Home Allgemein Bedeuten staubedingte längere Anfahrtszeiten für Rettungskräfte keine Lebensgefahr?

Bedeuten staubedingte längere Anfahrtszeiten für Rettungskräfte keine Lebensgefahr?

0 2188
Die Stadtteilgruppe Ost blickte anfangs auf den großen Erfolg der Veranstaltung mit dem Präsidenten des Bundes der Steuerzahler, Rolf von Hohenhau, zurück. Danach befassten sich die Mitglieder unter der Leitung von Heinrich Karl in ihrer jüngsten Sitzung erneut mit den verschiedenen Problemen in ihrem Zuständigkeitsbereich.
Einmal mehr wurde über die Verkehrssituation auf der Konrad-Adenauer-Straße gesprochen. Gestärkt durch die Antwort des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, der feststellte, dass die Bundesfernstraße B 15 neu und eine mögliche Entlastungsstraße Ost (Ortsstraße) keinerlei Konkurrenz bedeuten, und getragen durch Dutzende von verärgerten Bürgern wird dieses Thema Hauptinhalt der Stadttteilgruppenarbeit bleiben.
Mit Verwunderung wurde über die Antwort des Oberbürgermeisters an Stadtrat Rudolf Schnur, dass es nicht angebracht sei, staubedingte längere Anfahrtszeiten für Rettungskräfte als lebensbedrohlich darzustellen, diskutiert.
Herr Maassen vom Bürgerbegehren Landshuter Osten Staufrei – JETZT “Entlastung für Alle”, referierte über die jetzige und zukünftige Verkehrssituation im Osten der Stadt, man wünscht sich eine Entlastungsstrasse Ost die schon seit Jahrzehnten im Flächennutzungsplan unter Punkt 5  geführt ist. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig da die Situation jetzt schon untragbar ist für Anwohner und Pendler, der Osten benötigt die Entlastung seit Jahren, die im Westen von den Bürgern nicht gewünscht wird und eine Erforderlichkeit dahingestellt ist.
Herr Hans-Helmut Krause, Mitinitiator des Bürgerbegehrens “Pro Trinkwasser und Atemluft” informierte die Anwesenden über die Informationen, die er aus der zweiten Lesung des Umweltsenates zur geplanten Verlegung des Umschlag
und Behandlungsplatzes für Grüngut sowie der geplanten Errichtung einer Vergärungsanlage für nichtholziges Grüngut, Bioabfällen und bisher nicht genutzten organischen Abfällen in Dirnau gewonnen hatte. Die Auswahl der ehemaligen Standortschießanlage in Dirnau ist nicht nachvollziehbar. Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht an dem, dem Bund gehörenden
Grundstück. Von diesem Vorkaufsrecht soll Gebrauch gemacht werden. Das Gelände muss allerdings erst noch für die Nutzung hergerichtet werden. Nach der Inbetriebnahme wird der LKW-Verkehr auf der LA14 erheblich zunehmen.
Die geplante Vergäranlage soll an eine für den Schwerverkehr gut erreichbaren Stelle liegen. Es wird hier von einem Autobahn- oder Bundesstraßenanschluss gesprochen. Mit der Weiterführung der B15 neu wird Dirnau auch diesen Anforderungen gerecht.
Die Stadt versucht die Bürger gegenwärtig zu beschwichtigen und später vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Um dies abzuwenden bittet Herr Krause die Stadteilgruppe um aktive Unterstützung bei der Sammlung von Unterschriften.
Die bereits zahlreich geäußerten Befürchtungen der zunehmenden Stellplatznot im Bereich des ehemaligen Geländes der Schochkaserne werden gerade wieder bei Großveranstaltungen auf dem Messegelände, wie den Flohmarkt, demonstriert.
Auch die Ereignisse und die Berichterstattungen über die sogenannte “Todesbaustelle” an der Niedermayerstraße waren Anlass zur ausführlichen Erörterung. Die meisten der Anwesenden haben, wie viele andere Bürger auch, mehrmals schwere Lasten über der nicht abgesperrten Fahrbahn schweben sehen und sich gefragt, ob das gut geht. Stadtrat Schnur verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass er bereits mehrfach bei Polizei und Straßenverkehrsamt unzureichende Verkehrssicherungsmaßnahmen dargestellt hat.
Mit freundlichen Grüßen
Rudolf Schnur
Stellvertretender Stadtteilgruppensprecher Landshut-Ost, Stadtrat
Oderstraße 13, 84036 Landshut
Ruf 0871 52324, Fax 0871 51739, Mobil 0172 8905283, Strompost: schnur@landshut.org