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München, 23. November 2014

PM 298/GP

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt angesichts der aktuellen Debatte über den Umgang mit Cannabis vor einer Verharmlosung dieser Droge. Huml betonte am Sonntag: “Der Konsum von Cannabis ist und bleibt gefährlich. Deshalb lehnt Bayern eine Legalisierung des Besitzes der Droge zum Eigenverbrauch strikt ab.”

Die Ministerin fügte hinzu: “Cannabis ist eine hochwirksame stimmungs- und wahrnehmungsverändernde Droge. Sie kann bei einem länger andauernden Konsum erhebliche gesundheitliche Konsequenzen haben. Zwar treten keine körperlichen Entzugserscheinungen auf. Es kann aber zu psychischen Störungen kommen – etwa zu Antriebsverminderung und Konzentrationsstörungen.”

Zudem fördert regelmäßiger Cannabiskonsum im Sinne einer Einstiegsdroge den Missbrauch anderer psychoaktiver Substanzen. Die Ministerin unterstrich: “Cannabiskonsum erhöht auch das Lungenkrebsrisiko enorm. Denn die aufgenommene Menge an krebserregenden Stoffen ist vergleichbar mit dem des Zigarettenrauchens – der Cannabisrauch wird aber tiefer inhaliert und länger in den feinsten Verästelungen der Lunge gehalten.”

Huml bezeichnete die Cannabis-Freigabe in Teilen der USA als einen Irrweg. Sie betonte: “Bei einer Freigabe von Cannabis ist nicht nur ein Anstieg individueller Gebrauchsmengen zu erwarten. Vielmehr erhöht sich auch die Konsumentenzahl.”

 

 

 

Eine geradezu unglaubliche Geschichte:

Mitten im Krieg legen Soldaten der verfeindeten Nationen die Waffen nieder und feiern gemeinsam Weihnachten im Niemandsland zwischen den Schützengräben! So geschehen an der Westfront 1914. Deutsche, französische, britische und belgische Soldaten singen Weihnachtslieder, zeigen sich Fotos ihrer Familien und bestatten gemeinsam ihre Toten. Die wahre Geschichte von den Helden, die spontan den Frieden wagten, wird erzählt in dem hervorragend recherchierten Buch „Der kleine Frieden im großen Krieg“. Wie viele andere Werke von Michael Jürgs, einem bekannten Sachbuchautor, wurde auch dieses verfilmt unter dem Titel „Merry christmas“.

Aus Anlass des 100-jährigen Gedenkens an dieses Wunder von Frieden, Peace und Paix lädt die Pax Christi Gruppe Landshut ein zu einer Lesung aus dem Buch und zum Film.

 

Die erste Veranstaltung

„Der kleine Frieden im Großen Krieg“,

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Michael Jürgs,

durch Dr. Heiner Feldkamp (Altdorf)

findet statt

am Mittwoch, 26. November 2014, 19.30 Uhr

in der

Hauptgeschäftsstelle der Lebenshilfe,

Spiegelgasse (neben Turnhalle Martinsschule)

Der Film „Merry Christmas“ wird zweimal gezeigt:

Mittwoch, 10. Dezember um 21.00 Uhr

 und

Donnerstag, 11. Dezember um 20.00 Uhr

mit anschl. Nachgespräch

Ort: jeweils im Kinoptikum, Nahensteig

0 1866

VdK zu Weselsky

Weselsky Aussage zu Behinderten LZ vom 1.9.2014

Die Äußerung des GdL-Chefs über Behinderte stellt eine grobe Entgleisung eines Gewerkschaftsvorsitzenden dar und kann auch nach der Entschuldigung nicht unwidersprochen gelassen werden.

Ich bin selbst von Geburt an behindert, jedoch aufgrund eines ärztlichen Kunstfehlers und kenne mehrere Behinderte auch, deren Eltern bei der Zeugung dieses Behinderten “nicht krank” gewesen sind, da konkret wesentlich andere Ursachen eine Rolle spielten.

Auch Mitglieder der GDL, die ich persönlich kenne, sind befremdet und entrüstet und fordern daher wie ich persönliche Konsequenzen wie eben einen Rücktritt, da auch der Vorsitzende der EVG Alexander Kirchner aufgrund dieser diskriminieren-den Äußerung sich nicht mehr imstande sieht, mit Herrn Weselsky an einem Tisch sitzend über eine Tarifkooperation zu verhandeln. Schon daher sollte er das Amt zur Verfügung stellen, um  dadurch eine Einigung über den Konflikt zu beschleunigen und die Bahnkunden (auch die Nicht-Behinderten!) nicht länger da-runter leiden zu lassen.

Da auch die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, persönliche Konsequenzen gefordert hat, wäre es ohnehin seine Pflicht, dieser Aufforderung schnellstens Folge zu leisten, anstatt noch unverschämte Drohungen erpresserischer Art auszustoßen.

Siegfried Kräutl, Landshut

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Zu den Leserbriefen zum Landesjugendkongress der Grünen Jugend von Herrn Summer, Herrn Lanzinger sowie von den Sprechern der Grünen Jugend.

Der Vorwurf, wir hätten uns als Junge Union nicht zu den Forderungen der Grünen Jugend  (GJ) geäußert, ist nicht haltbar. Bereits am Freitag vergangener Woche haben wir in einer Pressemitteilung detailliert und umfassend zu den Themen des Landeskongresses Stellung bezogen. Die Pressemitteilung kann jederzeit auf unserer Facebook-Seite und unserer Homepage nachgelesen werden und wurde bereits von einigen Medien veröffentlicht.

Frau Schönberger und Herr Gall schreiben in Ihrem Leserbrief vom Mittwoch: „In Bayern kommen wöchentlich Menschen hinzu, die an den Folgen verunreinigten Bestecks, unreinem Stoff, falscher Dosierung oder fehlender Information unnötig sterben.“ Als Konsequenz fordern sie die Entkriminalisierung und Legalisierung von Drogen. Wir sind als Junge Union der Ansicht, dass dies zur Verharmlosung, jedoch nicht zur Hilfe dient. Prävention ist der einzig richtige Weg, um die Drogenproblematik in den Griff zu bekommen.

Die Jungen Union ist gerne dazu bereit, über ein kinderbezogenes Familiensplitting zu diskutieren. Einen Familienvertrag zwischen mehreren Partner in Anlehnung an das Institut der Ehe lehnen wir ab. Wir tolerieren die individuellen Lebensentwürfe aller Menschen, aber Politik muss aus unserer Sicht in erster Linie für die Mehrheit der Bevölkerung gestaltet werden, welche sich in Deutschland nach wie vor für ein ein Zusammenleben von Frau und Mann entschieden hat. Von den Problemstellungen (Sorgerecht, Vormundschaft, steuerliche Begünstigung etc.) bei einer Verbindung von mehr als zwei Menschen vor dem Gesetz wollen wir gar nicht erst sprechen.
Wir gehen davon aus, dass insbesondere über diese Themen berichtet wurde, da die GJ zu den wirklich wichtigen Fragen unserer Zeit keine Antworten bietet. Unisextoiletten, Genderwahnsinn und das Abschlagen unser kulturellen Wurzeln haben für die GJ offenbar eine höhere Priorität als die kritische außenpolitische Lage, die Entwicklung unserer Energieversorgung oder eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Infrastruktur für Bevölkerung und Wirtschaft im Freistaat. Staatsbürgerliche Verantwortung und kommunalpolitische Verwurzelung? Fehlanzeige! Die GJ sollte sich mit den wirklich wichtigen Problemen der Zukunft zu beschäftigen, anstatt die Gesellschaft permanent zwangsbelehren und in ihr ideologisches Korsett drücken zu wollen.

 

Thomas Haslinger                                                             Ludwig Schnur

Kreisvorsitzender der Jungen Union                            Stellv. Kreisvorsitzender der Junge Union

Stellv. Kreisvorsitzender der CSU Stellv. Ortsvorsitzender der CSU Landshut-Ost
Stadtrat

 

 

 

0 1436

Die Sprechstunde des Seniorenbeirates der Stadt Landshut findet am Freitag, 21.11.2014 von 10.00 bis 11.00 Uhr im Rathaus, Altstadt 315, 1. Stock, Zi.-Nr. 129, im Büro des Seniorenbeirates statt.
Evi-Katrin Wohlrab und Heinrich Karl beraten  bei dieser Sprechstunde bei Problemen älterer Menschen. Auch Informationsblätter und Broschüren (z. B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Heimaufnahme, Erbschaftssteuer) liegen bereit. 

Aufgabe des Seniorenbeirates ist es, die Interessen der älteren Mitbürger zu vertreten und Ansprechpartner für den Stadtrat, die Stadtverwaltung und Verbände zu sein. Er nimmt Beschwerden und Anregungen älterer Mitbürger entgegen und leitet sie nach Überprüfung den zuständigen Stellen mit einer Stellungnahme zu, soweit er sie nicht selbst erledigen kann.

 

Bild: Prof. Dr. Dieter Woischneck, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie

Am Dienstag, 25.11.2014, findet um 18:00 Uhr im Klinikum Landshut ein Patientenforum zum Thema Rückenschmerzen statt. Veranstaltungsort ist der Raum Hammerbach.

Viele Menschen leiden unter starken Rückenschmerzen. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation bei Rückenschmerzen dringend erforderlich. Meist lässt sich beispielsweise ein Bandscheibenvorfall durch eine konservative Therapie erfolgreich behandeln. Welche Behandlungsverfahren es bei Rückenschmerzen gibt und wann eine Operation wirklich nötig ist, erläutert aus neurochirurgischer Sicht Chefarzt Prof. Dr. Dieter Woischneck.

Er steht im Anschluss für alle Fragen zum Rücken zur Verfügung.

 

 

0 1545

Urteile der Frankfurter Arbeitsgerichte zum Streik der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) vom 6. und 7. November 2014

Urteile der Frankfurter Arbeitsgerichte  nicht nachvollziehbar!

Als ich am 7. November in den Nachrichten die Meldung vernahm, das Landesarbeitsgericht Hessen habe ebenso wie am Vortag das Arbeitsgericht Frankfurt/Main zunächst den streiten-den Parteien Deutsche Bahn AG und der GDL einen Vergleichsvorschlag unterbreitet und nach Ablehnung durch die GDL den Streik der Lokomotivführer für rechtmäßig erklärt, habe ich total verständnislos darüber den Kopf geschüttelt.

So ist es allen guten Bekannten und Freunden auch ergangen.

Hier stellt sich offensichtlich die Frage, warum dann zuerst  der Vergleichsvorschlag, wenn der Streik ohnehin anschließend als rechtmäßig bezeichnet wird; auch wird hier sehr deutlich die Befangenheit beider Richter erkennbar.

Denn unter derlei Umständen bewirken beide Urteile bei der Bevölkerung den Eindruck einer total perversen Rechtsprechung bei der Arbeitsgerichtsbarkeit.

Die ganze Schmierenkomödie –denn etwas anderes kann die Bevölkerung darunter nicht erkennen- stellt nichts anderes dar als „Verkehrte Welt“, wo nicht das Gute belohnt, sondern be-straft, und ebenso das Böse belohnt wird.

Denn nicht die Bahn hat den Vergleichsvorschlag abgelehnt, sondern die GDL!

Folglich hätten beide Richter eigentlich den Streik der Lokomotivführer für unrechtmäßig erklären müssen, der mit sofortiger Wirkung zu beenden sei.

Denn der eigentliche Streitpunkt –dass die GDL für alle Tarif-parteien  verhandeln dürfe- stellt schon thematisch m.E. keine Berechtigung für einen Streik dar, da 2007 der Streik darum geführt worden ist, die GDL als selbständige Gewerkschaft und Tarifpartei zu behandeln und anzuerkennen. Also wurden nun-mehr die „Fakten auf den Kopf gestellt“.

Unter derlei Umständen erscheint es ferner als falsch, beide Urteile „Im Namen des Volkes“ zu verkünden, da diese nicht mit dem Willen des gesamten Volkes identisch sind, sondern nur mit dem absolutistischen Willen eines despotischen Gewerkschaftsführers.

Das ganze Verhalten ist partout durch nichts nachvollziehbar.

Abschließend kommt mir der Ausspruch des Vaters von „MARIA MAGDALENA“  im gleichnamigen Drama von Friedrich Hebbel „Ich verstehe die Welt nicht mehr!“ in den Sinn.

 

 

 

Siegfried Kräutl

Bild: Prof. Dr. Edgar Pscheidl, Chefarzt der Klinik für Anästhesie

 

Am Montag, 24.11.2014, findet um 14:30 Uhr im Klinikum Landshut eine Informationsveranstaltung zu den Themen Patientenverfügung und Organspende statt. Veranstaltungsort ist der Raum Hammerbach.

Patienten, die einen Organspenderausweis bei sich tragen und sich zur Organspende bereit erklären, wären damit im Falle eines Hirntodes auch mit lebensverlängernden Maßnahmen wie künstlicher Beatmung und Ernährung einverstanden. Nur so lässt sich die Transplantationsfähigkeit der Organe erhalten.

Hat ein solcher Patient aber Patientenverfügung ausgefüllt und sich dabei gegen lebensverlängernde Maßnahmen ausgesprochen, steht dies eigentlich im Widerspruch den Maßnahmen im Rahmen der Organtransplantation.

Bei diesem Informationsnachmittag diskutieren der Transplantationsbeauftragte des Klinikums, Chefarzt Prof. Dr. Edgar Pscheidl, mit Nicole Erbe, der Organspendekoordinatorin für Bayern, und mehreren transplantieren Patienten. Die Teilnehmer stehen für alle Fragen zu den Themen Patientenverfügung und Organspende zur Verfügung.

 

 

25 Jahre Mauerfall – eine Gedenkstunde im Landshuter Stadtosten
Lichtbildervortrag:  Mauerfall ohne Sound
In der Feierstunde, die durch den Ortsvorsitzenden Landshut-Ost, Stadtrat Rudolf Schnur, eingeleitet wurde, gelang es in außergewöhnlicher würdiger Weise dem Glücksfall der Geschichte zu begehen.
 
Die Feierstunde wurde vom Ortsverband Landshut-Ost der CSU und der Jungen Union Landshut-Stadt gemeinsam vorbereitet und durchgeführt.
 
Das Schlusswort oblag daher Stadtrat Thomas Haslinger, dem Kreisvorsitzenden der Jungen Union Landshut-Stadt. Er ging unter anderem auf den Mut der Bürger des Jahres 1989 ein und bestärkte gerade die jungen Teilnehmer kritisch nachzufragen. Gleichzeitig forderte er dazu auf, in der CSU mehr sachbezogene Diskussionen durchzuführen und sich wieder klar zu den Werten zu bekennen.
 
Besonders emotional wurde es, als Klaus Würpel, ehem. Bürger der DDR aus dem Raum Magdeburg seine Eindrücke, Erlebnisse und die Entwicklung des Volksaufstandes Revue passieren lies. Er schloss mit der Feststellung stolz zu sein, dass der Mauerfall friedlich und ohne Blutvergießen verlaufen ist.
 
Unter anderem wurde eine damalige Äußerung von Dr. Peter Gauweiler zitiert, der in den Tagen nach der Grenzöffnungen die künftige wirtschaftliche Situation beschrieb: “Karl-Marx geht und Ludwig Erhard kommt!”.

Vor 25 Jahren ist die Mauer gefallen. Ein Fest für Deutschland! Und alle feiern mit – die Linken, die Sozis, die Christdemokraten, die Grünen, die Kirchen, die Medien, die Bürger. Ein Fest für Deutschland? Alle waren schließlich immer für die Wiedervereinigung…

Niemand will sich heute mehr erinnern, daß Sozis aller Schattierungen, allen voran ein gewisser Egon Bahr, Oskar Lafontaine und ehemalige Bundeskanzler der Sozialdemokratie, Willy Brandt, noch kurz vor dem Mauerfall vor der „Illusion Wiedervereinigung“ und der “Lebenslüge der BRD” warnten und den „Realismus von zwei deutschen Staaten“ praktizierten. Kein Wort davon, daß „die Träume von der Wiedervereinigung“ bei den Grünen als längst überholt bezeichnet wurden. 

Heute – in einer völligen Verdrehung der Tatsachen – ist alles „rechtsradikal“, was der Erhaltung Deutschlands als „Vaterland“, eines gesunden Patriotismus, einer Verantwortung gegenüber dem Deutschen Volk, seiner tradierten Werte und seiner ethischen Identität und einer sozialverantwortungsbewußten Wirtschaftspolitik dient. 

 

Die Linken feiern mit, weil sie die größten Profiteure des Mauerfalls sind. Ohne sie und die  Verbrechen ihrer Parteiväter hätte das Volk des Arbeiter- und Bauernstaates nicht in Scharen „rübergemacht“. Hier, im Westen, dürfen die Bonzen von einst die „Wohltaten des Kapitalismus“ genießen, aber weiterhin ihren alten Träumen nachhängen. Möglich dass sie in Thüringen beginnen diese Träume wieder in Realität umzusetzen…

Viele von ihnen, besonders in Führungspositionen, wurden von der westdeutschen Administration übernommen, ihre Renten können sie ungekürzt genießen. Und setzen gerade an, die Regierung eines der  Unter Totalverlust von Hab und Gut, unter schmerzlicher Trennung von Familie, Freunden und Nachbarn haben Sie die Mauer überwunden und mußten hier, im freien Deutschland, sehen, wie sie  zurechtkommen konnten. Während die Funktionäre dieses Systems nach der Wiedervereinigung bestens belohnt wurden, erhielten diese Flüchtlinge zum „Lohn“ eine Kürzung ihres Rentenanspruches – ohne Gesetzesgrundlage, ohne vorherige Information, ohne Behördenbescheid. Ausgeführt von Beamten im Sozialministerium, die früher in ähnlichen Positionen in ostdeutschen Ministerien tätig waren. Die, gegen die sie protestiert hatten und wegen derer sie unter Einsatz ihres Lebens die „DDR“ verlassen hatten, entschieden jetzt über ihre Renten. Mit dem Segen des Deutschen Bundestages. Ob ihnen jetzt nach feiern zumute ist, darf man füglich bezweifeln.    

 

Versuchen wir wenigstens, uns ein klares Bild von der DDR zu machen:

– Ein System, das nur scheinbar alle in Ruhe ließ, die klaglos mitgemacht haben.

– Ein System, das rücksichtslos gegen den leisesten Widerspruch vorgegangen ist.

– Ein System, das gnadenlos gegen alle war, die offen sagten, was ihnen am sogenannten Arbeiter- und  Bauernstaat nicht gefiel.

– Ein System, deren Führungsclique sich gegenseitig beobachten lies.

– Ein System, das seinen eigenen Bürgerinnen und Bürgern nicht über den Weg getraut hat.

– Ein System, das das Wort „demokratisch“ wie zum Hohn in seinem Staatsnamen geführt hat.

Erinnern wir uns stets daran, was ein Unrechtssystem anrichtet! Das ist die Lehre aus dem Mauerfall.

Am Tage des Mauerfalls dürfen wir das Wort vom „Unrechtsstaat“ frei benutzen, auch wenn gerade in diesen Tagen (siehe Thüringen) manche versuchen, sich daran vorbeizudrücken. Diese Wahrheit aber müssen die Funktionäre ertragen: Die DDR war ein Unrechtsstaat! Jedes, aber auch wirklich jedes „Recht“, das es in diesem System gab, konnte verbogen, geleugnet, mißbraucht werden oder existierte erst gar nicht. Zu jeder Zeit und ohne jede wirkliche einklagbare Begründung. 

Wieso werden diejenigen, die dieses Unrecht unterstützten bis heute vor einer Veröffentlichung geschützt? Wieso ist bis heute nicht bekannt, wer in der Region Landshut für die Staatssicherheit tätig war? Jedes Mitglied der NSDAP ist heute bekannt und manche werden auch über den Tod hinaus öffentlich angeklagt. Über den Mitarbeiter der Stasi im Westen liegt eine schützende Hand. Auch die sonst so wackeren Medien sparen dieses Thema seit 25 Jahren aus.

 

Der Fall der Mauer war ein epochales Ereignis, ein Geschenk für unsere Nation. Aber nur wenigsten, die sich nun den Verdienstorden ans Revers heften, waren die wirklichen Helden dieses histroischen Vorganges. Üer die wahren Helden spricht man nicht – die Mauertoten, die Flüchtlinge, die Häftlinge. Stattdessen wächst eine neue DDR-Verklärung heran, die den Opfern Hohn spricht.
25 Jahre Mauerfall – ein Fest und gleichzeitig ein Grund zum innehalten.
Zu der Melodie des Deutschlandliedes wurde eine umfangreiche und gut vorbereitete Lichtbildschau geboten.

Einladung 25 Jahre Mauerfall 

0 1725
Verkehrsunfall Person eingeklemmt – Münchnerau
Datum: 15.11.2014   Zeit: 23:47 Uhr

Am Samstag kam es kurz vor Mitternacht auf der Verbindungsstraße zwischen der Münchnerau und Neubau/Buchental zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten und insgesamt zwei vermutlich schwer verletzten Personen. Das Unfallfahrzeug fuhr von der Münchnerau kommend in Richtung Buchental und kam kurz vor der Überführung der A 92 nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach liegend in einem Feld neben der Fahrbahn zum stillstand. Dabei wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt und eine weitere aus dem Fahrzeug geschleudert. Die alarmierten Feuerwehren aus der Münchnerau und Altdorf leiteten über die Zugsanitäter sofort die Erstversorgung der beiden Verletzten sowie die Rettung der eingeklemmten Person über den Rettungsspreitzer ein. Beide Personen wurden dann an die eintreffenden Notärzte und Rettungswägen übergeben. Da anfänglich nicht klar war, wieviele Personen im Fahrzeug saßen, wurde parallel zur Sicherheit noch mit Wärmebildkameras die nährere Umgebung abgesucht. Nach Ende der Unfallaufnahme beseitigten die Einsatzkräfte die Wrackteile und reinigten die Fahrbahn.Parallel wurde eine Vollsperrung der Straße errichtet. Sachschaden und Unfallursache sind der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall/Verkehrsabsicherung – B 299
Datum: 15.11.2014   Zeit: 18:28 Uhr

Am Samstagabend ereignete sich auf der B 299 in Fahrtrichtung Vilsbiburg ungefähr auf Höhe der Abzweigung Hohenegglkofen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Roller. Auf Anweisung der Polizei errichteten die Feuerwehren aus Hohenegglkofen Landshut-Hofberg eine Komplettsperre sowie eine großräumige Umleitung. Die Sperre blieb während der Dauer der Unfallaufnahme aufrecht erhalten.

Küchenbrand – Beethovenweg/Kumhausen
Datum: 15.11.2014   Zeit: 14:52 Uhr

Am Samstagnachmittag kam es im Beethovenweg in der Gemeinde Kumhausen in einem Wohnhaus zum Brand einer Küche. Atemschutzträger der Feuerwehr Niederkam und des Löschzuges Achdorf hatten den Brand schnell unter Kontrolle und gelöscht. Durch die starke Rauch- und Rußentwicklung entstand in der Wohnung jedoch erheblicher Schaden. Das Brandgut wurde soweit möglich von der Küchenzeile entfernt und ins freie gebracht, der restliche Küchenbereich wurde mit zwei Wärmebildkameras intensiv abgesucht. Parallel wurde die Wohnung mit zwei Überdrucklüftern belüftet und entraucht. Wodurch das Feuer genau ausgelöst wurde, ist noch nicht bekannt.