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KRIPPEN AUS ALLER WELT

Geschenktipp für Weihnachten

 

„Krippen aus aller Welt“ ist in diesem Jahr das Thema der Krippenwegstation in der Sparkasse in der Altstadt.

Der Hl. Franz von Assisi hat 1223 eine lebendige Krippe organisiert, um die Weihnachtsbotschaft eindrucksvoll zu vermitteln. Er gibt uns den Auftrag: „Baut die Krippen zur Ehre Gottes, aber baut sie nach eigener Art.“ Missionare haben diesen Auftrag schon früh in aller Welt weitergegeben. Christen in den jeweiligen Kontinenten stellen die Geburt Christi in ihrer Kultur dar. So sind die Könige in einer afrikanischen Krippe als Stammeshäuptlinge zur sehen. Dass eine Krippe aus Asien kommt ist unschwer an den Gesichtern, der Kleidung und auch Körperhaltung festzustellen. Jesus Christus ist Mensch geworden und hat unter uns gelebt. Deshalb stellen Christen in aller Welt die Frage, wie wäre es gewesen, wenn er bei uns in Tansania, bei uns in Japan oder bei uns in Peru zur Welt gekommen wäre. Die Besucher des Landshuter Krippenweges können sich in der Sparkasse überzeugen und Krippen aus aller Welt bewundern.

Die Ausstellung zeigt Krippen des Klosters Münsterschwarzach. Die Krippen aus den Missionsländern sind käuflich zu erwerben.

Die Missions-Krippenausstellung ist noch bis zum 6. Januar 2018, täglich von 9 bis 16.30 Uhr zu besichtigen.

Landshut Tourismus, Altstadt 315, Rathaus, 84028 Landshut

Tel. (0871) 922050, tourismus@landshut.de, www.landshut-tourismus.bayern

 

Foto: Verkehrsverein

 

 

B15neu BIS ZUR LA14: BE- ODER ENTLASTUNG?


Landshuter Stadträte Graf und Schnur initiieren INFO-Veranstaltung in der Sparkassenakademie

 

Die Verkehrsbelastung gerade im Stadtteil-Ost ist vor allem im Hinblick auf die zunehmende Bebauung, die Ausweitung der staatlichen Bildungseinrichtungen und Behörden, sowie die Planung der B15neu bis zur Kreisstraße LA14 (bei Dirnau) ein Dauerthema. Seit Jahren engagieren sich die Landshuter Stadträte Graf und Schnur für eine Informationsveranstaltung über die Entwicklung der Verkehrsbelastungen.

Am Donnerstag dieser Woche war es nun so weit. In der Sparkassenakademie fanden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger speziell aus dem Stadtteil-Ost, sowie Interessierte zur Informations-Veranstaltung der Stadt und des Freistaates über den ersten Bauabschnitt der Ortsumfahrung Landshut der B15 ein.

Nach kurzen einführenden Vorträgen zu den wichtigsten Aspekten des Projektes bestand für die Bürgerinnen und Bürger, vor allem für die Betroffenen der Ortsumfahrung, die Möglichkeit an Themenständen bei Planern und Gutachtern detailliert Erkundigungen einzuholen.

Fragen und Zwischenrufe während der Vorträge waren nicht zugelassen, auch eine Diskussionsmöglichkeit war nicht vorgesehen.

 

Stadtrat Rudolf Schnur zum Thema Infoveranstaltung B 15neu in der Sparkassenakademie:


Die Veranstaltung war nicht das Format, um das Ludwig Graf und ich seit fast zwei Jahren OB Putz und den Leiter des Staatlichen Straßenbauamtes Landshut, Herrn Manfred Dreier, gebeten haben.
Die Bürgerbedenken und -anliegen hatten zu wenig Möglichkeiten. Die Einzelgesprächen an den Infoständen sollten vom Ergebnis her allen Bürgern zugänglich gemacht werden.
Die Sorgen der Bürger sollten ausführlich vorgetragen und diskutiert werden können.
Zahlreiche Zwischenbemerkungen und -rufe aus dem Publikum zeigten die Unzufriedenheit mit dem Format, das keine offene Diskussion im Forum zuliess.
OB Putz hat dies erkannt und im Gespräch mit mir heute angekündigt, dass nach der Verabschiedung des Haushalts für 2019 eine weitere, bürgernähere, Veranstaltung stattfinden wird. Der OB und alle anderen Entscheidungsträger konnten deutlich an der Zahl der erschienen Bürger erkennen, dass das Thema im Stadtosten auf den Nägeln brennt.“

 

Die B 15 verbindet die Räume und Oberzentren Regensburg, Landshut und Rosenheim und damit die Regierungsbezirke Oberpfalz, Nieder- und Oberbayern. Die B 15 verknüpft zentral in Nord-Süd-Richtung die querlaufenden Autobahnen A 93, A 92, A 94 und A 8 und erschließt damit den zwischen den Autobahnen liegenden ländlichen Raum.

Die Fertigstellung der B 15neu bis zum Anschluss an die A 92 östlich von Landshut wird für das Jahr 2019 angestrebt. Gleichzeitig wird auch von Süden her die Westumfahrung Rosenheim zügig weitergebaut.

Für die Gesamtumfahrung von Landshut wurde bereits im Jahre 2017 ein Raumordnungsverfahren durchgeführt. In diesem Verfahren hat die Regierung von Niederbayern geprüft, ob dieses überörtliche Vorhaben den Anforderungen der Raumordnung genügt. Das Ergebnis dieser örtlichen Vorhaben war, dass sie positiv beurteilt werden und zwar der Planfall 1B, der an der A92 in Stadtnähe verläuft und in Richtung Geisenhausen abschwenkt, der Planfall 1C, der stadtferner verläuft, die Variante „Lange Talbrücke“ und wie auch die Untervariante Nord bei Altfraunhofen. Negativ beurteilt wurde die stadtnahe Trasse, der Planfall 1A, ebenso wie die Trasse Isarhangleite und die Untervariante Süd bei Altfraunhofen.

Zurzeit gibt es insgesamt drei Bauabschnitte. Der erste Bauabschnitt um den es hauptsächlich bei dieser Veranstaltung ging, geht von der A92 bis zur Kreisstraße Dürnau. Der zweite Bauabschnitt schließt dort an und geht bis Geisenhausen, unterschiedlich nach Plan 1B oder 1C. Der letzte Bauabschnitt, die Südumgehung, beginnt bei Geisenhausen und endet an der B15alt.

Die Gründe, warum der Bauabschnitt 1 bevorzugt bearbeitet wird, ist das Einverständnis des BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) da der Abschnitt verkehrswirksam sei und zu einer Entschärfung der Verkehrssituation in Landshut führt. Die Besonderheit des Bauabschnittes1 führt dazu, dass die Achse der beiden Planfälle 1B und 1C lagegleich sei. Die Höhenentwicklung sei höhengleich und die Ingenieurgewerke sind ebenfalls identisch. Es findet dadurch keine Vorfestlegung ob Variante 1B oder 1C statt. Es bleiben damit alle Möglichkeiten offen, dieses gilt auch für die Isarhang-Leite. Der Bauabschnitt1 ist 1,8 km lang. Das Bauamt Landshut ist gerade dabei, die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zu erstellen und hat  das Ziel, im Frühjahr die Planfeststellung einzuleiten.

Zur Topographie: Der Bauabschnitt beginnt am Kreuz Landshut mit der A92, führt dann über die Bahnlinie Landshut-Plattling in den Ortsteil Ohu. Dort wird die Staatsstraße 2074 überquert. Weiter verläuft die Trasse in Richtung Süden, geht über die Isar am Auwald entlang, weiter über die ehemalige Standortschießanlage und endet bei Dürnau an der Kreisstraße LA14.

Eine 3D Vorführung vervollständigte die Vorstellung dieses Bauvorhabens und beschloss den offiziellen Teil der Veranstaltung. Anschließend gab es die Möglichkeit für die vielen interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt und aus den betroffenen Gemeinden, an Themenständen bei Planern und Gutachtern detailliert Erkundigungen einzuholen.

 

-hjl-

 

Einblicke in die Veranstaltung:

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

STARKBIERFEST DER JUNGEN UNION – In den Bernlochner Stadtsälen

am Samstag, 13. April 2019, ab 19.00 Uhr

Nachdem sich in den vergangenen Jahren auf Grund der hohen Nachfrage ein größerer Platzbedarf abgezeichnet hat, hat sich die Junge Union dazu entschlossen, das Starkbierfest erstmalig in den Bernlochner Stadtsälen abzuhalten. Zur Deckung des damit verbundenen Mehraufwands wird es künftig einen Kartenvorverkauf zu einem Preis von 8 Euro je Karte geben. Die Junge Union bittet dafür um Verständnis.

Eine erste Möglichkeit zum Kartenerwerb wird es im Rahmen des CSU-Neujahrsempfangs am 24. Januar 2019 geben. Gerne darf diese Vorankündigung auch an weitere Interessenten weitergegeben werden!

Ludwig Schnur, JU-Kreisvorsitzender und die Junge Union Landshut Stadt, laden alle Interessierten zu dieser traditionellen Veranstaltung herzlich ein.

-hjl-

 

Foto: Archiv Klartext.LA

 

Öffentliche Führung „Koenig2: Dialoge im Labyrinth“ am Sonntag, 16.12.18, 11.00 Uhr

Am Sonntag, den 16. Dezember um 11 Uhr führt Thomas Stangier M.A. durch die Sonderausstellung „Dialoge im Labyrinth“ im Skulpturenmuseum im Hofberg. Die Ausstellung setzt auf Gespräche über Kunst und vertraut dabei auf den Genus Loci dieser Begegnungen. Sie versteht sich als Anregung, die Objekte als ernstzunehmende historische Quelle anzusehen, ohne ihren ästhetischen Horizont aufzugeben.

Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

Foto: Peter Litvai

 

Öffentliche Führung im LANDSHUTmuseum am Sonntag, 16.12.18, 15:00 Uhr

 

Die Ausstellung im neuen LANDSHUTmuseum »Landshut in der Moderne« entwirft mit vier Abteilungen ein buntes Themenspektrum. Der Rundgang mit Thomas Stangier M.A. am 16. Dezember um 15 Uhr bietet dabei einen kompakten Überblick und gewährt anhand von ausgewählten Stationen detailreiche Perspektiven in die neuere Stadtgeschichte.

Die Führung kostet vier Euro (Mitglieder des Freundeskreises frei, Eintritt frei).

 

Foto: Harry Zdera

 


Weihnachts- und Neujahrsgruß des Bezirkstagspräsidenten von Niederbayern

Was macht eigentlich der Bezirk?

Diese Frage stellte sich heuer für einige Bürger mit Blick auf den Wahlzettel. Dass viele Menschen darauf nicht gleich eine Antwort parat haben, liegt wohl daran, dass die „dritte kommunale Ebene“ hauptsächlich für die Schwächsten unserer Gesellschaft zuständig ist. Meist kommt man erst mit dem Bezirk in Berührung, wenn man Probleme hat. Denn der Bezirk unterstützt Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind.

Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Genau hier sind wir aktuell in einem schwierigen Spannungsfeld zwischen Fachärzte- und Pflegefachkräftemangel einerseits und steigenden Patienten- und Behandlungszahlen andererseits. Um aktiv und zeitnah die Situation – sowohl in den eigenen Häusern als auch in den weiteren kommunalen Kliniken Niederbayerns – zu entschärfen, hat sich der Bezirk seit langem um eine Kooperation mit einer privaten Universität aus Krems (Niederösterreich) und damit ein Medizinstudium für Niederbayern bemüht. Es ist eine wichtige Weichenstellung, dass ab 2023 pro Semester 20 Masterstudenten nach Metten kommen werden, um in niederbayerischen Kliniken den praktischen Teil ihres Studiums zu absolvieren. Die Studiengebühren werden über ein Stipendium getragen, das die Studenten für sechs Jahre an Niederbayern bindet.

Um die psychiatrische Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten zu verbessern, hat sich der Bezirk für eine Dezentralisierungsstrategie entschieden, die bereits Früchte trägt. Die erste „Ambulanz für psychische Gesundheit“ in Grafenau wurde als Außenstelle des Bezirksklinikums Mainkofen im Mai 2018 eröffnet, im Landkreis Rottal-Inn soll 2019 eine Ambulanz den Betrieb aufnehmen. Außerdem laufen Planungen für weitere Ambulanzen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Selbst wenn dadurch das Bezirksklinikum Mainkofen und das Bezirkskrankenhaus Passau entlastet werden, gilt es auch dort angesichts der steigenden Patientenzahlen kräftig zu investieren. In Mainkofen sind wir mitten in umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen mit Kosten in Höhe von 150 Millionen Euro.

Für den Erweiterungsbau des Bezirkskrankenhauses Passau laufen die Planungen: mit Baubeginn 2021 soll hier die Bettenkapazität fast verdoppelt werden. Damit wird auch hier neben dem Bezirkskrankenhaus Landshut die stationäre Behandlung von Kindern und Jugendlichen möglich.

Rund 90 Prozent des Bezirkshaushalts fließen in den Einzelplan 4 „Soziales“; Ausgaben, die Jahr für Jahr steigen. Mit dieser Kernaufgabe unterstützt der Bezirk vor allem alte und pflegebedürftige Bürgerinnen und Bürger sowie geistig, körperlich und seelisch behinderte Menschen. So ermöglicht er auch Beziehern geringer Einkünfte einen Altenheim- oder Pflegeplatz und finanziert für Menschen mit Behinderung die Betreuung in Werkstätten, Wohn- und Wohnpflegeheimen. 2019 werden wir für die Sozialhilfe insgesamt über 442 Millionen Euro ausgeben – damit steigt der Zuschussbedarf gegenüber dem Vorjahr um 28 Millionen Euro.

Mein herzlichster Dank gilt an dieser Stelle den vielen Menschen, die sich ehren- und hauptamtlich in der Pflege engagieren. Ohne sie wäre die soziale Arbeit in Niederbayern längst nicht in diesem Maße möglich. Neben vielfältigen Aktivitäten im Bereich Kultur unterhält der Bezirk auch eigene Bildungseinrichtungen wie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn oder das Institut für Hören und Sprache in Straubing, in die es stets Zukunftsinvestitionen zu tätigen gilt. Im Lehr- und Beispielbetrieb für Obstbau Deutenkofen beschreiten wir neue Wege in Sachen Klimaschutz, der Fischereiliche Lehr- und Beispielbetrieb in Lindbergmühle wird derzeit umfassend modernisiert. Außerdem finanziert der Bezirk über seine Zweckverbände zu einem großen Teil die fünf niederbayerischen Thermalbäder, die für ihre jeweilige Region wichtige Arbeitgeber und Wirtschaftsmotoren sind.

Die Europa Therme Bad Füssing belegt mit circa 800.000 Gästen und therapeutischen Anwendungen pro Jahr einen Spitzenplatz in der Kur- und Bäderlandschaft Bayerns. Gerade die Veränderungen im Gesundheitsmarkt, bei der die vom Arzt verordnete Kur sehr selten geworden ist, erfordern permanente Investitionen, um Angebot und Attraktivität zu verbessern. Nur so können die Bäder im Wettbewerb um selbstzahlende Gäste erfolgreich wirtschaften. Abgeschlossen ist die Generalsanierung der Saunalandschaft mit einer Gesamtinvestition von circa 4,3 Millionen Euro.

Auch in der Rottal Terme Bad Birnbach wird kontinuierlich in Qualitätsverbesserungen investiert. Verstärkt im Fokus steht die Prävention. Durch wissenschaftlich begleitete Studien nehmen Bad Birnbach und die Rottal Terme bei Stressprävention und betrieblicher Gesundheitsförderung eine Vorreiterrolle ein. Nach zweijähriger Sanierung und Modernisierung mit einem Kostenvolumen von fast 10 Millionen Euro ist auch die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach mit der neuen, attraktiven Badehalle bestens für die Zukunft gerüstet. Einzigartig ist das ortsgebundene Vorkommen der Heilmittel Thermalwasser, Schwefelwasser und Naturmoor, auf dem das Gesundheits- und Wohlfühlangebot der Limes-Therme Bad Gögging basiert, die 2019 auf 40 Betriebsjahre mit fast 20 Millionen Gästen blicken kann. Der Wirtschaftsbetrieb trägt mit der Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes auch erheblich zur positiven Entwicklung der Übernachtungszahlen des Kurorts bei, der 2019 mit „100 Jahre Anerkennung des Heilbadprädikates“ ebenfalls Grund zum Feiern hat. Auch in der Kaiser-Therme Bad Abbach werden in den kommenden Jahren Investitionen erforderlich sein, um die Attraktivität des Hauses zu erhalten und konkurrenzfähig zu bleiben.

Was erwartet uns im neuen Jahr? Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Niederbayern angesichts unserer wirtschaftlichen, kulturellen und ökologischen Stärke noch selbstbewusster werden dürfen und müssen. Über das Niederbayern-Forum nimmt der Bezirk deshalb auch eine aktive Rolle im Regionalmarketing ein. Gleichzeitig ist es in Zeiten immer stärker werdender nationalistischer Strömungen ganz entscheidend, auch international besser zusammenzuarbeiten. Denn die Zukunft gehört bei einer unaufhaltsamen Digitalisierung und Globalisierung den weltoffenen Bürgern, die sich mit Respekt und Toleranz begegnen. Es bedarf nicht nur großer Anstrengungen der Politik, um Niederbayern so wie wir es lieben zu erhalten, es braucht auch eine selbstbewusste und reflektierte Bürgerschaft, die sich aktiv einbringt. Wir stehen vor vielen Herausforderungen. Doch statt uns nur passiv Angst machen zu lassen, sollten wir aktiv gemeinsam an einer guten Zukunft für uns alle arbeiten. Ich bedanke mich bei allen, die sich schon heute dafür einsetzen. Jeder Einzelne ist wichtig.

Im Namen des Bezirkstags von Niederbayern und persönlich wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr.

Landshut, im Dezember 2018

Dr. Olaf Heinrich

Bezirkstagspräsident

Foto: Archiv Klartext.LA

 

Bildtext: Die Schlagwerker der Städtischen Musikschule werden beim Konzert am Sonntag, 13. Januar, in der Musikschule ihr Talent unter Beweis stellen.

„Percussion In Concert”: Schlagkräftiges Konzert eröffnet neues Musikschuljahr

Ein „schlagkräftiges” Konzert findet am Sonntag, 13. Januar, um 17 Uhr, im Kleinen Saal der Städtischen Musikschule statt: „Percussion In Concert” vorgestellt von der Schlagzeugklasse Albert Kraheberger.

Es spielen fortgeschrittene Schüler im Alter von 7 bis 15 Jahren. Das Programm reicht vom klassischen Schlagwerkstück über Avantgarde bis Jazz und Rock. Auf dem Programm stehen unter anderem Stücke von bekannten Komponisten wie Mitchell Peters, William Kraft, Mitch Markovich und Morris Goldenberg. Ihr Können stellten die jungen Musiker schon in vielen Auftritten und Wettbewerben unter Beweis. Zuletzt war Elias Draxinger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert 2017″ erfolgreich. Dieses Mal nehmen drei Schüler am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert” in der Kategorie Percussion Solo am 19. Januar teil. Dieser Wettbewerb ist eher am klassischen Schlagwerk orientiert. Daher genügt es nicht, „nur” am Drum Set versiert zu sein. Es werden auch besondere Fähigkeiten an den Stabspielen, Pauken und der Kleinen Trommel vorausgesetzt. Zusätzlich gibt es ein breitgefächertes Rahmenprogramm: Drum Set Duette nach Noten oder improvisiert, Schlagwerk Ensembles, Rudimental Snare Drumming, Mallet Musik. Albert Kraheberger wird seine „Suite For Drum Set” vorstellen. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: Eislauf-Fans können auch in den Weihnachtsferien ihre Runden in der städtischen Eissportanlage drehen.

 

Eislaufen in den Weihnachtsferien

In den Weihnachtsferien herrscht in der städtischen Eissportanlage am Gutenbergweg wieder Hochbetrieb

 

Zum einen finden so einige Eishockeyspiele der ersten Mannschaft des EV Landshut statt: am Freitag, 21. Dezember, um 19.30 Uhr, gegen die „Höchstadt Alligators”, am Mittwoch, 26. Dezember, um 18 Uhr, gegen „Die Löwen” des EHC Waldkraiburg, am Sonntag, 30. Dezember, um 18 Uhr, gegen die Selber „Wölfe” und das Derby am Sonntag, 6. Januar, um 18 Uhr, gegen die „Eisbären Regensburg”. Zum anderen wird, wie in den Vorjahren auch, beim öffentlichen Publikumslauf wieder mit einem großen Andrang gerechnet. Darum wurden auch die Öffnungszeiten für den Publikumslauf ab dem Zweiten Weihnachtsfeiertag erweitert und gleichzeitig wird die Kasse jeweils eine halbe Stunde vor Beginn des Publikumslaufes geöffnet sein.

Es gelten in den Weihnachtsferien folgende geänderte Öffnungszeiten:

Los geht’s am Freitag, 21. Dezember, von 14 bis 16 Uhr. Am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Dezember, ist jeweils vormittags von 9.30 bis 11.30 Uhr und nachmittags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. An Heiligabend, 24. Dezember, hat die Eishalle nur vormittags von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Am Dienstag, 25. Dezember, ist die Eissportanlage geschlossen. Von Mittwoch, 26., bis Sonntag, 30. Dezember, ist wieder täglich geöffnet, und zwar vormittags von 9.30 bis 11.30 Uhr sowie nachmittags mit verlängerter Eislaufzeit von 13 bis 16 Uhr. Der wöchentliche Abendlauf am Mittwoch, 26. Dezember, fällt wegen des EVL-Spiels an diesem Abend leider aus. An Silvester können Schlittschuhfahrer vormittags nur von 9.30 bis 11.30 Uhr ihre Runden drehen. Am Dienstag, 1. Januar, ist die Eissportanlage geschlossen. Ab Mittwoch, 2. Januar, bis einschließlich Sonntag, 6. Januar, ist wieder täglich geöffnet, vormittags von 9.30 bis 11.30 Uhr und nachmittags von 13 bis 16 Uhr. Der Abendlauf findet in der zweiten Ferienwoche am Mittwoch, 2. Januar, von 19.30 bis 22 Uhr statt.

Nähere Informationen zum öffentlichen Eislauf in der städtischen Eissportanlage gibt es auch auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de/eisstadion.

 

Foto: Stadt Landshut

 

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 15

Essenbach/Landkreisgebiet Landshut. Heute, gegen 14.20 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 15 zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 43-jähriger Rumäne mit seinem VW Bus die Bundesstraße 15 von Essenbach kommend in Richtung Ergoldsbach. Zwischen den Ortschaften Essenbach und Unterunsbach kam der VW Bus, aus bislang noch unbekannter Ursache, nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen. Der 43-jährige Rumäne wurde hierbei so schwer verletzt, dass er, trotz Reanimation, vor Ort verstarb. Der Fahrer des Sattelzuges, ein 54-jähriger aus dem Landkreis Landshut, blieb unverletzt. Vorsorglich landete ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle.

Sowohl an dem VW Bus, als auch an der Sattelzugmaschine entstand ein Totalschaden. Zur Klärung der Unfallursache wurde, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut, ein Gutachter hinzugezogen.

Die Bundesstraße ist derzeit in beiden Fahrtrichtungen gesperrt und wird voraussichtlich noch mindestens zwei Stunden andauern. Die Umleitung erfolgt von Essenbach in Richtung Ohu und von Martinshaun in Richtung Postau. Vor Ort unterstützten die Feuerwehren aus Essenbach, Altheim und Ergoldsbach.

 

Foto: Archiv Klartext.LA

Auf dem CSU-Sonderparteitag im Januar 2019 will der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner sich mit einem Antrag dafür einsetzen, dass die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield nicht in einem bayrischen Zwischenlager, sondern in Gorleben gelagert werden sollen.

Ausgehandelt wurde hingegen, dass die restlichen 26 Castor-Behälter aus dem französischen La Hague und dem britischen Sellafield , die nach einer Änderung des Atomgesetzes nicht mehr in Gorleben eingelagert werden dürfen, nach einem Verteilerschlüssel in Brokdorf, Philippsburg, Biblis und Niederaichbach an den dortigen Atomkraftwerken zwischengelagert werden.

In Niederaichbach läuft eine Unterschriftensammlung gegen die Transporte aus Sellafield, die dort “Fremdcastoren” genannt werden. Begründet wird die Forderung mit dem „Argument“, dass es in Gorleben mit der Pilot-Konditionierungsanlage eine Reparaturmöglichkeit in einer heißen Zelle gebe.

Dabei zeige sich der „St. Florian-Politiker“, der für die CDU/CSU-Fraktion sogar in der Atommüllkommission saß, nicht sonderlich informiert: Die PKA in Gorleben hat den heißen Betrieb nie aufgenommen, ist völlig veraltet und soll in absehbarer Zeit endgültig aus der atomrechtlichen Genehmigung entlassen – sprich stillgelegt – werden, so die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Oßner fordert zudem „die stringente Einrichtung“ eines zentralen Endlagers. Er weiß: „Die Region Gorleben ist dabei nach wie vor mit dem Wirtsgestein Salz prädestiniert, weshalb dieser nach wissenschaftlichen Kriterien untersucht werden soll und nicht aus ideologischen Gründen ausgeschlossen werden darf.“

„Auch in diesem Fall“, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, „ist die Botschaft, dass Salz, Kristallin und Ton als Endlagergestein gleichberechtigt untersucht werden soll, nicht bis Bayern durchgedrungen. Ideologisch ist allein der Länderegoismus, den die CSU hier offenbart.“

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

https://www.bi-luechow-dannenberg.de/2018/12/13/csu-setzt-weiter-auf-gorleben/

Grafik: ausgestrahlt.de

Landshut in den City-Ticket-Geltungsbereich aufnehmen

Die niederbayerische SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl wandte sich mit dem Vorsitzenden der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion Martin Burkert an den Landshuter Oberbürgermeister, um die Aufnahme Landshuts in den City-Ticket-Geltungsbereich der DB anzustoßen:„Wir würden es sehr begrüßen, wenn der Landshuter Oberbürgermeister die notwendigen Schritte aufnehmen würde, damit Landshut in den City-Ticket-Geltungsbereich aufgenommen werden kann“, so Rita Hagl-Kehl, niederbayerische SPD-Bundestagsabgeordnete.„Davon profitieren nicht nur alle, die Landshut mit der Bahn besuchen, sondern natürlich auch alle Landshuterinnen und Landshuter, die nach einer Bahnreise wieder zu Hause ankommen“, so Martin Burkert, Vorsitzender der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des Verkehrsausschusses.Rita Hagl-Kehl und Martin Burkert haben sich deshalb zusammengetan und den Oberbürgermeister der elftgrößten Stadt Bayerns angeschrieben, um bei ihm dafür zu werben, bei der DB Fernverkehr die Aufnahme Landshuts in den City-Ticket-Geltungsbereich anzuregen. Auch die SPD-Stadtratsfraktion begrüßt diesen Vorstoß der beiden Bundestagsabgeordneten. Fraktionsvorsitzende Anja König betont, dass das City-Ticket die Stadt Landshut für Benutzer der Bahn noch attraktiver machen würde. “Landshut ist sehr stark vom Pendlerverkehr betroffen, zehntausende pendeln täglich mit dem Auto aus und nach Landshut. Mit dem City-Ticket überlegt es sich der eine oder andere dann vielleicht doch mit der Bahn zu fahren.”Mehr als 120 Städte in Deutschland, davon 13 in Bayern, haben das City-Ticket bereits. Die Kriterien für die Aufnahme in den City-Ticket-Geltungsbereich sind, nach Auskunft der DB AG, dass die betreffende Stadt mehr als 50.000 Einwohner haben sollte und mehr als 20.000 Fahrten pro Jahr mit City-Ticket-Berechtigung vorliegen. Nachdem auch Landshut die Voraussetzungen dafür erfüllt, könnte die Stadt einen Antrag bei der DB AG (DB Fernverkehr) auf Aufnahme Landshuts in den City-Ticket-Geltungsbereich stellen. Der Prozess dafür kann nur von den betroffenen Städten angestoßen werden.Bei Fahrscheinen im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG besteht die Möglichkeit, ein so genanntes City-Ticket (Ortsangabe und Hinweis „+ City“ auf dem Fahrschein) für den öffentlichen Nahverkehr am Abfahrts- und Zielort zu erwerben. Im August 2018 wurde von der DB AG der Erwerb des City-Tickets auf alle Bahnreisen mit so genanntem Spar- und Flexpreis-Tickets bei Fernverkehrsfahrten mit mehr als 100 Kilometern Strecke ausgeweitet. Für weitere Informationen: Martin Burkert, MdB, Deutscher Bundestag Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Tel. (030)227-73363 Fax (030)227-76162 Rita Hagl-Kehl, MdB, Deutscher Bundestag Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Tel. (030)227-78294 Fax (030)227-76294