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Dult-Aufbau: Kurzzeitige Grieserwiese-Sperrung

 

Aufgrund von Erd- und Markierungsarbeiten im Rahmen des Dult-Aufbaus muss die Grieserwiese am Mittwoch, 21. August, ab circa 21 Uhr, bis Donnerstag, 22. August, circa 14 Uhr, gesperrt werden. Eine Ausfahrt ist jederzeit möglich. Nach Abschluss der Aufbauarbeiten stehen während der Dultzeit, wie gewohnt, die Kiesparkplätze entlang der Wittstraße zur Verfügung.

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

Bildtext: Patrick Schmidt (zweiter von rechts) mit seiner Familie und seinen Helfern beim Einrichten des Festzeltes

 

„VOM ENKELSOHN EINES SCHAUSTELLERS ZUM DULT-FESTWIRT“

Patrick Schmidt zum dritten Mal auf der Landshuter Bartlmädult

 

Patrick Schmidt, seine Familie und Helfer, sind in den Tagen vor der Landshuter Bartlmädult sehr stark beschäftigt, alles unter Dach und Fach zu bringen, um den Dultgästen am kommenden Freitag einen herzlichen Empfang in ihrem Festzelt zu bereiten. Bereits die Großeltern von Patrick Schmidt waren als Schausteller mit einem Schaukelgeschäft auf der Bartlmädult tätig und somit sei er, wie er sagte, quasi mit der Dult aufgewachsen.

„Im letzten Frühjahr habe ich mit der Dult angefangen, dieses Jahr habe ich Beide bekommen und somit ist dies jetzt die dritte Dult, auf der ich als Festwirt dabei sein darf“, so beschreibt Patrick Schmidt seine Situation als Festwirt in der Landshuter Dultszene. Die erste Beteiligung an der Dult ist hervorragend für Schmidt gelaufen, d.h., er hatte Glück mit dem Wetter und somit war ihm auch ein finanzieller Erfolg beschieden. Zweimal im Jahr bei der Dult dabei zu sein bringt den Vorteil, dass man einen eventuellen finanziellen Verlust leichter ausgleichen kann. Patrick Schmidt hat vor, sich als Festwirt in den nächsten Jahren bei der Bartlmädult zu etablieren, um dann eventuelle Regentage schmerzfreier durchstehen zu können.

Angesprochen auf die Personalsituation bei der Bartlmädult berichtete Schmidt, dass es besonders im Frühjahr keine Probleme gäbe, weil hier wenige Parallel-Volksfeste zu verzeichnen sind. Im Herbst gestaltet sich die Situation etwas schwieriger, denn bei einem notwendigen Bedienungsstand von 70 bis 80 Personen ist es nicht so leicht, alle Damen und Herren vom Frühjahr auch wieder im Herbst zu verpflichten. Die Volksfeste in Straubing, Erding und der Gillamoos in Abensberg beeinflussen natürlich die Personalsituation. Trotzdem hat der Festwirt wieder genügend Bedienungspersonal auftreiben können.

Neben den traditionellen bodenständigen Speisen im Schmidtzelt wie Niederbayerisches Kartoffelbradl, halbe Schweinshaxen, saures Lüngerl und Fleischpfanzerl gibt es außergewöhnliche „Biogickerl“. Wichtig für Schmidt sei es, von regionalen Produzenten die Fleisch- und Brotwaren geliefert zu bekommen. Der Großlieferant kommt ebenfalls direkt aus Landshut. Das Bier kam im Frühjahr von der Brauerei Wittmann, dieses Mal liefert das Landshuter Brauhaus den Gersten- und Weizensaft.

 

Patrick Schmidt ist der erste Dultwirt, der eine Galerie in seinem Zelt installiert hat und diese nun auch mit „Holz-Schwartlingen“ verfeinert wurde. Die Ausschankhütte vor dem Zelt und die überdachten Boxen im Zelt sollen eine „griabige und gmiatliche“ Atmosphäre erzeugen und vermitteln.

Im Programm der Bierzelttage steht die Findung einer Dultprinzessin. Im „Gstanzlbrettl“ singen sich vier bekannte Gstanzlsänger gegenseitig aus und der beste von den Vieren bekommt einen Pokal ausgehändigt. Eine gute Mischung aus traditioneller und klassischer Blasmusik sowie moderner Partymusik wird die Besucher in Stimmung bringen. Schmidt hat heuer wieder ganz neue Musikgruppen wie zum Beispiel „Tetrapack“ an Land gezogen, um die Zeltbesucher damit auch „auf die Bänke“ zu bringen. Das gehört heute schon zum guten traditionellen Ton, wie Patrick Schmidt meinte. „Goaslschnalzer“ werden bei gutem Wetter vor dem Zelt und bei schlechtem Wetter im Zelt ihre Künste zeigen.

Auf gastronomische gute Qualität legt der Festwirt großen Wert. Ca. 40 Personen sind in der Küche, vom Spüler bis zum Koch, beschäftigt und stellen für die 10 Tage schon einen fast Großbetrieb dar.

 

Um dem Festzeltgeschehen einen noch exklusiveren Touch zu geben, werden alle Mitarbeiter neu eingekleidet sein.

Patrick Schmidt ist ausgebildeter Koch und hat in Österreich bei einem Sternekoch gearbeitet und sich dadurch beruflich weitergebildet. „Mein Herz und meine Heimat sind immer noch mein Wirtshaus, die Zollhausgaststätte“. Da das Geschäft im Sommer in der Gaststätte Zollhaus etwas weniger sei, so sei das Festzelt eine wunderbare Überbrückung dieser Zeit und eine  Alternative für einen Wirt, der mit voller Begeisterung gerne seinen Beruf ausübt.

Patrick Schmidt, der inzwischen auch in Dorfen sein Zelt aufschlagen darf und hofft, auch die zwei Landshuter Dultwochen im nächsten Jahr wieder belegen zu können, ist dann mit drei Volksfestwochen stark im Geschäft. „Ich habe noch viel vor in Landshut“, meinte der Festwirt Patrick Schmidt.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Bilder rund um`s Zelt:

 

*ENDE*

 

Mit oder ohne Deal: Brexit bringt Veränderungen

Britische Staatsbürger sollten sich im Vorfeld bei Ausländerbehörde
am Landratsamt melden

 

Egal wie die diplomatischen Verhandlungen über weitere wirtschaftliche Abkommen noch verlaufen werden: Mit dem für 31. Oktober 2019 anvisierten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, dem „Brexit“ wird sich für britische Staatsbürger, die dauerhaft in Deutschland leben, einiges ändern.

Im Landkreis Landshut leben derzeit 87 britische Staatsbürger, die bisher aufgrund der Freizügigkeit innerhalb der EU keines besonderen Aufenthaltstitels bedurften. Mit dem Brexit würde sich dies in jedem Fall ändern. Alle Engländer, Waliser, Schotten und Nordiren müssen einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels stellen, der die rechtmäßige Anwesenheit in Deutschland bestätigt. Auch eine Einbürgerung und der Erhalt der Deutschen Staatsbürgerschaft sind unter gewissen Voraussetzungen möglich.

Bei einem No-Deal-Szenario bleibt britischen Staatsbürgern ein Zeitraum von drei Monaten, um diese Anträge zu stellen. Die Ausländerbehörde am Landratsamt berät betroffene Ausländer bereits im Vorfeld des EU-Austritts bei Antragsstellung oder andere Möglichkeiten für den weiteren Aufenthalt in Deutschland.

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Landkreises Landshut: www.landkreis-landshut.de

 

Foto: IHK

Bildtext: Gut ausgerüstet für den Einsatz: Die Mitglieder der Kreisbrandinspektion erhielten eine neue Persönliche Schutzausrüstung vom Landkreis, vertreten durch Landrat Peter Dreier (Mitte).

 

 

Gut ausgerüstet für den Ernstfall

Kreisbrandinspektion mit neuer Persönlicher Schutzausrüstung

 

Bei jedem Einsatz stehen sie mit in der Verantwortung – die Mitglieder der Kreisbrandinspektion im Landkreis Landshut. Damit sie an der Einsatzstelle schneller identifiziert und als Ansprechpartner dienen können, wurden Kreisbrandrat Thomas Loibl und die Kreisbrandinspektoren und -meister mit neuer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet, die kürzlich im Landratsamt Landshut übergeben wurde.

Im Einsatz praktikabel und für alle Eventualitäten gerüstet – nach diesen Maßgaben hat eine Arbeitsgruppe die neue Schutzkleidung, bestehend aus Arbeitsjacke und –hose, unter verschiedenen Anbietern ausgewählt. Dabei kam den Führungsdienstgraden im Auswahlverfahren ihre langjährige Einsatzerfahrung zu Gute – so konnte ein detailliertes Anforderungsprofil erstellt werden.

„Die Freiwilligen Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Dienst für unsere Heimat. Besonders unsere Feuerwehrführungsgrade auf Kreisebene sind ständig im Einsatz, da sie regelmäßig auch überörtlich tätig werden und nicht nur bei ihren Heimatwehren aktiv sind. Deshalb war es uns als Landkreis ein Anliegen, dass wir hier eine Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen können, um dieses Engagement auch durch eine passende Ausstattung unterstützen zu können“, erklärte Landrat Peter Dreier.

 

Foto: Landkreis Landshut

Bildtext: Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Roland Weigert (Mitte) übergibt den Förderbescheid des Bayerischen Staatsministeriums an Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (re) und Projektkoordinator Prof. Dr. rer. nat. Josef Hofmann von der Hochschule Landshut

 

 

Eine kleine Biogasanlage aus textilen Materialien

Auf dem Areal des Agrarbildungszentrums in Landshut entsteht ein Pilotprojekt / Wirtschafts- und Energiestaatsekretär übergibt Förderbescheid

 

 

Offizieller Start eines spannenden Pilotprojekts: Heute übergab der bayerische Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Roland Weigert bei einem Medientermin in Landshut den Förderbescheid für ein Verbundprojekt. Auf dem Areal des bezirkseigenen  Agrarbildungszentrums (ABZ) soll eine Demonstrations-Biogasanlage aus textilen Materialien für landwirtschaftliche Betriebe entwickelt und unter Einsatzbedingungen optimiert werden. Projektpartner sind die Hochschule Landshut (Projektkoordinator Prof. Dr. rer. nat. Josef Hofmann), die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (Freising), die zum ABZ gehörende Landmaschinenschule Landshut, die Agrotel GmbH (Neuhaus am Inn/Landkreis Passau) und die Finsterwalder Umwelttechnik (Bernau am Chiemsee).

Der Bezirksausschuss hatte am 9. April dieses Jahres der Beteiligung am Verbundprojekt im ABZ vorbehaltlich einer Förderzusage des Freistaats zugestimmt. Laut Beschluss überlässt der Bezirk zur Errichtung der Biogasanlage und zur Durchführung des Projektes „durch Dritte“ unentgeltlich einen Grundstücksteil für die Dauer des Projektes. Darüber hinaus stellt der Bezirk das Substrat für die Biogasanlage aus dem landwirtschaftlichen Lehrbetrieb zur Verfügung und transportiert das Restsubstrat wieder weg. Mit dem Eigentümer der Biogasanlage, der Firma Agrotel, wurde ein sogenannter Grundstücksüberlassungsvertrag geschlossen. In diesem sind unter anderem auch Haftungsfragen geregelt.

Wirtschafts- und Energiestaatssekretär Roland Weigert ist überzeugt: „Von dem Forschungsprojekt werden Impulse ausgehen für den Einsatz von Biogas als wichtigem Baustein für die Energiewende. Mit dem Projekt wird gezeigt, dass sich textile Materialien für den Bau einer Biogasanlage eignen, dass sich Biogas für kleine Betriebe lohnen kann und Biogasanlagen auch bezahlbar sind. Mit diesem Vorzeigeprojekt unterstützen wir die Bioenergie weiter als Allrounder-Talent und stärken die Versorgungssicherheit und Wertschöpfung im ländlichen Raum.“

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich sagte: „Erneuerbare Energien sind ein Mega-Thema der Zukunft und insbesondere kleinere Biogasanlagen erleben gerade eine Renaissance. Was in Landshut zur Marktreife gebracht werden soll, ist gerade für viele landwirtschaftliche Familienbetriebe interessant. Es wäre ideal, wenn durch das neue System nicht nur große Anlagen, für die in weiten Teilen Niederbayerns Mais angebaut wird, wirtschaftlich zu betreiben sind, sondern auch kleine Anlagen, die nur Gülle und Mist verwerten. Das sorgt für keinerlei Transporte beim Substrat.“

 

– ch –

 

Foto: Bezirk Niederbayern, Knott

 

Bildtext: Übersichtsaufnahme der sichergestellten Waffen samt Munition.
Foto: PI Vilsbiburg

Rentner hortet Waffen

 

Vilsbiburg, Lkrs. Landshut. Außergewöhnlicher Waffenfund. Polizisten stellen Dutzende von Waffen und eine große Menge Munition sicher.

Vor kurzem wurde die Polizeiinspektion Vilsbiburg vom Sohn eines 69jährigen Rentners aus dem südlichen Landkreis in Kenntnis gesetzt, dass sein Vater neben legalen Waffen scheinbar noch eine ganze Reihe illegaler besitzt. Die daraufhin dort eingesetzten Beamten staunten dann nicht schlecht, als sie – neben den legalen vier Pistolen – ein wahres Waffenarsenal vorfanden. Insgesamt stellten sie 15 Lang-, 10 Kurzwaffen, sowie mehrere hundert Schuss unterschiedlichster Munition sicher. Zum Abtransport der Gegenstände waren zwei Pkw nötig.

Den heimlichen Waffensammler erwartet nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen einer ganzen Reihe von Verstößen gegen das Waffengesetz. Dabei wird aber noch etwas Zeit vergehen, da jeder der sichergestellten Gegenstände waffenrechtlich bewertet bzw. eingestuft werden muss.

006358195

 

Vermutlicher Fahrraddiebstahl an Bahnhof

GEISENHAUSEN. LKRS. LANDSHUT. Unversperrtes Fahrrad entwendet?

Am Sonntag, 18.08.2019, gegen 16.30 Uhr, wurde die Polizei Vilsbiburg über einen vermutlichen Fahrraddiebstahl am Bahnhofsvorplatz informiert. Ein Fahrgast eines vorbeifahrenden Zuges konnte beobachten wie zwei dunkelhäutige Personen durch den Fahrradabstellplatz gingen und offensichtlich nicht versperrte Fahrräder auskundschafteten. Nachdem ein rotes Damenfahrrad, Marke unbekannt, nicht versperrt war, nahm einer der Männer das Rad an sich. Anschließend entfernten sich die beiden Personen gemeinsam in unbekannte Richtung. Bislang wurde der Polizei noch kein Fahrraddiebstahl gemeldet, der damit in Zusammenhang stehen könnte. Zeugen des Vorfalls, sowie der Halter des oben genannten roten Fahrrades, werden daher gebeten, sich mit der Polizei Vilsbiburg unter Tel. 08741/96270 in Verbindung zu setzen.

006563195

 

Sachbeschädigung an Fensterscheibe

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Fensterscheibe an Wohngebäude beschädigt.

Am Montag, 19.08.2019, zwischen 02.00 Uhr und 03.00 Uhr, wurde durch einen Unbekannten die Fensterscheibe des Anwesens Mariahilfkirchenweg 5 beschädigt. In der Nacht hörte eine Anwohnerin einen lauten Schlag. Als nächstes bemerkte die Frau, dass ihre Fensterscheibe des ersten Stocks eingeschlagen wurde. Anschließend entfernte sich dieser. Hinweise auf den unbekannten Täter sind bisher nicht gegeben. Die Polizei Vilsbiburg bittet daher unter Tel. 08741/96270 um sachdienliche Hinweise.

006573196

 

Kennzeichen gestohlen

BODENKIRCHEN, LKRS. LANDSHUT. Unbekannter Täter entwendet Pkw-Kennzeichen.

In der Nacht vom Sonntag, den 18.08.2019, auf Montag, den 19.08.2019, hat ein noch bislang unbekannter Täter im Dachsweg zwei amtliche deutsche Kennzeichen eines Pkw abmontiert und entwendet. Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen können, nimmt die Polizeiinspektion Vilsbiburg unter Tel. 08741/96270 entgegen.

006580190

 

*ENDE*

CSU-Werkstattgespräche: Bildung, Kultur und Jugend

Weiche, aber wichtige Standortfaktoren für Landshut

 

Schon die hohe Besucherzahl der letzten Veranstaltung der Reihe der CSU-Werkstattgespräche zeigte, wie wichtig den Landshuter Bürgern auch die weichen Standortfaktoren ihrer Stadt sind. Die Themen Bildung, Kultur und Jugend brachten zahlreiche Bürger in der Tafernwirtschaft Schönbrunn zusammen, die sich am Erarbeitungsprozess der Ziele für die kommenden Jahre aktiv und ideengebend beteiligen wollten.

Für den Bereich Bildung war Ludwig Zellner, Stadtrat und ehemaliger Lehrer, zuständig. Als Ergebnisse kristallisierten sich eine verstärkte Deutschförderung vor dem Schuleintritt der Kinder, eine bessere Kooperation von Schulen und Handwerksbetrieben und eine Vernetzung von Schulen und Vereinen heraus, aber auch Themen wie Radikalisierungsprävention, Schulausbau, Kinderbetreuungsangebote für die Erwachsenenbildung und ein schnelleres Internet, flossen in die Vorschlagsliste ein.

Den Bereich Jugend leitete Johannes Alfery, Student und ehemaliger Leiter der Schülerunion Landshut. Für die jungen Leute formulierte er in der Zusammenfassung vor allem die Themen Nachtleben, E-Scooter und Isarstrand, bei dem man auch die Verbindung mit einer stehenden Welle für zusätzliche Wassersportmöglichkeiten anstreben solle.

Die – zahlenmäßig größte – Gruppe Kultur wurde von Anke Humpeneder-Graf geleitet, Stadträtin und Kunsthistorikerin mit viel Berufserfahrung. Vor allem Vertreter verschiedener kultureller und wissenschaftlicher Vereine warben für mehr städtische Unterstützung bei der Suche nach Räumen für Sammlungen, Lager, Archive und Besprechungen. Ein Mangel wurde auch hinsichtlich der Logistik zwischen Vereinen, Ansprechpartnern und Veranstaltungsorten empfunden und der Ruf nach einem städtischen Kulturbüro, einem „Kümmerer”, wurde laut. Als weitere Ziele wurde eine bessere Kennzeichnung archäologischer Schnittstellen im Stadtbild, eine Gesamtbetrachtung des Museumsquartiers bei den weiteren Planungen und ein Dranbleiben der Stadt an der Zukunft des Marstalls und der alten JVA formuliert, bei der sich die Stadt, auch wenn sie nicht Eigentümerin ist, bemühen solle, eine kulturelle Nutzung zu sichern.

Die Leiter der drei Bereiche versprachen, die mitgenommenen Vorschläge in die Erarbeitung der künftigen Wahlkampfziele einzubringen und Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten.

 

Foto: CSU-Landshut

 

Bildtext: Qualität, die man schmeckt: Nach der Besichtigung des Betriebs von Thomas Flohr (4.v.li.) gab es Kostproben für Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (5.v.re.), Landrat Josef Laumer (3.v.li.), 1. Bürgermeister Anton Piermeier (Mitte) und 2. Bürgermeister Andreas Aichinger. die Bezirksräte Franz Schreyer (4.v.re.), Josef Heisl (2.v.re.) und Robert Schregle (2.v.li.), den Fischotterberater Martin Maschke (re.) und Dr. Stephan Paintner, Leiter der Fischereifachberatung.

 

Der Verbraucher hat es in der Hand

Bezirk und Fischerzeugerring veranstalteten ersten „Tag der offenen Fischzucht“ – Gelungener Auftakt in Grünmühl

 

Thomas Flohr führte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (re.) sowie die Bezirksräte Franz Schreyer und Josef Heisl (v.li.) durch seinen Fischzuchtbetrieb in Grünmühl. Fotos: Lang/ Bezirk Niederbayern

 

Zum ersten Mal fand am Sonntag der „Tag der offenen Fischzucht“ statt, den der Bezirk Niederbayern gemeinsam mit dem Fischerzeugerring Niederbayern ins Leben gerufen hatte. Zehn Betriebe im Fischerzeugerring beteiligten sich an der Aktion, die die Qualität der heimischen Fischerzeuger in den Fokus rücken sollte.

Zum Auftakt trafen sich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der Landrat des Landkreises Straubing-Bogen Josef Laumer, der Bürgermeister von Sankt Englmar Anton Piermeier und weitere Mitglieder des Bezirkstags von Niederbayern im Betrieb von Thomas Flohr, dem 1. Vorsitzenden des Fischerzeugerrings, in Grünmühl. Seit 30 Jahren bewirtschaftet er auf drei Hektar mittlerweile 25 Teiche samt Bruthaus, wo er als einer von wenigen Fischerzeugern eigene Brutfische heranzieht. „In Niederbayern gibt es viele Lebensmittelerzeuger, die höchste Qualität produzieren. Gerade im Bereich der Lebensmittel erleben wir im Moment eine veränderte gesellschaftliche Debatte, in der viel gefordert wird. Am Ende kann es aber die Politik allein nicht ändern. Der Verbraucher hat es in der Hand, ob er das, was er fordert, auch durch seinen Einkauf möglich macht“, betonte Olaf Heinrich.  Auch der Bezirk selbst will immer mehr regionale Lebensmittel in seinen eigenen Einrichtungen anbieten. Mit dem „Tag der offenen Fischzucht“ wolle man die Menschen in die Betriebe locken, damit sie sich ein Bild von der Fischzucht an sich machen und auch den Geschmack von qualitativ hochwertigem Fisch testen können.

Dass es die Fischerzeuger alles andere als leicht haben, hob Thomas Flohr hervor. Die veränderten klimatischen Bedingungen mit zu warmen und trockenen Sommern einerseits und Starkregenereignissen und Überschwemmungen andererseits stellten die Erzeuger vor große Herausforderungen. Um seinen Betrieb, in dem die Fische wesentlich langsamer heranwachsen als bei industrieller Herstellung, auch rentabel zu betreiben, habe der Fisch eben seinen Preis. Doch nur wenige seien auch bereit, diesen zu bezahlen.

Statt Lippenbekenntnissen, so Landrat Josef Laumer, brauche es deshalb Wertschätzung für das Produkt, für das der Verbraucher auch Geld auszugeben bereit ist. Dazu könne der Tag der offenen Fischzucht, der einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht, einen Beitrag leisten. „Qualität setzt sich langfristig durch“, meinte Bürgermeister Anton Piermeier. Was der Gemeinde Sankt Englmar bereits im Tourismus gelungen sei, könnte sich auch im Bereich regionaler Lebensmittel entwickeln, so seine Hoffnung.

Den ganzen Tag fanden nicht nur in Grünmühl, sondern allen beteiligten Betrieben Führungen statt, an denen sich viele Interessierte beteiligten. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich besuchte im Anschluss die Forellenzucht von Franz Buchecker in Eppenschlag sowie die Fischzucht von Thomas Fesl in Breitenberg. Begleitet wurde Heinrich auf seiner Tour von Martin Maschke, Fischotterberater für Niederbayern, und Dr. Stephan Paintner, Leiter der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Niederbayern. Auch Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl zeigte sich sehr angetan vom Erfolg der Aktion, als er die Fischzucht von Ludwig Kaisersberger in Triftern besuchte.

 

Fotos: Lang/ Bezirk Niederbayern

 

 

Verkehrsgeschehen zur Bartlmädult

P&R-Service an Dult-Wochenenden

Ab Freitag, 23. August, bis Sonntag, 1. September, findet auf der Grieserwiese die Bartlmädult statt. Wegen des am Freitag vor dem Rathaus stattfindenden Bieranstichs mit Standkonzert gegen 18 Uhr und dem anschließenden Dultauszug ist ein Befahren der Fußgängerzone Altstadt von circa 16.45 bis 18.30 Uhr weder für Ausnahmegenehmigungsinhaber noch zur Durchführung von Be- und Entladetätigkeiten gestattet.

Auch im Zusammenhang mit dem Auszug muss von circa 17.45 bis 18 Uhr entlang der Straßenzüge Postplatz und Untere Altstadt mit kurzfristigen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden; gleiches gilt zwischen 18.15 bis 19 Uhr im Bereich Obere Altstadt, Dreifaltigkeitsplatz und Wittstraße.

Die Linienbusse sind von den Sperrungen zwar nicht betroffen, jedoch ist aufgrund des „Wies‘neinzuges” eventuell mit kurzen Verspätungen einzelner Linien zu rechnen.

Die Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Innenstadtbereich während der notwendigen Sperrzeiten zu umfahren.

An Wochenenden mit Park-and-ride-Service (P&R) zur Dult

Auch zur diesjährigen Bartlmädult wird für die Besucher ein P&R-Service eingerichtet. Hierbei besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug auf dem Parkplatz der Finanzbehörden, der sowohl über die Bauhofstraße als auch über die Maximilianstraße angefahren werden kann, kostenlos abzustellen; gegen eine geringe Gebühr von 1,50 Euro (Kinder bis 14 Jahre frei) können die Besucher dann mit dem im 10-Minuten-Takt zwischen der beim Parkplatz festgesetzten Haltstelle und der Griesewiese fahrenden Bus ohne Stress und langwierige Parkplatzsuche direkt zum Dultgelände und wieder zurück gelangen.

Die Shuttle-Busse fahren zu folgenden Zeiten:

Freitag, 23. August, von 16 bis 24 Uhr;

Samstag, 24. August, von 14 bis 24 Uhr;

Sonntag, 25. August, von 11 bis 22 Uhr;

Freitag, 30. August, von 16 bis 24 Uhr;

Samstag, 31. August, von 14 bis 24 Uhr;

Sonntag, 1. September, von 11 bis 22 Uhr. Alle Infos rund um die Dult gibt es auch unter www.dult-landshut.de.

Ab Freitag, 23. August, bis Sonntag, 1. September, findet auf der Grieserwiese die Bartlmädult statt. Wegen des am Freitag vor dem Rathaus stattfindenden Bieranstichs mit Standkonzert gegen 18 Uhr und dem anschließenden Dultauszug ist ein Befahren der Fußgängerzone Altstadt von circa 16.45 bis 18.30 Uhr weder für Ausnahmegenehmigungsinhaber noch zur Durchführung von Be- und Entladetätigkeiten gestattet.

Auch im Zusammenhang mit dem Auszug muss von circa 17.45 bis 18 Uhr entlang der Straßenzüge Postplatz und Untere Altstadt mit kurzfristigen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden; gleiches gilt zwischen 18.15 bis 19 Uhr im Bereich Obere Altstadt, Dreifaltigkeitsplatz und Wittstraße.

Die Linienbusse sind von den Sperrungen zwar nicht betroffen, jedoch ist aufgrund des „Wies‘neinzuges” eventuell mit kurzen Verspätungen einzelner Linien zu rechnen.

Die Verkehrsteilnehmer werden darum gebeten, den Innenstadtbereich während der notwendigen Sperrzeiten zu umfahren.

An Wochenenden mit Park-and-ride-Service (P&R) zur Dult

Auch zur diesjährigen Bartlmädult wird für die Besucher ein P&R-Service eingerichtet. Hierbei besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug auf dem Parkplatz der Finanzbehörden, der sowohl über die Bauhofstraße als auch über die Maximilianstraße angefahren werden kann, kostenlos abzustellen; gegen eine geringe Gebühr von 1,50 Euro (Kinder bis 14 Jahre frei) können die Besucher dann mit dem im 10-Minuten-Takt zwischen der beim Parkplatz festgesetzten Haltstelle und der Griesewiese fahrenden Bus ohne Stress und langwierige Parkplatzsuche direkt zum Dultgelände und wieder zurück gelangen.

Die Shuttle-Busse fahren zu folgenden Zeiten:

Freitag, 23. August, von 16 bis 24 Uhr;

Samstag, 24. August, von 14 bis 24 Uhr;

Sonntag, 25. August, von 11 bis 22 Uhr;

Freitag, 30. August, von 16 bis 24 Uhr;

Samstag, 31. August, von 14 bis 24 Uhr;

Sonntag, 1. September, von 11 bis 22 Uhr. Alle Infos rund um die Dult gibt es auch unter www.dult-landshut.de.

 

Foto: h.j.lodermeier

Bildtext: Falkner Herbert Winkler versorgte den Uhu kurz nach dem Fund – das Tier wird nun wieder an die Wildnis gewöhnt.

 

Aus Wohngebiet zurück in die Natur

Verirrter Uhu wird wieder an die Wildnis gewöhnt

 

Der Sommer lädt zwar zum Baden ein: Doch ein Uhu gehört eher weniger zu der Spezies, die bei heißen Temperaturen Abkühlung im kühlen Nass suchen. Dennoch hat ein verlorener Uhu sein Glück in einer Wohnsiedlung in Hohenthann gesucht. Seelenruhig saß der Vogel an einer Poolanlage, die Besitzer verständigten daraufhin einen ansässigen Falkner.

Herbert Winkler, ein passionierter Falkner aus Unkofen, hat sich des Tieres angenommen und die Untere Naturschutzbehörde über seinen Neuzugang verständigt.

Wie der Vogel nach Hohenthann kam, ist nicht nachvollziehbar. Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Landshut in Unterwattenbach, Rohrberg bei Neufahrn und Edlberg (Gemeinde Adlkofen) Brutvorkommen festgestellt. Die „Federohren“ – so werden Uhus auch aufgrund ihrer ausgeprägten Federn am Kopf genannt – nisteten in extra angelegten Brutkästen, einer künstlichen Bruthöhle, aber auch in freier Natur: Eine Naturhöhle in einem Steilhang in einer Kiesgrube hatte sich das Uhu-Weibchen für Ihre Brut ausgesucht.

Uhus sind zu einer Seltenheit geworden, galten längere Zeit als beinahe ausgerottet; Der Bestand konnte sich zwar in der Vergangenheit etwas erholen, dennoch wird diese Greifvogel-Art als „gefährdet“, also Kategorie 3 der Roten Liste der bedrohten Tierarten eingestuft. In Bayern leben ca. 250 bis 300 Uhu-Paare, in ganz Deutschland sind es in etwa 1200.

Die Untere Naturschutzbehörde hat den Vogel in die Tierauffangstation Regenstauf transportiert, dort wird er behutsam wieder an ein Leben in der Wildnis gewöhnt. Großer Dank gilt auch dem Falkner Herbert Winkler, der sich mit viel Hingabe um das Tier mit den stechend orangefarbenen Augen gekümmert hat.

 

Foto: Landkreis Landshut