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Lautlos technische Innovationen genießen

Nach der Umweltmesse: Ein Wochenende mit dem Opel Ampera

Umweltmesse – Klimafreundliche Autos – Umfrage – aus diesem Dreiklang wurde für Lothar Pollok ein Wochenende mit dem neuen Opel Ampera, zum Testen, Fahren und Erleben. Bereitgestellt von Opel Winkler in Aham, bei der vergangenen Umweltmesse mit energiesparenden Fahrzeugen vertreten, wollte der Gewinner seine kritischen Bedenken in Sachen Elektroautos überprüfen. Vorweg: “Fantastisch”, “ein ganz besonderes Erlebnis”, “eine extrem gute Erfahrung” – das waren die Superlativen des Schönbrunners nach seinem Ampera-Wochenende mit einer Vielzahl an Spritztouren mit einer Reihe von Bekannten. Die Kosten für die Testfahrt trug die “LA-Umwelt”, gemeinnützige GmbH, welche die Landshuter Umweltmessen veranstaltet. Bei der gemeinsam mit der Landshuter Zeitung durchgeführten Aktion zur Elektromobilität, wurden aus hunderten Teilnehmern insgesamt sechs Gewinner ermittelt. Hintergrund war, dass Rudolf Schnur, GeschaÅNftsführer der LA-Umwelt gGmbH, herausfinden wollte, wie ein alltagstaugliches Elektroauto nach Vorstellungen der Verbraucher aussehen und welche Erwartungen es erfüllen müsste. Bei denen als Preise zur Verfügung stehenden drei Fahrzeugmarken als Mitmachanreiz war dem Gewinner sofort klar, welches Auto er ein Wochenende lang testen möchte: Den Opel Ampera. Schließlich hat Pollok von 1963 mehrere Jahre bei Opel Markowski in Landshut an der Äußeren Regensburger Straße gearbeitet – dort wo heute ein Discounter seinen Marktplatz hat. Natürlich war er auch jahrzehntelang treuer Opel-Fahrer, und seine Augen werden heute noch strahlend, erinnert er sich an seinen Commodore GSE, einen Sechszylinder mit einer Sieben-Schicht-Spezial-Lackierung. Dieses Unikat hatte zuvor ein Opel-Vorstands-Mitglied gefahren.

Apropos Markowski: Auch Helmuth Markowski zählte zu den begeisterten Ampera-Testern, wenn es ja einen Opel-Experten gibt, dann sicherlich den ehemaligen Inhaber der Opel-Niederlassung in Landshut. Das große positive Aha-Ampera-Erlebnis stellte sich für die Tester schon bei der Fahrt vom Opel-Autohaus Winkler in Aham nach Landshut ein: Das “ganz neue Fahrerlebnis” zeigte sich zunächst inder absoluten Stille. Man höre das Auto nicht. Es gebe keinen Laut von sich. An der ersten roten Ampel dachte Lothar Pollok er habe das Fahrzeug vielleicht “abgewürgt”, und über die technischen Innovationen war er “fast erschrocken”, im positiven Sinn. Auch, dass der Ampera mit seinen 160 PS von Null auf 100 Stundenkilometern in lockeren neun Sekunden beschleunigte, machte den ansonsten redseligen Pollok nahezu sprachlos. Es habe ihn geradezu in den Fahrersitz gedrückt und dabei sei nicht das kleinste Ruckeln zu hören gewesen. Das Automatikgetriebe fahre praktisch in einem Gang und die eigentlich typischen Geräusche und wahrnehmbaren “Zuckungen” fielen beim Ampera komplett weg.

Beeindruckt war ein Mit-Tester, Heinz Karl, auch von den beiden Elektromotoren, daneben ist ein Benzinmotor platziert, der nach 52 Kilometern den Antrieb problem- und geräuschlos übernehme. Insgesamt komme der Ampera auf eine Gesamtkilometerleistung von über 500 Kilometern – ohne an die Steckdose oder Tankstelle zu müssen. Beim Verbrauch von 2,7 Litern auf 100 Kilometern komme dies eh nur selten vor.

Mit den Testfahrern freuten sich auch die GeschaÅNftsführer der LA-Umwelt gGmbH. Denn auch dieses Testwochenende mit einem innovativen Mobil habe einmal mehr gezeigt, dass die Landshuter Umweltmesse ein Gewinn für die Besucher ist.

 

 

Sehr geehrter Herr Böhm,

wie Ihnen die Bayerische Staatskanzlei bereits mitgeteilt hat, wurde Ihre E-Mail an Ministerpräsident Horst Seehofer, in der Sie sich mit der Novellierung der 26. BImSchV befassten, mit Schreiben vom 18.04.2013 zur Beantwortung an das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit weitergeleitet. Nach Rücksprache mit unserem Fachreferat teilen wir Ihnen dazu Folgendes mit:
Der Bundesrat hat am 03. Mai 2013 der Verordnung zur Änderung der Vorschriften über elektromagnetische Felder und das telekommunikationsrechtliche Nachweisverfahren mit der Maßgabe einer Reihe von Änderungen zugestimmt.
Das Bundeskabinett hat diesen vom Bundesrat beschlossenen Änderungen mittlerweile ebenfalls zugestimmt und damit die Änderungsverordnung verabschiedet. Die nun beschlossenen Neuregelungen betreffen den vorsorgenden Gesundheitsschutz. So wird beim Bau neuer Stromtrassen künftig die Überspannung von Wohngebäuden untersagt werden. Ebenso ist in der Verordnung festgelegt, dass auch beim Ausbau der Stromnetze elektrische und magnetische Felder zu minimieren sind. Näheres wird in einer allgemeinen Verwaltungsvorschrift der Bundesregierung geregelt werden. Auch im Hinblick auf Hochfrequenzanlagen gibt es Änderungen. Beispielsweise werden nun auch private und hoheitlich betriebene Funkanlagen vom Anwendungsbereich der Verordnung erfasst (siehehttp://www.bmu.de/service/publikationen/downloads/details/artikel/verordnung-zur-aenderung-der-vorschriften-ueber-elektromagnetische-felder-und-das-telekommunikationsrechtliche-nachweisverfahren/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=289). Die Verordnung wird nun noch einmal dem Deutschen Bundestag zur abschließenden Beteiligung zugeleitet und soll noch in dieser Legislaturperiode in Kraft treten.
Im Novellierungsverfahren konnten Stellungnahmen von Verbänden oder NGOs schriftlich und mündlich anlässlich einer Verbändeanhörung am 21.11.2012 beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eingespeist werden. Dabei wurden auch  Argumente wie die von Ihnen vorgebrachten erörtert.
Die Bayerische Staatsregierung bemüht sich im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern schon seit Jahren um einen konstruktiven Dialog mit der Bevölkerung und setzt auf ein Konzept der Transparenz. Nähere Informationen dazu finden Sie in den beiliegenden Kurzinformationen zu Mobilfunk und Stromnetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Angela Löw
Servicestelle
Bayerisches Staatsministerium
für Umwelt und Gesundheit
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Tel. (089) 9214-00 Fax: (089) 9214-2266

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Gesendet: Dienstag, 19. März 2013 17:05
An: Direkt (Bayern)
Betreff: Kontaktservice www.bayern.de – MPr
Diese Anfrage ist bei uns eingegangen:
Absender: Christian Böhm
Straße, Nr.: Marienburger Straße 14
PLZ, Ort: 84028 Landshut
Telefon: 08718000684
Betreff: Fehlende Regelungen zum Strahlenschutz
Nachricht: Abschließende Behandlung der 26. Bundesimmissionschutzverordnung im Bundestag  /  Fehlende Regelungen zum Strahlenschutz
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer,
mit den Stimmen der Regierungsfraktionen hat der Deutsche Bundestag die Vorgaben der Bundesregie-rung zur 26. Bundesimmissionsschutzverordnung beschlossen. Die Oppositionsparteien haben die Vorgaben mit der Begründung fehlender Grenzwertesenkung und mangelnder Vorsorgeempfehlungen abge-lehnt.
Im Hinblick auf die jetzt gegebenen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat, der in einer Sitzung im Frühsommer darüber befinden wird, sollten Sie dafür eintreten, dass die Bundesimmissionsschutzverordnung nur beschlossen wird, wenn diese eine beträchtliche Absenkung der ´Mobilfunk`-Grenzwerte beinhaltet und bei den niederfrequenten Magnetfeldern längst überfällige Vorsorgewerte und adäquate Abstands-regelungen für Hochspannungsleitungen einführt werden (so wie es Niedersachen unter ´Schwarz-Gelb` bereits der Fall war). Die weiterhin bestehenden Regelungslücken müssen geschlossen werden.
Hauptanlass für die Novellierung ist, die bestehenden Regelungslücke im Bereich der Gleichfelder zu schließen, um den notwendigen Netzausbau mit den geplanten Gleichstromübertragungstrassen von Nord nach Süd umsetzen zu können. Es besteht die Gefahr, dass:
•       erstens die Beibehaltung der viel zu hohen ´Mobilfunk`-Grenzwerte und
•       zweitens (was einmalig in der Geschichte des Immissionsschutzes ist) die faktische Verschlechterung der Grenzwerte für niederfrequente Magnetfelder
beschlossen wird.
In der Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages am 27.02.2013 wurde von den Oppositionsparteien und deren Sachverständigen bemängelt, dass die Grenzwerte keine Schutzfunktion haben. Die Grenzwerte  berücksichtigen nicht den aktuellen Stand der Forschung, u.a. findet die 2011 erfolgte Eingruppierung der Strahlung als möglicherweise krebserregend durch die WHO keinerlei Berücksichtigung. Die dringende Aufnahme von Strahlenschutzregelungen für Endgeräte ( SmartPhones, Tablets, WLAN) mahnten alle (!) Sachverständigen an, ebenso forderten Sachverständige ein Miminierungsgebot. Diese Kritik wurde nicht berücksichtigt.
Der Europarat (2011) und das Europaparlament (2009) fordern in detaillierten Beschlüssen Vorsorge- und Schutzmaßnahmen. Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat im Januar 2013 das Thema Mobilfunk in ihren Risiko-Katalog „Späte Lehren aus frühen Warnungen, Band II” in einem eigenen Kapitel aufgenom-men und als neue Risikotechnologie (Emerging Issue) eingeordnet.
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich für eine allgemeine Strahlenminimierung durch eine Grenz-wertsenkung einsetzen würden. Der aktuell nötige Regelungsbedarf für die Gleichspannungsnetze könnte auch in einer Übergangsverordnung (26. BImSchV. G) separat geregelt werden, bis eine geeignete und wissenschaftsbasierte Novellierung der 26. Verordnung vorgelegt warden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Böhm
Diagnose Funk e.V.
Bürgerwelle e.V.

Auf Antrag der Stadträte Graf und Schnur wurde im Werksenat am 19.02.2013 unter TOP 2 einstimmig beschlossen:

1. Der Bereich um das Biomasse-Heizkraftwerk (BMHKW) wird in die Fernwärmeakquisetätigkeiten 2013 ff. aufgenommen.

2. Zukünftige Baugebiete (Schönbrunn, Auloh u.a.) werden im Rahmen des technisch Möglichen und wirtschaftlich Vertretbaren in die Fernwärme-Akquise eingebunden.

3. Für das Baugebiet Schönbrunn (Auwaldsiedlung) (B-Plan Nr. 06-16b “Schönbrunner Wasen”) planen die Stadtwerke selbstverständlich Fernwärme-Versorgung. Für das Baugebiet “Schönbrunner Wasen” und das Neubaugebiet Auloh (B-Plan “nördlich Las 14, östl. Neißestraße “) wird die Stadt Landshut gebeten, das Bebauungsplangebiet per Satzung als Vorranggebiet für Fernwärme zu deklarieren.

Anmerkung: Die Einfügung des Begriffs “Selbstverständlich” in Ziffer 3 ist angesichts der bisherigen Vorgehensweise sehr bemerkenswert!

Selbst in der Ausgabe vom Mai 2013 des neuen Infoblattes “NetzWerk” des Stadtwerke Landshut ist auf Seite 7 Auloh erneut völlig ausgespart.

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Die CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat

Pressemitteilung zur Fraktionssitzung vom 13. Mai 2013

Zunächst begrüßten die beiden Vorsitzenden, Ingeborg Pongratz und Helmut Radlmeier, Vertreter von Firmen, die sich mit der zeitgemäßen Beleuchtung von denkmalgeschützten Gebäuden beschäftigen. Insbesondere wurden die Möglichkeiten der modernen LED-Technik in einer Reihe von Beispielen dargestellt. Beste Ausleuchtung bei hoher Energieeffizienz war vor allem für Rudolf Schnur die Voraussetzung für den Einstieg in diesen Bereich.

Helmut Radlmeier hob hervor, dass die Initiative der CSU-Fraktion bezüglich einer angemessenen Illumination der Innenstadt durch zahlreiche Bürger und Verbände positive Rückmeldungen erfuhr. Selbst finanzielle Unterstützung im Falle der Umsetzung wurde angeboten.

Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister wurde ein Test mit verschiedenen Leuchtmitteln an der Rathausfassade in wenigen Wochen vereinbart. Die Bürger werden zu gegebener Zeit dazu eingeladen und um ihre Meinung gebeten.

Bezüglich einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Landshut und den Landkreis-Krankenhäusern wurde auf Hinweis durch Frau Dr. Annamaria Moratschek einmütig klargestellt, dass es diesen Grundsatzbeschluss seitens des Landshuter Stadtrates bereits seit Jahren gibt. Der CSU-Fraktion ist nicht bekannt, dass ein adäquater Beschluss seitens des Landkreises bereits getroffen wurde.

Dieses Signal ist aber für die Aufnahme von zielgerichteten Gesprächen unverzichtbar.

Nach dieser Absichtserklärung wäre ein erster Schritt für solche Gespräche auf gleicher Augenhöhe die Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen, insbesondere die Feststellung der zulässigen Rechtsformen und die Abwägung deren Vor- und Nachteile.

Bezüglich der anhaltenden Diskussion im Stadtrat über die künftige Vorgehensweise bei der Lüftung in Schulen wurden in der Fraktion die Vor- und Nachteile ausführlich besprochen.

Im Umweltsenat soll nach dem Willen einer anderen Fraktion am Donnerstag eine Grundsatzentscheidung in dieser Hinsicht getroffen werden.

Bis jetzt ist die Frage nicht gelöst, wie die in die Millionen gehenden Ausrüstung der künftigen Neubauten und Sanierungen finanziert werden sollen, geschweige denn die dann ebenfalls durchzuführenden Nachrüstungen. Ebenso bestehen erhebliche Zweifel an der dauerhaften Hygiene der Luftzufuhr und den Auswirkungen der permanenten Zugluft auf die Schüler und Lehrkräfte.

Die CSU-Fraktion verkennt natürlich nicht, dass das aus verschiedenen Faktoren bestehende Raumklima zu einem bestimmten Maße die Leistungsfähigkeit der Schüler beeinflussen kann.

Gerade die CSU-Fraktion hat sich seit geraumer Zeit immer wieder dafür eingesetzt, dass Schadstoffe vor allem aus Kindergärten und Schulen ferngehalten werden oder aufgespürt und entfernt werden. Als der Baubiologe Rudolf Schnur vor Jahren die Problematik der CO2-Konzentration, die seit Max von Pettenkofer im Jahre 1858 bekannt wurde, zum ersten Mal im Stadtrat erwähnte, wurde er wie üblich bei neuen Themen, belächelt. Entsprechende von ihm vorgelegte Unterlagen darüber wurden beiseite gelegt und die Herausforderung verdrängt. Nun sind andere dabei so zu tun, als ob Sie das Problem zu erst erkannt hätten.

 

Für die CSU-Fraktion im Landshuter Stadtrat

Rudolf Schnur, Stellv. Fraktionsvorsitzender

 

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Pressemitteilung

München, 08. Mai 2013

PM 131/13

Huber: Kein Fracking mit gefährlichen Substanzen

Der Einsatz von grundwassergefährdenden Stoffen zur unkoventionellen Gasförderung durch Fracking muss verboten bleiben. Dies erklärte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber anlässlich der Pläne der Bundesregierung für eine bundesweit einheitliche Regelung. „Solange die Risiken des Einsatzes chemischer Substanzen beim Fracking nicht abschätzbar sind und negative Folgen für Mensch und Natur nicht ausgeschlossen werden können, darf diese Technik nicht zur Anwendung kommen“, betonte Huber. „Es muss ein bindendes Moratorium gelten solange die Umweltgefahren nicht geklärt sind.“ Huber fordert deshalb eine entsprechende Klarstellung. Es müsse klar sein, dass dies kein Gesetz für Fracking, sondern ein Gesetz gegen Fracking sei, solange bis die Unbedenklichkeit der Methode nicht wissenschaftlich fundiert und stichfest nachgewiesen ist.

Beim Fracking sollen im Gestein Hohlräume und damit Wege für Gase und Flüssigkeiten geschaffen werden, um gebundenes Gas durch hineingepresste Flüssigkeit zu fördern. Dabei gelangen grundwassergefährdende Stoffe in tiefe Gesteinsschichten. Der bayerische Umweltminister sieht darin erhebliche Gefahren für das Trinkwasser: „Gerade unser bayerisches Trinkwasser ist von hervorragender Qualität. Weltweit haben schätzungsweise eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir können unser Leitungswasser hingegen bedenkenlos trinken. Dies dürfen wir nicht durch mögliche Giftcocktails, die unwiderruflich in die Natur eingebracht werden, auf´s Spiel setzen.“ Zwar sieht der Bund ein Verbot für die Nutzung von Fracking zur unkonventionellen Gasgewinnung in Wasserschutzgebieten vor und fordert vor jedem Einsatz eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Huber stellt dennoch klar: „Solange Risiken nicht ausgeschlossen sind, ist Fracking auch außerhalb von Wasserschutzgebieten nicht verantwortbar. Auch wenn diese Methode aus geologischen Gründen in Bayern nicht angewendet werden kann, beziehen wir klar Position. Denn: Was wir heute der Natur antun, können wir morgen nicht einfach ungeschehen machen. Vergiftetes Grundwasser ist für immer verloren.“

© Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit – www.stmug.bayern.de

 

BAYER beendet Geschäft mit Nanotubes

gesundheitliche Risiken weiterhin unklar / Anlage in Laufenburg erst kürzlich erweitert / Millionen-Subventionen des Forschungsministeriums

10. Mai, Coordination gegen BAYER-Gefahren — Die BAYER MaterialScience AG stellt die Vermarktung von Kohlenstoff-Nanoröhrchen ein. Die Arbeiten rund um Carbon Nanotubes (CNT) sollen laut BAYER „zum Abschluss gebracht werden”, für das Know-how werde ein Käufer gesucht. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren, der BUND und andere Umweltverbände hatten seit Jahren wegen möglicher Gesundheitsgefahren vor einer großtechnischen CNT-Produktion gewarnt.

Nanotubes sind winzige Röhrchen aus Kohlenstoff, die u.a. in Lacken, elektronischen Bauteilen und Sportartikeln eingesetzt werden sollen. Die Partikel können über die Atemwege, den Magen-Darm-Trakt und die Haut aufgenommen werden. Tierversuche zeigen, dass bestimmte CNT die Entstehung von Krebs ähnlich wie Asbestfasern begünstigen können. Selbst der BAYER-Konzern warnte in einem Sicherheitsdatenblatt: „Toxikologische Untersuchungen am Produkt liegen nicht vor.“

Philipp Mimkes vom Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren kommentiert: „Potentiell gefährliche Produkte sollten nur auf den Markt gebracht werden dürfen, wenn deren Ungefährlichkeit bewiesen ist – dies war bei Nanotubes nicht der Fall. Die von BAYER empfohlenen Grenzwerte, die von den Behörden übernommen wurden, müssen angesichts des Fehlens epidemiologischer Daten als willkürlich angesehen werden. Daher begrüßen wir den Verzicht auf eine großtechnische Produktion von CNT, auch wenn die Entscheidung auf rein kommerziellen Erwägungen beruht.“

Claudia Baitinger vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) NRW ergänzt: „Der Hype um Nanotubes entpuppt sich offensichtlich – wie so manches andere zweifelhafte Forschungsprojekt – als eine Fata Morgana, die aber zuvor reichlich öffentliche Fördergelder in die Kassen spülen durfte.“ Für die Entwicklungskosten hatte BAYER vom Bundesforschungsministerium mehrere Millionen Euro Unterstützung erhalten.

Im Januar 2010 hatte BAYER in Leverkusen die nach eigenen Angaben „weltgrößte Produktionsanlage für Carbon Nanotubes“ eingeweiht. Geplant war eine jährliche Produktion von 200 Tonnen, der reguläre Betrieb wurde jedoch nie aufgenommen. Erst vor wenigen Monaten hatte die Firma H.C. Starck in Laufenburg eine Erweiterung der dortigen CNT-Produktion erwirkt. Starck stellt die Röhrchen im Auftrag von BAYER her. Die Zukunft der Laufenburger Anlage ist unklar, offenbar wurde die Werksleitung von der Entwicklung überrascht.

Laut der gestrigen Stellungnahme von BAYER seien die möglichen Anwendungsbereiche “sehr fragmentiert”, eine umfangreiche Kommerzialisierung sei derzeit nicht in Sicht. Zum Produktionsstart hatte dies noch ganz anders geklungen: „Baytubes bieten nahezu unendliche Möglichkeiten“, hieß es zum Beispiel in einer BAYER-Werbebroschüre. Joachim Wolff vom Vorstand der BAYER Material Science AG jubelte damals gar: „Aktuelle Prognosen sagen für Carbon Nanotubes ein jährliches Wachstum von 25 Prozent und innerhalb von zehn Jahren ein Marktvolumen von zwei Milliarden US-Dollar voraus“.

weitere Informationen zur Kampagne: www.cbgnetwork.org/3343.html

 

Nach und nach wird hier die Geschichte der Erneuerung der 09-Halle dargestellt. Anhand von Fakten und tatsächlichen Begebenheiten.

 

Datum: Fri, 20 Jul 2007 17:08h
Von: “Rudolf Schnur” <schnur@landshut.org>
An: “Hans Rampf” <Hans.Rampf@landshut.de>
Betreff: ETSV 09-Halle EILT!

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich nehme Bezug auf mein Mail vom 03.01.2007 und meinen Stadtratsantrag vom 02.07.2007 hinsichtlich des Bauzustandes und der statischen Situation des Daches der 09-Halle.
Mit Entsetzen habe ich gerade die diesbezügliche Vorlage der Verwaltung für den kommenden Bausenat gelesen:
“…an zwei Schalenelementen massivste Schäden, die im ungünstigsten Fall bei Überschreitung der Tragfähigkeit (d.h. z.B.  Schneelasten) ohne Ankündigung zum sofortigen Versagen des Dachtragwerkes (Einsturz) führen können….”

Demnach sind meine Feststellungen und Befürchtungen vom 03.01.2007 leider vollinhaltlich bestätigt worden.
Ich habe damals einem Fußballturnier von Schülern beigewohnt und zu einem mir bekannten Vater noch gesagt, daß ich Angesichts des Daches sehr froh bin, daß es nicht geschneit hat. Ein Vergleich mit Bad Reichenhall drängte sich auf. Eine Glasscheibe des Daches war gebrochen und der leichte Regen hinterließ auf dem Spielfeld der Halle eine Spur, die während dem Spiel zum Rutschen von Spielern führte.

Bitte teilen Sie mir mit, ab wann die Halle angesichts der akuten Gefährdungslage für jegliche Nutzung gesperrt wurde.

Die Vorlage geht leider nicht auf die konkreten Fördermöglichkeiten ein, obwohl dies bei der genannten Investitionssumme für die weitere Vorgehensweise einen wichtigen Aspekt darstellt. Nach meinen Recherchen können unter günstigen Umständen bis zu 100 % der Investitionssumme von der KfW finanziert werden. Da die Mittel nach dem Windhundsystem vergeben werden, kann sich eine baldige Antragsstellung lohnen.

Freundliche Grüße

Rudolf Schnur
Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Baubiologe IBN
Stadtrat

0 1736

 

Stadtteilgruppe Landshut-Ost

 

Einladung zum Monatstreffen:

Freitag den 10. Mai 2013 um 19.30 Uhr in der Pizzeria Azzuro in Auloh, Donaustraße.

 

Ihre Anliegen und Anregungen nehmen wir gerne entgegen.

 

Freundliche Grüße

Rudolf Schnur, Stadtteilgruppensprecher

Zu den Berichten in der LZ vom 03. Mai 2013 und im Wochenblatt vom 02. Mai 2013:

Am Samstag, 27. April 2013, findet im Bereich südöstlich von Landshut ein Starkregenereignis mit teilweise Hagelschauer statt.

Gegen 19.00 Uhr ist die Wildbachstraße ab dem Anwesen Zehentbauer überflutet und wird kurz darauf für den Durchgangsverkehr gesperrt. Das THW räumt das Schwemmgut beiseite.

Wenig später bricht der Damm des Schweinbachs etwa in der Mitte seines Verlaufs zwischen der Schweinbach-Brücke der LA 14 und der Hochschule Landshut.

Der daneben liegende Acker läuft voll und die Hochschule wird durch Feuerwehr und THW durch rasches Eingreifen vor Schäden bewahrt.

Die Aufräumungsarbeiten dauern bis nach Mitternacht an.

Nun zu den Rückhaltebecken im Bereich Attenkofen. Diese wurden im Jahre 2010 der Bestimmung übergeben. Der damalige Bayerische Umweltminister Dr. Markus Söder war deswegen eigens aus München zur Freigabe angereist.

Fakt ist, dass die größte Menge an Wasser nicht durch den Schweinbach in sein Bachbett eingetragen wurde, sondern die Zuflüsse aus Adlkofen, insbesondere Jenkofen. Die Verwüstungen in diesen Bereichen waren am Morgen danach gut erkennbar.

Erkennbar für jeden, der es sehen wollte, war aber auch, dass die drei Rückhaltebecken ihren “Wirkbetrieb” nicht aufgenommen hatten (siehe Fotos).

Während die beiden oberen Becken bestenfalls zur Hälfte gefüllt waren, zeigte sich das untere Becken dem überraschten Beobachter völlig leer.

Im mittleren Becken war der Unterschied seit dem Regenereignis mit bestenfalls 25 cm auszumachen (siehe Foto: heller und dunkler, also feuchter Schlamm am Treppenabsatz).

Tatsache ist, dass es in jedem Fall zu Überschwemmungen gekommen wäre, da für die Zuläufe von Adlkofen keine Rückhaltevorrichtungen vorhanden sind. Sehr Wahrscheinlich ist aber, dass der Unterlauf des Schweinbachs im Bereich von Schönbrunn insgesamt weniger Hochwasser geführt hätte, wenn die drei Becken zuerst voll gestaut worden wären. Diese Vermutung liegt nahe und wird von zahlreichen Bürgern geäußert. Möglicherweise wäre es dann auch nicht zum Dammbruch gekommen.

Was nützten teuere Regenrückhaltebecken, wenn diese bei Starkregenereignissen das Regenwasser nicht zurückhalten?

In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass vor der Bruchstelle die Abzweigung in einen Entlastungsgraben ebenfalls nicht rasch genug ihren Wirkbetrieb aufgenommen hat. Dafür wären Sperrbalken verantwortlich, die dort eingebaut sind.

Wie immer es auch war, wird im Stadtrat zu klären sein.

Unser Dank gilt in jedem Fall den Helfern vor Ort!

 

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Unter Rot-Grün ist Korruption in NRW weiter auf dem Vormarsch

18.04.13 |Von: Theo Kruse

 

Als „äußerst alarmierend“ bezeichnet der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Theo Kruse, die Ergebnisse des nun veröffentlichten Lagebilds Korruption für das Jahr 2012. „Die Zahl der Korruptionsverfahren in NRW klettert unter rot-grüner Regierungsverantwortung immer weiter nach oben. Im Jahr 2012 sind die Zahlen bei den Einzelverfahren landesweit um fast 30 Prozent gestiegen. Besonders erschreckend ist die Steigerung bei den Ermittlungsverfahren gegen Amtsträger: Hier sind die Fallzahlen mit einem Zuwachs von sage und schreibe 153 Prozent geradezu explodiert“, erklärt Kruse.

 

Er weist zudem darauf hin, dass sich laut dem Lagebericht ein Großteil der Verfahren mit dem Zielbereich „Öffentliche Verwaltung“ gegen Bedienstete einer einzigen Stadtverwaltung richten würde. Kruse: „Innenminister Jäger muss hier schleunigst aufklären, um welche Stadt es sich dabei handelt und welche Korruptions-Handlungen dort konkret begangen worden sein sollen.“

 

Bezeichnend für den geringen Stellenwert, den die Korruptionsbekämpfung bei SPD und Grünen genießt, ist nach Ansicht des CDU-Innenexperten der Umstand, dass NRW noch immer zu den Bundesländern gehört, die über kein elektronisches Hinweisgebersystem für Korruptionsstraftaten verfügen. „Während andere Bundesländer zu diesem Zweck längst webbasierte Anwendungen einsetzen, müssen die Bürger in NRW nach wie vor zum Telefonhörer greifen, wenn Sie dem LKA Korruptionsfälle melden wollen. Gerade anonyme Hinweisgeber werden dadurch vielfach abgeschreckt“, sagt Kruse.

 

Insgesamt wertet Kruse den neuen Lagebericht als weiteren Beleg dafür, dass Innenminister Jäger auf dem Gebiet der Inneren Sicherheit plan- und ideenlos agiere: „Herr Jäger bekommt das massive Kriminalitätsproblem zwischen Rhein und Ruhr einfach nicht in den Griff. Trotz landesweiter ‚Blitz-Marathons‘ und Großrazzien vor laufender Kamera steigt die Kriminalität ungebremst an. Operative Hektik ersetzt eben kein innenpolitisches Konzept.“