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Mietspiegel ab sofort erhältlich


Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter

 

Ab sofort ist der neue Mietspiegel 2020 erhältlich. Das aktuelle Zahlenmaterial enthält eine Fülle von Informationen, sorgt für Transparenz und soll vor allem den Bürgerinnen und Bürgern als Orientierungshilfe bei Mietangelegenheiten aller Art dienen.

Der qualifizierte Mietspiegel wird generell in vierjährigen Abständen als Service für die Bürger der Stadt Landshut im Rahmen einer Befragungsaktion erstellt. Somit kann das Mietpreisgefüge auf einer breiten Basis ermittelt werden. Eine Aktualisierung der Zahlen ausschließlich über den Preisindex erfolgt üblicherweise alle zwei Jahre. Erstmals wurde 1999 durch eine umfangreiche Befragungsaktion ein qualifizierter Mietspiegel erstellt.

Für die Daten des Mietspiegels 2020 wurden im November und Dezember 2019 zufällig ausgewählte Miethaushalte schriftlich per Post befragt. Die Daten wurden über das EMA-Institut für empirische Marktanalysen aus Regensburg gesammelt. Ausgewertet wurden 896 Mietobjekte. „Bei allen Bürgern, die auf freiwilliger Basis Angaben zu ihren Wohnungen gemacht haben, möchte ich mich herzlich bedanken. Sie haben wesentlich zum Gelingen des Mietspiegels beigetragen“, so Oberbürgermeister Alexander Putz. In seinen Dank schließt der Rathauschef auch alle weiteren Beteiligten mit ein, insbesondere den Haus- und Grundbesitzerverein Landshut sowie den Mieterverein Landshut und Umgebung, die dieses Projekt finanziell unterstützt und engagiert begleitet haben.

Der aktuelle Mietspiegel gilt – wie seine Vorgänger – ausschließlich für nicht preisgebundene Mietwohnungen des freifinanzierten Wohnungsbaus. Wie der Statistiker der Stadt Landshut, Berthold Bär, informierte, sei die durchschnittliche Nettomiete in Landshut, unabhängig von Wohnfläche und Baujahr, innerhalb der letzten vier Jahre (im Vergleich zum Vorgänger-Mietspiegel) von 6,62 Euro im Jahr 2016 auf aktuell 7,48 Euro pro Quadratmeter gestiegen; das entspreche einem Plus von rund 3,25 Prozent pro Jahr. Im Jahr 2018 lag die durchschnittliche Nettomiete bei 6,84 Euro pro Quadratmeter.

Laut Bär wurde der Mietspiegel in Teilen den aktuellen Verhältnissen angepasst und aktualisiert: So gibt es beispielsweise in der Tabelle „Entfernung zum Stadtzentrum – Martinskirche“ nunmehr vier statt drei Felder. Der Grund: Der Innenstadtkern mit Altstadt, Neustadt und Freyung hebt sich preislich deutlich ab und wird deshalb nun mit einem separaten Feld ausgewiesen. Eine entsprechende Grafik mit der Umrisskarte des Stadtteils Altstadt ist im Mietspiegel enthalten.

Den Mietspiegel gibt es ab sofort online auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de/mietspiegel zum Herunterladen. Dort steht auch ein Mietenrechner zur Berechnung der ortsüblichen Nettokaltmiete zur Verfügung. Auf Anfrage unter Telefon 0871-881424, Ansprechpartner Berthold Bär, ist der Mietspiegel auch als Druckversion erhältlich.

 

Foto: Archiv/Klartext.LA

 

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut

Donnerstag, 7. Mai 2020

 

Stadtgebiet Landshut

Hochwertiges E-Mountainbike aus Fahrradkeller entwendet

Landshut. Im Verlauf der vergangenen Wochen wurde ein hochwertiges schwarzes E-Mountainbike, der Marke Cube mit der Rahmennummer WOW35240PSGN, aus einem Fahrradkeller im Sebastianiweg entwendet. Der Wert des Fahrrads liegt im vierstelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmung gemacht? Hinweise bitte eine Polizei Landshut unter Telefon 9252-0.

 

Landkreisgebiet Landshut

 

Geparden PKW angefahren und geflüchtet

Eching/Landkreis Landshut. Am Mittwochnachmittag, gegen 14.40 Uhr, wurde in Haunwang, An der Kirche, ein geparkter, roter PKW Kia Rio, von einem unbekannten Fahrzeugführer an der Stoßstange hinten angefahren und beschädigt. Der Unbekannte entfernte sich ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Es entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich. Wer hat den Unfall beobachtet? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 9252-0

 

Garagenwand durch Graffiti beschädigt

Altdorf/Landkreis Landshut. Von Montag auf Dienstag wurde Am Einfang, eine Garagenwand durch einen schwarzen Graffitischriftzug beschädigt. Der Sachschaden liegt im dreistelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmung gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 9252-0.

 

Autofahrer durch Sonne geblendet, 50.000,- Euro Sachschaden

Altdorf/Landkreis Landshut. Am Mittwoch, gegen 09.00 Uhr, befuhr ein 25-jähriger mit einem Kleintransporter die Kreisstraße LA 29 zwischen Pfarrkofen und Pfettrach, als er von der Sonne geblendet wurde und hierdurch auf die linke Fahrspur des Gegenverkehrs kam. Zu diesem Zeitpunkt kam ihm ein 55-jähriger mit einem Mercedes Van entgegen. Dieser konnte dem Kleintransporter nicht mehr rechtzeitig ausweichen und beide Fahrzeuge stießen im Frontbereich zusammen. Der Kleintransporter kam dabei von der Straße ab. Glücklicherweise wurde der 55-Jährige nur leicht verletzt, während der 25-Jährige den Zusammenstoß unbeschadet überstand. An beiden Fahrzeugen entstand jedoch ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 50.000,- Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

 

Foto: Archiv/Klartext.LA

Landshuter Oberbürgermeister Putz verärgert: “Ich will keine Zweiklassengesellschaft” 

Testen, testen, testen, wer aber bezahlt den Virus-Test?

 

Im Rahmen der Vorstellung der Arbeiten des Katastrophenfalls zur Corona-Krise in der Landshuter Haupt-Feuerwache am 5. Mai Nachmittags, war unter vielen Themen auch die Situation der Virus-Tests behandelt worden. Oberbürgermeister Alexander Putz beschrieb eine für ihn ärgerliche Situation, denn es hieße ständig von der großen Politik: Testen, testen und nochmals testen. Nur die Kosten möchte keiner übernehmen und das stellt ein großes Ärgernis dar, wie der Landshuter Oberbürgermeister es bezeichnete. Die Stadt Landshut habe die Kapazitäten für 200 Personentests geschaffen, nur werden die zu testenden Personen nicht zum Test geschickt, weil keiner den Test bezahlen möchte. Die Situation in Straubing, OB Putz hat mit OB Pannermayr gesprochen, stellt sich ähnlich dar, denn dieser bedauert ebenso wie Putz, dass Kapazitäten zu einem Virus-Test zwar vorhanden seien, doch wisse Pannermayr ebenso nicht, wer diese Tests bezahlen soll.

In Landshut habe sich die Situation etwas verbessert; es sind aber weiterhin 40 bis 50 Leute täglich zu testen. Die Testpersonen werden vom Gesundheitsamt zugeteilt. Leider wissen zum Teil Landshuter Arztpraxen nicht, wohin sie ihre Patienten zum Test schicken sollen. OB Putz wird in den nächsten Tagen versuchen mit Frau Huml vom Gesundheitsministerium zu telefonieren, wie es gedacht sei, dass man von der Hohen Politik gedrängt wird, viele Personen zu testen, sich aber um die Kosten nicht kümmert. Solange die Fallzahlen so sind wie im Moment, wird man die Teststation aufrechterhalten. Eines sei zu bedenken, dass die Testkapazitäten  geschaffen wurden und nun aber die Testpersonen nicht zugeschickt werden, weil keiner die Kosten bezahlen will.

Das Absurde sei, dass, wenn man die Wirtschaft wieder hochfahren will, Leute, die wieder positiv getestet worden sind, möglichst zu isolieren und die Kontaktpersonen so schnell wie möglich testet, um damit diese Personen schnellstens dem Arbeitsprozess zugeführt werden können. Aus diesem Grunde müssen die Testkapazitäten erhalten bleiben.

„Ich möchte auch nicht, dass der Bürger diese Tests selber bezahlen muss. Denn wenn ich anfange zu sagen, ihr müsst 180 Euro für den Test bezahlen, entsteht schnell eine Zweiklassengesellschaft, das heißt, wer kann es sich leisten sich testen zu lassen und wer nicht, und das will ich definitiv nicht haben“, so Oberbürgermeister Alexander Putz.

 

Text und Fotos: h.j.lodermeier

 

Geringfügiger Anstieg bei Zahl der Infizierten

Bislang wurde bei 910 Personen in der Region das Corona-Virus festgestellt

 

Zwei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus meldet das Staatliche Gesundheitsamt Landshut seit gestern. Insgesamt wurde, seit Beginn des Infektionsgeschehens, bei 910 Personen SARS-CoV2 festgestellt, die ihren Erstwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut gemeldet haben. 2 573 Kontaktpersonen ersten Grades wurden ermittelt, 739 Betroffene haben die Infektion bereits überstanden. Bislang sind 35 Personen verstorben, bei denen ein Zusammenhang mit COVID19 möglich ist (Stand: 06.05.2020, 11.00 Uhr).

Aktuell werden 32 Personen stationär in den regionalen Krankenhäusern behandelt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben oder einen konkreten Verdachtsfall darstellen, bei denen der Befund noch aussteht. Zusätzlich werden fünf Patienten intensivmedizinisch betreut (Stand: 06.05.2020, 10.00 Uhr).

 

Foto: Archiv/Klartext.LA

Bildtext: Am Welt-Hebammentag gestern erblickten sechs Kinder in der Geburtsklinik am Krankenhaus Vilsbiburg das Licht der Welt.

 

Große Freude am Welt-Hebammentag

Sechs Babys erblickten in der Geburtsklinik Vilsbiburg das Licht der Welt

 

Landkreis Landshut. Drei Jungen und drei Mädchen haben sich einen besonderen Geburtstag ausgesucht: Sie erblickten gestern am internationalen Hebammentag in der Geburtsklinik am Krankenhaus Vilsbiburg das Licht der Welt. Die sechs Neugeborenen und deren Eltern wurden fürsorglich von den Hebammen Magdalena Schaumeier, Meike Baumgartner, Magdalena Trautner und Patrizia Schwenkler umsorgt. Die fünf Spontangeburten sowie der Kaiserschnitt wurden außerdem von Leitendem Arzt Anatoly Abashin, Oberärztin Agnes Melita sowie den Assistenzärzten Mattias Georgis und Nergis Onay begleitet.

„Für unser Hebammen-Tam waren die vielen Babys am gestrigen Hebammentag ein ganz besonderes Geschenk“, sagten Antonia von Soden und Sonja Danner, Sprecherinnen der Hebammen am Krankenhaus Vilsbiburg. Das gesamte Team der Geburtshilfe Vilsbiburg gratulierte den stolzen Eltern zu ihrem kleinen Nachwuchs.

„Die hohe Zahl der Geburten in Vilsbiburg zeigt, dass das Konzept bei den werdenden Eltern großen Anklang findet. Ein solches Ergebnis an einem so besonderen Tag wie dem Welt-Hebammentag ist für uns eine ganz besondere Freude“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Ich wünsche den frisch gebackenen Eltern und ihrem Nachwuchs im Namen von LAKUMED von Herzen alles Gute!”

 

Foto:  LAKUMED Kliniken

Schnelle Unterstützung

BayWa Landshut stellt Europaletten für Covid-Verteilstelle des Landkreises

 

Innerhalb kürzester Zeit haben der Landkreis, die freiwilligen Feuerwehren und verschiedene Hilfsorganisationen ein umfangreiches Lager- und Logistiksystem entwickelt, um Behandlungs- und Arztpraxen, Alten- und Pflegeheime sowie Kliniken oder Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit medizinischem Schutzmaterial zentral versorgen zu können. Für die Lagerung und weitere Organisation des angeschafften Materials haben die Mitarbeiter der zentralen Verteilstelle des Landkreises dringend Europaletten benötigt: Hier hat sich kurzfristig die BayWa Landshut bereit erklärt und hat 40 Paletten gespendet.

Der Örtliche Einsatzleiter Andres Pichl bedankte sich bei BayWa-Niederlassungsleiter Christian Deller für die Spende: „Die können wir in der Verteilstelle gut brauchen.“

 

Foto: Landratsamt

Bildtext: Sehr zur Freude von Bürgermeister Dieter Neubauer wird nach Einsatz des Bundesverkehrspolitikers Florian Oßner (l.) und des Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (r.) der Kiesweg entlang der B 15 neu zwischen Unterunsbach und Essenbach asphaltiert.

 

Rad- und Fußweg bei Unterunsbach wird asphaltiert

Einsatz von MdB Oßner bei Bundesverkehrsminister bringt die gewünschte Verbesserung an der B 15 neu

 

Zwischen Essenbach und Unterunsbach wird es schon bald wieder eine durchgängig asphaltierte Wegverbindung geben, die insbesondere als Rad- und Fußweg genutzt werden kann. Laut dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU), der die Region im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages vertritt, ist die Autobahndirektion Südbayern derzeit dabei, die Asphaltierung des unbefestigten Teils östlich der B 15 neu vorzubereiten. Dazu hatte sich die Marktgemeinde Essenbach mit Dieter Neubauer an der Spitze vor einigen Wochen an Verkehrspolitiker Oßner gewandt (die LZ berichtete). Daraufhin hat sich Oßner an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier (CSU) an Scheuers bayerische Amtskollegin, Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, gewandt.

Durch den Bau der B 15 neu musste die bestehende Wegverbindung zwischen Unterunsbach und Essenbach entlang der alten B 15 unterbrochen und verlegt werden. Der neue Wegabschnitt war aber nur noch als Kiesweg angelegt worden. Daraufhin bat Essenbachs Bürgermeister Dieter Neubauer den Heimatabgeordneten und Bundesverkehrspolitiker Oßner und den Stimmkreisabgeordneten Radlmeier um Unterstützung. „Ich freue mich, dass die bayerische Straßenbauverwaltung zugesagt hat, den Weg voraussichtlich im Sommer zu asphaltieren“, sagt Oßner. „Damit wird der ursprüngliche Zustand der Wegverbindung annähernd wiederhergestellt und die Bürger können den Weg auch mit dem Rad wieder uneingeschränkt nutzen. Das führt zu mehr Lebensqualität.“

Kosten trägt der Bund

Die Kosten für die Asphaltierung trage komplett der Bund, erklärt Oßner. „Ich danke ausdrücklich Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer für die schnelle Klärung und Verbesserung für den Radverkehr vor Ort.“ „Durch das gute Zusammenspiel von Bund und Freistaat wird hier zum Glück nachgebessert. Eine gute Nachricht für die Fußgänger, Radfahrer, aber auch für die Landwirte, die diesen Weg häufig nutzen“, so Radlmeier.

Essenbachs Bürgermeister Dieter Neubauer dankte den Abgeordneten für ihre Unterstützung bei dieser Angelegenheit: „Die Asphaltierung des Weges ist mir ein wichtiges Anliegen. Damit erhalten wir wieder eine anständige Verbindung zwischen Unterunsbach und Essenbach.“

Bildtext:Sehr zur Freude von Bürgermeister Dieter Neubauer wird nach Einsatz des Bundesverkehrspolitikers Florian Oßner (l.) und des Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (r.) der Kiesweg entlang der B 15 neu zwischen Unterunsbach und Essenbach asphaltiert.

 

Foto: Büro Oßner

 

Bildtext: Landrat Peter Dreier dankte den vielen freiwilligen Helfern bei der Versorgung der Arztpraxen, Pflegeheimen und Kliniken mit medizinischer Schutzausrüstung

 

Über Nacht zur Logistik-Zentrale

Reger Betrieb in der zentralen Covid-Verteilstelle des Landkreises

 

Desinfektionsmittel in allen möglichen Ausführungen, Handschuhe, Mundschutzmasken, Schutzvisiere, Arbeitskittel: Was auf dem ersten Blick einem Versandhaus für medizinische Ausrüstung aussehen könnte, dient seit dem Feststellen des landesweiten Katastrophenfalles im Zuge der Corona-Krise als zentrales Verteillager für den Landkreis Landshut, um die medizinische Versorgung in der Region, zumindest in Sachen Schutzausrüstung, weiter sicherstellen zu können.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landkreis hat alle Bedarfsstellen ermittelt – Alten- und Pflegeheime, Arztpraxen, Kliniken. Die Mitarbeiter fragen regelmäßig nach, ob vor Ort die Schutzmaterialien noch ausreichen, oder ob noch Lieferungen nötig sind, um den geregelten Praxis-, Klinik- und Pflegebetrieb weiter aufrecht erhalten zu können. Durch eine ausgeklügelte Verteilstrategie mithilfe der Landkreisgemeinden und ihrer Feuerwehren wird sichergestellt, dass die Bedarfsträger mit dem benötigten Material beliefert werden.

Nicht nur vom Landkreis selbst georderten Lieferungen werden hier entgegengenommen, kommissioniert und über die Gemeinden an die einzelnen Bedarfsträger verteilt – auch die zentralen Zuteilungen des Freistaates Bayern kommen in der Covid-Verteilstelle an.

Haben die Freiwilligen Feuerwehrler die Verteilstelle aus der Taufe gehoben und aufgebaut, übernimmt Zug um Zug Landkreis-eigenes Personal den laufenden Betrieb, da die Ehrenamtlichen wieder in ihren eigentlichen Berufen gebunden sind.

Landrat Peter Dreier hat sich selbst ein Bild vom regen Treiben der Verteilstelle gemacht und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern seinen Dank ausgesprochen: „Zu jeder Tages- und Nachtzeit können wir auf unsere Feuerwehrler zählen – das hat sich in dieser Krise wieder einmal deutlich gezeigt. Was ihr leistet, könnte niemand jemals bezahlen.“

Aus Sicherheitsgründen wird der Standort des zentralen Verteillagers im Landkreis Landshut nicht genannt. Denn nach wie vor muss das Gelände überwacht werden, um Diebstahl vorzubeugen. Auch wenn sich die Marktlage deutlich gebessert hat, ist die medizinische Schutzausrüstung weiter äußerst begehrt.

 

Kreisbrandinspektor Karl Hahn ist einer der führenden Köpfe der zentralen Covid-Verteilstelle

 

Fotos: Landratsamt

Karstadt-Fahrradständer jetzt beim Bernlochner

Nach der Sanierung vom Kupfereck bis zum Josef-Deimer-Tunnel im vergangenen Jahr erneuert das Staatliche Bauamt nun bis Oktober in mehreren Bauphasen den Abschnitt vom Tunnel bis zur Luitpoldbrücke grundlegend. Dabei wird unter anderem die Bushaltestelle vom Ländtorplatz vor das Karstadtgebäude verlegt und ausgebaut. Am Montag mussten im Rahmen der Umbaumaßnahmen auch rund 30 Fahrradständer am Karstadtgebäude weichen.

Diese wurden bis auf Weiteres zum Bernlochner (innerhalb der Mauereinfassung) versetzt und stehen dort ab sofort zur Nutzung bereit. Der Abbau der Fahrradständer wurde bereits vergangene Woche mittels Hinweisschildern vor Ort angekündigt. Vier angekettete Räder (im Bild) verblieben dennoch in den Fahrradständern und mussten entfernt werden. Das jeweilige Rad kann von seinem Besitzer nach vorheriger Terminabsprache im Fundbüro der Stadt Landshut abgeholt werden.

 

Foto: Stadt Landshut