernweit Maßstäbe gesetzt und ist mehrfach mit überregionalen Preisen ausgezeichnet worden – die Fachklinik für Geriatrie (Altersmedizin) Schlossklinik des Landkreises Landshut im Rottenburger Stadtteil Niederhatzkofen: Mit der neuen, im letzten Jahr eröffneten Rehabilitations-Einrichtung ist die Klinik unter Leitung von Chefarzt Dr. Klaus Timmer nun ein großes Medizinzentrum in der Region Landshut. Davon konnten sich die zahlreichen Mitglieder einer Delegation des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises (GPA) der CSU Landshut-Stadt und Landshut-Land mit großer Freude überzeugen.

Die Besuchergruppe unter Leitung der GPA-Kreisvorsitzenden und CSU-Fraktionsvorsitzenden im Landshuter Stadtrat, Ingeborg Pongratz, und des Landshuter CSU-Kreisvorsitzenden Helmut Radlmeier wurde von zwei Spitzenrepräsentanten des Landshuter Kommunalunternehmens für medizinische Versorgung (LaKUMed) durch die Schlossklinik und die neue Schloss-Reha geführt – von der LaKUMed-Vorstandsvorsitzenden Dr. Marlis Flieser-Hartl und von Chefarzt Dr. Klaus Timmer. Im Kaisersaal, einem klassizistischen Saal aus dem 18. Jahrhundert, der für Veranstaltungen und Fortbildungen dient, erläuterten sie den Gästen Konzept und Geschichte dieser medizinischen Einrichtung des Landkreises Landshut.

Die Schlossklinik Rottenburg ist 1994 von einem alten Kreiskrankenhaus zur ersten Fachklinik für Geriatrie in Bayern überhaupt um- und ausgebaut worden. Was heute angesichts des demographischen Wandels, sprich: der Überalterung der deutschen Bevölkerung, wie eine selbstverständliche Notwendigkeit erscheint, war seinerzeit ein alles andere als alltäglicher Schritt – aber eine entscheidende Weichenstellung, mit der der Landkreis Landshut Standards gesetzt hat.

Die Schlossklinik ist für ihre wegweisenden Projekte und Arbeitsmethoden unter anderem zwei Mal mit dem Klinikförderpreis der Bayerischen Landesbank ausgezeichnet worden. Die Fachklinik ist zudem die einzige medizinische Einrichtung im Landkreis-Norden: Sie stellt über ihre Kernkompetenz Geriatrie hinaus die Notfallversorgung im nördlichen Landkreis sicher. Wie Pongratz und Radlmeier unterstrichen, ist die Klinik damit im Rahmen des bayerischen Landesentwicklungsplans, der eine flächendeckende medizinische Versorgung festschreibt, von zentraler Bedeutung für die Bevölkerung im Raum Rottenburg-Pfeffenhausen-Ergoldsbach.

Chefarzt Dr. Klaus Timmer hob unter anderem die Möglichkeit der ambulanten Beratung und Behandlung von Krebspatienten in der geriatrischen Onkologie hervor. Die Aufenthaltsdauer von Patienten in der Schlossklinik liegt nach den Worten des Chefarztes bei rund 22 Tagen. Das breite Angebot an Therapiemöglichkeiten auf dem Gebiet der Geriatrie in der Region Landshut ist durch die erste Rehabilitations-Einrichtung zur Anschlussbehandlung (AHB) nach orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen um einen wesentlichen Bereich abgerundet worden.

 

Bei einem Rundgang durch Schloss-Klinik und Schloss-Reha wurden den GPA-Mitgliedern die schönen Räume und vielen Anwendungsbereiche gezeigt, unter anderem das große Schwimmbecken für Bewegungstherapien. Die beiden Einrichtungen sind zudem ein großartiges Beispiel dafür, wie in einem historischen und denkmalgeschützten Gebäude moderne Einrichtungen untergebracht werden können, wie viele Mitglieder aus der GPA-Besuchergruppe mit Anerkennung feststellten.

Bei dem Besuch wurden auch der Themenkreis Vorbeugung von Krankheiten und Verletzungen intensiv diskutiert: Zur Sprache kamen Bewegungstherapien, ein Sportpräventionsprogramm für ältere Menschen, Trainingsmethoden und Chigong, eine aus China stammende und im Westen seit einigen Jahre in Mode gekommene chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform, die Körper und Geist in Einklang bringen soll.

Als sinnvoll wird von den Medizinern der Schloss-Klinik insbesondere ein Sturzpräventions-Programm in den Senioreneinrichtungen gesehen: Deren Pflegekräfte werden auf diesem Gebiet schon intensiv geschult, wie Dr. Timmer ausführte. Die GPA-Kreisvorsitzende Ingeborg Pongratz, die auch den Landshuter Kneipp-Verein führt, freute sich besonders darüber, dass Chefarzt Dr. Timmer den Fünf-Säulen der Lehre von Pfarrer Kneipp ausgesprochen aufgeschlossen gegenüber steht. Der Landshuter CSU-Kreis- und Fraktionsvorsitzende Helmut Radlmeier betonte, dass die Politik gefordert sei, ihren Teil zur Lösung des Fachkräftemangels in Pflegeheimen zu leisten: Als einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete Radlmeier ein Hilfspaket der Bundesregierung in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, die mit dieser Zweckbindung an die deutschen Krankenhäuser fließen. 165 Millionen Euro davon kommen Einrichtungen in Bayern zugute.

Die Mittel dienen nach den Worten Radlmeiers dazu, erhöhte Personalkosten der Kliniken abzufedern. Die Mitglieder des GPA der CSU waren sich bei diesem Punkt einig, dass die Bezahlung bei vielen sozialen Berufen und gerade auch bei Pflegekräften in einem Missverhältnis zur Leistung der Mitarbeiter und zum gesellschaftlichen Wert ihrer Arbeit steht.