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Polizeiinspektion Landshut

Stadtgebiet Landshut

  1. Jugendlicher beschießt Passanten mit Luftgewehr (mit Bild)

LANDSHUT. Am 17. Mai diesen Jahres, gegen 18.00 Uhr, wurde in der Niedermayerstraße ein 75-jähriger Passant mit einem Luftgewehr beschossen. Das Luftgewehrprojektil traf ihn im Brustbereich an der Jacke. Nach seinen Angaben wurde der Schuss aus einem gegenüberliegenden Mehrparteienhaus abgegeben. Glücklicher Weise wurde er nicht verletzt, denn dies hätte im wahrsten Sinn des Wortes ins Auge gehen können.

Der Passant versuchte zunächst auf eigene Faust den Schützen zu ermitteln und teilte im Anschluss seine Ergebnisse der Polizei mit. Im Verlauf der weiteren polizeilichen Ermittlungen, erhärtete sich schließlich der Tatverdacht gegen einen 17-Jährigen aus einem Wohnblock. Aufgrund eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgericht Landshuts bekam der 17-Jährige am heutigen Dienstag in den frühen Morgenstunden Besuch von der Polizei. Bei der Durchsuchung konnte schließlich ein Luftgewehr, sowie diverse Luftgewehrmunition sichergestellt werden. Auf den 17-jährigen Jugendlichen wartet nun eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffengesetz.

  1. Gebäudemauer und Parkdeck durch Graffiti beschädigt

LANDSHUT. Im Verlauf der letzten Woche wurde in der Weilerstraße bei der Grundschule die Gebäudemauer, sowie das Parkdeck durch schwarze und gelbe Schriftzüge beschmiert und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0

  1. Hochwertiges Rennrad entwendet

LANDSHUT. Von Sonntag auf Montag wurde in der Grasgasse, aus einem Treppenhaus, ein hochwertiges versperrtes blaues Rennrad der Marke Marin vom Typ Four Corners mit der Rahmen-Nummer 081705642 entwendet. Das Fahrrad war zum Zeitpunkt des Diebstahls mit einem Bügelschloss gesichert. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0

  1. Türschloss mit Kleber beschädigt

LANDSHUT. Am Samstag zwischen 17.45 Uhr und 19.30 Uhr wurde in der Schlachthofstraße das Schloss einer Zwischentür des Therapeutischen Wohnheims mit einem Klebstoff verklebt und unbrauchbar gemacht. Die Kosten für einen Schlosswechsel belaufen sich auf einen dreistelligen Eurobetrag. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0

Landkreisgebiet Landshut

  1. Geparkten Pkw angefahren und geflüchtet

ALTDORF/ Landkreis Landshut. Bereits am Mittwoch, 17.06.2020, ereignete sich in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 16.00 Uhr Am Aicher Feld, auf einem Parkplatz eines Großdiscounters, eine Unfallflucht. Hier wurde ein geparkter, schwarzer Pkw Audi A 3 von einem unbekannten Fahrzeugführer am Seitenteil hinten links angefahren und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0

  1. Pkw vorsätzlich verkratzt

ALTDORF/ Landkreis Landshut. Am Samstag, gegen 11.00 Uhr, wurde in der Opalstraße auf dem Parkplatz eines Großdiscounters ein geparkter, blauer Pkw BMW X 1 auf der linken Seite von einem Unbekannten mit einem spitzen Gegenstand vorsätzlich verkratzt. Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0

  1. Katze mit Luftgewehr beschossen

Buch am Erlbach/ Landkreis Landshut. Wie der Polizei erst jetzt mitgeteilt wurde, ereignete sich Anfang Juni in der Nähe Metzgerfeld eine Tierquälerei gegen eine Katze. Ein Katzenbesitzer erstattete bei der Polizei Anzeige, da seine Katze wegen Unterleibsschmerzen beim Tierarzt behandelt wurde. Hier konnte eine Luftgewehrkugel gefunden werden. Laut dem Tierarzt muss auf die Katze geschossen worden sein. Wer hat hier verdächtigte Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0

  1. Handy am Surfweiher entwendet

Wörth a.d. Isar/ Landkreis Landshut. Am Samstag, gegen 15.00 Uhr, wurden von der Liegewiese eines Surf- und Badeweihers ein I-Phone und eine EC-Karte entwendet, während der Besitzer nicht anwesend war. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0

Polizeiinspektion Vilsbiburg

Kinderfahrrad beschädigt.

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Unbekannter Täter traktiert Fahrrad mit Fußtritten.

Am Montag, den 29.06.2020, in der Zeit von 18.15 Uhr bis 18.45 Uhr wurde am Stadtplatz 30, am rückwärtigen Gebäude der Musikschule, ein Kinderfahrrad am dortigen Fahrradständer abgestellt und versperrt.

Es handelt sich um ein blau-schwarzes Mountainbike der Marke CUBE, ein 24er Kinderfahrrad mit Kettenschaltung. Ein unbekannter Täter hat offensichtlich mit  Fußtritten gegen das Hinterrad dieses beschädigt. Das Schaltwerk wurde so stark verbogen, so dass sich das Hinterrad nicht mehr drehen lässt.

Hinweise auf die Tat oder den Täter werden von der Polizeiinspektion Vilsbiburg entgegengenommen. Tel. 08741/96270

Foto/Grafik: Klartext.LA

Die Corona-Krise hat das kulturelle Leben im Freistaat zu einer Bruchlandung gezwungen. In Landshut versucht ein Festwirt jetzt den Neustart an ungewöhnlicher Stelle: Vier Wochen lang werden ab 15. Juli am Flugplatz Ellermühle bayerische Größen der Kabarett- und Musik-Szene im Schatten des Towers am Hangar 007 auftreten. Geplant ist der Take-Off ab 15. Juli. „Lachen ist gesund“, heißt die Veranstaltungsreihe. Es ist ein ganz besonderes Gemeinschaftsprojekt, um bayerischen Künstlern wieder eine Bühne zu geben.

Die Bezeichnung des Hangars, an dem James Bond bestimmt seine Freude hätte, ist dabei nicht etwa ein Gag des Veranstalters. Der heißt tatsächlich so. Hier stehen normalerweise die Flugzeuge der Firma „PTL Luftfahrt GmbH“ der Familie Esterl. Charter-Maschinen steuern von hier aus Ziele in ganz Europa an. Mitte Juli soll die darbende weißblaue Kultur- und Event-Szene hier wieder abheben und zum Höhenflug ansetzen. Ein außergewöhnliches Experiment angesichts der besonderen Herausforderungen durch die Corona-Krise.

„Wir haben einen Veranstaltungsort gesucht, der genügend Platz bietet, damit alle Abstandsregeln eingehalten werden können, das Publikum sicher ist – und der trotzdem noch ein besonderes Flair bietet“, sagt Festwirt Franz Widmann. Er hat seit jeher ein Faible für Kabarett, weißblauen Humor und Musik-Events der Extraklasse. Jahr für Jahr veranstaltet er in Landshut das Starkbierfest, dessen Hauptattraktion die Fastenrede namhafter Künstler ist. Christian Springer derbleckte hier schon die Landshuter Politik, seit zwei Jahren steht Django Asül auf der Bühne. Wegen der Corona-Pandemie gab’s heuer aber nicht viel zu lachen. Das Fest musste im März abgesagt werden. Das Virus ist eben humorfrei.

Wie die Kultur-Szene leidet seitdem auch Widmanns Branche unter den strikten Auflagen. Statt die Hände in den Schoß zu legen und sich dem Corona-Schicksal zu ergeben, hat der Landshuter Festwirt allerdings beschlossen, das Beste aus der Situation zu machen. „Was man dafür braucht“, dachte er sich, „ist genügend Platz – und Künstler, die bereit sind, bei so einem Experiment mitzumachen.“

Als Event-Location hatte der Wirt schnell den Landshuter Verkehrslandeplatz im Visier, die Familie Esterl, Bekannte Widmanns, war begeistert und erklärte sich bereit, den Platz zur Verfügung zu stellen, den Aufbau und den Ablauf mitzuorganisieren. Auch der Betreiber des Flugplatzes, die „LANDEN Landshut GmbH“ ist mit dabei und die am Flugplatz ansässigen Unternehmen – die ADAC Luftfahrt Technik GmbH, Isar Aviation und die Flugschule Lorenzen sowie die S.P. Helikopter GmbH – ziehen ebenfalls mit. Nicht zuletzt signalisierte die Stadt Landshut grünes Licht für das Event.

Jetzt wird also dort, vor den Toren der Stadt, ein riesiges Zelt ohne Seitenwände aufgebaut, in dem eine Konzertbestuhlung für 500 Besucher und eine Bühne unter Berücksichtigung der Corona-Abstandsregeln Platz finden. Eine wettergeschützte Location, die trotzdem gut belüftet ist.
Bei den Künstlern musste Widmann nicht lange bitten: Die Terminkalender sind selbst bei den Größen der Branche ungewöhnlich leer. Alle sind begierig darauf, wieder auf der Bühne im Rampenlicht zu stehen. Als sie hörten, was in Landshut auf die Beine gestellt werden soll, sagten viele spontan zu. Jetzt also steht der außergewöhnliche Flugplan.

„Wir starten pünktlich am Mittwoch, 15. Juli, um 20 Uhr“, sagt Widmann. Bis zum 15. August wird vor dem „James Bond-Hangar“, vier Wochen lang, immer von Mittwoch bis Samstag, Kabarett-Programm vom Feinsten geliefert – aber nicht nur. Dabei sind auch bekannte Musiker wie Günther Sigl, Frontmann der Spider Murphy Gang, mit Band, ebenso das Ensemble Virtuoso mit dem Tenor der Bayerischen Staatsoper, Galeano Salas.  An Bord sind zudem: Urban Priol, Lizzy Aumeier, Lisa Fitz, Waltraud und Mariechen (Heißmann und Rassau), Stefan Otto, Viva Voce, Die Prima Tonnen und André Hartmann, Luise Kinseher, Lizzy Aumeier und die weißen Lilien, Sebastian Reich und Amanda, Rolf Miller, die Couplet AG, Oti Schmelzer, die Klimakatastrophe auf Bayrisch (Christian Springer, Gitti Walbrun, Michael Lerchenberg und die Not WELL Cousins – die „jungen“ Biermösls) und Da Bobbe.

Die Termine für die Auftritte und die Tickets für das Event gibt es unter reservierung.festzeltbetrieb-widmann.de

Weitere Informationen zu den Künstlern gibt es unter: www.niederbayerische-kabaretttage.de

 

Fotos: Urban Priol (Fotograf: Michael Palm), Waltraud & Mariechen/Heißmann & Rassau (Fotograf: Mile Cindric), Rolf Miller (Fotograf: Sandra Schuck) , Christian Springer (Fotografin: Sina Schweikle)

Linda Pilz, Sozialpädagogin und neue Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Landkreises Landshut. (Foto: privat)

Gleichwertige Bedingungen schaffen

Landkreis Landshut. Information ist der Anfang von allem – und wenn Menschen, die mit ähnlichen Problemen kämpfen, Erfahrungen austauschen, Wissen teilen und an einem Strang ziehen, kann viel bewegt werden. Dafür arbeitet die Sozialpädagogin Linda Pilz, die seit Kurzem Beauftragte des Landkreises Landshut für Menschen mit Behinderungen ist. Betroffene und ihre Angehörigen ebenso wie Gemeinden, Vereine und ehrenamtlich Tätige umfassend zu beraten, gezielt zu informieren und möglichst viel zu vernetzen, das ist im Kern die große Aufgabe der Fachfrau.

Die 37-jährige hat Soziale Arbeit und Sozialmanagement in Landshut und Göttingen studiert und ist vielen in der Region bekannt aus ihrer Arbeit als Geschäftsführerin des Mütterzentrums Landshut (heute: Familienzentrum). Die Halbtagsstelle als Beauftragte für Menschen mit Behinderungen hat sie in einer schwierigen Zeit angetreten: Aber trotz Corona-Stillstand hat sie bereits viele Kontakte zu Kooperationspartner geknüpft, wie sie erläutert. Und auch beim Informationsangebot für Betroffene in regionalen Internet-Auftritten hat Linda Pilz bereits verschiedene Verbesserungen angestoßen: Ihre Anregungen sind umgesetzt worden.

Rund 12000 Landkreisbürger betroffen

Denn nur im engen Zusammenwirken mit allen, die ein Interesse und/oder die Verpflichtung haben, gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit Handicaps zu erreichen, könne etwas bewegt werden für die vielen Frauen, Männer und Kinder, für die die Landkreis-Beauftragte zuständig ist: Es sind etwas mehr als 12000 Menschen im Landkreis, die einen Schwerbehinderten-Ausweis haben, knapp 68 Prozent von ihnen sind älter als 60 Jahre.

So mannigfaltig wie der Personenkreis ist, für den Linda Pilz im Landratsamt arbeitet, so vielfältig sind auch die Bedürfnisse von Betroffenen und Angehörigen. Denn es ist ihre Aufgabe, sich „für Menschen mit Behinderungen jeden Alters einzusetzen, unabhängig davon, ob die Behinderungen oder Beeinträchtigungen erworben wurden oder angeboren sind“, erläutert die Sozialpädagogin.

Ob Seh- oder Mobilitäts-Behinderungen, ob Körper- und Mehrfachbehinderungen oder chronische Erkrankungen: In einer Gesellschaft, für die der Satz im Grundgesetz der Bundesrepublik „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ Richtschnur ist, ist es Verpflichtung aller staatlichen Gewalt, mit Tatkraft mitzuwirken, dass Menschen mit Behinderungen nicht zusätzlich benachteiligt werden, sondern im Alltag, in der Arbeit, im Wohnumfeld wie in der Freizeit gleichwertige Bedingungen vorfinden.

Gemeinden, Ergomar, neues Landratsamt

Um das zu erreichen, hilft Linda Pilz derzeit zum Beispiel einer sechsköpfigen Familie mit einem schwerbehinderten, auf einen Rollstuhl angewiesenen Kind eine behindertengerechte Wohnung zu finden. Die Sozialpädagogin berät Gemeinden bei Bauvorhaben, damit das Stichwort Barriere-Freiheit von Wohnungen und öffentlichen Einrichtungen keine bloße Absichtsklärung bleibt. „Sensibilisierung von Verwaltung und Gesellschaft für die Problemlagen von Menschen mit Behinderung“ lautet dieser ganz zentrale Punkt ihres Aufgabenspektrums.

Natürlich ist sie auch in die Planungen für das neue Landratsamt eingebunden, damit der Neubau der wichtigsten Landkreisbehörde diesen Anforderungen gerecht wird. Und auch das Frei-, Hallen- und Erlebnisbad Ergomar in der Marktgemeinde Ergolding holt sich für seine Umbaumaßnahmen fachkundigen Beistand bei der Landkreis-Beauftragten Linda Pilz.

Zurzeit stehen zudem die Vernetzung bestehender Einrichtungen und eine Vorstellungsrunde durch die Landkreis-Gemeinden oben auf der Agenda der Sozialpädagogin. Sie ist vormittags erreichbar unter Telefon (0871) 408-2118 oder per E-Mail linda.pilz@landkreis-landshut.de.

 

 

Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Jakob Fuchs, Stationsleitung Anita Schaller, Hebamme Marion Schmidt und die Leitende Oberärztin Dr. Silvia Sabus (v.l.n.r.) gratulierten den stolzen Eltern Soumaya Hocine und Amor Boulkroune zur Geburt ihrer Tochter Hana.


Ein Jubiläums-Baby in Corona-Zeiten

Landkreis Landshut. Am vergangenen Montag um 03:28 Uhr fand die eintausendste Geburt in den Kreißsälen der Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf statt. Das Jubiläums-Baby heißt Hana und ist das zweite Kind der stolzen Eltern Soumaya Hocine und Amor Boulkroune aus Landshut. Die kleine Hana wog 3 350 Gramm, hatte einen Kopfumfang von 34 Zentimetern und war 51 Zentimeter groß.

Anlässlich der eintausendsten Geburt in den Kreißsälen der Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf in diesem Jahr überreichte Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, einen Geschenkgutschein und einen Blumenstrauß an die glücklichen Eltern. „Zum Jubiläums-Baby in dieser außergewöhnlichen Corona-Zeit darf ich Ihnen herzlich gratulieren“, sagte er. Auch die Leitende Oberärztin Dr. Silvia Sabus, Stationsleitung Anita Schaller, Hebamme Marion Schmidt und das gesamte geburtshilfliche Team schlossen sich den Glückwünschen an.

In den hochmodernen und farbenfroh gestalteten Kreißsälen der Geburtsklinik am Krankenhaus Landshut-Achdorf werden jährlich mehr als 2 000 Kinder geboren. Die Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Lorenz Rieger ermöglicht eine familienorientierte und individuelle Geburt mit hoher medizinischer Kompetenz und in größtmöglicher Sicherheit. Der Geburtsstation angeschlossen ist das gemeinsam mit dem Kinderkrankenhaus St. Marien betriebene Perinatalzentrum Niederbayern, ein Zentrum der höchsten Stufe zur besonderen Versorgung von Risikoschwangerschaften sowie Früh- und Neugeborenen vor, während und nach der Geburt.

Die Geburtshilfe am Krankenhaus Landshut-Achdorf wird durch die Regierung von Oberfranken gefördert.

Bildquelle: Maria Klaus / LAKUMED Kliniken

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Dienstag, 30. Juni 2020

LANDSHUT. Am 17. Mai diesen Jahres, gegen 18.00 Uhr, wurde in der Niedermayerstraße ein 75-jähriger Passant mit einem Luftgewehr beschossen. Das Luftgewehrprojektil traf ihn im Brustbereich an der Jacke. Nach seinen Angaben wurde der Schuss aus einem gegenüberliegenden Mehrparteienhaus abgegeben. Glücklicher Weise wurde er nicht verletzt, denn dies hätte im wahrsten Sinn des Wortes ins Auge gehen können.

Der Passant versuchte zunächst auf eigene Faust den Schützen zu ermitteln und teilte im Anschluss seine Ergebnisse der Polizei mit. Im Verlauf der weiteren polizeilichen Ermittlungen, erhärtete sich schließlich der Tatverdacht gegen einen 17-Jährigen aus einem Wohnblock. Aufgrund eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgericht Landshuts bekam der 17-Jährige am heutigen Dienstag in den frühen Morgenstunden Besuch von der Polizei. Bei der Durchsuchung konnte schließlich ein Luftgewehr, sowie diverse Luftgewehrmunition sichergestellt werden. Auf den 17-jährigen Jugendlichen wartet nun eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffengesetz.

Foto: Polizei Landshut

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung, Landshut, 30.06.2020

Gegen (fast) alles ist ein Kraut gewachsen: Seit Tausenden von Jahren wird die vielseitige Wirkung von Heilpflanzen genutzt. Im Freilichtmuseum Massing kann man am 5. Juli 2020 um 14 Uhr mehr über die Apotheke aus Mutter Natur erfahren.

Egal ob der Hals kratzt, die Haare ausfallen oder die Vorratskammer von Insekten heimgesucht wird – im Bauerngarten und auf der Wiese wachsen farbenfrohe Gegenmittel. Vor allem als Tee aus den Blättern, Blüten oder Früchten können die duftenden Kräuter Wunder wirken, und in der Küche bereichern sie jede Speise mit ihren herrlichen Aromen. Weil aber auch Heilpflanzen Nebenwirkungen haben können, sollte man sich mit ihren Wirkungsweisen und der Dosierung gut auskennen. Die Kräuterexpertin des Freilichtmuseums Massing gibt ihr Wissen in einer einstündigen Führung rund um den Kochhof weiter und verrät Tipps und Tricks gegen zahlreiche Beschwerden.

Einzelbesucher können sich für Sonntag, 05. Juli, 14 Uhr, zur „Kräuterwissenführung“ anmelden: per E-Mail an buchungen.massing@freilichtmuseum.de oder telefonisch unter der Nummer 08724 96030. Die Führung dauert etwa eine Stunde und kostet zuzüglich zum Eintritt 2 Euro pro Person. Da sich die Teilnehmer unter freiem Himmel aufhalten, sollten sie ihre Kleidung der jeweiligen Witterung anpassen. Weitere Informationen: www.freilichtmuseum.de.

Die Besucher werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

Das Freilichtmuseum Massing lässt sich vom Bahnhof aus bequem zu Fuß erreichen, natürlich stehen aber auch genügend Parkplätze direkt vor den Museumstoren zur Verfügung.

-flm-

Foto: Freilichtmuseum Massing

Weitere Informationen: Freilichtmuseum Massing, Steinbüchl 1, 84323 Massing, www.freilichtmuseum.de, Telefon 08724 9603-0 oder massing@freilichtmuseum.de.

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.
Ferner ist der Bezirk Niederbayern Träger der Freilichtmuseen Massing und Finsterau gemeinsam mit den Landkreisen Rottal-Inn und Freyung-Grafenau sowie den Marktgemeinden Massing und Mauth. 

Flughafen München GmbH

Jubiläumsausgabe mit allen Informationen zum Geschäftsjahr 2019 ist online verfügbar

 Bedeutende Zukunftsthemen stehen im Zentrum

 Flughafen ist Vorreiter im Integrated Reporting

 Wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte werden gleichwertig behandelt

Unter dem Titel „What a difference“ ist jetzt der neue integrierte Bericht der

Flughafen München GmbH (FMG) mit allen relevanten Daten, Fakten und

Informationen zum Geschäftsjahr 2019 erschienen. Er kann als Online-Version ab

sofort unter bericht2019.munich-airport.de abgerufen werden. Der Name ist

dabei Programm: Der neue Bericht zeigt einmal mehr, wo der Flughafen München

den Unterschied macht. Dabei konzentriert sich der Report auf drei zentrale

Herausforderungen der Zukunft: Den bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur,

Lösungsansätze für die demografische Entwicklung und die Mitgestaltung der

digitalen Transformation.

Bei dem diesjährigen integrierten Bericht handelt es sich bereits um dessen 10.

Ausgabe – damit ist der Flughafen München Vorreiter beim sogenannten

„Integrated Reporting“. Auch die Jubiläumsausgabe informiert über finanzielle

und nicht-finanzielle Leistungen und Ergebnisse des Flughafenkonzerns in einer

Publikation. Dabei werden die Wirtschaftsthemen und die sozialen und

ökologischen Aspekte des Flughafenbetriebs gleichwertig behandelt. So werden

Themen wie Umwelt, Mitarbeiter oder Gesellschaft in unmittelbare Relation zu den

Inhalten eines klassischen Geschäftsberichts gesetzt. „Wir zeigen, wie sich unsere

Geschäftstätigkeit auf ökonomische, ökologische und soziale Belange auswirkt

und welchen Beitrag wir als Unternehmen hier leisten“, erklärt Jost Lammers,

Vorsitzender der Gesch.ftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München

GmbH. „So fördern wir Transparenz und schaffen eine Basis für Dialog.“

Der Erfolg dieser ganzheitlichen Publikation spricht für sich: Über zwei Dutzend

Preise hat die FMG bereits seit der ersten Herausgabe des integrierten Berichts

über das Jahr 2010 für dieses Format erhalten. Hierzu zählen unter anderem die

renommierten Auszeichnungen des ECON Verlags, der League of American

Communications Professionals (LACP) und der BCM-Award des Content

Marketing Forums.

Die nach dem unternehmenseigenen Standard auf recyceltem Papier gedruckte

Version des Berichts wird ab Ende Juli verfügbar sein.

Die 1949 gegründete Flughafen München GmbH (FMG) betreibt den Münchner Flughafen, der am 17. Mai 1992 an seinem

heutigen Standort eröffnet wurde. Gesellschafter der FMG sind der Freistaat Bayern mit 51 Prozent, die Bundesrepublik

Deutschland mit 26 Prozent und die Landeshauptstadt München mit 23 Prozent. Konzernweit beschäftigt die FMG mit

ihren 22 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften rund 10.000 Mitarbeiter. Mit insgesamt über 38.000 Beschäftigten bei

rund 520 Unternehmen gehört der Flughafen München zu den größten Arbeitsstätten Bayerns. Der Münchner Flughafen

hat sich nach seiner Inbetriebnahme binnen weniger Jahre zu einer bedeutenden Luftverkehrsdrehscheibe entwickelt und

fest im Kreis der zehn verkehrsstärksten Flughäfen Europas etabliert. Der Münchner Airport bietet heute

Flugverbindungen zu über 250 Zielen in aller Welt. 2019 wurden an Bayerns Tor zur Welt rund 417.000 Flüge mit 47,9

Millionen Passagieren gezählt. Als erster und bisher einziger Flughafen in Europa wurde Bayerns Tor zur Welt vom

renommierten Londoner Skytrax-Institut mit dem Qualitätssiegel »5-Star-Airport« ausgezeichnet.

http://www.facebook.com/flughafenmuenchen

https://www.instagram.com/munich_airport/

Fotos: Flughafen München GmbH

Bundestagsabgeordneter und Verkehrspolitiker Florian Oßner erörtert mit Thomas Merkle und Susanne Kuffer vom Staatlichen Bauamt Landshut sowie Baudirektor Robert Bayerstorfer, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt, gemeinsam mit dem Anwohner Hansi Huber an der geplanten zukünftigen Baustelle verschiedene Lösungen zum Weiterbau der B 15 neu in Dirnau.


Bundestagsabgeordneter Florian Oßner im Gespräch mit Anwohnern der B 15 neu

Tägliche Staus, viel verlorene Zeit und kurz vor dem Kollaps – so lässt sich die Verkehrssituation in Landshut auf den Hauptadern momentan beschreiben. Die Forderungen nach einer leistungsfähigen Stadtumfahrung werden daher immer lauter. Im Zuge des Weiterbaus der B 15 neu ist dieses Ziel zu erreichen. Dennoch besteht natürlich Klärungsbedarf im Detail mit den unmittelbaren Anwohnern. So auch bei Hansi Huber. Die B 15 neu würde nach Plan ganz in der Nähe seiner Hofstelle gebaut werden. Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (CSU) erörterte deshalb letzte Woche mit Huber sowie mit den Planern des Staatlichen Bauamts vor Ort gemeinsame Lösungen für den zügigen Weiterbau der B 15 neu in Dirnau.

„Das beschäftigt einen natürlich“, meinte Hansi Huber mit Blick auf den Bau der B 15 neu in unmittelbarer Nähe. Allerdings sehe er selbst den Sinn und Zweck der Bundesstraße: „Dass wir sie brauchen, steht außer Frage. Ich bin selbst beruflich ständig auf Achse“, so Huber. „Wie bringen wir den zügigen Weiterbau auf der einen Seite sowie die Interessen der Anwohner auf der anderen Seite unter einen Hut“, brachte Bundestagsabgeordneter Florian Oßner, Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags, den Kern des Problems auf den Punkt. Dazu hatten sich Huber und Oßner mit den Planern des Staatlichen Bauamts Landshut auf Hubers Anwesen in Dirnau getroffen.

„Wir brauchen sie“

„Für den Neubau der Ost-Umfahrung Landshut läuft für den ersten Bauabschnitt von der A 92 bis zur Kreisstraße LAs 14 bei Dirnau derzeit das Planfeststellungsverfahren“, erläuterte Robert Bayerstorfer, Bereichsleiter Straßenbau vom Staatlichen Bauamt. Der Abschnitt sei zwar mit rund zwei Kilometern relativ kurz, allerdings mit der Einhausung auf Höhe Ohu, der Isarbrücke und schließlich dem Anschluss an die LA 14s in Dirnau planerisch sehr anspruchsvoll, so Bayerstorfer. Man habe großes Verständnis für die Belange Hubers. Der enge Korridor lasse in der Planung aber keinen allzu großen Spielraum. Der Tatsache, dass die B 15 neu hier sehr nahe an Hubers Grundstück rücke, werde man mit Blendschutzwällen und in einem Teilbereich auch mit einer 30 Meter langen Lärmschutzwand begegnen.

Wie wichtig solche Maßnahmen sind, verstärkte der Eindruck bei der Besichtigung vor Ort – da waren sich alle einig: „Es gibt nur wenige Stellen, wo die Straße so nahe an die Wohnbebauung rückt, wie hier in Dirnau“, merkte Oßner an. „Primär dient die B 15 neu der Allgemeinheit zur Entlastung von quälenden Staus. Trotzdem haben wir auch die Interessen des Einzelnen im Blick. Deshalb suchen wir pragmatische Lösungen, welche die Anwohner in ihren Interessen schützen“, fasste Oßner den konstruktiven Dialog zusammen und bedankte sich bei allen Beteiligten: „So kommen wir gemeinsam voran – nur alles als Anwohner strikt abzulehnen, würde uns keinen Schritt vorwärts bringen“, so Oßner.

Foto: Büro MdB Oßner

 

 

PRESSEMITTEILUNG
Ab Montag, 6. Juli, wird mit der Sanierung des sogenannten „Sausteges“ über die kleine Isar begonnen. Der Steg muss dabei bis voraussichtlich 31. August gesperrt werden. Als nächste Überquerungsmöglichkeiten stehen die Luitpoldbrücke sowie der Kleine Isarsteg bei der Oberen Wöhrstraße beziehungsweise der Ländsteg bei der Isarpromenade zur Verfügung. Die Zufahrt und der Zugang aus Richtung Mühleninsel sind bis zum Ludwigswehr beziehungsweise Parkplatz der Gaststätte „Zur Insel“ möglich.