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Pressemitteilung


Mit Wirkung vom 1. Dezember 2018 übernimmt der in Essenbach ansässige Lackhersteller MIPA SE die Geschäfte der insolventen Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH. 

Die Inhalte des Unternehmens werden in einer neuen Gesellschaft unter dem Namen Landshuter Lackfabrik GmbH als Teil der  Mipa Gruppe am bisherigen Standort in der Dieselstraße in Landshut weitergeführt. Damit bleibt auch ein Großteil der Arbeitsplätze am Standort Landshut erhalten. „Besonders der Erhalt der Arbeitsplätze war bei der Entscheidung über den Verkauf sehr wichtig. Zudem stärkt eine regionale Lösung die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und verspricht langfristigen Erfolg für das Unternehmen.“ erklärt Insolvenzverwalter Alexander Saponjic. 

Die Landshuter Lackfabrik war nach dem Verlust einiger Großkunden Mitte des Jahres in wirtschaftliche Schieflage geraten und musste den Insolvenzantrag stellen. Sowohl um die Interessen der Gläubiger zu befriedigen, als auch um eine dauerhafte Fortführung des Unternehmens zu gewährleisten entschied sich Saponjic nach seinen Angaben für einen Verkauf an die Mipa Gruppe. 

Mit 6 weiteren Produktionsstandorten und über 1.100 Mitarbeitern verfügt MIPA sowohl über die notwendige Erfahrung als auch über die wirtschaftliche Kraft einen weiteren Standort zu integrieren und langfristig erfolgreich zu betreiben. Gleichzeitig trug die räumliche Nähe der beiden Unternehmen zur schnellen Umsetzung bei und soll langfristig die regionale Wirtschaft stärken.

Trotz ähnlicher Ausrichtung im Produktsortiment gab es bei den beiden, so nahe gelegenen Lackfabriken im Kundenkreis wenig Überschneidungen und nur geringen Wettbewerb, so dass die Synergien zwischen den Unternehmen sehr hoch einzuschätzen sind, erklärt der Vorstandsvorsitzender der MIPA SE, Markus Fritzsche: „Trotz der internationalen Ausrichtung der Mipa Gruppe ist uns der regionale Markt ausgesprochen wichtig und daher freuen wir uns, unsere führende Position in der Region weiter ausbauen zu können.“

Beide Unternehmen haben zudem die gleichen historischen Wurzeln in der um 1900 in Landshut gegründeten Lackfabrik von Johann Baptist Mittermayer. Nach der Zerstörung der Betriebsstätte in der Altdorfer Straße im 2. Weltkrieg, trennten sich die Wege der damaligen Geschäftsführer und Neffen des Gründers. So entstanden die Lackfabriken Paul Mittermayer GmbH, welche 1995 ins nahegelegene Essenbach zog und heute unter dem Markennamen MIPA firmiert und der Landshuter Lackfabrik Eduard Leiss GmbH. 

Mit der Übernahme durch die MIPA SE schließt sich also der Kreis der Geschichte und die historische Verzweigung der Lackproduktion in Landshut wird wieder unter einer Führung zusammengeführt.

Hintergrundinformation:

Die MIPA SE ist ein mittelständischer, stark wachsender Lack- und Farbenhersteller mit Hauptsitz im niederbayerischen Essenbach. An insgesamt sieben Standorten in Deutschland und im europäischen Ausland entwickeln und produzieren Unternehmen der Mipa Gruppe Fahrzeugreparaturlacke, Industrie-, Holz- und Schreinerlacke sowie Bautenfarben für den professionellen Anwender. Die Mipa Gruppe ist weltweit mit mehr als 1.100 Mitarbeitern tätig und beliefert Kunden in 100 Ländern auf allen Kontinenten.

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Der Geschäftsführer der LA-umwelt gemeinnützige GmbH, Rudolf Schnur, übergab auch im Namen von Frau Andrea Lapper rechtzeitig vor der Wunschbaum-Verteilung an Hans-Peter Brunnhuber Spielzeug-Spenden im Umweltzentrum am Neckarplatz. Damit bereitet die Landshuter Umweltmesse im Vorfeld bereits Freude an Kinder. Während der Landshuter Umweltmessen wird eine umweltpädagogische Kinderbetreuung und ein umfangreiches Angebot an Schulen angeboten.
Zahlreiche Schüler haben die Landshuter Umweltmesse in den vergangenen Jahren bereits als außerschulischen Lernort kennen gelernt.
Spielerisches Lernen ist zum Beispiel beim Umwelt-Quiz “Wer wird Müll-ionär” des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS) geboten, das jeweils am Messefreitag Schulklassen unterhält und bildet.

Bild v.l.n.r.:

Heinz Streicher, Dr. Adolf Deiser, Renate Zitzelsberger, Dieter Wölfl, Heinrich Maier, Hilde Feldmeier, Wilhelm Hess,  Raimund Fries, Prof. Dr. Konrad Weckerle

Mitgliederehrung der Senioren-Union

Die traditionelle Abschlussveranstaltung der CSU-Senioren-Union Landshut-Stadt war auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsfeier mit der Ehrung zahlreicher verdienter Mitglieder, die mit weihnachtlicher Musik und Geschichten der “Altdorfer Sait’n Musi” umrahmt wurde. Die Arbeitsgemeinschaft kümmert sich in besonderer Weise um die politischen Anliegen der älteren oder behinderten Menschen wie beispielsweise im Bereich der Pflege, Ausbildung der Pflegekräfte, sozialer Wohnungsbau oder auch die gerade erneut im Bundestag angepasste sog. „Mütterrente“.

Zu Beginn der Feier wurde zunächst mit einer Gedenkminute der während des vergangenen Jahres gestorbenen Mitglieder der Senioren-Union gedacht.

Bei einer kurzen Ansprache drückte Kreisvorsitzender und Stadtrat Wilhelm Hess seine Freude darüber aus, dass sich der “politische Weihnachtswunsch” vom vergangenen Jahr erfüllt habe. Trotz deutlicher Einbußen konnte die Landtagswahl mit Ministerpräsident Markus Söder an der Spitze letztlich erfolgreich bestritten werden und MdL Helmut Radlmeier gelang es erneut, das Direktmandat für den Stimmkreis Landshut zu gewinnen.

Mit dem Hinweis auf die Gedenkfeiern zum Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren kritisierte er den heute weltweit wieder zunehmenden Konfrontationskurs und die Unberechenbarkeit globaler Politik. Bezüglich der Europäischen Union stellte er die Frage, “wohin Europa gehe”? Es müsse wieder mehr verdeutlicht werden, dass die “europäische Idee” mehr sei als nur Wirtschaft, Finanzen oder Verteidigung zu regeln, sondern sie ist Garant für ein friedliches Zusammenleben und die Freiheit seiner Bürger. Er zitierte Franz-Josef-Strauß mit den Worten: “Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland und Europa unsere Zukunft!”

Anschließend bedankten sich Vorsitzender Willi Hess und Stellvertreterin Anna Maria Rösch mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk bei den Jubilaren der Senioren-Union für ihre langjährige Mitgliedschaft. Leider konnten einige hochbetagte Personen sowie mehrere Mitglieder wegen Erkrankung an der Ehrung  nicht persönlich teilnehmen.

Geehrt wurden:

für 10 Jahre:Heinz Streicher und Hilde Feldmeier.

für 15 Jahre:Prof. Dr. Konrad Weckerle, Ehrenvorsitzender im Landesvorstand,

Dr. Adolf Deiser, Mitglied im Kreisvorstand, Heinrich Maier, Dieter Wölfl, Manfred Hölzlein, Sophia Sauermann, Ingeborg Schiller und Maria Bogner.

für 20 Jahre: Luise Ferstl, Günter Jäger, Hermine Vilser, Josefine Rauscher und Theresia Pillmaier.

Auf der Landshuter Umweltmesse 2016 präsentierte die Stadt Landshut den bisher größten gelben Sack der in Landshut jemals zu sehen war. Am Stand des Stadtmarketing hatte Stadtmarketing-Chef Kurt Weinzierl für die Besucher der Landshuter Umweltmesse eine besondere Attraktion geboten:
Über eine Gerüstbautreppe konnte die Öffnung des riesigen Gelben Sackes erreicht werden und Abschied von der mitgebrachten Plastiktüte genommen werden. Auf der anderen Seite gab es dann eine wiederverwendbaren Landshuter Einkaufstasche in grün. 
Tausende von Besuchern nutzten die Gelegenheit von Plastik-Einweg auf eine Mehrwegtasche umzusteigen.
Auf dem Bild ist die Leiterin des Finanzamtes Landshut, Frau Elisabeth Fett zu sehen, die mit Anwärtern die Landshuter Umweltmesse besuchte und sich von dem Angebot des Stadtmarketing angetan zeigte.
Gedacht war die Aktion damals als Startsignal für weitere gemeinsame Aktivitäten mit dem Landshuter Einzelhandel. Leider ist von dieser Seite bis dato kein Impuls zu vernehmen. 
Es wäre sehr schade, wenn dieser furiose Einstieg keine Fortsetzung erfahren würde.

Pressebericht Sonntag, 09. Dezember 2018

Stadtgebiet Landshut

Randalierer ziehen durch Innenstadt

LANDSHUT. Am Sonntag, den 08.12.2018, gegen 02.00 Uhr, zogen mehrere junge Männer durch die Innenstadt von Landshut, wobei sie laut herumschrien. Im Bereich der Freyung, der Neustadt und der Kramergasse beschädigten sie mehrere Gegenstände, wobei ein Sachschaden im oberen zweistelligen Bereich entstand. Sachdienliche Hinweise zu der Tat oder den Tätern nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter der Telefonnummer 0871/9252-0 entgegen.

Unbekannter entwendet Rettungsring

LANDSHUT. Am Samstag, den 07.12.2018, gegen 23.50 Uhr, fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Landshut im Bereich der Schwimmschulstraße ein dort abgelegter Rettungsring auf. Bis dato konnte nicht geklärt werden, an welcher Örtlichkeit der Rettungsring durch den bislang unbekannten Täter entwendet wurde. Sachdienliche Hinweise zu der Tat oder dem Täter nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter der Telefonnummer 0871/9252-0 entgegen. Aus gegebenen Anlass wird von Seiten der Polizei darauf hingewiesen, dass es sich bei solchen Taten um keine Kavaliersdelikte handelt und diese strafrechtlich verfolgt werden.

 

Pressebericht Samstag, 08. Dezember 2018

Stadtgebiet Landshut

Handtasche in Supermarkt entwendet

LANDSHUT. Am Freitag gegen ca. 09:30 Uhr wurde einer Landshuter Bürgerin beim Einkaufen in einem Supermarkt in der Ludwig-Erhard-Straße ihre komplette Handtasche entwendet. Der unbekannte Täter entwendete dabei u.a. ihre Geldbörse samt Inhalt, als auch deren Smartphone. Der Gesamtbeuteschaden beläuft sich auf ca. 400 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter 0871/9252-0 entgegen.

Komplette Fahrzeugseite durch Unfallflucht beschädigt

LANDSHUT. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag parkte eine Landshuter Bürgerin ihren orangen Nissan Micra am Parkplatz der Piuskirche in der Klötzlmüllerstraße in Landshut. In diesem Zeitraum beschädigte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer diesen Pkw beim Aus- bzw. Einparken, so dass die gesamte Fahrerseite beschädigt wurde. Der Schädiger kümmerte sich nicht um seine rechtlichen Pflichten und fuhr unbekannt davon. Es wird von einem Sachschaden im mittleren vierstelligen Eurobereich ausgegangen. Sachdienliche Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter 0871/9252-0 entgegen.

Fahrzeug beidseitig zerkratzt

LANDSHUT. Am Freitag zwischen 17:00 und 18:00 Uhr parkte eine Innenstadtbewohnerin ihr Auto im Parkhaus des Karstadt in der Wittstraße. Dabei zerkratzte ein unbekannter Täter sowohl die Fahrer- als auch die Beifahrerseite ihres weißen VW Passat mit einem spitzen Gegenstand. Es entstand dabei ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Eurobereich. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Landshut unter 0871/9252-0 entgegen.

BBU-Pressemitteilung
06.12.2018

(Bonn, Hannover, Lingen, 06.12.2018) Nach dem zweiten Vorkommnis innerhalb weniger Wochen in der Brennelementefabrik in Lingen (Emsland / Niedersachsen) fordert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) Konsequenzen. Aus Sicht des BBU ist der Anlagenbetrieb nicht länger hinnehmbar, die sofortige Stilllegung der bundesweit einzigartigen Atomfabrik ist erforderlich. Der BBU kritisiert, dass die Landesregierung in Hannover in der Vergangenheit nicht angemessen gehandelt hat, obwohl es immer wieder zu Pannen und Störfällen in der umstrittenen Anlage kam und kommt. Nach vielfältigen Protesten aus dem In- und Ausland befasst sich derzeit immerhin auch der Bundestag mit der Zukunft der Atomfabrik in Lingen, in der auch Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke in Belgien, in der Schweiz und in anderen Ländern hergestellt wird. Im Oktober hat in Berlin eine Anhörung des Umweltausschusses des Bundestages über die Zukunft der Uranfabriken in Gronau und Lingen stattgefunden.

https://bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202018/17.10.18.pdf

Hintergrund des jüngsten meldepflichtigen Ereignisses in der Brennelementefabrik sind Risse, die an einem Reaktionsbehälter in der Trockenkonversionsanlage festgestellt wurden. Dies gab das Niedersächsische Umweltministerium am 4. Dezember 2018 bekannt.

http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/meldepflichtiges-ereignis-in-der-brennelementfertigungsanlage-in-lingen-171902.html

In einem Betriebsbericht (veröffentlicht in einer Anzeige in der Lingener Tagespost) teilten die Anlagenbetreiber mit, dass die Risse am 27. November 2018 festgestellt wurden.

Schon Anfang November 2018 wurde festgestellt, dass es in der Trockenkonversionsanlage zu Feuchtigkeitsansammlungen gekommen war. Udo Buchholz vom Vorstand des BBU fragt sich, ob die jetzt festgestellten Risse nicht schon spätestens Anfang November hätten auffallen müssen.

Der BBU kritisiert, dass die Landesregierung in Hannover nicht aktiv wird, um den Betrieb der Lingener Atomfabrik zu stoppen. Für den engagierten Umweltverband, in dem auch der Elternverein Restrisiko Emsland organisiert ist, ist der weitere Betrieb der Anlage nicht hinnehmbar. „Ministerpräsident Stephan Weil und Umweltminister Olaf Lies müssen endlich die Stilllegung der Anlage sowie eine Absicherung der dort Beschäftigten einleiten“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz

Die Atomfabrik der Framatome-Tochter Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF) arbeit mit verschiedenen Urankomponenten und fertigt in Lingen Uran-Brennelemente für Druckwasser- und Siedewasserreaktoren. Damit garantiert das französische Unternehmen mit dem Anlagenbetrieb in Lingen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken und ist direkt verantwortlich für den stetig wachsenden Atommüllberg.

Der BBU, der Elternverein Restrisiko Emsland und weitere regionale Akteure wie der Arbeitskreis Umwelt Schüttorf, der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen werden mit ihrer Forderung nach sofortiger Stilllegung der Brennelementefabrik – und auch des AKW Lingen 2 – breit unterstützt. Die „Lingen-Resolution“, in der die sofortige Stilllegung des AKW „Emsland“ und der Brennelementefabrik Lingen gefordert wird, wird inzwischen von mehr als 350 Initiativen und Verbänden unterstützt. https://bbu-online.de. Weitere Initiativen und Verbände können die Resolution noch mitunterschreiben.

Direktlink zur Resolution: https://bbu-online.de/AK%20Energie/Aktuelles%20AK%20Energie/Lingen-Resolution%2018.pdf

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72 <http://www.facebook.com/BBU72>. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

Foto: Anti-Atomkraft-Mahnwache in Lingen am 13.09.2017

Foto Lingen Mahnwache 13.9.17 anläßlich es Merkelbesuchs in Lingen, BBU-Transpa-Ausschnitt (C.B.).jpg

Ein Klasse-Leserbrief?! Da schreibt jemand, der seit Jahren im Stadtrat sitzt und bei allen Beratungen dabei war – könnte der geneigte Leser aus seinen Zeilen entnehmen.
Tatsache ist, dass Herr Hörmann – wer zum Teufel ist Hörmann? – bisher bei keiner Haushaltssitzung anwesend war und auch sonst keine politische Rolle bisher gespielt hat. Damit ähnelt er dem Mann, den er mit dem Leserbrief gefallen möchte. Dieser hat in LA vor dem Tod der aussichtsreichsten Kandidatin für den Posten des OB ebenfalls keine kommunalpolitische Rolle gespielt, dann aber durch deren Schicksal den Weg ins Rathaus gefunden.
Wovon träumt Hörmann Nachts, wenn er behauptet, dass sich der Stadtrat einer “…Diskussion über unangenehme Fragen verweigert…”.
Im Gegenteil: der Großteil des Stadtrat ist es, der seit geraumer Zeit klare Entscheidungen fordert und den OB und seine Verwaltung auffordert endlich Entscheidungen vorzubereiten, diese beschliessen zu lassen und Transparenz walten zu lassen. So werden Aufstellungen über die Liegenschaften der Stadt nicht vorgelegt und Entscheidungen über die künftige Nutzung von Wohnbauflächen verzögert. Wer soll diese Flächen erwerben und welcher Wohnraum wird darauf – hoffentlich bald – errichtet? Hörmann weiß es sicher…
Im übrigen: die Entscheidung über den Haushalt hat nicht der Stadtrat verzögert, sondern der Kämmerer. Im Haushaltsausschuss am 12.11.2018 wurde dem Stadtrat wegen einem scheinbaren Fehlbetrag von 271.000 Euro nahe gelegt die Grundsteuer B zu erhöhen. Damals wurde vorgeschlagen diesen Betrag im Rahmen der Unschärfe des Haushaltsplans an einer anderen Haushaltsstelle zu decken.
Jetzt fehlen mittlerweile Millionen zur Deckung des Haushalts 2019…die unter anderem ein Grund für die Verschiebung der Haushaltsentscheidung waren.
Lorenz Hörmann spricht von draussen rein und tut sich leicht dabei, denn er kennt ja die Fakten nicht!
Meinungsfreiheit ist sein Recht in unserem Staat –  aber nicht denjenigen die wirklich Verantwortung tragen falsche Beweggründe unterzustellen.

Rudolf Schnur

 

LZ vom 5.12.2018:

 

Foto: h.j.lodermeier