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Art. 5. (1) 1Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. 2Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. 3Eine Zensur findet nicht statt.
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Barrierefreiheit durch Verleumdung?

Aus der Berichterstattung der LZ vom 14.02.2019 konnte ich entnehmen, dass Herr Stefan Tutsch in einer Veranstaltung meiner Person eine behindertenfeindliche Haltung unterstellt hat.
Er zieht dazu einen Zeitungsbericht über eine Bausenatssitzung heran, bei der er selbst nicht zugegen war, in dem aus dem Zusammenhang gerissen und daher sinnentstellt berichtet wurde und den er so auslegt wie es ihm passt. Er hat mich weder im Vorfeld zu einer Stellungnahme aufgefordert noch zu der Veranstaltung eingeladen in der er seine herabwürdigende Kritik und die Unterstellung der Diskriminierung kund getan hat.
Erfreulich an dem Bericht ist, dass Bürgermeister Dr. Keyßner versucht die Hetze von Herrn Tutsch einzudämmen.
Als Behindertenbeiratsvorsitzender sollte er dem Stadtrat beratend zur Seite stehen und nicht gegenüber Mitgliedern des Stadtrates unwahre Tatsachen in die Welt setzen.
Zum einen ist es jedem durchschnittlich intelligenten und aufgeklärten Erwachsenen zu zumuten nicht jede Berichterstattung ungeprüft als Fakt zu übernehmen und zum anderen sollte es selbstverständlich sein dem Beschuldigten die Möglichkeit einer Stellungnahme einzuräumen. Dies bevor unsoziale Beweggründe unterstellt werden und eine üble Nachrede erfolgt.
Herr Tutsch hat bedauerlicher Weise gezeigt, dass er diesen rechtsstaatlichen Grundsatz nicht befolgt.
Ein paar Beispiele dafür, wie falsch er liegt:
1. Ich war Vertrauensmann der Schwerbehinderten und konnte dabei Behinderten Hilfe zu teil werden lassen.
2. Seit 2001 berate ich europaweit als Geprüfter Baubiologe und Bundesvorsitzender der Interessengemeinschaft der Holzschutzmittelgeschädigten e.V. beinahe täglich geschädigte und behinderte Menschen.
3. Behindertenarbeit wird von mir seit Jahrzehnten aktiv unterstützt, so auch aktuell im Rahmen der Landshuter Umweltmesse 2019, letzteres müsste Herrn Tutsch bekannt sein.
4. Seit Jahren setzt sich die CSU-Fraktion (z.B. durch mehrere Anträge von Stadtrat Jacob Entholzner 2008 und 2011) für behindertengerechte Beläge zur Überquerung der Altstadt ein.
Im Bausenat bestand bereits 2009 einstimmig Konsens, dass „…es jedem Menschen möglich sein müsse problemlos die Altstadt zu überqueren. Egal ob als Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Blinder oder mit Kinderwagen. Doch wann der Wunsch in Form von Querungshilfen umgesetzt wird, ist die Frage.“ (LZ vom 9.5.2009).

Trotz seines Verhaltens bin ich bereit bei der nächsten Versammlung des Behindertenbeirates Rede und Antwort zu stehen, wenn er die Größe aufbringt mich einzuladen.

Rudolf Schnur
Stadtrat und Vorsitzender der CSU-Fraktion

Der Landschaftspflegeverband Landshut e.V. informiert die Bevölkerung über das heuer startende Ochsenprojekt in der Ochsenau. Über das Projekt wurde im Umweltsenat bereits berichtet.
Stadtrat Rudolf Schnur forderte damals die Verantwortlichen auf das Projekt vor der Durchführung der Bevölkerung vorzustellen.
Am  Freitag den 8. März 2019 um 17:00 Uhr
werden Fachleute des Landschaftspflegeverbandes an Ort und Stelle am Beginn der Ochsenau im hinteren Teil der Zufahrt zum Vereinsheim des Schäferhundevereins das Projekt vorstellen und auch Fragen dazu beantworten.
Der amtierende stellvertretende Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes, Oberbürgermeister Alexander Putz, wird bei dem Termin dabei sein.

Landshut. Die CSU-Stadtratsfraktion freut sich über die Fortschritte, die im Bereich des Denkmalschutzes in der Stadt Landshut gemacht werden. Auslöser dieses Vorgehens war ein Antrag, den die CSU-Fraktion auf Initiative von Helmut Radlmeier 2016 eingebracht hatte. Nach den schlechten Erfahrungen, die man im Stadtgebiet mit einigen schon fast in sich zusammenfallenden Denkmälern gemacht hatte, wurde die CSU aktiv. In ihrem Antrag forderte die Fraktion, dass der Zustand der denkmalgeschützten Gebäude erfasst und laufend auf den aktuellen Stand gebracht wird. Auch regelmäßige Berichte an den Stadtrat sah der Antrag vor. „Aktiver Denkmalschutz, statt dem fortschreitenden Verfall immer nur hinterherzulaufen, war die Absicht der Fraktion damals“, erläutert InitiatorRadlmeier.

Die Erfolge sind nun sichtbar: Jährlich berichtet das Bauaufsichtsamt dem Bausenat über den Zustand der erfassten Baudenkmäler. Mehr noch: Die Liste der Häuser, bei denen Handeln dringend geboten ist, hat sich verringert. Bei einigen wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet oder sind bereits vollendet. Das eingeforderte engere Zusammenspiel zwischen den Eigentümern, der Stadtverwaltung und dem Landesamt für Denkmalschutz scheint zu funktionieren. „Das war genau der Sinn unseres Antrags“, zeigt sich Rudolf Schnur, Vorsitzender der CSU im Stadtrat, zufrieden.

Anlage Antrag 457

„Nacht der Talente“ am Donnerstag, 21. Februar für Schüler, Wieder- und Quereinsteiger

Landshut. Die LAKUMED Kliniken laden am Donnerstag, 21. Februar zur „Nacht der Talente“, der LAKUMED Messe für Gesundheitsberufe, am Krankenhaus Landshut-Achdorf ein. Von 16 bis 20 Uhr erhalten Besucher die Möglichkeit, bei Führungen und Mitmach-Aktionen die Fachbereiche und Tätigkeitsfelder im Gesundheitswesen kennenzulernen. In persönlichen Gesprächen können sich Interessierte außerdem über Ausbildung, Wieder- und Quereinstieg bei den LAKUMED Kliniken informieren.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. Februar von 16 bis 20 Uhr im Foyer sowie den Fachbereichen des Krankenhauses Landshut-Achdorf statt. Um Anmeldung per Mail an ich@lakumed.de wird gebeten. Weitere Informationen unter www.talente-gesichter.de.

Pressebericht Dienstag, 12. Februar 2019

Stadtgebiet Landshut

Polizei ermittelt wegen zwei Unfallfluchten

LANDSHUT. In der Zeit von Freitag, 00.00 Uhr bis Montag, 11.00 Uhr, kam es in der Watzmannstraße 54 auf dem Parkplatz eines Autohauses zu einer Unfallflucht. Ein Unbekannter stieß mit seinem Fahrzeug gegen einen weißen Peugeot und ein daneben befindliches Verkehrszeichen. Nach dem Vorfall entfernte sich der Verantwortliche unerlaubt vom Ereignisort. Es entstand ein Schaden von ca. 2.000 Euro. Ein weiterer Vorfall wurde der Polizei in der Zeit von Freitag, 17.00 Uhr bis Sonntag, 12.00 Uhr, in der Papiererstraße 39 gemeldet. Ein Unbekannter fuhr auf dem dortigen Parkplatz gegen einen roten Renault und beschädigte diesen am hinteren linken Kotflügel. Hinweise auf die Unfallverursacher in beiden Fällen nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Landkreisgebiet Landshut

Brand in Einfamilienhaus – 80.000 Euro Schaden

ESSENBACH, LANDKREIS LANDSHUT. Am Dienstag, gegen 00.30 Uhr, wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu einem Brand in einem Einfamilienhaus im Gemeindebereich Essenbach gerufen. Ein 62-jähriger Hausbewohner wurde aufgrund verdächtiger Geräusche wach und bemerkte, dass im Erdgeschoss des Hauses ein Brand ausgebrochen war. Daraufhin weckte er seine 48-jährige Frau und die beiden Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren. Zunächst versuchte der Mann das Feuer selbst zu löschen, dies war aber nicht mehr möglich. Bei Eintreffen der Rettungskräfte befand sich keine Person mehr im Haus, das Feuer griff bereits auf den Dachstuhl über. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von rund 80.000 Euro. Die Hausbewohner blieben unverletzt, bei den Löscharbeiten zog sich ein Feuerwehrmann mittelschwere Verletzungen zu. Er kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Kapelle und Kreuzwegstation beschädigt

BUCH AM ERLBACH, LANDKREIS LANDSHUT. Wie der Polizei erst jetzt angezeigt wurde, beschädigte ein Unbekannter bereits im Januar in der Lohberggasse das Tor und die Außenfassade einer Kapelle sowie eine Kreuzwegstation. Der Schaden beträgt ca. 1.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

Goldschmuck aufgefunden – Polizei sucht rechtmäßigen Eigentümer (Bild)

ALTDORF, LANDKREIS LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 12.30 Uhr, fand eine 10-jährige Schülerin aus Altdorf im Bereich der Hochstraße eine Tüte mit mehreren Schmuckgegenständen. Es handelt sich um Hals- und Armketten, Ringe sowie Ohrschmuck. Eine Halskette ist mit dem Vornamen ‚Stefanie‘ versehen, ebenso ein Armkettchen mit dem Datum auf der Rückseite: 06.07.82. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Gegenständen um Diebesgut aus einem Einbruch handelt, bisher konnte dieses jedoch keiner konkreten Straftat zugeordnet werden. Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 9252-0.

Stadtgebiet Landshut

Brennender Topf alarmiert Rettungskräfte

LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 19.10 Uhr, wurden die Rettungskräfte in die Porschestraße gerufen, da hier eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus im obersten Stockwerk gemeldet wurde. Nachdem alle Anwohner aus dem Haus evakuiert wurden, konnte die Brandstelle lokalisiert werden. Ein Anwohner hatte auf dem eingeschalteten Herd einen Topf mit Öl vergessen und das Öl hatte sich entzündet. Der Anwohner bemerkte glücklicherweise noch rechtzeitig den brennenden Topf und versuchte das Feuer zu löschen. Hierbei wurde er leicht verletzt. Am Gebäude und in der Wohnung entstand glücklicherweise kein Schaden. Der verletzte Anwohner wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem die Feuerwehr Landshut das Haus gelüftet hatte, konnten die Anwohner zurück in ihre Wohnungen.

Gartenzaun angefahren und geflüchtet

LANDSHUT. Am Sonntag, gegen 05.30 Uhr, wurde ein Gartenzaun in der Münchnerau in der Mühlbachstraße von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren und beschädigt. Des Weiteren überfuhr der Unbekannte ein Bushaltestellenschild. Anschließend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne sich weiter um den Schaden zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Es entstand ein Schaden von insgesamt 1.500 Euro. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0.

 

Landkreisgebiet Landshut

Pferde halten Einsatzkräfte auf Trab

Weihbüchl/Landkreisgebiet Landshut. Am Montag, gegen 02.15 Uhr, wurde die Polizei Landshut über freilaufende Pferde auf der B 299, Höhe JVA verständigt. Durch eine Streifenbesatzung konnten schließlich vier Pferde im Bereich Weihbüchl festgestellt werden. Die Tiere konnten bis in den Ortsbereich Hohenegglkofen verfolgt werden, dann verlor die Polizeistreife den Kontakt. Über die örtlichen Radiosender wurde auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B 299 im Bereich JVA bis Abzweigung Hohenegglkofen hingewiesen. Mehrere Rossstallbesitzer unterstützten die Polizei und beteiligten sich an der Suche nach den Pferden. Sie stellten hierfür auch diverses Material (Führstricke und Halfter) zur Verfügung. Im Laufe des Vormittages gelang es dann einem Autofahrer die Tiere im Bereich Jenkofen aufzuhalten und einzufangen. Sie konnten dann anschließend wohlbehalten an den Pferdehalter zurückgegeben werden. Warum die Tiere ausgebrochen sind, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Zum Glück wurde niemand verletzt.

 

 

Mit einem Informationsstand für alle, die Interesse an CO2-freier Mobilität haben, kommt die Roadshow Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am 30.3. zur 14. Landshuter Umweltmesse. Bürgerinnen und Bürger erfahren welchen Beitrag Elektromobilität zum Klimaschutz und zur Luftreinhaltung leisten kann. Für Gewerbetreibende, Privatpersonen und kommunale Vertreter gibt es Informationen zu Fördermöglichkeiten für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur. Ein Brennstoffzellen-PKW steht für Probefahrten bereit. Die Roadshow Elektromobilität informiert bundesweit über die Chancen und Alltagstauglichkeit von Elektromobilität.

 Vertreter der durchführenden NOW GmbH werden am “Tag der E-Mobilltät” am 30.03.2019 um 11.00 Uhr im Rahmen der Begrüßung der Teilnehmer an der Sternfahrt der E-Mobile das Informationspaket „Starterset Elektromobilität“ an die Mobilitätsmanagerin der Stadt Landshut überreichen. Das Informationspaket beinhaltet praktische Handlungsempfehlungen für Kommunen zum Aufbau und weiteren Ausbau von Elektromobilität und drückt die Wertschätzung für engagierte Kommunen aus.

www.roadshow-elektromobilität.de

https://www.youtube.com/watch?v=k2j6X9ZP7f0

Ein Schmorbrand in der Elektroverteilung im Eisstadion Landshut hat am Sonntag gegen Mittag zu einer Unterbrechung des Publikumslaufs geführt. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut wurde um 13:24 von der automatischen Brandmeldeanlage des Eisstadions alarmiert. Beim Eintreffen stellten die Kräfte bei der Absuche im Bereich des ausgelösten Melders in der Elektroverteilung eine starke Rauchentwicklung fest. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkamera konnte schließlich in einem Verteilerkasten, über den unter anderem auch die Beleuchtung des Eisstadions läuft, einen Schmorbrand feststellen. Daraufhin wurde durch den anwesenden Betriebsleiter umgehend das komplette Licht ausgesichert. Aus diesem Grund musste auch der zu diesem Zeitpunkt stattfindende Publikumslauf in der Eishalle unterbrochen werden. Eine Gefahr für die Gäste des Eisstadions bestand dabei zu keiner Zeit. Ein zur Sicherheit in Bereitschaft gehaltener CO2-Löscher musste nicht mehr eingesetzt werden. Nach der Aussicherung kühlte der betroffene Bereich schnell runter. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Betriebsleiter und die hinzugezogenen Stadtwerke Landshut übergeben. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist und wodurch der Schmorbrand ausgelöst wurde, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Das Bild zeigt einen Blick in den betroffenen Schaltschrank durch die Wärmebildkamera im Rahmen der Nachkontrolle. Die vom Schmorband betroffenen Stellen sind dabei noch gut an der roten Farbe zu erkennen.

Der weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Bildhauer Franz Weickmann feierte vor ein paar Tagen seinen 80. Geburtstag. Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur überbrachte dazu persönlich die Glückwünsche seiner Fraktion und übergab ein Präsent.
Beide zeigten sich sichtlich erfreut, dass die Bemühungen der CSU-Fraktion (Antrag Schnur/Zellner vom 17.05.2018) erfolgreich waren und ab 22. Februar eine Ausstellung in der Großen Rathausgalerie der Stadt Landshut erfolgt.

 

 

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Pressemitteilung 03/2019

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Gespräch mit dem Bayerischen Staatsminister
Dr. Hans Reichhart
In dieser Woche traf sich der Landshuter CSU-Kreisvorsitzende Dr. Thomas Haslinger im Rahmen einer Veranstaltung in München mit dem Bayerischen Staatsminister für Bauen, Wohnungswesen und Verkehr, Dr. Hans Reichhart.
Dabei sprachen die beiden über verschiedene Themen, die den Raum Landshut in besonderem Maße betreffen. Erster Punkt war die Westumfahrung Landshuts. Insbesondere die mangelnde Bereitschaft der Stadtführung den Dialog mit den Umlandgemeinden zu suchen und die geplante Klassifizierung als Kreis- nicht als Staatsstraße werfen für den CSU-Kreisvorsitzenden und den Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier, der sich in dieser Sache auch an Reichhart gewendet hat, einige Fragen auf. So möchte die CSU konkret wissen, welche Fördermittel es für die jeweiligen Straßentypen gibt und ob mit der Klassifizierung eine mögliche Weiterführung im Landkreis erschwert oder erleichtert wird. Außerdem stellt sich die Frage, ob es ggf. neue Sonderfördertöpfe gibt. Reichhart sagte zu, dass das Ministerium die Fragen aufarbeiten und entsprechend beantworten wird.

Auch bei Thema Wohnen tauschten sich Reichhart und Haslinger darüber aus, wie im Raum Landshut neuer Wohnraum für Familien sowie kleinere und mittlere Einkommen geschaffen werden kann.

Den dritten Bereich nahm das Thema ÖPNV ein. Haslinger sagte hierzu: „In der Region Landshutselbst sind wir auf das Auto angewiesen, der ÖPNV ist eine sinnvolle Ergänzung. Aber das gilt nicht für die Pendelströme nach München oder an den Flughafen. Hier müssen wir alle Chancen ausnutzen, um den Verkehr auf die Schiene und den Bus zu bringen, denn der Bedarf ist da und wir leisten einen ökologischen Beitrag zum Klimaschutz, ohne die Wirtschaft und den Menschen zubeeinträchtigen.“ Reichhart sagte zu, sich gemeinsam zum Thema Pendelverkehr Landshut –München Gedanken zu machen, und Lösungen speziell für Landshut zu entwickeln.

Letzter Punkt war der ÜFEX zum Flughafen München. Hierzu hatten sich Haslinger und Reichhart schon gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier Gedanken gemacht. „Ich gehe davon aus, dass sich zeitnah etwas tun wird“, ist sich Haslinger sicher.

Staatsminister Reichhart machte deutlich, dass er um die Entwicklungen in Landshut und die Bedeutung der Region weiß und sich um sie kümmern möchte. „Landshut ist eine Boomregioninnerhalb Bayerns mit allen Chancen und Problemen. Wo ich mit innovativen Lösungen in meinemZuständigkeitsbereich helfen kann, tue ich das gerne.“ Haslinger zeigte sich mit dem Gespräch zufrieden. „Hans Reichhart ist seit 6 Jahren Landesvorsitzender der Jungen Union. Seit dieser Zeit arbeiten wir vertrauensvoll und gut zusammen. Es freut mich sehr, dass Ministerpräsident Dr. Markus Söder auf unsere Generation setzt. Und ich freue mich, dass wir mit Hans Reichhart einen Unterstützer für Landshut haben. Nur die vernetzte Politik auf allen Ebenen wird dazu führen, dass wir gute Lösungen erreichen. Es ist zwar schön, wenn Briefe nach München geschrieben werden. Das tun aber alle Regionen Bayerns zu allen möglichen Themen. Wollen wir uns aber mit unseren Punkten durchsetzen, muss man den Hörer in die Hand nehmen und deutlich machen, wie wichtig bestimmte Themen für Landshut sind. Die Maxime wer nichts macht, macht nichts falsch ist für mich keinMaßstab in der Politik.“