Home Authors Posts by Bürgerjournalist

Bürgerjournalist

2994 POSTS 0 COMMENTS

Grafik 1: Sterbefälle in der Stadt Landshut im 1. Halbjahr der Jahre 2017, 2018, 2019 und 2020, aufgeschlüsselt nach Monaten

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  09.07.2020 

OB Putz: „Konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln war und ist der Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen das Virus“ – Weniger Zuzüge: Einwohnerzahl sinkt 

Seit rund vier Monaten bestimmt die Corona-Pandemie auch in der Stadt Landshut das Alltagsleben. Insgesamt haben sich nach aktuellen Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) seit Ausbruch der Pandemie bisher 283 Bürgerinnen und Bürger der Stadt nachweislich mit dem Virus infiziert, neun Landshuterinnen und Landshuter sind an oder mit Covid-19 gestorben (Stand: 9. Juli, 9 Uhr). Von einer zuletzt vor allem in überregionalen Medien wiederholt thematisierten, Corona-bedingten Übersterblichkeit kann in Landshut aber glücklicherweise bislang keine Rede sein: Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020 wurden der Stadt insgesamt 416 Sterbefälle gemeldet. Das waren zwar zwei mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 0,5 Prozent), allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass 2020 ein Schaltjahr und der Betrachtungszeitraum damit um einen Tag (oder eben 0,5 Prozent) länger ist. Im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2018 ist dagegen ein Rückgang um 25 Sterbefälle zu verzeichnen. Und gegenüber dem ersten Halbjahr 2017, als in Landshut 455 Menschen starben, waren in den ersten sechs Monaten 2020 sogar 39 Tote weniger zu beklagen.  

Oberbürgermeister Alexander Putz sieht in diesen Zahlen eine Bestätigung für den vorsichtigen Kurs, den Stadt und Freistaat bei der Bekämpfung der Pandemie steuern. „Die konsequente Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, das Verbot von Großveranstaltungen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Räumen waren und sind nach meiner festen Überzeugung der Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen das Virus“, betont der Rathauschef. „Die nun vorliegenden Zahlen sind der beste Beweis dafür, dass die Maßnahmen vor Ort gewirkt haben. Es lohnt sich deshalb weiterhin, wenn wir die Regelungen befolgen und aufeinander Rücksicht nehmen.“ Das sei übrigens auch in wirtschaftlicher Hinsicht der sinnvollste Weg, denn: „Wir müssen unbedingt einen neuerlichen starken Anstieg der Infektionszahlen vermeiden, der dann wieder strengere Einschränkungen womöglich bis hin zu einem zweiten Lock-Down erforderlich machen würde.“

Die Gefahr, die vom Corona-Virus ausgehe, sei ungeachtet der zwischenzeitlichen Entspannung der Lage leider noch nicht gebannt, warnt Putz: „Der jüngste Ausbruch in einem Ergoldinger Betrieb hat gezeigt, dass wir sehr wachsam bleiben müssen.“ Dabei sei die Mithilfe jedes Einzelnen nötig. „Ich bitte deswegen alle Bürgerinnen und Bürger, die Situation weiter ernst zu nehmen und sich insbesondere zum Schutz der bekannten Risikogruppen auch in der nun anstehenden Urlaubszeit so vernünftig und solidarisch wie in den vergangenen Wochen zu verhalten.“

Wie ernst die Situation auch in der Stadt Landshut zwischenzeitlich war, verdeutlicht ein Blick auf die Patientenzahlen des Klinikums. Dort wurden seit Ausbruch der Pandemie insgesamt bisher etwa 180 Corona-Infizierte aus der Region Landshut versorgt, rund ein Fünftel davon auf der Intensivstation. In der Spitze, also rund um Ostern, befanden sich bis zu 65 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung. 13 davon lagen zu diesem Zeitpunkt auf der Intensivstation, viele von ihnen mussten beatmet werden. „Die Ärztinnen und Ärzte haben zusammen mit dem Pflegepersonal in den vergangenen Monaten unter höchster Belastung gestanden und dabei großartige Arbeit geleistet“, lobt Putz. „Dutzenden Menschen konnte dadurch das Leben gerettet werden. Diese medizinische und pflegerische Leistung ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Alle Bediensteten des Klinikums haben daher unseren tiefen Respekt und herzlichen Dank verdient.“

Die Corona-Pandemie hat indes nicht nur Auswirkungen auf das Alltagsleben und speziell auf das Gesundheitswesen, sondern auch auf die Einwohnerzahl der Stadt Landshut. Diese ist im Juni zum vierten Mal in Folge gegenüber dem Vormonat gesunken. Im Februar 2020 wurde mit 73.606 Bürgerinnen und Bürgern noch ein neues Allzeithoch verzeichnet, Ende Juni waren dagegen nur noch 73.120 Männer und Frauen mit Wohnsitz in Landshut gemeldet. Laut Statistiker Berthold Bär sind die Gründe für diese Entwicklung insbesondere in einem starken Rückgang der Zuzüge zu suchen. „Das über eineinhalb Jahrzehnte anhaltende, kräftige Stadtwachstum war ja zu erheblichen Teilen auf Zuwanderung nicht zuletzt aus dem Ausland und hier schwerpunktmäßig auf Arbeitsmigration aus den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten zurückzuführen“, erläutert Bär. „Durch den pandemiebedingten Einbruch der Konjunktur sind einerseits zahlreiche Arbeitsplätze insbesondere in der Zeitarbeit weggefallen. Andererseits war Zuzug aus dem Ausland aufgrund der monatelangen Grenzschließungen gar nicht möglich.“ Ob der signifikante Bevölkerungsrückgang auch in den nächsten Monaten anhalten werde, sei indes nur schwer zu prognostizieren. „Das hängt wohl entscheidend von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen ab“, sagt Bär. „Wenn die Wirtschaft wieder anspringt und die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt, dürfte auch der Zuzug nach Landshut wieder zunehmen.“

 

Grafiken:   Stadt Landshut

 

Erläuterung der Grafiken:

Grafik 1:  Sterbefälle in der Stadt Landshut im 1. Halbjahr der Jahre 2017, 2018, 2019 und 2020, aufgeschlüsselt nach Monaten

Grafik 2:  Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Landshut von Juli 2019 bis Juni 2020

“Es ist gerecht, dass jeder Einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.”
                                                       Friedrich II. von Preußen, genannt der Große

Jetzt liegen die abschließenden Berechnungen vor: Danach fällt der Steuerzahlergedenktag in diesem Jahr auf Donnerstag, den 9. Juli.
Ab 17:30 Uhr arbeiten die Bürger dann wieder für ihr eigenes Portemonnaie.
Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt.

  • Damit liegt die Einkommensbelastungsquote für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer-Haushalt in diesem Jahr bei voraussichtlich 52,1 Prozent – dies ergibt sich aus aktuellen Prognosen unseres Deutschen Steuerzahlerinstituts auf Basis repräsentativer Haushaltsumfragen des Statistischen Bundesamts. Von jedem verdienten Euro bleiben demnach 47,9 Cent zur freien Verfügung.
  • Die Belastung ist um 1,6 Prozentpunkte gesunken, sodass der Steuerzahlergedenktag sechs Tage früher liegt als 2019.
  • Unsere Berechnungen für durchschnittliche Arbeitnehmer-Haushalte umfassen zum Beispiel auch Daten für Singles und Familien.

 

Zum Steuerzahlergedenktag 2020 stellt BdSt-Präsident Reiner Holznagel klar:

„Im Jahr 2020 arbeiten die Menschen bis zum 9. Juli, um ihre Verpflichtungen gegenüber den Finanzämtern, der Arbeitslosenversicherung, den Renten- und Krankenkassen sowie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zu erfüllen. Selbstverständlich werden mit diesen Steuern, Abgaben und Zwangsbeiträgen Leistungen für die Bürger finanziert. Deshalb betonen wir, dass man in der ersten Jahreshälfte nicht umsonst gearbeitet hat. Dennoch muss eine notwendige Diskussion darüber geführt werden, ob diese sehr hohe Belastung der Bürger gerechtfertigt ist und ob die zahlreichen Leistungen sowie die Systeme selbst effizient und nachhaltig sind. Hier sehen wir sehr viel Potenzial, die Einkommensbelastung zu senken, damit die Menschen mehr Geld zur freien Verfügung haben.“

Zur offiziellen Fahrzeugübergabe kamen der Geschäftsführer der Hubauer GmbH, Robert Hubauer (links hinten), Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (von links), der Leiter des BMW Group Werks Landshut, Stefan Kasperowski, der Betriebsratsvorsitzender des BMW Group Werks Landshut, Willibald Löw, sowie der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr. Marcus Jautze.

Gemeinsam neue Herausforderungen angehen

Hochschule Landshut freut sich über Spende eines neuen BMW i8, der künftig intensiv für Forschung und Lehre eingesetzt wird

Die wertvolle Zusammenarbeit zwischen dem BMW Group Werk Landshut und der Hochschule Landshut ist um eine weitere Facette reicher. Und auch dieses Mal profitieren vor allem die Studierenden. Seit einigen Wochen haben die Landshuter Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, einen fabrikneuen BMW i8 genau unter die Lupe zu nehmen und daraus wichtige Erkenntnisse für ihr Studium zu ziehen.

Der neue Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und der Dekan der Fakultät Maschinenbau Prof. Dr. Marcus Jautze, bekamen den Schlüssel für den Hybrid-Flitzer am 9. Juli offiziell vom Standortleiter des BMW Group Werks Landshut, Dr. Stefan Kasperowski, überreicht. An der Übergabe im Fahrzeuglabor nahmen zudem der Betriebsratsvorsitzende Willibald Löw, und der Geschäftsführer von BMW Hubauer, Robert Hubauer, teil.

Forschung und Lehre auf ein neues Level heben

Der neue i8 wird sowohl in der Lehre, als auch in der Forschung an der Hochschule Landshut Einsatz finden, zum Beispiel im Rahmen einer von Prof. Dr. Manfred Strohe betreuten Doktorarbeit mit dem Titel „Virtuelle Auslegung und Bewertung von fahrdynamischen Eigenschaften hochelektrifizierter Fahrzeuge“. Darin werden neuartige Antriebskonzepte untersucht, wie sie im i8 vorzufinden sind: ein Elektroantrieb an der Vorderachse und ein Antrieb mit Verbrennungsmotor an der Hinterachse.

Die Doktorarbeit soll außerdem die Frage behandeln, wie Fahrzeuge mit gemischten Antriebskonzepten so effizient wie möglich gestaltet werden können, um das gewünschte Fahrverhalten zu erreichen. „In diesem Bereich stehen wir vor einer komplett neuen Herausforderung“, erklärte Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Hochschule und Unternehmen wie BMW können hier hervorragend zusammenarbeiten und eine wegweisende Arbeit für eine nachhaltigere Zukunft leisten.“

Der BMW i8, von 2014 bis 2020 im Leipziger Werk gefertigt, ist mit mehr als 20.400 ausgelieferten Einheiten der weltweit erfolgreichste Plug-In-Hybrid-Sportwagen überhaupt.

Das nach dem BMW i3 zweite Modell der Marke BMW i kombiniert den Hybrid-Antrieb mit einer Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Außenhautteile aus ultraleichten Thermoplast-Kunststoffen, Türen in CFK-Aluminium-Struktur, die Instrumententafel mit Tragstruktur aus Magnesium und sein aerodynamisches Design betonen den Fokus auf Leichtbau und Effizienz bei gleichzeitig höchster Fahrdynamik.

„Der BMW i8 hat eine absolute Sonderstellung in der Produkthistorie der BMW Group inne. Mit seinen zukunftsweisenden Antriebstechnologien unter der futuristischen Außenhaut aus thermoplastischen Kunststoffen bereitete er früh den Weg für die zahlreichen Plug-in-Hybrid-Modelle des Unternehmens,“ erklärte Dr. Stefan Kasperowski, Standortleiter der BMW Group Werks Landshut, und betonte den engen Bezug zum Standort: „Die innovativen Leichtbau-Komponenten des BMW i8 wurden hier in Landshut gefertigt. Gerade auch die charakteristischen Züge des BMW i8 mit der markanten Front stammen aus Landshuter Produktion.“

Der Betriebsratsvorsitzende Willibald Löw wies in diesem Zusammenhang auf das hohe Qualifikationsniveau der Mitarbeiter am Standort Landshut hin: „Die Kompetenz unserer Mitarbeiter macht den Unterschied. Mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitern sind wir in der Lage, die aktuelle Transformation in unserer Industrie zu bewältigen. Auch in Zukunft sind wir auf gut ausgebildeten und hochmotivierten Nachwuchs angewiesen, auch auf Absolventen der Hochschule Landshut,“ betonte Löw.

Studierenden wichtige Kompetenzen vermitteln

Neben der Forschung ist der i8 auch für die Lehre an der Hochschule Landshut ein echter Gewinn. „Wir können den Studierenden Kompetenzen vermitteln, die Unternehmen brauchen, um an neuen Antriebskonzepten zu arbeiten“, so Prof. Dr. Marcus Jautze. Weitere Lehrgebiete, die in Frage kommen, sind: neuartige Karosseriekonzepte, Fahrzeugaufbau mit gemischter Antriebstopologie sowie die Betrachtung fahrdynamischer Herausforderungen.

Bereits seit vielen Jahren ist BMW ein kompetenter Partner der Hochschule Landshut. Die Kooperation trug bereits Früchte in Form einer Forschungsprofessur, dem gemeinsamen Aufbau von Studiengängen (z.B. Bordnetzentwicklung), gemeinsamen Projekten am TZ Puls oder Projektarbeiten im Entwicklungsbereich PKW. Wertvolle Erfahrungen bringen auch die zahlreichen Lehrbeauftragten ein, die ihr Wissen den Studierenden an der Hochschule Landshut vermitteln. 

Foto: BMW Group Werk Landshut/Harry Zdera

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Die Vorschriften für Besucher konnten in den Häusern der LAKUMED Kliniken weiter gelockert werden: Jeder Patient darf pro Tag einen Besucher für beliebige Zeit innerhalb des Besucherzeitraums empfangen. Die Besuchszeiten am Krankenhaus Landshut-Achdorf, am Krankenhaus Vilsbiburg und in der Schlossklinik Rottenburg sind von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 18 Uhr.
Der Besucher muss vorab nicht mehr registriert werden und darf bei medizinischen Gründen eine Begleitperson mitbringen. Zudem dürfen minderjährige Kinder mitgebracht werden, wenn der Partner besucht wird und sonst keine Kinderbetreuung möglich ist.
In den Geburtskliniken am Krankenhaus Landshut-Achdorf und am Krankenhaus Vilsbiburg dürfen Geschwisterkinder zum Besuch mitgebracht werden. Bei Besuchen mit Kindern gilt eine zeitliche Beschränkung von einer Stunde. Stellt sich eine Schwangere mit Wehen vor, darf der Partner nach dem Screening direkt mit in den Kreißsaal bzw. Wartebereich kommen – unter der Voraussetzung, dass ausreichend Platz vorhanden ist.
Weiterhin gilt in allen Häusern der LAKUMED Kliniken, dass Personen mit Erkältungssymptomen, mit Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall sowie nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet laut RKI in den vergangenen zwei Wochen die Krankenhäuser nicht betreten dürfen. Der Zutritt erfolgt jeweils über den Haupteingang mit Mund-Nasen-Schutz. Im Eingangsbereich wird eine Risikoeinschätzung durchgeführt.
Jeder Besucher ist verpflichtet, sich an die vorgegebenen Hygieneregeln zu halten: Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Personen sowie Händedesinfektion vor / bei Betreten und nach dem Verlassen des Patientenzimmers. Zudem sind Besuche nur in den Patientenzimmern sowie in ausgewiesenen Außenbereichen erlaubt. Den Besuchern wird bei der Zutrittskontrolle ein Informationsblatt mit diesen und weiteren Verhaltensregeln ausgehändigt, dessen Erhalt und Kenntnisnahme sie schriftlich bestätigen.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.LAKUMED.de/coronavirus<http://www.LAKUMED.de/coronavirus>.

Foto: LAKUMED

Das Foto zeigt von links nach rechts: Christoph Dusl, Inhaber Dominic Amberger, Sebastian Kraft, Verena Sladek, Geschäftsführer Johann Amberger, Kreisrätin Elisabeth Fuß, Kreirat Martin Giftthaler, Kreisrat Maximilian Ganslmeier.

Pressemitteilung

Was bringt eine Erweiterung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) bis in die Stadt und den Landkreis Landshut? Was bedeutet dies für die lokalen, mittelständischen Busunternehmen? Diese Fragen diskutierte die Junge Liste im Kreistag knapp vier Stunden mit den Busunternehmern Dominic und Hans Amberger von der Firma bustours Amberger aus Rottenburg an der Laaber. „Unsere mittelständischen Unternehmen sind das wirtschaftliche Rückgrat der Region und sollen auch bei einer möglichen Erweiterung des MVV auf Stadt und Landkreis weiter die wichtige Dienstleistung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erbringen“, resümierte Martin Giftthaler, der  Verbandsrat der Jungen Liste im Zweckverband Landshuter Verkehrsverbund (LAVV) ist. „Wir sind offen für Innovationen und Weiterentwicklungen“, ergänzte Kreisrat Maximilian Ganslmeier aus Hohenthann, „aber die Entscheidungshoheit über Fahrplangestaltungen und Linienführungen muss in der Region bleiben. Denn die vor Ort tätigen Busunternehmer in Zusammenarbeit mit Stadt, Landkreis und Kommunen wissen am besten, welche Anforderungen unsere Region braucht.“

Geschäftsführer Johann Amberger und Inhaber Dominic Amberger erklärten fachkundig die komplexe Materie der Verkehrspolitik und der Tarifgestaltung. Der LAVV mit der Tarifgemeinschaft sei ein großer Gewinn für die Region, da die Bürgerinnen und Bürger mit einem Ticket durch den Landkreis fahren können. Derzeit läuft eine Studie, an der auch Stadt und Landkreis Landshut teilnehmen, ob der MVV um insgesamt zehn Landkreise und kreisfreie Städte erweitert werden soll. „Wir erhoffen uns von dieser Studie klare Erkenntnisse, welche Vorteile und welche Nachteile eine MVV-Erweiterung auf unsere Region bringen soll“, so Fraktionsvorsitzende Elisabeth Fuß. „Auf dieser Grundlage können wir dann im Kreistag eine Entscheidung treffen. Eine Vollintegration des gesamten Bus- und Schienenverkehrs von Stadt und Landkreis in den MVV ist nur bei einer tatsächlichen erheblichen Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Region sinnvoll. Zusammen mit den heimischen Busunternehmen, die derzeit die Linien im LAVV bedienen, können wir das am besten gestalten.“

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.junge-liste-landshut.de

Junge Liste auf Facebook: https://www.facebook.com/jungelistelandkreislandshut/

Junge Liste auf Instagram: https://www.instagram.com/junge.liste.landshut/

Kontakt:

Elisabeth Fuß, Fraktionsvorsitzende Junge Liste

mailto: e.fuss@junge-liste-landshut.de

Foto: Junge Liste Landshut

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Donnerstag, 9. Juli 2020

Stadtgebiet Landshut

  1. Drogen- und Trunkenheitsfahrten im Stadtgebiet

LANDSHUT. Am Donnerstag, gegen 01.00 Uhr, wurde ein Rollerfahrer im Stadtgebiet zur Verkehrskontrolle angehalten. Hierbei stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 40-jährigen Fahrer fest. Er konnte sich teilweise nur noch lallend artikulieren und ein durchgeführter Alkotest lag im absolut fahruntüchtigen Bereich. Zudem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt.

Gut eineinhalb Stunden später, stellte die Polizeistreife einen Radfahrer fest, der in starken Schlangenlinien fuhr und dabei beinahe gegen ein Brückengeländer fuhr. Selbst bei der Anhaltung fuhr der Radfahrer beinahe in das Dienstfahrzeug. Bei der Kontrolle zeigte der 39-Jährige aus dem Landkreisgebiet Landshut dann auch drogentypische Ausfallerscheinungen. Ein Drogenvortest verlief positiv und die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch er musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Auf die beiden wartet nun u.a. Anzeigen wegen Fahren unter Drogen- bzw. Alkoholeinflusses

  1. Radfahrer flüchtet bei Kontrolle mit getunten E-Bike

LANDSHUT. Am Mittwoch, gegen 21.50 Uhr, wollte eine Polizeistreife einen Radfahrer in der Wolfgangssiedlung zur Verkehrskontrolle anhalten. Zunächst blieb er stehen, flüchtete dann allerdings mit dem Rad vor der Streife. Während der Flucht warf er zunächst unbekannte Gegenstände von sich weg. Der Radfahrer konnte schließlich mit Hilfe eines unbekannten Zeugen von der Polizei angehalten werden. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das verwendete E-Bike getunt war. Eine nachträgliche Geschwindigkeitsmessung bei dem E-Bike ergab Werte über 40 km/h. Bei der anschließenden Absuche nach den weggeworfenen Gegenständen wurden die Beamten fündig. Es handelte sich um Betäubungsmittel. Durch die Staatsanwaltschaft Landshut wurde, nach Rücksprache, eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Hier konnten noch weitere diverse Betäubungsmittel aufgefunden werden. Der unbekannte Zeuge wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Landshut unter Tel. 0871/9252-0 in Verbindung zu setzen.

  1. Hochwertiges Fahrrad entwendet

LANDSHUT. Von Dienstag auf Mittwoch wurde in der Breslauer Straße von einem Fahrradabstellplatz ein hochwertiges, braunes Damenfahrrad der Marke Victoria, Modell Schwalbe, mit der Rahmennummer BYF1303003367, entwendet. Zum Zeitpunkt des Diebstahls war das Fahrrad versperrt. Der Wert des Fahrrades liegt im vierstelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

  1. Stühle und Tisch von Gaststätte entwendet

LANDSHUT. Von Dienstag auf Mittwoch wurden in der Bauhofstraße von einer Gaststätte ein Tisch und zwei Stühle aus dem Freibereich entwendet. Der Wert liegt im dreistelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

  1. Geldbörse aus Pkw entwendet

LANDSHUT. Von Dienstag auf Mittwoch wurde am Rennweg, aus einem unversperrten Pkw, eine Geldbörse aus dem Handschuhfach entwendet. In dieser befanden sich neben Bargeld auch sämtliche Ausweise. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

Landkreisgebiet Landshut

Unbekannter auf der Terrasse

ERGOLDING/LANDKREIS LANDSHUT. Am Mittwoch, gegen 09:00 Uhr, bemerkte eine Anwohnerin aus dem Lavendelweg einen Mann, wie dieser gerade durch die Terrassentüre in ihre Wohnung schaute. Als er bemerkte, dass er entdeckt wurde, flüchtete er in unbekannte Richtung. Beschrieben wird der Unbekannte mit einer auffallend kleinen Statur und dunkler Bekleidung. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Tel. 0871/9252-0.

 

Leipfinger-Bader hat Wasserstoff unter anderem für die interne Logistik als Antriebstechnologie von Erdbaumaschinen und Gabelstapler im Fokus. Ein weiteres Themenfeld ist die Herstellung von grünem Wasserstoff mit dem Strom aus Photovoltaikanlagen.

Vatersdorf. Die Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke sind Gründungsmitglied des Innovationsnetzwerks H2 Süd – DIE WASSERSTOFF-INITIATIVE BAYERN & BADEN-WÜRTTEMBERG. In diesem Verein mit Sitz in München setzt sich das Unternehmen gemeinsam mit anderen Firmen aus Industrie und Energiewirtschaft dafür ein, dass Süddeutschland zum Vorreiter bei der Nutzung von Wasserstoff für die Mobilität und Energieversorgung der Zukunft wird.

„Wasserstoff ist der ideale Energieträger für die dezentrale Energieversorgung, wie sie Bayern und Baden-Württemberg mit ihrer starken Wirtschaft und dichten Besiedelung brauchen“, sagt LB-Inhaber Thomas Bader. Die CO2-freie Herstellung von grünem Wasserstoff mit Strom aus Photovoltaikanlagen oder Wasserkraft sei schon heute technisch überall möglich. Der Wasserstoff könne einfach transportiert und gespeichert werden. Wasserstoff sei universell einsetzbar. Nicht nur im Verkehr zum emmissionsfreien Antrieb von Autos, Lastwagen, Bussen, Zügen und Schiffen, sondern auch im Immobilienbereich: „Dieser Energieträger ist die perfekte Lösung, um in Wohnhäusern Strom und Wärme zu erzeugen. Darum ist er auch für die Bauwirtschaft und uns sehr interessant.“

Leipfinger-Bader hat Wasserstoff außerdem für die Erzeugung von Strom und Wärme für die Produktionsanlagen sowie für die interne Logistik als Antriebstechnologie von Erdbaumaschinen und Gabelstapler im Fokus. Ein weiteres Themenfeld ist die Herstellung von grünem Wasserstoff mit dem Strom aus Photovoltaikanlagen. „Wir erhoffen uns Impulse für unser produzierendes Gewerbe und sehen uns gleichzeitig als Bindeglied zwischen Forschung und praktischer Anwendung im Netzwerk“, erklärt Bader.

Die Initiative H2 Süd und ihre Mitglieder stehen für einen pragmatischen Einstieg in die flächendeckende Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff, die Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit vereint. Dafür sollen unter anderem durch die Vernetzung von Unternehmen und Politik Pilotprojekte und Labore zur Demonstration neuester Wasserstoff-Verfahren aufgebaut werden. „Die Erforschung, Erprobung und Verwendung von Wasserstoff wird hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region schaffen und bietet enormes wirtschaftliches Potenzial für den Export dieser Technologie ins Ausland“, sagt Bader. „Außerdem erhöht Wasserstoff die Lebensqualität durch sauberere Luft in unserer Heimat.“

Mit der Beteiligung an der Wasserstoff-Initiative setzt Leipfinger-Bader sein jahrelanges Engagement im Umweltschutz fort. Das Unternehmen, das bereits seit knapp 30 Jahren dem Umweltpakt Bayern angehört, ist erst im vergangenen Jahr vom bayerischen Umweltministerium für ökologisches Wirtschaften ausgezeichnet worden. LB deckt zum Beispiel schon jetzt rund 80 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. Am Hauptsitz in Vatersdorf und am Standort Schönlind (Landkreis Amberg-Sulzbach) hat die Firma seit 2015 insgesamt mehr als 20 Millionen Euro in die energetische Optimierung der Tunnelöfen investiert. Und im Werk Puttenhausen (Landkreis Kelheim) wurde eine Recyclinganlage entwickelt, mit der LB als weltweit erstes Unternehmen einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf für das Naturprodukt Ziegel möglich macht.

 

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 220 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 8.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf und dem LB-Werk in Puttenhausen bei Mainburg gibt es ein weiteres Werk in Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.
Durch die Übernahme der Tonality GmbH, einem Fassadenziegel-Hersteller im Premiumsegment aus dem Westerwald, im Jahr 2020  geht das mittelständische Traditionsunternehmen konsequent den Weg der dynamischen Unternehmensentwicklung weiter.

Foto: Leipfinger-Bader Ziegelwerke

 

0 60

Weil mehr und mehr Airlines ihre Flüge wiederaufnehmen, ist heute das Terminal 1 des Münchner Flughafens teilweise wieder in Betrieb genommen worden. Den Fluggästen stehen zunächst drei der insgesamt fünf Terminalbereiche – nämlich die Module C, D und E – zur Verfügung. Vor der heutigen Wiedereröffnung wurde das Passagiergebäude so ausgestattet, dass es den besonderen Anforderungen der Fluggastabfertigung in Zeiten der Corona-Pandemie entspricht. So wurden unter anderem 6.000 Bodenmarkierungen entlang der Passagierwege sowie 2.500 Abstandsmarkierungen auf Sitzflächen angebracht und über 300 Hygieneschutzwände installiert. Wie im Terminal 2 gilt auch im Terminal 1, dass alle Reisenden beim Betreten des Gebäudes und während ihres gesamten Aufenthaltes dort eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Mit der heutigen Wiedereröffnung sind die meisten der bisher in Terminal 1 angesiedelten Fluggesellschaften wieder in ihr angestammtes Abfertigungsgebäude zurückgekehrt. Lediglich die Eurowings, Qatar Airways, Tuifly, SunExpress und Pegasus Airlines bleiben zunächst noch im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Das Check-in für alle Flüge dieser Fluggesellschaften findet weiterhin im Zentralbereich Z statt.

Foto: Alex Tino Friedel, ATF 9611, Copyright:
Flughafen München GmbH, Unternehmenskommunikation

PM 175/GP

Huml informiert über aktuelle Corona-Erleichterungen – Bayerns Gesundheitsministerin: Einhalten der Abstandsregeln bleibt sehr wichtig

Seit dem heutigen Mittwoch gelten in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Humlhingewiesen. Huml erläuterte: “Es können jetzt zum Beispiel mehr Gäste zu Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern eingeladen werden. Das gilt auch, wenn Veranstaltungen in gastronomischen Betrieben stattfinden.”

Die Ministerin fügte hinzu: “Jede Erleichterung geht mit mehr Verantwortung einher. Daher ist es wichtig, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn dies wie zum Beispiel beim Einkaufen oder beim U-Bahn-Fahren nicht möglich ist, muss konsequent eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.”

Konkret sind jetzt Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen möglich, wenn es sich um einen feststehenden Personenkreis handelt. Findet die Veranstaltung im Außenbereich statt, können sogar 200 Gäste eingeladen werden. Außerdem können die Innenbereiche von Freizeiteinrichtungen wieder öffnen.

Huml ergänzte: “Auch der Betrieb von Flusskreuzfahrtschiffen ist seit dem 8. Juli einheitlich in Bayern wieder zugelassen – unter Hygieneauflagen, wie sie bereits für Gastronomie und Hotellerie gelten. Beim Ausflugsverkehr wie zum Beispiel bei touristischen Bahnfahrten kann jetzt wie im Öffentlichen Personennahverkehr auf dem Platz auf den Mindestabstand verzichtet werden.”

Die Ministerin erinnerte auch an die seit dem 17. Juni erweiterten Regelungen zur allgemeinen Kontaktbeschränkung: “Im öffentlichen Raum können sich Familien mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen treffen. Bei privaten Treffen zu Hause gibt es keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder bei der Anzahl. Hier soll der notwendige Mindestabstand für eine entsprechende Begrenzung sorgen.”

Erleichterungen gibt es seit heute auch im Sportbereich. Die wichtigsten Fragen und Antworten, die aktuelle 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, das “Rahmenhygienekonzept Sport”, weitere Informationen sowie die aktuellen Fallzahlen für Bayern finden Sie unter: