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pts20140417009 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle

Husten: Dauer- und Reizhusten selbst lindern

7 Tipps gegen quälenden Hustenreiz
Fachärztliche Behandlung...
Fachärztliche Behandlung…
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Köln (pts009/17.04.2014/10:15) – Ein akuter Husten dauert maximal drei Wochen. Anders verhält es sich bei hartnäckigem Dauer- und Reizhusten oder einer chronischen Bronchitis. Hierbei handelt es sich um dauerhafte Erkrankungen der Atemwege. Sie gehören unbedingt in fachärztliche Behandlung. Doch man kann begleitend auch selber viel tun, um den quälenden Hustenreiz zu lindern.

Werden die Bronchien immer wieder belastet, kann es leicht zu einem trockenen Reizhusten kommen. Wird nichts dagegen unternommen, setzt sich der Husten fest und die Bronchien verschleimen immer mehr mit Hustensekret. Die Folgen: Dauerhusten, chronische Bronchitis und fortschreitende Atembeschwerden. Wer so vorbelastet ist, muss in der Erkältungszeit und auch noch an kalten Tagen im Frühjahr besonders vorsichtig sein. Denn festsitzender Schleim in den Bronchien ist der ideale Nährboden für Erkältungsviren. Das Hustensekret ist dabei so zäh, dass es selbst mit einem starken Hustenstoß nicht abtransportiert werden kann. Es besteht das Risiko einer, oftmals lebensgefährlichen, Lungenentzündung.

Ursachen für eine chronische Bronchitis

Größtes Risiko für eine chronische Bronchitis ist das Rauchen. Bei jedem zweiten Raucher über 40 Jahre diagnostizieren die Ärzte diese Krankheit. Je mehr Zigaretten geraucht werden, desto höher ist das Risiko. Deshalb sind 90 % aller Erkrankten aktive oder ehemalige Raucher. In minderschweren Fällen, also da, wo die Lungen noch nicht völlig “zugeteert” sind, kann ein sofortiger Rauchstopp in Verbindung mit einer medikamentösen Behandlung helfen, die chronische Bronchitis los zu werden. Dabei verschwindet der Husten meist schon vier Wochen nach der letzten Zigarette.

Eine weitere Gefährdung stellen Schadstoffe dar, die über die Atmung ins Lungensystem gelangen. Dadurch sind bestimmte Berufsgruppen, wie zum Beispiel Bergleute, besonders gefährdet, an einer chronischen Bronchitis zu erkranken. Werden die Beschwerden durch solche Schadstoffe oder Umweltgifte ausgelöst, ist ein Ortswechsel in einen Luftkurort eine mögliche Therapie.

So lässt sich quälender Hustenreiz lindern

Wenn Dauer- und Reizhusten hartnäckig sind oder eine chronische Bronchitis schon irreparabel ist, kann man mit natürlichen Mitteln den Hustenreiz lindern und erträglicher machen (das gilt auch für jeden akuten Erkältungshusten):

* Richtige Luftfeuchtigkeit. Sorgen Sie für eine optimale Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Wichtig ist vor allem das Schlafzimmer. Ideal ist hier ein Wert zwischen 45 und 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.

* Hustentee. Gibt es in Apotheken fertig zu kaufen. Kann man aber auch selber aus Salbei, Thymian, Pfefferminze und Spitzwegerich herstellen.

* Hustensaft. Überwiegend werden hier Mono-Extrakte aus Efeublättern eingesetzt, um das zähe Sekret zu lockern und den Schleim in den Bronchien zu lösen. Das reicht aber bei einem hartnäckigen Reizhusten oder einer chronischen Bronchitis oft nicht aus. Besser sind Hustensäfte, welche bewährte Heilpflanzen wie Efeu, Thymian und Süßholzwurzel miteinander kombinieren (z.B. in Broncholitan® Hustenlöser, rezeptfrei Apotheke, oder Muc-Sabona® Sirup). Dadurch wird der Hustenreiz effektiv gehemmt und die Bronchien werden beruhigt.

* Hausmittel. Hustenbonbons lutschen. Brust und Rücken mit Gänseschmalz einreiben oder mit einem Quarktuch umwickeln. Brustwickel mit einem mit Zitronensaft getränkten Handtuch. Warme Milch mit Honig, alternativ mit Zwiebelsaft oder geriebenem Meerrettich. Füße warmhalten, denn kalte Füße verschlimmern den Husten. Die Schleimhäute befeuchten, indem man mit einer Salzlösung inhaliert oder gurgelt (1 TL Salz auf einen Liter Wasser).

* Brustkorb abklopfen. Beim Husten mit Schleim sollte der Partner den Betroffenen abklopfen – etwa viermal von unten nach oben, jeweils einmal rechts, einmal links. Diese Erschütterungen des Brustkorbs lockern den Schleim.

* Richtig Atmen. Bei Reizhusten hilft das richtige Atmen. Oft wird er nämlich durch zu schnelles und oberflächliches Atmen ausgelöst. Wer langsamer und tiefer Luft holt, kann seine Schleimhäute dadurch ein wenig entlasten.

* “Zärtlich” Husten. Richtig zu husten, bedeutet “zärtlich” zu husten. Das gilt für beide Arten von Husten: den produktiven und unproduktiven. Der unproduktive Husten ist trocken und quälend, beim produktiven löst sich Schleim. Während beim produktiven Husten häufiges – aber nicht zu heftiges – Husten zur Schleimlösung beiträgt, ist das beim trockenen Reizhusten anders. Ihm sollte man nicht freien Lauf lassen, sondern mit “zärtlichem” Husten begegnen. Das funktioniert so: Man bildet mit der linken Hand eine Faust, in die man sanft hineinhustet. Dabei sollten sich die Wangen aufplustern. Dadurch bildet sich eine kleine Luftbarriere bis in die Bronchien hinunter. Das sorgt dafür, dass sie beim Husten nicht so stark aufeinanderprallen – denn genau hier liegt das Problem des trockenen Reizhustens.

Quellen:
dpa, http://www.mydoc.de
Baenkler H.-W. et al.: Innere Medizin. Thieme Verlag. 2. Auflage 2009
Piper W.: Innere Medizin. Springer Verlag. 1. Auflage 2007
Herold G.: Innere Medizin. Selbstverlag. 2011
Leitlinien der Dt. Ges. f. Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): Diagnostik und Therapie bei Patienten mit akutem und chronischem Husten (Stand: Februar 2010)
Hiddemann, W. et al.: Die Onkologie – Teil 1. Springer Medizin Verlag. 2. Auflage 2010

Über das Portal Naturheilkunde:
Das Portal Naturheilkunde ( http://www.portal-naturheilkunde.de ) ist eine unabhängige Kooperation von naturheilkundlich interessierten Ärzten, Heilpraktikern, Apothekern und Wissenschaftlern. Hier haben sich Menschen zusammengetan, die bereits über viele Jahre Erfahrungen in den Bereichen der Naturheilkunde und der ganzheitlichen Medizin gesammelt haben und gerne diese Erfahrungen weitergeben möchten.

Ziel der Kooperation ist es, Informationen über medizinische Sachverhalte, Naturprodukte und gesundheitsbewusstes Verhalten einer breiten und interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie möchte Patienten fundierte Informationen über Krankheiten, Diagnosen, Therapien und Möglichkeiten der Prävention zur Verfügung stellen, wobei ein naturheilkundlicher Ansatz bei der Beratung immer im Vordergrund steht.

Das Spiel mit dem Feuer oder nicht zu Ende gedacht?

Wenn linken Gruppierungen der Zugang nicht mehr verwehrt werden dürfte, dann selbstverständlich auch den rechten Vereinigungen.

Schon einmal haben die sogenannten Grünen die NPD auf den Plan gerufen. Nämlich als ausgerechnet in einer Schule, dem Hans-Leinberger-Gymnasium nämlich, die Grüne Jugend tagte. Der Antrag der NPD folgte und schon war mit nur einem Brief wochenlang in Landshut das Thema Extremismus auf der Tagesordnung. Die eigentlichen Themen (Schulsanierungen, Haushalt, Klinikum usw.) waren dann nur noch Nebensache. Das ist also die Stadtpolitik, die sich die Grünen vorstellen und ihre wahren Ziele (siehe auch: “Rote Wölfe im Grünen Schafspelz”). Die Demokratie und der Rechtsstaat müssen aufpassen.

Rudolf Schnur

 

Stadtratsantrag Nr. 1290 vom 19.03.2014

Beteiligung von linken Parteien oder Gruppierungen an Veranstaltungen 

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Verwaltung stellt dem Stadtrat im einzelnen die rechtlichen Voraussetzungen dar, die für die Beteiligung von linken Parteien oder Gruppierungen (“die Linke”, WN etc.) an Veranstaltungen gelten, an denen die Stadt entweder selbst als Mitveranstalter auftritt oder 2. die über die städtische Messegesellschaft abgewickelt werden.

Begründung: Der Ausschluss der Partei “die Linke” von der Umweltmesse wirft eine Reihe von Fragen auf, zum Beispiel nach der Bedeutung des Stadtratsbeschlusses vom 07. Juli 2004 Fragen, die auch durch den LZ Bericht vom 14.03.2014 nicht geklärt wurden.

Gez. Dr. Thomas Keyßner Bürgermeister         gez. Sigi Hagl Fraktionsvorsitzende        gez. Hermann Metzger stv. Fraktionsvorsitzender

pte20140415003 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

Abgelenkt durch das Handy: Rempler nehmen zu

Risiko besonders durch Junge – 1.500 Notfälle pro Jahr in den USA
Ins Handy vertieft: User laufen in Menschen hinein (Foto: pixelio.de/G. Havlena)
Ins Handy vertieft: User laufen in Menschen hinein (Foto: pixelio.de/G. Havlena)

Washington (pte003/15.04.2014/06:10) – Die Nutzung von Smartphones in der Öffentlichkeit wird für immer mehr User aufgrund der Abgelenktheit zum gefährlichen Abenteurer – und das längst nicht nur im Straßenverkehr, wie eine aktuelle Untersuchtung von Pew Research http://pewresearch.org zeigt. Danach sind 23 Prozent der Fußgänger abgelenkt durch das eigene Smartphone beim Gehen schon einmal in einen anderen Passanten gelaufen. Vermeidbare Unfälle wie diese nehmen zu. Im Jahr 2010 waren es noch 17 Prozent der Nutzer, denen das widerfahren ist.

Geänderte Mediennutzung

Die Befragung hat zudem hervorgebracht, dass die Hälfte der Mobilfunk-Nutzer schon einmal von einem Menschen angerempelt wurde, weil dieser vertieft in das eigene Smartphone war. Nimmt man die Angaben der “Rempler” und “Angerempelten” zusammen, so ergibt sich laut Pew ein durchschnittlicher Wert von 53 Prozent aller erwachsenen Smartphone-User, die aufgrund von Abgelenktheit schon einmal eine unfreiwillige Begegnung dieser Art hatten.

Junge im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sind besonders Smartphone-affin und laufen im wahrsten Sinne des Wortes häufig Gefahr, andere durch ihr übersteigertes Nutzungsverhalten zu verletzen. Der Pew-Untersuchung zufolge hat gut jeder Zweite aus dieser Altersgruppe schon einmal diese Erfahrung gemacht. 70 Prozent von ihnen wurden hingegen bereits von einer anderen Person, die in das eigene Gerät vertieft war, unabsichtlich angerempelt.

USA besonders stark betroffen

Dass es nicht immer bei einem mehr oder weniger harmlosen Rempler bleibt, zeigen die USA, die Nation mit der höchsten Smartphone-Penetration auf der ganzen Welt. So mussten dort über einen betrachteten Zeitraum von zwölf Monaten bereits über 1.500 Personen in der Notaufnahme behandelt werden, nur weil sie entweder selbst gegen Laternenmasten beziehungsweise Menschen gestoßen oder gar Opfer von Handy-Abgelenktheit waren.

 

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Achtung April-Scherz!
Analog der ÖDP-Stadträtinnen prüft die CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat derzeit, auf welche Dinge sie verzichten könnte, die ihr nicht zustehen:
– Fraktions-Fahrrad
– Fraktions-Pkw
– Fraktions-Hubschrauber
– Fraktions-Psychologe
– Fraktions-Erholungsheim
– Fraktions-Kantine
– Fraktions-Weinkeller
– Fraktions-Filialen in allen Stadtteilen
– Fraktions-Schnellboot / – Yacht
– …

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pte20140410004 Forschung/Technologie, Medizin/Wellness

Goldteilchen machen Blasenkrebszellen den Garaus

Nanostangen werden durch Laser erhitzt und zerstören mutierte Zellen

Aurora (pte004/10.04.2014/06:05) – Blasenkrebszellen lassen sich durch das Anheften von goldenen Nanostangen abtöten. Das hat ein Forscher-Team am Krebszentrum der University of Colorado http://cu.edufestgestellt. Die neue Technik wird dadurch ermöglicht, dass Blasenkrebszellen ein besonders hohes Level an EGF-Rezeptoren aufweisen – diese Proteine führen zum Wachstum von (Krebs-)Zellen. Nanostangen aus Gold können so manipuliert werden, dass sie sich an diese Proteine anheften. Durch einen sehr schwachen Laserstrahl kann das Gold erhitzt werden, was die daran angehefteten Krebszellen abtötet.

Therapie anders als gängige Medizin

“Ich weiß, dass sich das futuristisch anhört, aber das Konzept ist ziemlich unkompliziert: EGF-Rezeptoren heben Blasenkrebszellen vom umgebenden gesunden Gewebe ab, und unsere Strategie verwendet Nanotechnologie, um nur diese Zellen zu töten”, erklärt Thomas Flaig vom Krebszentrum. Es gibt bereits einige zugelassene Medikamente, bei denen ebenfalls die EGF-Rezeptoren im Vordergrund stehen. Aber der Ansatz von Flaig und seinen Kollegen ist trotzdem neu.

“Blasenkrebszellen sind im Frühstadium nicht unbedingt von EGF-Rezeptoren abhängig – sie brauchen sie nicht zum Überleben oder zum Wachsen, wie viele von EGF-Rezeptoren abhängige Krebsarten. Deswegen hilft ein Medikament, das die Versorgung von EGF-Rezeptoren unterbindet, nicht viel”, erklärt Flaig. Und fährt fort: “Jedoch werden die Zellen durch eine Überexpression von EGF-Rezeptoren gekennzeichnet. Unser Ansatz hängt nur davon ab, diese Kennzeichnung zu erkennen und auszunutzen.”

Einfache Behandlung zeigt Erfolge

Zur Behandlung muss lediglich eine Suspension in die Blase injiziert werden, die die winzigen goldenen Nanostangen enthält. An die Nanostangen angeschlossen sind Antikörper, die bei den EGF-Rezeptoren andocken. So werden die Nanostangen an den Krebszellen befestigt. Ein Laser mit niedriger Intensität versetzt dann die Goldteilchen in Schwingung – und die Schwingung erzeugt wiederum Hitze, die die Krebszelle absterben lässt.

In einem Experiment an Mäusen konnte bei 13 von 16 Tieren das Krebswachstum durch die neue Behandlungstechnik reduziert werden. Bei sieben der 14 lediglich mit Laser behandelten Mäuse schritt die Erkrankung fort und nur bei zwei von ihnen ging das Wachstum zurück. “Der Weg zur Anwendung beim Menschen ist nicht so weit, wie er scheinen mag”, erläutert Flaig.

England: Hunderte Mio. für Tamiflu verschwendet

Medikament laut aktueller Untersuchung nicht wirksamer als Paracetamol
Tamiflu von roche: Experten stellen Wirksamkeit in Frage (Foto: SPL)
Tamiflu von roche: Experten stellen Wirksamkeit in Frage (Foto: SPL)

London (pte012/10.04.2014/11:00) – Hunderte Mio. Pfund könnten für das Grippe-Medikament Tamiflu verschwendet worden sein, das nicht wirksamer ist als Paracetamol. Laut einer Studie der Cochrane Collaborationhttp://cochrane.org haben die Briten 473 Mio. Pfund (573 Mio. Euro) für Tamiflu ausgegeben, das von Regierungen weltweit angekauft worden war, um sich auf Grippepandemien vorzubreiten.

Zu viel unnötig eingelagert

Laut der Untersuchung hat das Medikament weder die Ausbreitung von Grippe noch gefährliche Komplikationen verhindert. Es konnte nur eine leichte Besserung bei den Symptomen erreicht werden. Das Pharmaunternehmen Roche http://roche.com und andere Experten wie Wendy Barclay vom Imperial College London vermuten hingegen Fehler in der Auswertung der Daten.

Tamiflu wurde 2006 in Großbritannien groß eingelagert, als Vorhersagen davon ausgingen, dass eine Vogelgrippepandemie bis zu 750.000 Todesopfer fordern könnte. Das Mittel wurde auch während des Schweinegrippeausbruchs 2008 sehr häufig verschrieben. Pharmafirmen veröffentlichen nicht alle ihre Forschungsdaten. Die Studie ist ein Hinweis auf die Kämpfe um die Daten zur Wirksamkeit und den Nebenwirkungen.

Mittel hält Pandemie nicht ab

Die Wissenschaftler sind jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass das Auftreten von Grippesymptomen durch das Medikament bei Erwachsenen von sieben Tagen auf 6,3 Tage und bei Kindern auf 5,8 Tage verringert wird. Medikamente wie Paracetamol verfügen über eine ähnliche Wirkung. Angaben, dass das Medikament Komplikationen wie eine Lungenentzündung verhindern kann, wurden nicht bestätigt.

Laut der Cochrane Collaboration lieferten die dazu durchgeführten Studien keine ausreichenden Ergebnisse. Ein anderes Medikament für die Einlagerung war die Verlangsamung der Ausbreitung der Krankheit, um Zeit für die Entwicklung eines Impfstoffes zu gewinnen. Das ist laut den Autoren der Analyse aber nicht belegt. Es gebe keine realistische Möglichkeit, dass diese Mittel eine Pandemie verhindern könnten.

Keine Vorteile für Gesundheit

Laut Co-Autor Carl Heneghan von der University of Oxford http://ox.ac.uk haben die rund 500 Mio. Pfund keine Vorteile für die Gesundheit gebracht. Auch könnten dadurch sogar Menschen geschädigt worden sein. “Das System, dass für die Überprüfung von Medikamenten zur Verfügung steht, ist so fehlerhaft und offen für Missbrauch, dass die Öffentlichkeit in die Irre geführt worden ist”, unterstreicht Heneghan.

Die Cochrane Collaboration macht keine Einzelperson oder Organisation verantwortlich. Für die Wissenschaftler hat es Fehler auf der ganzen Linie gegeben. Sie reichen vom Hersteller über die Kontrollbehörden bis hin zur Regierung. Es gibt jedoch auch Streitigkeiten über die Ergebnisse der Studie. Eine gleichzeitig stattfindende Kampagne zur Öffnung der Erforschung von Mitteln soll die Ergebnisse beeinflusst haben.

Roche widerspricht den Ergebnissen vehement. Roche-Verantwortlicher Daniel Thurley zufolge haben die Wissenschaftler die falschen Statistiken ausgewertet, die die Vorteile des Medikaments systematisch unterschätzten. Zusätzlich seien “unorthodoxe” Methoden zur Analyse der Nebenwirkungen eingesetzt worden.

Bundesverband eMobilität

Warum wir endlich das Kennzeichen ‘E’ brauchen

Eine gemeinsame Initiative des Bundesverbands eMobilität (BEM) und des Bundesverbands Solare Mobilität (BSM)

Berlin. 09. April 2014. Im Rahmen des geplanten Elektromobilitätsgesetzes der Bundesregierung

sollen die Nutzer von Elektrofahrzeugen künftig von einer Reihe nicht-monetärer Anreize

profitieren. Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) und der Bundesverband Solare Mobilität e.V.

(BSM) begrüssen diese Entwicklung und drängen nun auf eine rasche Verabschiedung des Gesetzesentwurfs,

um Elektromobilität auf Basis Erneuerbarer Energien tatsächlich langfristig als realistische

Mobilitätsalternative auf die Straße zu bringen.

“Die einheitliche Kennzeichnung elektrischer Fahrzeuge bildet die Grundvoraussetzung für die

Umsetzung der angekündigten Nutzervorteile wie kostenreduziertes Parken, Mitbenutzung von

Sonderspuren oder die zeitweise exklusive Zufahrt zu Wohngebieten oder Lieferzonen. Anders als

eine ‘Null-Emissions-Plakette’ ist ein ergänzendes ‘E’ auf dem polizeilichen Kennzeichen von vorne

und hinten erkennbar, auch im fahrenden Verkehr. Wie schon bei historischen Fahrzeugen, die ein

‘H’ hinter der amtlichen Kennung tragen, erlaubt das Kennzeichen ‘E’ erst die Prüfung, ob etwaige

Nutzervorteile zurecht in Anspruch genommen werden”, betonen der BEM-Präsident Kurt

Sigl und BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer.

Die beiden großen Verbände für Elektromobilität in Deutschland sind sich sicher, dass

das Kennzeichen ‘E’ mit dazu beitragen wird, die Neue Mobilität entscheidend voran zu bringen.

Und das aus mehreren Gründen:

• Die Sichtbarkeit der Elektromobilität innerhalb der Gesellschaft wird erhöht.

• Sofortige Erkennbarkeit von Elektrofahrzeugen in Werkstätten und bei Unfällen. Denn hier

sind zusätzliche Qualifikationen für Hochvolttechnik erforderlich.

• Die gesetzliche Anerkennung erhöht die Akzeptanz.

• Von einer staatliche Unterstützung für umweltfreundliches Verhalten profitiert die

Allgemeinheit, in dem der Ausstoß von CO2 und die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen

verringert wird.

• Die steuerliche und versicherungsrechtliche Einordung elektrischer Fahrzeuge folgt nicht

den herkömmlichen Grundsätzen. Daher braucht es auch hier Bestimmungen, die den

Besonderheiten gerecht werden.

Um diese Effekte zu gewährleisten, darf das Kennzeichen ‘E’ nur für lokal emissionsfreie Fahrzeuge

– d.h. rein elektrische Fahrzeuge, Plug-In-Hybride und Elektrofahrzeuge mit Range Extender

– Verwendung finden, um die gewährten Nutzervorteile zu rechtfertigen. Wünschenswert wäre

zudem die Koppelung der Kennzeichnung an den nachweislichen Verbrauch von Strom aus regenerativen

Energien.

Bundesverband eMobilität

Über den Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)

Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland auf Basis

Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, vernetzt der

BEM die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien miteinander, fördert die öffentliche

Wahrnehmung für eine Neue Mobilität und setzt sich für die nötigen infrastrukturellen Veränderungen

ein.

Pressekontakt

Juliane Girke, PR-Referentin, Bundesverband eMobilität e.V, Fon 030 3464 950 92,

juliane.girke@bem-ev.de. www.bem-ev.de

Über den Bundesverband solare Mobilität e.V. (BSM)

Der Bundesverband Solare Mobilität engagiert sich seit 1989 für nachhaltige Verkehrskonzepte

wie die Nutzung der Elektromobilität mit Strom aus regenerativen Energiequellen. Die langjährigen

Erfahrungen seiner Mitglieder verwendet der BSM als Vertreter der Zivilgesellschaft in der Nationalen

Plattform Elektromobilität (NPE) und anderen Gremien.

Pressekontakt

Matthias Breust, Öffentlichkeitsarbeit, Bundesverband Solare Mobilität e.V.

Tel. 030 32 66 29 98, m.breust@bsm-ev.de, www.bsm-ev.de

Es tut sich was in Landshut. Der Aufbau

Vier große Schwertransporter bahnen sich ihren Weg in die Innenstadt Landshuts. Jetzt ist es soweit. Sie kommen: KENDER, VARULL, ZMORG und die anderen. Noch sieht man sie nicht – die monumentalen Stahlskulpturen des international agierenden Bildhauers Robert Schad. Auch SYRIMM und SUBIRAT haben eine lange Reise hinter sich: von Linz nach Landshut. Endlich haben sie ihr Ziel erreicht. Es ist noch früh als die Klappe des ersten Lasters geöffnet wird. Es geht los: Der Kran wird in Position gebracht, die Anspannung steigt. Die erste tonnenschwere Stahlskulptur verlässt den Transporter. Langsam, ganz langsam wird NAME von dem Kran in die Luft gezogen. Die Blicke wandern ein Stückchen nach oben. Hoffentlich geht alles gut. Die Skulptur schwankt leicht. Nur noch ein bisschen nach rechts, dann hat sie ihren Standort vor …..erreicht. Das circa …. qm große Loch ist bereits vorbereitet. Hier muss NAME hinein. Jetzt ist Teamarbeit gefordert. Gemeinsam wird die Stahlskulptur auf das Kiesbett manövriert. Sie steht. Doch steht sie so richtig? Der Stahlbildhauer Robert Schad muss korrigieren. Eine Winzigkeit noch nach rechts. Jetzt ist es perfekt. Das Loch mit dem Kiesbett kann wieder geschlossen werden. Mit Schaufeln wird Erde aufgeschüttet und die vorher fein säuberlich ausgestochene Grasdecke wird wieder darüber gelegt und leicht festgedrückt. Fertig. Zumindest mit der ersten Skulptur – und das in weniger als …. Stunden. Man liegt gut in der Zeit. Jetzt folgen nur noch zwölf weitere Stahlskulpturen. Das sollte an zwei Tagen zu schaffen sein. Nun muss aber erst einmal der Kran wieder abgebaut werden und der nächste Standort in Angriff genommen werden: ……Hier steht schon NAME bereit und wartet, mit dem Kran in die Luft gehoben zu werden. Kein Problem – NAME steht bald in der von Robert Schad gewünschten Position.

An allen markanten Orten der Stadt wird sich dieser Aufbauprozess wiederholen: auf der Mühleninsel, vor der Heilig-Geist-Kirche, vor der Stadtresidenz und dem Rathaus, auf dem Franziskanerplatz, an der Martinskirche, auf dem Dreifaltigkeitsplatz und in der Freyung.

Das Skulpturenmuseum im Hofberg hat den international bekannten Stahlbildhauer Robert Schad nach Landshut eingeladen. Eines der prominentesten Beispiele seines künstlerischen Schaffens ist das 2007 entstandene 34 m hohe ‚Kreuz für Fatima’, das heute im Zentrum der dortigen Wallfahrtsstätte steht. Schad gilt als einer der souveränsten Künstler, wenn es darum geht, in weit angelegten räumlichen Situationen Großskulpturen wirksam zu inszenieren.

Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz IV. Skulptur. Stahl. Stadt’ wird von der Ausstellung ‚Robert Schad. Skulptur und Zeichnung’ im Kunstraum LAProjects in der Kirchgasse begleitet. Eröffnet wird diese Ausstellung am 23. Mai und ist bis 19 Juli 2014 zu sehen.

Den großen Auftakt des Skulpturenprojektes bildet dann die Eröffnung am Samstag, den 24. Mai um 11 Uhr auf der Mühleninsel. Mit Picknickkörben und Decken ausgerüstet wird hier ein Skulpturen-Picknick gefeiert.

 

Das Skulpturenprojekt ‚Robert Schad. Tanz’, das für ein knappes Jahr in Landshut Station macht, bietet so viele Möglichkeiten, sich der Kunst anzunähern – allein der Aufbau dieser tonnenschweren Stahlskulpturen ist schon sehenswert. Da freut man sich fast schon wieder, dem Kran bei den Abbauarbeiten zuzusehen. Vorher heißt es aber erstmal für die riesigen Kunstwerke: Vorhang auf!

 

 

 

Mehr Badespaß in den Osterferien

Die Öffnungszeiten von Hallenbad und Sauna während der Feiertage

 

Während der Osterferien ist das Stadtbad an der Dammstraße vormittags durchgehend geöffnet: Das Hallenbad steht Schwimmfreudigen während der Osterferien montags, mittwochs, samstags jeweils von 8 bis20 Uhr zur Verfügung und dienstags sowie donnerstags von 6 bis 21 Uhr. Am Karfreitag können Besucher von 8 bis 20 Uhr schwimmen, am Freitag, 25. April, von 8 bis 21 Uhr.

Die Sauna ist dienstags, mittwochs und donnerstags sowie am Freitag, 25. April, von 8 bis 21 Uhr geöffnet, am Karfreitag, Ostermontag und an den Samstagen von 8 bis 20 Uhr. Am Montag, 14. April, können Damen und Herren von 12 bis 21 Uhr und am Karfreitag ganztägig saunieren. Gemischte Tage finden immer montags, donnerstags, samstags und sonntags statt. Mittwochs und freitags (außer Karfreitag) finden Saunatage für Damen statt, dienstags gehört die Sauna den Herren.

Am Ostersonntag ist das Stadtbad geschlossen.

Eine Tabelle mit den Ferien-Öffnungszeiten des Hallenbads und der Sauna sind auch im Internet unter www.stadtwerke-landshut.de abrufbar.

 

 

Das Landshuter Umweltzentrum e.V. besichtigte das neue Landkreisgymnasium in Ergolding.

Ein Hauptgrund dafür ist die dort eingesetzte moderne und klimaschonende Gebäudetechnik. Eine erfreuliche Zahl von Mitgliedern und Freunden des Umweltzentrum nahm die Gelegenheit wahr, sich aus erster Hand und vor Ort zu informieren.
Das Gebäude, welches bereits von der Industriestraße in Ergolding zu erkennen ist, fügt sich trotz seiner Ausmaße von ca. 200 Meter länge und 70 Meter breite sowie der viergeschossigen Ausführung relativ gut in das örtliche Bebauungsbild und in die Umgebung ein.

Die mehrfach geknickte Bauweise lassen das Gebäude, auch wenn man direkt davor steht, aufgelockert erscheinen. Das Gebäude wurde von der Projektarbeitsgemeinschaft Behnisch Architekten / Architekturbüro Leinhäupl + Neuber GmbH geplant und errichtet.

Der Empfang durch die Architekten Peter Leinhäupl und Markus Neuber (Projektleiter) und den Schulleiter Dr. Klaus Wegmann wurde gleich zur Darstellung der verschiedenen Sichtweisen auf das Bauprojekt genutzt. Während der Architekt auf die baulichen Besonderheiten hinwies, nutzte der Projektleiter gleich die Gelegenheit auf die termin- und kostengerechte Fertigstellung des Bauvorhabens sowie die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Landshut und den weiteren am Projekt beteiligten Planern und Firmen hinzuweisen.

Herr Dr. Wegmann zeigte sich von der Funktionalität des Gebäudes begeistert und wies besonders auf die Kooperation und sehr gute Zusammenarbeit mit dem nebenan liegenden Sonderpädagogischen Förderzentrum hin.

Bei der Begehung des Gebäudes fiel die gewollt einfache (z.B. Sichtbeton) aber auch pflegeleichte Bauausführung sowie das besondere Augenmerk auf Funktionalität und akustische, sowie ansprechende optische Gestaltung auf. Jede Etage ist in einer anderen Grundfarbe gehalten. Beim Blick aus dem Gang im 3. OG in die Aula können alle Ebenen mit ihrer Farbgebung eingesehen werden.

Überraschend ist die Transparenz der Räume im Erdgeschoss. Hier wurden bewusst Glaswände eingesetzt um den Schülern den visuellen Kontakt zu den Schulkameraden zu ermöglichen. Durch die zahlreichen Lichtkuppeln und großen Fensterflächen kommt viel Tageslicht in die Räume. Das erspart den Einsatz der ausnahmslos verwendeten LED-Beleuchtung.

Alle Klassenräume liegen auf der Nordseite des Gebäudes und damit abgewandt von der B 15 und sind auch bei geöffnetem Fenster sehr ruhig.

Die Fachräume für Physik, Chemie und Biologie sind modern und funktional eingerichtet. Die Vorbereitungsräume sind großzügig bemessen und haben genug Raum für die Sammlungen der Exponate und Versuchsgegenstände. Sicherlich ein schöner Arbeitsplatz für die Lehrkräfte.

Auch bei den Verwaltungsräumen und den Räumen für die Lehrer kommen einfache Materialien und viel Glas zum Einsatz. Die Möblierung ist durchweg funktional. Für die Vorbereitung der Unterrichtseinheiten gibt es einen separaten Raum, so, dass diese Arbeiten nicht im Lehrerzimmer statt finden müssen. Jeder Lehrer hat ein Notebook  erhalten und kann so seinen Stoff vorbereiten, um ihn dann im Unterricht über die, in jedem Raum vorhandenen interaktiven White-Boards abzuarbeiten.

Im Ganzen Haus gibt es Steckdosen und Netzwerkanschlüsse, so dass es für Lehrer und Schüler einfach ist, mit den zeitgemäßen Medien im Unterricht zu arbeiten.

Die Zweifach-Turnhalle ist für den Schulsport ausreichend.

Energetisch konnte das gesamte Gebäude nahe an den Stand des Passivenergiehauses heran gebracht werden. Das ausgeklügelte Be- und Entlüftungskonzept kombiniert mit einer Wärmepumpe als Primärheiz- und Kühlquelle, sowie einer Zusatzheizung die erst ab -10°C in Aktion tritt, lässt mit überschaubaren Heizkosten zu rechnen, zumal der Abluft die Wärme entzogen und dem Heizkreislauf wieder zugeführt wird.

Bei der Beleuchtung wurde, wie schon erwähnt viel wert auf Tageslicht gelegt. Neben den Lichtkuppeln und der großflächigen Verglasung sind auch Licht-Leit-Lamellen im Einsatz, die das Tageslicht auf der Südseite durch Oberlichten in die Klassenräume lenken und dort auch auf der üblicherweise dunklen Seite des Klassenzimmers für angenehme Lichtverhältnisse sorgen. Die künstliche Beleuchtung erfolgt ausschließlich über LEDs, was zu geringen Energiekosten beiträgt.

Insgesamt haben sich die Bauherren als sehr weitsichtig erwiesen. Es wurde lieber in preiswerte, nachhaltige Lösungen investiert, als in billige Lösungen, die über die Zeit mit hohen Unterhaltskosten doch teurer werden. Auch haben die Architekten mit Weitblick gearbeitet und versucht den zukünftigen Bedarf, gerade was Leitungen für Strom und Daten angeht, bereits vorzubereiten. Damit können zu einem späteren Zeitpunkt, wenn dies notwendig ist Nachrüstungen vorgenommen werden, ohne die Substanz grundlegend ändern zu müssen.

Aus meiner Sicht als Projektmanager ein Paradebeispiel, wie durch enge Einbindung der Bauherren und konsequente Steuerung Bauprojekte rechtzeitig fertig werden, mit ihrem Budget auskommen und die geforderte Leistung erbringen.

Hans-Helmut Krause