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BAUSENAT DER STADT LANDSHUT — Kein Geld für das LandshutMuseum?

BAUSENAT DER STADT LANDSHUT TAGTE – Kein Geld für das LandshutMuseum?

 

 Fraktion Junge Liste/Bürger für Landshut, stellt Antrag über Kostenentwicklung des „LandshutMuseums“

 

Der Stadtrat entschied sich mit Mehrheit für das Projekt Museum im alten Franziskaner Kloster und im Sommer 2014 für die Finanzierung des 1.Bauabschnitts. Nachdem man aus dem ursprünglichen Projekt „Stadtmuseum in der Stadtresidenz“ aus dem Vertrag mit der Schlösser- und Seenverwaltung ausgestiegen ist, wurde nach Vertragsauflösung sozusagen eine Vertragsstrafe in Höhe von rund 309.000€ fällig (2016). Inzwischen kaufte man den hinteren Teil des Klosters (Brücklmayer Anwesen) für rund 800.000€ dazu.

Die geplanten Ausgaben für den 1. Bauabschnitt  betrugen 3,3 Mio €. Diese sind durch Mehrkosten in der Bauphase 2016 auf 4,1 Mio € angestiegen.

 

In der Summe ist der Komplex 1.Bauabschnitt auf 5,2 Mio € angestiegen.

 

Rund 2 Mio € müssen zusätzlich abgedeckt werden.

Es handelt sich hier ausschließlich um „Freiwillige Leistungen“ der Stadt Landshut. Der Förderverein brachte, im Rahmen einer Sammlung, 650.000 € als Zuschuss ein. Sicherlich eine großartige Leistung, die aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass diese Maßnahme, einschließlich öffentliche Fördermittel, fast ausschließlich aus Steuermitteln finanziert wird.

Jahrelang haben die BFL’er immer wieder gewarnt vor einem schlecht kalkulierbaren Projekt in einer maroden Immobilie ohne gründliche Bauteilöffnung. Bis zuletzt wurden auch aus dem Vorstand die vorgelegten Zahlen der BFL angezweifelt. Mit der Vormerkung vom Freitag (Gremium) werden diese Zahlen nun bestätigt.

Für den 2.Bauabschnitt sind keine Mittel mehr vorhanden. Die Blauäugigkeit der Vorstände und des Museumsdirektors Dr. Niehoff, so die Fraktion JL/BfL, liegt darin, dass bereits Reklametafeln am Franziskanerkloster hängen, die einen 3. Bauabschnitt ankündigen. Hierzu gibt es weder eine Entscheidung, noch eine Diskussion in den entsprechenden Ausschüssen des Stadtrates dazu.

 

Für eine Sanierungsmaßnahme des „Wolfgangs-Bades“, im Rahmen von Pflichtaufgaben, sind keine Mittel vorhanden! Aber Mehrkosten für ein Museum von rund 2 Mio € aus freiwilligen Leistungen sind wohl für die Mehrheit des Stadtrates kein Problem“.

 

 

H.J.Lodermeier im Gespräch mit Stadtrat Bernd O. Friedrich