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Neue Ausstellung im KASiMiRmuseum eröffnet:

»Baustelle Museum«

 

Seit dem 12. April kann man die neue Ausstellung »Baustelle Museum« im Landshuter KASiMiRmuseum erleben, hören, fühlen und man darf sogar mitbauen! Einen Tag vorher durften bereits 30 Schüler der Musiklehrerin Susanne Kaiser die neue Ausstellung »Baustelle Museum« im Landshuter KASiMiRmuseum eröffnen. Auf außergewöhnlichen Musikinstrumenten, die aus Baumaterial gefertigt waren, begeisterten die jungen Handwerker mit ihrem musikalischen Können.

Dann durften sie als erste Besucher die neue Ausstellung erkunden und vor allem testen. Vieles gab es da zu sehen und zu entdecken, denn die Ausstellung zeigt den bisherigen Fortschritt des LANDSHUTmuseums und auch das, was noch kommen soll.

Denn jetzt, so findet KASiMiR, der Kinderbücher-Held von Marlene Reidel und zugleich Namensgeber des Museums, ist endlich sein Museum dran! Aber einfach wegreißen und alles neu machen? Nein, auf gar keinen Fall! Die Mauern sind doch so schön alt und können sich ganz wunderbare Geschichten erzählen. Und weil sie schon so viel gesehen haben und sie auch ganz viel über das Bauen in vergangenen Zeiten berichten, ist das Haus ein Denkmal und muss bewahrt werden.

Doch Kasimir fragt sich dabei: »Wie wurde früher gebaut und wie heute? Und was wünschen sich eigentlich die jungen Besucher für das neue Kindermuseum? Wie soll es von innen und außen aussehen und was muss unbedingt hinein?«

Kommt in die neue Ausstellung »Baustelle Museum« und helft Kasimir mit Euren Ideen!

 

 

KASiMiRmuseum (Alter Franziskanerplatz 483, 84028 Landshut)

Di–So, 10–17 Uhr | Eintritt Frei

 

Fotos: Stadtmuseum

 

Abbrucharbeiten: Untere Ländgasse in Höhe Hausnummern 114/115 gesperrt

Ab Dienstag, 23. April, erfolgen wieder Abbrucharbeiten am Rückgebäude des Anwesens Altstadt 91. Die Ländgasse in Höhe der Hausnummern 114/115 muss deshalb aus Sicherheitsgründen ab Dienstag bis voraussichtlich Freitag, 26. April, für den gesamten Durchfahrtsverkehr gesperrt werden.

Während der Sperrung wird die Einbahnregelung für die sogenannte Untere Länd, also zwischen Theaterstraße und Altstadt, aufgehoben. Die Ländgasse kann somit von den Anliegern beidseits bis zum unmittelbar abgesperrten Bereich angefahren werden.

Zusätzlich wurde im Bereich der Bewohnerparkzone Untere Länd in Höhe des Anwesens Haus-Nummer 127, kurz vor dem Residenzbogen, eine Wendemöglichkeit geschaffen. Für die hierbei teilweise wegfallenden Bewohnerparkplätze ist auf der Mühleninsel innerhalb der dortigen Kurzparkzone ein Ersatz ausgewiesen. Für Fußgänger wird der Durchgang auch während der Arbeiten aufrechterhalten. Die Verkehrsteilnehmer werden im Hinblick auf den Begegnungsverkehr um erhöhte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme gebeten.

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

AOK Landshut: Tipps für das perfekte Osterei

Die wichtigsten Tipps und Fakten rund ums Ei zusammengestellt von Andrea Götz

 

Zu Ostern ist der Eierkonsum traditionell besonders hoch. Aber worauf sollte man beim Kaufen, Kochen und Lagern achten? Und wie lange halten sich meine Ostereier noch nach dem Fest? Andrea Götz, Ernährungsfachkraft bei der AOK in Landshut, hat die wichtigsten Tipps und Fakten rund ums Ei zusammengestellt.

 

Einkauf & Lagerung

Mit weißen Eiern erzielt man bessere Farbergebnisse, denn sie nehmen die Farbe besser an als braune. Das gilt vor allem für Naturfarben, die nicht immer kräftige Farbtöne ergeben. Optimal für Ostereier sind kleinere Eier mit einer möglichst festen, glatten Schale. Die Eier sollten nach dem Kauf wie üblich im Kühlschrank gelagert werden. Das ist auch der beste Ort, um die fertig gefärbten Exemplare aufzuheben. Eier mit beschädigter Schale sollten zuerst gegessen werden. Für unbeschädigte Ostereier gilt: Sie sollten spätestens nach zwei Wochen verzehrt werden.

 

Richtig kochen

Damit die Schale beim Kochen nicht platzt, empfiehlt es sich, das Ei etwa eine Stunde vor dem Kochen aus dem Kühlschrank zu holen und anzustechen. Ein Schuss Essig ins Wasser lässt eventuell doch austretendes Eiweiß schneller gerinnen und verhindert so das Schlimmste. Das Wasser sollte nicht zu stark sprudeln, sonst stoßen die Eier unsanft aneinander und werden beschädigt. Aus demselben Grund sollte der Topf auch nicht zu groß sein. Je weniger die Eier hin und her rollen können, desto besser. Es reicht, wenn die Eier etwa einen Zentimeter mit Wasser bedeckt sind. Ostereier sollten unbedingt hartgekocht werden, um jegliche Gefahr von Salmonellen zu bannen. Acht bis zehn Minuten sollten es schon sein. Längeres Kochen schadet zwar nicht, verfärbt aber den Rand des Eidotters blaugrün. Durch die längere Kochzeit reagiert das Eisen aus dem Dotter mit freigesetztem Schwefel aus den Aminosäuren des Eiweiß – und wird zu Eisensulfid. Gesundheitlich ist das kein Nachteil, sieht aber einfach nicht schön aus.

 

Abschrecken oder nicht?

Hart gekochte Eier, die wie Ostereier einige Tage gelagert werden müssen, sollte man besser nicht abschrecken. Durch das kalte Wasser zieht sich das Innere des Eis zusammen und lässt so Wasser eindringen. So könnten auch Keime ins Ei gelangen und die Haltbarkeit beeinträchtigen.

 

Wenn Ostereier übrigbleiben

Mit übriggebliebenen Ostereiern lassen sich leckere kleine Gerichte zaubern – wie etwa ein pikanter Brotaufstrich: Dazu 4 hartgekochte Eier fein würfeln (geht am schnellsten mit dem Eierschneider), 4 Gewürzgurken und eine Schalotte fein würfeln. Mit 2 Esslöffel (EL) fettarmer Mayonnaise und 1 EL Jogurt verrühren, mit Senf, Jodsalz und Pfeffer abschmecken und mit 2 bis 3 EL fein geschnittenem Schnittlauch abschmecken. Passt sehr gut zu deftigem Vollkornbrot. Oder wie wäre es mit einer Soße zu Pellkartoffeln: 2 hartgekochte Eier erst würfeln, dann mit der Gabel fein zerdrücken, mit 4 EL Sauerrahm oder Jogurt verrühren, mit Jodsalz und Pfeffer abschmecken und einen halben Bund fein geschnittenen Bärlauch unterheben.

 

Foto: AOK

Jutta Widmann als Vorsitzende im Amt bestätigt

 FREIE WÄHLER veranstalten Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

 

Die FW FREIE WÄHLER Landshut e.V. und die Landesvereinigung FREIE WÄHLER Bayern Kreisvereinigung Landshut Stadt haben sich am Mittwoch zu ihren Jahreshauptversammlungen im Schloss Schönbrunn in Landshut versammelt.

 

Die erste Vorsitzende Jutta Widmann konnte freudig auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken: In ihrem Jahresbericht informierte die Landtagsabgeordnete und Stadträtin der FREIEN WÄHLER unter anderem über den erfolgreichen Bürgerentscheid zur Westtangente im September 2017. Bürgerbefragungen, beispielweise mit Anwohnern und Geschäftstreibenden der Landshuter Neustadt zur Parkplatzsituation, Unterschriftenaktionen zum Thema „Strabs” (Straßenausbaubeiträge) sowie Ortstermine der FW-Stadträte zeugen von der erfolgreichen Arbeit der FREIEN WÄHLER in Landshut. So informierte sich die Fraktion zum Beispiel zur Verkehrssituation in der Münchnerau, den städtischen Wohnungen in der Breslauer Straße oder in der Hauptfeuerwache. Zuletzt besichtigten die Stadträte die Sanierungsarbeiten des neuen Museumsquartiers der Städtischen Museen in der Oberen Freyung.

Auch beim Thema „Strebs” (Straßenersterschließungsbeiträge) hatten die FREIEN WÄHLER in Landshut zu jeder Zeit ein offenes Ohr für die Bürger der Stadt. Nach unzähligen Diskussionen im Stadtrat und der Bekräftigung der Standpunkte der betroffenen Anwohner lenkte der Bausenat der Stadt Landshut durch den unermüdlichen Einsatz der FREIEN WÄHLER dann schließlich ein. Der Stadtrat verzichtete darauf, bis zum Stichtag am 31. März 2021 Straßen, die als Altfälle in Sachen Ersterschließung gelten, fertigzustellen und dafür die Anwohner zur Kasse zu bitten.

„Ich freue mich über das große Engagement, unsere Erfolge und die großartige Arbeit der FREIEN WÄHLER in Landshut” äußerte die Vorsitzende Jutta Widmann: „Seit 1990 konnten wir zahlreiche Fraktionssitzungen, Anträge und 301 Plenaranfragen einbringen.” So haben die Stadträte erst kürzlich einen Antrag zur Ausrüstung der Landshuter Feuerwehr mit flexiblen Hochwasserschutzgeräten oder eine Plenaranfrage zur Kosteneinsparung für die Stadt Landshut der durch die FREIEN WÄHLER erwirkten Förderung der Kinderbetreuungsplätze durch den Freistaat eingereicht. Aber auch gesellschaftlich waren die FREIEN WÄHLER Landshut unterwegs so präsentierten sie sich unter anderem auf den Faschingsumzügen 2017 und 2019.

 

Fotos: Freie Wähler

Dorfgemeinschaft holt sich ihre Dorfmitte zurück

 

Gemeinde Wurmsham sanierte altes Wirtshaus (hier die alte Gastwirtschaft- Neulinger) im Dorfzentrum von Seifriedswörth

Landauf landab in Bayern wütet ein allgemeines Wirtshaussterben, nicht so in der Gemeinde Wurmsham. Maria Neudecker, eine rege Bürgermeisterin mit ihren Räten und ehrenamtlichen Helfern schafften es, ein leerstehendes Haus ganz in der Nähe der Kirche vom Verfall zu retten. Man erwarb dieses alte, vom Verfall schon sehr gezeichnete Gebäude mit dem Hintergedanken, wiederum ein Wirtshaus daraus entstehen zu lassen. Es gelang, und man ist sehr stolz über diese Aktion.

 

Bei einem Besuch der Altbürgermeister aus dem Landkreis Landshut in „ihrem Wirtshaus“ berichtete Bürgermeisterin Neudecker über den Werdegang dieses Musterbeispiels von Zusammenarbeit einer Gemeinde. Der Widerstand, das alte Wirtshaus zu sanieren und neu zu gestalten war sehr stark. Dennoch konnten sich die Befürworter dieses Vorhabens durchsetzen.

Bereits im Jahre 2017 am 7. März, begann man mit den Ausräum- und Umbauarbeiten am ehemaligen Gasthaus Neulinger. Nicht nur ein Wirtshaus sollte wieder auferstehen, sondern auch ein integrierter Laden, der für eine gewisse Grundversorgung der Seifriedswörther sorgen sollte, war angedacht. 4.000 Arbeitsstunden leisteten eine Interessengruppe aus Bürgern und etwa 2.000 Maschinen bezogene Arbeitsstunden halfen, das Objekt voranzutreiben. Im Rahmen der Dorferneuerung beantragte die Gemeinde einen Zuschuss beim Amt für Landesentwicklung, der genehmigt wurde und sich auf ca. 300.000 Euro belief. So konnten die Bürgermeisterin Maria Neudecker mit ihren Gemeinderäten und den vielen Helfern am 8. März dieses Jahres, die Einweihung mit vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft bei einem Tag der offenen Tür mit besonderem Stolz, vornehmen und feiern. Der kirchliche Segen von Kaplan Weinzierl mit dem Hinweis, dass man sich in diesem „neuen Wirtshaus“ mit Achtung und brüderlicher Liebe begegnen soll, war der Abschluss der damaligen Feierlichkeiten.

 

Den ehemaligen Bürgermeistern aus dem Landkreis zeigte Maria Neudecker noch eine ganz besondere Eigenheit ihrer Gemeinde Wurmsham auf. Wurmsham sei eine Gemeinde, die eine Vielzahl von kleinen Quellen aufzuweisen hätte und so wird sie als die 3-Quellen-Gemeinde bezeichnet. Die Rottquelle, die Binaquelle und die Zellbachquelle speisen die namensgleichen Flüsse.

Wesentliches Merkmal einer Quelle sind sauberes Wasser und eine gleichbleibende Temperatur. Deshalb bietet sie einzigartige Bedingungen für hochspezialisierte Arten der Tier- und Pflanzenwelt, betonte Maria Neudecker.

Mit wesentlich mehr Wissen über die Gemeinde Wurmsham und mit einem herzlichen Dankeschön an Bürgermeisterin Maria Neudecker, verließen die Altbürgermeister mit ihren Frauen so nach und nach ein sehr gemütliches Wirtshaus, das auch Fremden-Zimmer und einen Laden beherbergt.

 

–hjl-

 

Bilder von der Ausstattung und Umgebung des sanierten Wirtshauses z`Seifriedswörth:

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

Bildtext: Die farbenfroh gebundenen Palmzweige sind immer begehrt, dass der Erlös einem guten Zweck dient, kommt noch dazu. v.l. Pfarrer Josef Fischer, Chefärztin Barbara Kempf sowie Annemarie Hochreiter und Johanna Weger von der Dorfgemeinschaft Unterlenghart.

 

Bunte Palmzweige für Lebensmut

Spendenaktion der Dorfgemeinschaft Unterlenghart vor Ostern

 

Körbe voller bunt geschmückter Palmzweige hat die Dorfgemeinschaft Unterlenghart am Palmsonntag am Klinikum Landshut verkauft. Die Frauen fangen schon 14 Tage vor Palmsonntag an, die Zweige zu binden und legen sogar Nachtschichten ein, alles für den guten Zweck. Auch dieses Mal konnten Annemarie Hochreiter und Johanna Weger von der Dorfgemeinschaft wieder 500 Euro aus dem Verkaufserlös an Barbara Kempf, Chefärztin der Onkologie und Hämatologie am Klinikum sowie Initiatorin der Initiative Lebensmut in Landshut, übergeben.

Sie nahm das Geld für den gemeinnützigen Verein entgegen, der sich für Menschen mit einer Krebserkrankung und deren Angehörige am Klinikum Landshut engagiert. Die 500 Euro tragen dazu bei, dass diese Menschen in der Region psychoonkologische Unterstützung erhalten. Das geschieht auf vielfältige Weise: Familiensprechstunden, verschiedene Kurse und begleitende Therapien wie eine Aroma- oder Kunsttherapie werden über den Verein finanziert. Das Angebot bedarf Spenden, um es aufrechtzuhalten. Umso mehr freute sich Barbara Kempf über die alljährliche Aktion vor Ostern: „Wir danken Ihnen sehr für Ihre Unterstützung. Durch Ihr Engagement tragen Sie einen wichtigen Teil dazu bei, die Lebensqualität der Krebs-Patienten zu erhöhen.“ Für die Patienten sind alle Angebote von Lebensmut kostenlos und unabhängig vom Krankenhaus oder behandelndem Arzt.

 

Foto: Klinikum Landshut

 

Traditionelle Verteilung roter Ostereier

 

Traditionell verteilten am Palmsamstag Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion und des Vorstandes in der Landshuter Altstadt rote Eier an die Bürgerinnen und Bürger

“Die roten Eier frisch vom Hofladen Bauer aus Kumhausen haben uns die Passanten wieder gern abgenommen und freuten sich über diesen Ostergruß”, konnte die Fraktionsvorsitzende Anja König berichten. Stadträtin und Parteivorsitzende Patricia Steinberger ergänzte: “Zur Unterstützung unseres Stadtratsantrages, dass im Stadtpark eine Wildblumenwiese angelegt werden soll, haben wir auch die Bevölkerung dazu aufgerufen im heimischen Garten oder im Blumenkasten auf dem Balkon Wildblumen wachsen zu lassen und deshalb gab es zusätzlich ein Päckchen Wildblumensamen.” Damit wolle die SPD darauf aufmerksam machen, dass jeder einen kleinen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt unserer Pflanzen- und Tierwelt leisten kann. “Wir hoffen, dass dieser Aufruf Früchte trägt und Landshut mehr Farbe durch Wildblumen erhält und sich daran neben den Bienen auch die Menschen erfreuen.”

 

Foto: SPD-Landshut

 

Stadtrat genehmigt Kaufverträge für „Grünes Zentrum”

Freistaat und Bauernverband erwerben zusammen insgesamt 15.800 Quadratmeter

Der Weg für das „Grüne Zentrum” in Schönbrunn ist frei: Der Stadtrat genehmigte am Freitag im nichtöffentlichen Teil der Plenarsitzung mit breiter Mehrheit die bereits Anfang des Monats beurkundeten Grundstückskaufverträge mit dem Freistaat Bayern und dem Bayerischen Bauernverband (bbv). Der Freistaat erwirbt insgesamt 7.300 Quadratmeter, der bbv 8.500 Quadratmeter. Auf dem Areal in der Ochsenau sollen künftig das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), die vom Landkreis Landshut betriebene Landwirtschaftsschule und weitere Bürogebäude entstehen, deren Hauptnutzer der bbv mit seinen Einrichtungen sein wird.

Nach längeren Verhandlungen hatten sich alle beteiligten Parteien im vergangenen Jahr auf einen Kaufpreis geeinigt. Dieser liegt bei 150 Euro pro Quadratmeter – damit habe sich die Stadt in diesem Punkt mit ihren Vorstellungen weitgehend durchsetzen können, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. Der Bebauungsplan für das Gelände wurde mittlerweile ebenfalls beschlossen, so dass auch Baurecht besteht. Putz ist daher zuversichtlich, dass das „Grüne Zentrum” nun zeitnah kommt: „Ich freue mich sehr, dass wir dieses Großprojekt gemeinsam mit allen beteiligten Partnern auf den Weg bringen werden.”

 

Foto: KLARTEXT.LA

Stadt Landshut profitiert vom Kindergartenzuschuss des Freistaats

Der Freistaat Bayern wird sich rückwirkend zum 1. April an den Betreuungskosten für Kinder im Kindergartenalter mit 100 Euro pro Monat und Kind beteiligen.

Das haben FREIE WÄHLER und CSU in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen. Das entlastet nicht nur Familien spürbar, sondern auch die Kommunen, die für die Gebühren von sozial schwachen Familien aufkommen. Wie Oberbürgermeister Alexander Putz auf eine entsprechende Anfrage von Stadträtin und Landtagsabgeordneter Jutta Widmann (FREIE WÄHLER) erklärt, macht das im Fall der Stadt Landshut pro Jahr rund 215.000 Euro aus. Allein im laufenden Jahr wird die Stadt durch den Freistaat anteilig um 160.000 Euro entlastet. „Das zeigt, dass wir nicht nur etwas für Familien bewegen, sondern auch etwas für die Kommunen tun. Das ist eine tolle Entwicklung”, so Jutta Widmann.

Die Staatsregierung hatte beschlossen, die Elternbeiträge für nahezu die gesamte Kindergartenzeit mit 100 Euro pro Kind und Monat zu bezuschussen. Der Zuschuss gilt jeweils ab dem 1. September des Kalenderjahres, in dem das betreffende Kind drei Jahre alt wird. Gezahlt wird die finanzielle Unterstützung bis zur Einschulung. Der Freistaat Bayern überweist die Gelder an die Kommunen, die sie dann wiederum an die Träger weiterreichen. Eltern müssen für die Unterstützung keinen Antrag stellen, er wird automatisch auf die Kindergartenbeiträge angerechnet.

Allein 2018 hat der Freistaat Bayern knapp 600.000 Euro an die Stadt Landshut für die Kinder im letzten Kindergartenjahr ausbezahlt. Da jetzt der Zuschuss nicht mehr nur für das letzte Jahr fließt, sondern für die komplette Kindergartenzeit gezahlt wird, rechnet die Stadt mit einer Verdreifachung der Zahlungen auf rund 1,8 Millionen Euro.

1.923 Kinder waren mit Stichtag 1. Januar 2019 über drei Jahre in Landshuter Einrichtungen betreut worden. „Nachdem sich die Zahl der auswärtigen Kinder in Landshuter Einrichtungen sowie die Zahl von Landshuter Kindern in Einrichtungen in den Landkreisgemeinden in der Vergangenheit in etwa die Waage gehalten haben, dürften damit ca. 1.920 Landshuter Kinder in den Genuss des Beitragszuschusses kommen”, antwortet die Stadt Jutta Widmann auf deren Frage, wie viele Kinder in der Stadt von der Zuwendung profitieren werden.

In 630 Fällen waren für Kinder aus sozial schwachen Familien, zum Beispiel im Fall von Geringverdienern, die Gebühren für den Besuch einer

 

Foto: FW

100% Recycling-Papier (Blauer Engel)

Vorgabe für die städtische Beschaffung  – Antrag

 

1. Der Stadtrat möge beschließen, dass die Stadt Landshut künftig bei der Beschaffung von Papier gänzlich auf Recyclingprodukte mit dem Gütesiegel „Blauer Engel” umstellt. Dies bezieht sich auch auf Schulen und städtische Publikationen. 2. Der Stadtrat strebt eine jährliche Steigerung der Recyclingquote und damit eine bessere Platzierung bei der Teilnahme am bundesweiten kommunalen Wettbewerb „Papieratlas” an. Dabei sollen künftig auch Angaben zum Papierverbrauch bei Schulen und Hausdruckereien gemacht werden.

3. Die Stadt wirbt bei der Hochschule Landshut am Papieratlas-Hochschulwettbewerb teilzunehmen.

4. Seitens der Verwaltung sollte versucht werden auch die Stadtwerke, das Klinikum, die Heiliggeist-spitalstiftung und sonstige städtische Einrichtungen für den Einsatz von Recyclingpapier zu gewinnen.

5. Die Stadt wirbt in geeigneter Weise in der Öffentlichkeit für den Einsatz von Recyclingpapier z.B. als Kampagne „Schulstart mit dem Blauen Engel”.

Begründung:

Im sogenannten Papieratlas, der in Kooperation u.a. mit dem Bundesumweltministerium und dem Deutschen Städtetag jährlich erstellt wird, wird der Papiereinsatz in verschiedenen Stadtverwaltungen verglichen. Während z.B. in Bamberg, Schweinfurt, Rosenheim, Erlangen und in München nahezu 100 Prozent Recyclingpapier verwendet wird, lag der Anteil in Landshut in den vergangenen Jahren im Durchschnitt bei circa 61 Prozent.

Obwohl bereits im Jahr 1984 und wiederholt 2017 verwaltungsintern auf die Verwendung von Recyclingpapier hingewiesen wurde, stagniert die Recyclingquote bei der Papierbeschaffung der Stadt Landshut innerhalb der Verwaltung seit Jahren. Zum Papierverbrauch der Schulen und Hausdruckereien wurden leider im Papieratlas von der Stadt Landshut keine Angaben gemacht.

Bei einem Jahresverbrauch von über 3,4 Millionen Blatt Papier allein innerhalb der Stadtverwaltung ergibt sich hier ein riesiges ökologisches Einsparpotential. Noch größer wäre vermutlich das Potential, wenn die Druckerzeugnisse wie Broschüren und der Papierkonsum der Schulen eingerechnet worden wären. Den Unterzeichnern ist es ein großes Anliegen politisch ein deutliches Signal für die Bedeutung des Einsatzes von Recyclingpapier in der städtischen Verwaltung zu setzen und die bisherigen Bemühungen städtischer Mitarbeiter in diesem Bereich zu stärken. Die Stadt muss der Umsetzung von den gesteckten Umwelt- und Klimaschutzzielen und seiner Mitgliedschaft zum Klimabündnis gerecht werden. Des Weiteren wird auf die positiven Ökobilanzen von Recyclingpapier verwiesen

 

Foto: ÖDP