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Einladung

für Samstag 15.02.2020 von 10 bis 11.30 Uhr 

in den Frauenberger Stubn

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Thomas Haslinger                                Rudolf Schnur
CSU-Kreisvorsitzender                        Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion Landshut
OB-Kandidat.                                         Ortsvorsitzender Landshut-Ost

Pressebericht Dienstag, 11. Februar 2020

Stadtgebiet Landshut

Kontrollen in Spielhallen und Shisha-Bars (mit Bild)

-Gemeinsame Presseerklärung Polizei und Hauptzollamt Landshut-

LANDSHUT (Stadt und Landkreis). Jugendschutz und die Einhaltung von Betriebsauflagen waren in der Zeit von Freitag, 21.00 Uhr bis Samstag, 00.15 Uhr, die vorrangigen Gründe für mehrere Kontrollen von Shisha-Bars und Spielhallen in Stadt und Landkreis Landshut. Die Landshuter Polizeiinspektion erhielt dabei Unterstützung durch den Einsatzzug, Kräfte der Feuerwehr, Ordnungsämter der Stadt und des Landratsamtes sowie Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege und Steueraufsicht des Hauptzollamts Landshut.

Während in den Spielhallen nur kleinere Verstöße gegen Auflagen festgestellt wurden, zeigte sich bei einigen Shisha-Bars ein anderes Bild: Hier gab es zum einen erhebliche Auflagenverstöße, die im Bereich einer Ordnungswidrigkeit angesiedelt sind, zum anderen ermitteln die Behörden sogar wegen Straftaten.

Im Stadtgebiet Landshut erhielten an diesem Abend 12, im Landkreis fünf Spielhallen „unangekündigten Besuch“. Erfreulicherweise gab es dabei nur geringfügige Beanstandungen, wie z.B. einen versperrten Notausgang, fehlende Spielhallenaufsicht und die Nichtvorlage von erforderlichen Bescheiden. Die Bilanz der Kontrollen in vier Shisha-Bars im Stadtgebiet fiel anders aus:

Die CO (Kohlenmonoxid)-Konzentration in einer Bar wurde mit 59 ppm gemessen. Zulässig wäre laut Auflagenbescheid ein Wert von 30 ppm. Diesbezüglich müssten auch funktionsfähige CO-Warner installiert und betriebsbereit sein. Gerade in der Bar mit 59 ppm war dieser jedoch ohne Funktion. Zudem fehlte ein am Eingang vorgeschriebenes Warnschild, welches auf diese Problematik hinweist. Dem nicht genug, in der Bar hielten sich zwei 16-Jährige auf. Ein ähnliches Bild in einer weiteren Shisha-Bar: Auch hier war der CO-Warner ohne Funktion, am Eingang befand sich kein Hinweisschild, die Breite des Fluchtweges war erheblich unterschritten und der notwendige Feuerlöscher fehlte. Die nächste Bar verfügte in gewisser Weise über keinen Fluchtweg, dieser war verschraubt und der Feuerlöscher war nicht vorhanden.

Im Zuge der Kontrollen in den Shisha-Bars stellte der Zoll insgesamt 240 Dosen Shisha-Tabak sicher. „Es ist nicht zulässig, eine Kleinverkaufspackung zu öffnen und mit dem Tabak mehrere Wasserpfeifen der Kunden zu befüllen“, so Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Hauptzollamts Landshut. In allen Fällen werden entsprechende Ermittlungsverfahren sowohl im Ordnungswidrigkeiten- als auch im Straftatenbereich gegen die Barbetreiber eingeleitet.

Romanze vorgegaukelt – Betrugsmasche mit hohem Schaden

LANDSHUT. Ein über fast zwei Jahre andauernder Betrug hat für eine 60-jährige Landshuterin erhebliche finanzielle Folgen, die Dame musste deshalb sogar ihr Haus verkaufen. Und das, obwohl sie immer wieder durch Bekannte gewarnt wurde.

Vor ca. zwei Jahren lernte die Landshuterin über die Sozialen Medien einen Mann kennen, der angeblich auf einer Ölförderplattform arbeitet. Er gab an, dass er nicht an das Geld auf seinem Konto zugreifen kann und deshalb von der 60-Jährigen Geld fordert. Dies kam dann auch in regelmäßigen Abständen, teilweise überwies die Dame mehr als das doppelte, was sie eigentlich monatlich verdiente. Das führte zu einem erheblichen finanziellen Schaden, der im hohen 5-stelligen Eurobereich liegt. Aufgrund der angehäuften hohen Schulden musste die Frau ihr Haus verkaufen.

Uneinsichtiger Autofahrer

LANDSHUT. Am Montag, gg. 16.45 Uhr, hatte die Feuerwehr aufgrund eines Einsatzes am Graben eine Absperrung errichtet. Ein 78-jähriger Autofahrer aus Landshut war offensichtlich mit dieser Maßnahme nicht einverstanden. Er wies einen Feuerwehrmann an, aus dem Weg zu gehen. Als dieser jedoch seiner Aufforderung nicht nachkam, fuhr der 78-Jährige mit seinem Auto auf den Feuerwehrmann zu. Dieser musste ausweichen, um nicht angefahren zu werden. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen einem tätlichen Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, eingeleitet.

Randaliererin im Klinikum

LANDSHUT. Am Montag, gg. 18.25 Uhr, beleidigte eine 63-jährige Landshuterin im Klinikum das Personal beim Empfang. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Die 63-Jährige stand unter Alkoholeinfluss und war in keinster Weise einsichtig. Sie verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien und kam der Aufforderung, das Klinikum zu verlassen, nicht nach. Anschließend durchsuchten die Polizisten die 63-Jährige nach Ausweispapieren, dabei entwickelte sich ein Gerangel, wobei die Dame zu Boden gebracht, gefesselt und in Gewahrsam genommen werden musste. Im weiteren Verlauf beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten.

Böller in Baustellentoilette

LANDSHUT. Am Montag, gg. 14.25 Uhr, befand sich ein 25-jähriger Bauarbeiter in eine Baustellentoilette in der Ländgasse. Unbekannte hoben die Baustellentoilette ein Stück an und warfen einen Böller. Dieser entzündete sich in der Baustellentoilette, der 25-Jährige blieb dabei jedoch unverletzt. Der Schaden an der Toilette beträgt rund 200 Euro. Bei den Unbekannten handelt es sich vermutlich um zwei Jugendliche, die beide mit einer schwarzen Daunenjacke mit Fellkapuze bekleidet waren. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Seitenscheiben von Fahrzeugen eingeschlagen

LANDSHUT. Am Montag, zwischen 06.00 und 12.30 Uhr, schlugen Unbekannten auf dem Parkplatz der Grieserwiese die Seitenscheiben von einem schwarzen Toyota, einem roten VW Polo und einem schwarzen Audi A3 ein. Es entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Schwelbrand in Hackschnitzel-Heizung

LANDSHUT. Am Montag, gg. 07.15 Uhr, erhielt die Polizei die Meldung über einen Schwelbrand in einer Hackschnitzel-Heizung in Schönbrunn. Da der Heizungsraum an einen Pferdestall angrenzte, wurden sechs Pferde evakuiert. Der Brand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr gelöscht werden. An der Heizungsanlage entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro.

Auseinandersetzung in Arbeiterunterkunft

LANDSHUT. Am Sonntag, gg. 04.50 Uhr, wurde die Polizei in die Seligenthaler Straße zu einer Arbeiterunterkunft gerufen. Dort geriet ein 35-jähriger Rumäne mit einem 31-jährigen Landsmann in Streit. Beide Personen standen zum Teil erheblich unter dem Einfluss von Alkohol. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 31-Jährige seinem Gegenüber mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Weiterhin warf er auf den 35-Jährigen ein Glas, dieses verfehlte jedoch sein Ziel. Die Beamten nahmen den 31-jährigen Täter in Gewahrsam. Bei der Polizeiinspektion Landshut konnte er seinen Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Landkreisgebiet Landshut

Seitenspiegel von Opel beschädigt

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Montag, zwischen 14.30 und 15.30 Uhr, stieß ein Unbekannter in der Industriestraße 16, auf dem Parkplatz eines Trachtengeschäfts, mit seinem Fahrzeug gegen einen schwarzen Opel Insignia. Dabei beschädigte er den linken Seitenspiegel. Anstatt seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, flüchtete der Verantwortliche. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise unter Tel. 9252-0.

Absauganlage geriet in Brand

NIEDERAICHBACH, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 23.00 Uhr, wurden Polizei und Feuerwehr zu einer Firma in den Luitpoldpark gerufen. Aufgrund eines technischen Defekts geriet eine Absauganlage in Brand. Durch die Freiwillige Feuerwehr Wörth wurde der Brand gelöscht und die Halle entlüftet. Der Sachschaden beträgt rund 4.000 Euro. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss

ERGOLDING, LKR. LANDSHUT. Am Montag, gg. 20.30 Uhr, überprüfte eine Polizeistreife in Käufelkofen einen 59-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis. Der Mann stand unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken, ein Test bestätigte den Verdacht. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und verbrachten den Autofahrer zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

Foto: Hauptzollamt Landshut

Das angekündigte Orkantief Sabine hat die Stadt Landshut sowie auch den Landkreis mit voller Wucht getroffen. Rein von den Einsatzzahlen her gesellt sich „Sabine“ damit zu den schwersten Stürmen der letzten 20 Jahre. Die extremsten Böen erwischen Landshut mit Durchzug der Kaltfront zwischen 7/30 und 8/30, aber auch danach kam es immer wieder zu heftigen Böen, die auch ein Arbeiten nicht immer einfach und ungefährlich machten. Dementsprechend hat sich auch die Entscheidung, keine Schulkinder auf den Weg zu schicken aus Sicht der Feuerwehr als goldrichtig erwiesen. Da viele Einsätze nur mittels Drehleitern abgearbeitet werden konnten, wurde und wird die Landshuter Feuerwehr von der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Ergolding sowie dem Teleskopmast der BWW Werkfeuerwehr Landshut unterstützt. Ebenfalls den ganzen Tag ist das THW Landshut zur Unterstützung mit in Landshut tätig.
+ Bisher knapp 150 Einsätze alleine im Stadtgebiet Landshut – umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, lose Bauteile
+ Zahl der koordinierten Einsätze durch die Kreiseinsatzzentrale in Stadt und Landkreis Landshut bei aktuell knapp 400
+ Ein Feuerwehrmann verletzt, zwei Einsatzfahrzeuge zum Teil schwer beschädigt
+ Mehrere Stadtteile zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten, einzelne Weiler längere Zeit durch umgestürzte Bäume nicht erreichbar
+ LKW auf der A 92 umgestürzt
+ Kreiseinsatzzentrale koordiniert bisher knappe 400 Einsätze in Stadt und Landkreis Landshut
+ Feuerwehr Ergolding / BMW Werkfeuerwehr unterstützen mit Drehleitern die Kräfte der Stadt.
+ Feuerwehrmann bei Sperre von unbelehrbarem Autofahrer gestriffen.
Bei einem der ersten Einsätze wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr zwischen umstürzenden Bäumen gefangen. Als die Einsatzkräfte sich den Weg freischneiden wollten, stürzte ein Baumwipfel auf das Einsatzfahrzeug. Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass „nur“ das Fahrzeug der Feuerwehr getroffen wurde. Unmittelbar neben dem Einsatzfahrzeug befuhr zum Unglückszeitpunkt eine Mutter mit Kind die Straße. Wäre der Baum nicht auf das deutlich größere Feuerwehrfahrzeug gestürzt, wäre er auf das Fahrzeug der Frau gefallen. Ebenfalls viel Glück hatten die Einsatzkräfte, die neben dem Fahrzeug mit Aufräumarbeiten beseitigt waren und mit dem Schrecken davon kamen. Das Fahrzeug ist bis auf weiteres nicht mehr einsatzbereit. Ein weiteres Einsatzfahrzeug der Feuerwehr wurde durch Orkanböen beschädigt, in dem die Türe beim Aussteigen vor den vorderen Kotfügel gebogen wurde. Der verletzte Kamerad der Landshuter Feuerwehr, der sich bei einem Einsatz die Hand gequetscht hatte, kam zum Glück ohne Knochenbrüche davon und konnte die Klinik zwischenzeitlich wieder verlassen.
Einen weiteren Gefahrenschwerpunkt bildete die Landshuter Altstadt, wo von mehreren Gebäuden inklusive der Martinskirche Dachpfannen in die Altstadt sowie die angrenzenden Gassen fielen. Durch die Einsatzkräfte wurden viele Gefahrenstellen beseitigt, teilweise waren auch großräumige Sperren erforderlich. Ansonsten war das komplette Stadtgebiet von Landshut von umstürzenden Bäumen, abgedeckten Dächern abgerissenen Gebäudeteilen und sonstigen umherfliegenden Teilen betroffen. Vor allem die auf Wohnhäuser gestürzten Bäume als auch über Straßen überhängende Bäume mussten dabei teils in mühevoller und langwieriger Kleinarbeit zurückgeschnitten werden, um so keine weiteren Schäden zu verursachen. Unter anderem wurden auch Dachziegel der Hofberger Wache abgedeckt und mussten über die Drehleiter gesichert werden.
Im Landshuter Osten sowie im Bereich Münchnerau/Gündlkofen wurden zahlreiche Zufahrtsstraßen zu einzelnen Gehöften und Weilern durch umgestürzte Bäume verlegt. Diese konnten zum Teil nur mit schwerem Gerät – sprich Radlader und Kran des THW Landshut – beseitigt werden. An dringlichen Einsätzen – außerhalb des Orkantiefs – kam es noch zu einem Brand in einem Spänebunker eines landwirtschaftlichen Anwesens in Haag bei Landshut. Dieser konnte von Atemschutzträgern gelöscht werden. Anschließend wurde der Spänebunker und die Förderschnecke geräumt. Eine Gefahr für Tiere, Stallungen und Wohnhaus bestand nicht. Weiter stürzte auf der A 92 im Bereich Landshut West ein LKW um und blockierte die Fahrbahn. Ein weiterer Klein-LKW stürzte im Bereich der Autobahnzufahrt Landshut West in den Graben. Zum Einsatz auf der Autobahn waren neben Kräften der Stadt auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Altdorf, Piflas und Pfettrach mit vor Ort.
Als äußerst unerfreulich muss – bei ansonsten vorbildlichen Verhalten aller Verkehrsteilnehmer – leider ein Vorfall am Graben hervorgehoben werden. Als die Feuerwehr dort einen Baum beseitigen musste, der quer über die Straße und nur noch in anderen Bäumen hing, sperrten Einsatzkräfte den Bereich alte Bergstraße / am Graben. Während dieser Zeit versuchte ein älterer Herr den Bereich zu befahren und kam an der Sperre der Feuerwehr zum Stehen. Dort hupte er mehrmals und forderte die eingesetzten Kräfte zum Ermöglichen der Durchfahrt auf, “weil er nach Hause müsse“. Als ihn die Einsatzkräfte beruhigen und ihm die Lage sowie den Grund der Sperre schildern wollten, setzte dieser sein Fahrzeug plötzlich zurück und touchierte einen Feuerwehrmann leicht am Arm, der zum Glück unverletzt blieb. Die Angelegenheit wird entsprechend bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Im Einsatz standen bzw. Stehen immer noch alle Löschzüge der Landshuter Feuerwehr mit gut 150 Kräften. Hinzu kommen rund 45 Kräfte des Landshuter THW sowie etliche Kräfte des BRK Landshut, die an der Feuerwache Münchnerau sowie in der Hauptfeuerwache für die Verpflegung der Einsatzkräfte gesorgt haben bzw. noch sorgen. Die Kreiseinsatzzentrale ist seit etwa 5:30 morgens voll besetzt und hat bisher knapp 400 Einsätze koordiniert, betreut und begleitet.
Die Landshuter Feuerwehr möchte sich an dieser Stelle schon einmal bei allen Feuerwehren des Landkreises, beim BRK, bei der Polizei sowie beim THW Landshut für die Unterstützung im Stadtgebiet bedanken. Die Zusammenarbeit funktionierte stets hervorragend.

Angesichts der enormen Schäden und des immer noch vorhandenen Windes wäre es ratsam, die nächste Zeit bewaldete Gebiete und Wälder zu meiden.

Gültig für Stadt und Landkreis Landshut: Bitte meiden Sie Waldgebiete bzw. lassen Sie Ihr Fahrzeug, wenn Sie nicht fahren müssen, stehen. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Das Unwetter ist noch nicht vorbei. Bitte meiden Sie vor allem die Bereiche Landshut – Münchnerau sowie Gündlkofen/Bruckberg. 
 

Landshuter Altstadt flächendeckend durch herabstürzende Ziegel gefährdet. 

Bitte bleiben Sie zu Hause!

Kurze Lageübersicht:
Das Orkantief Sabine hat Stadt und Landkreis Landshut heute im Laufe des frühen Morgens voll erwischt. Aktuell befinden sich alle Löschzüge der Landshuter Feuerwehr im Einsatz, dazu ebenfalls sehr viele Feuerwehren des Landkreises Landshut im Dauereinsatz. Die Kreiseinsatzzentrale ist ebenfalls seit dem frühen Morgen in Betrieb und voll besetzt. Bisher (09:30) sind in Stadt und Landkreis Landshut rund 120 Einsätze zu verzeichnen, davon entfallen etwa 30 auf das Landshuter Stadtgebiet. Hauptbetroffen ist das Gebiet rund um die Münchnerau, hier wird aktuell an der Priorisierung der Einsatzstellen gearbeitet. Außerdem betroffen sind die Ortsbereiche Achdorf, Hofberg, Schönbrunn und Frauenberg. Die Einsatzzahlen steigen weiter.
Leider wurde im Bereich der Münchnerau auch ein Einsatzfahrzeug der Landshuter Feuerwehr während eines Einsatzes nicht unerheblich durch einen abgebrochenen Baumwipfel beschädigt. Das Fahrzeug ist bis auf weiteres nicht mehr einsatzfähig. Die neben dem Fahrzeug arbeitende Mannschaft kam mit dem Schrecken davon. An einer weiteren Einsatzstelle wurde ein Feuerwehrmann an der Hand verletzt und befindet sich auf dem Weg ins Krankenhaus.
An dringlichen Einsätzen – außerhalb des Orkantiefs – kam es noch zu einem Brand in einem Spänebunker eines landwirtschaftlichen Anwesens. Dieser konnte von Atemschutzträgern gelöscht werden. Anschließend wurde der Spänebunker und die Förderschnecke geräumt. Eine Gefahr für Tiere, Stallungen und Wohnhaus bestand nicht. Weiter stürzte auf der A 92 im Bereich Landshut West ein LKW um und blockierte die Fahrbahn.
Zur Unterstützung der Feuerwehren sind auch die Kräfte des THW Landshut und THW Ergolding im Einsatz.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  10.02.2020

Das Orkantief „Sabine“ fegt seit den frühen Morgenstunden auch über Landshut hinweg. Aus Sicherheitsgründen müssen deswegen die städtischen Friedhöfe – also der Hauptfriedhof, der Nordfriedhof sowie die Friedhöfe in Achdorf und Auloh – gesperrt werden. Die für heute angesetzten Beerdigungen fallen aus; Ersatztermine können erst nach Abzug des Sturms und Beseitigung etwaiger Gefahrenstellen vereinbart werden. Auch am morgigen Dienstag sind keine Erdbestattungen möglich.

 

PRESSEINFORMATION Landshut, 9. Februar 2019
Prüfungen fallen aus
Wegen der Unwetterwarnungen finden an der Hochschule Landshut am Montag, 10. Februar, keine Prüfungen statt.
Aufgrund der Unwetterwarnungen und den damit verbundenen Beeinträchtigungen, v.a. im öffentlichen Personenverkehr, hat die Hochschulleitung beschlossen, dass die Prüfungen am Montag, den 10. Februar 2020, an der Hochschule Landshut abgesagt werden.

Die Hochschulleitung bzw. die Prüferinnen und Prüfer werden alle Studierenden zeitnah darüber informieren, wann die Prüfungen nachgeholt werden.

Liebe Landshuterinnen und Landshuter,

ab heute Nacht ist auch in unserer Region das Sturmtief „Sabine“ mit Windböen bis Orkanstärke angesagt. Entsprechende Unwettervorwarnungen der Wetterdienste liegen vor.

https://www.wettergefahren.de/warnungen/warnsituation.html

http://www.unwetterzentrale.de/uwz/getwarning_de.php?xpos=360&ypos=339&bland=bayern&lang=de

Bereits bei der Sturmlage am vergangenen Dienstagmorgen gab es in Landshut zahlreiche Schäden durch umgestürzte Bäume, mindestens sechs Autos wurden beschädigt und glücklicherweise niemand verletzt. Wie heftig das Ganze heute Nacht und Morgen wird, müssen wir abwarten. Nachstehend stellen wir Euch jedoch einige Tipps und Hinweise zusammen, wie man sich vor dem Sturm bzw. bei einem Sturm am besten Verhält.

Vor dem Sturm:

+ Bringen Sie alle losen Gegenstände im Garten, vor dem Haus sowie auf Balkonen in Sicherheit. Dazu gehören zum Beispiel Müll- und Papiertonnen, Kinderspielzeug und – auch wenn Winter ist Blumentöpfe, Gartenmöbel usw.

+ Stellen Sie Ihr Fahrzeug soweit möglich nicht im Nahbereich von Bäumen ab.

+ Informieren Sie sich rechtzeitig bei den zuständigen Stellen, ob Züge/Flüge gehen, Busse fahren oder eventuell sogar Schulausfälle angekündigt sind.

+ Fahren Sie Raffstores ohne Windwächter rechtzeitig nach oben und halten Sie ansonsten Rolläden und Jalousien geschlossen.

+ Auf Baustellen müssen Bauzäune unbedingt gesichert werden.

Während des Sturms:

+ Gehen Sie – wenn nicht zwingend erforderlich – nicht nach Draußen. Und wenn doch: Behalten Sie die Umgebung – vor allem Bäume, Häuser unbedingt im Auge.

+ Passen Sie, wenn Sie fahren müssen, Ihre Fahrweise von PKW; Motorrad, LKW auf die Windverhältnisse an.

+ Verzichten Sie die nächsten Tage auf Spaziergänge im Wald bzw. in baumreichen Gebieten.

+ Da gerade, wie auch am Dienstag im Bereich Münchnerau geschehen, Strommasten umstürzen können bzw. Bäume auch in Stromleitungen fallen können, sind Stromausfälle möglich. Eine Taschenlampe in Griffweite schadet sicher nicht.

+ Lassen Sie Ihre Haustiere im Haus bzw. gehen Sie nur angeleint mit ihnen nach Draußen.

+ Verfolgen Sie weiterhin die Hinweise und Warnungen der Wetterdienste und denken Sie bei allem was Sie tun, zuerst an Ihre Sicherheit bzw. die Ihrer Kinder.

+ Riskieren Sie nichts! Rufen Sie im Notfall über die 112 Feuerwehr und/oder Rettungsdienst.

Abschließend noch eine Info: Freiwillige Feuerwehren entscheiden nicht über etwaige Schul- oder Kindergartenausfälle. Das obliegt alleine der Zuständigkeit der örtlichen Behörden respektive den Einrichtungen.

 

Die Junge Liste Landshut e.V. ist am Samstag, 08. Februar 2020, zwischen 10.30 Uhr und 12.30 Uhr mit einem Infostand vor dem Karstadt am Ländtorplatz vertreten, bei welchem die Junge Liste Ihre Kandidaten sowie Ihr Wahlprogramm vorstellt. Die Kandidaten der Jungen Liste stehen gerne für Gespräche mit den Bürgern und Anregungen zur Verfügung.