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Markus Förster

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Foto: Limes Therme / Magg Mindelheim

Nach dreimonatiger Pause hat die Therme in Bad Gögging heute den Außenbereich einschließlich der Liegebereiche im Innenhof für bis zu 150 Besucher (ab 16 Jahre) geöffnet. Toiletten und Spinds stehen zur Verfügung. Am kommenden Montag (22.06.) folgen die Duschen, Umkleidekabinen und Ruhebereich im Innenbereich.

 

Voraussichtlich ab 1. Juli wird auch der Badebereich des Erholungsbades in den Innenbereichen wieder öffnen. Weitere Informationen und Details gibt es im Internet unter www.limes-therme.de/news oder können telefonisch unter 09445 2009-0 erfragt werden.

Foto: Waschtag auf dem Bauernhof, Foto von Wilhelm Nortz, um 1935 – Bezirk Oberbayern, Archiv Freilandmuseum Glentleiten

Neustart im Freilichtmuseum Massing am 27.06.2020: Reinlichkeit und Infektionsschutz waren schon früher ein Thema

 

Massing. Wie betrieben die Menschen früher Körperpflege? Wie reinigten sie ihre Wäsche? Wie machten sie Lebensmittel haltbar? Und was hatte es auf sich mit dem Hühnerloch auf der Gred? Diesen Fragen geht das Freilichtmuseum Massing auf den Grund. Ab sofort dürfen dort wieder Führungen angeboten werden. Bei dieser dreht sich alles um das Thema Hygiene.

„Durch die Corona-Krise erscheint hygienisches Verhalten aktuell besonders wichtig. Dabei ist die Hygiene keine neue Erfindung. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Menschen auch früher ihre Methoden hatten, Infektionen vorzubeugen, im Haushalt für Reinlichkeit zu sorgen und Nahrungsmittel so aufzubewahren, dass sie nicht verderben“, erklärt Museumspädagogin Roswitha Klingshirn.

 

Der Inhalt der Themen-Führung könnte zur „äußeren Form“ nicht besser passen, denn: Den aktuellen Gegebenheiten entsprechend werden sich die Teilnehmer vorrangig im Freigelände und wenig in den Höfen und Innenräumen bewegen. Außerdem werden die Besucher gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

 

Einzelbesucher können sich für Samstag, 27. Juni, 14 Uhr, zur „Hygieneführung“ anmelden. Auch für Familien und Gruppen ist es möglich, eine Tour zu buchen (E-Mail: buchungen.massing@freilichtmuseum.de oder telefonisch unter 08724 9603-0). Die Führung dauert etwa eine Stunde und kostet zuzüglich zum Eintritt 2 Euro pro Person. Da sich die Teilnehmer größtenteils unter freiem Himmel aufhalten, sollten sie ihre Kleidung der jeweiligen Witterung anpassen.

 

Weitere Informationen: Freilichtmuseum Massing, Steinbüchl 1, 84323 Massing, www.freilichtmuseum.de

Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter

„Der Geizige 17“: Der Geizige (Peter Papakostidis) und die hinterhältige Heiratsvermittlerin (Carmen Jahrstorfer).

Sommer ist KULTURmobil-Zeit! Schon seit 23 Jahren begeistert das reisende Freilufttheater des Bezirks Niederbayern Groß und Klein mit humorvollen, kurzweiligen und gleichzeitig anspruchsvollen Stücken – und das bei freiem Eintritt!

 

Wegen der Pandemie musste eine Hälfte der Tournee abgesagt werden. Die andere Hälfte findet aber statt. KULTURmobil geht mit einem ausgefeilten Hygienekonzept auf Reisen. Nicht nur das Publikum, auch die Schauspieler werden dieses Jahr sogar auf der Bühne Abstand halten. Das hat zu einer spannenden Inszenierung von Molières Komödie „Der Geizige“ geführt. Ein Stück, in dem ein Vater so von Gier, Geiz und Geld besessen ist, dass er dafür sogar das Glück seiner Kinder aufs Spiel setzen würde. Seine Kinder aber versuchen ihn zu überlisten… Gewinnt die Liebe oder dreht sich am Ende doch alles nur ums Geld? Diese Frage hat den Regisseur Florian von Hoermann in seiner Inszenierung am meisten beschäftigt.

Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter

„Der Geizige 13“: Der Geizige (Peter Papakostidis) und sein aufmüpfiger Sohn (Artur Hieb).

Für Kinder hat KULTURmobil dieses Jahr etwas ganz Besonderes im Gepäck: spannende Märchen zum Lachen und Mitfiebern. Die Schauspieler von Theater Maskara (Frieder Kahlert, Stefan Knoll und Moise Schmidt) werden sich in Adler, Zauberer, Könige und wunderschöne Prinzessinnen verwandeln.

 

Die Tournee beginnt am 1. August in Obersüßbach. Am 5. September ist die Tournee bereits wieder vorbei. Also, nicht vergessen: Sommer ist Kulturmobil-Zeit!

 

Spielplan, Spielorte und weitere Informationen unter www.kulturmobil.de

 

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Essenbach. Am 4. Juli ist es wieder soweit. Nach fast 4 Monaten Stillstand beginnt die Bühne am Schardthof wieder mit ihrem Programm, dem „Corona-Sommer-Special“. Den Start am 4. Juli macht der niederbayerische Wirbelwind Andrea Limmer mit ihrem Programm „Das Corona-Schweigen der Limmer“.

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Weiter geht es am 11. Juli mit der Münchner Entertainerin, Sängerin und Schauspielerin, Viktoria Lein mit „Singen Sie mal blond“.

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Am Morgen danach gehört die Bühne den Literaten, denn mit Reinhard Seibold kommt ein Autor, der im Rahmen eines Literatur-Frühstücks aus seinem Buch lesen wird.

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Am 17. Juli sind dann die Könige des Kabaretts, die Gruppe aMAivoi mit ihrem Programm „Wurmstichig“ zu Gast in der Bühne am Schardthof.

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Gleich einen Tag danach, am 18. Juli wird es „folkig“, denn dann erfüllt das Duo „A Pint o`Music“ mit Irish Folk-Musik die Bühne.

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Aber auch die Klassik kommt in der Essenbacher Kleinkunstbühne nicht zu kurz, denn am 24. Juli gibt es ein Streichtrio-Konzert mit „Wiener Klassik“.

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Den Abschluss dieses in allen Belangen ganz besonderen Corona-Sommers bildet dann der Kabarett-Shooting-Star „Sara Brandhuber“ mit ihrem Programm „I war des fei ned“.

Fotoquelle: Antonio D’Auria

Aufgrund der Auflagen findet alles noch im Corona-Modus statt, d.h. nur Online-Vorverkauf unter www.buehne-am-schardthof.de, begrenzte Gästezahl mit Mindest-Abstand, 60 Minuten-Show ohne Pause. Dafür spielen die Künstler gleich 3x am Abend, wenn der Bedarf dafür da ist. Erst wenn die erste Veranstaltung um 20 Uhr ausverkauft ist, geht die zweite (21.30 Uhr) in den Vorverkauf und danach erst die Dritte (18.30 Uhr). Standardticket ist dabei das Doppelticket. Es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Doppeltickets ohne Abstand nebeneinander, für einen bestimmten Personenkreis und dazu noch einige Einzeltickets. Die Plätze werden nach Ticket-Bestellung nach dem Bestplatz-System namentlich zugeordnet. Da auch in der Gastronomie, die bereits um 17 Uhr öffnet, aufgrund der Abstandsregelungen nur eingeschränkte Plätze zur Verfügung stehen, wird dringend um Reservierung für die Gastronomie gebeten. Weitere Informationen telefonisch unter 0151-253 233 73 und auf der Homepage www.buehne-am-schardthof.de.

Antonio D’Auria

Bühne am Schardthof/MUT – Musik und Tun e.V.

Schardthof 1

84051 Essenbach

 

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Der zweite Erfahrungsbericht, heute zum Thema Ladeinfrastruktur. Besonders interessant für alle die nicht die Möglichkeit haben ihr E-Fahrzeug zu Hause aufzuladen.

Auch dieses mal freue ich mich über Kommentare b.z.w gibt es ja vielleicht komplett andere Erfahrungen.

Mail an: team@klartext.la

Hilfreiche Informationen zum Thema E-Mobilität im Stadtgebiet Landshut gibt es hier: https://www.stadtwerke-landshut.de/mobilitaet/e-tankstellen/

 

 

Ziegel- und Systemlösungen aus einer Hand: Um Mischbauweisen zu vermeiden, Arbeitsabläufe zu erleichtern und schnelle Baufortschritte zu erzielen, bieten die Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) ein umfassendes Zubehörsortiment an. Dieses reichte bisher von Hilfsmitteln zur Mauerwerksverarbeitung – wie Rührgeräte, Schlitten oder Mörtelpads – bis zu Höhenausgleichsziegeln oder Deckenrandelementen als Ergänzungsprodukte. Jetzt erweitern die Ziegelwerke ihr Angebot um drei weitere praktische Neuerungen: Innovative Stützendämmschalungen, Rollladenkästen sowie Lüftungssysteme räumen Bauprofis künftig noch größere Freiheiten bei der Gestaltung und technischen Ausführung ein. In Kombination mit hochwärmedämmenden Unipor-Mauerziegeln entsteht so ein homogenes Qualitätsmauerwerk.

Foto: Leipfinger-Bader

Besonders leise und von außen „unsichtbar“: Das neue LB-Lüftungssystem „Novarius RK“ ist für den direkten Einbau in Rollladenkästen konzipiert und punktet dabei mit einem Schallpegel von lediglich 3,1 Dezibel.

Neue Zubehörprodukte ergänzen ab sofort das umfangreiche Mauerziegel-Sortiment für den Hochbau der niederbayerischen Ziegelwerke Leipfinger-Bader: Formstabile Stützendämmschalungen, einbruchsichere Rollladenkästen sowie „unsichtbare“ Lüftungssysteme sollen den Bauprozess künftig deutlich effizienter gestalten. Sie erleichtern dabei nicht nur die Maurerarbeiten auf der Baustelle: Während der Nutzungsphase des Gebäudes profitieren auch die Bewohner von vielen bauphysikalischen Vorteilen der neuen Zubehör-Systeme, wie beispielsweise hohem Schall- und Wärmeschutz.

Effizient und einzigartig

Wenn beim Bau aus statischer Sicht der Einsatz von Pfeilern notwendig ist, sind Planer mit den neuen „LB-Stützendämmschalungen“ gut beraten. Sie beschleunigen den Hausbau erheblich, da aufgrund einer integrierten Dämmung aufwendige Zuschneide- und Klebearbeiten entfallen. Außerdem sind die Stützendämmschalungen im Ziegelrastermaß gefertigt und geschosshoch mit Beton verfüllbar, sodass eine zusätzliche Schalung überflüssig ist. Damit sparen Verarbeiter Zeit und profitieren von einfachen Arbeitsschritten, die weniger fehleranfällig sind als beim ursprünglichen Verfahren. „Mit seinem einzigartigen, geschäumten Material garantiert die Stützendämmschalung eine hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht. Ganz egal bei welcher Witterung bleibt sie formstabil und trocken“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer von Leipfinger-Bader. „Zudem ist das Produkt recyclebar, was durch die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Entsorgung bestätigt wird.“

Foto: Leipfinger-Bader

Hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht: Stützendämmschalungen von Leipfinger-Bader sind im Ziegelrastermaß gefertigt und geschosshoch mit Beton verfüllbar. Dank einer integrierten Dämmung entfallen sonst übliche Zuschneide- und Klebearbeiten.

Rollladenkasten mit integrierter Lüftung

Währenddessen setzt das neue Rollladenkasten-System von Leipfinger-Bader hohe Maßstäbe in Sachen Schall- und Wärmeschutz. Ein weiterer großer Pluspunkt: Es erreicht problemlos die polizeilich empfohlene Widerstandsklasse RC2. Das Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim) bescheinigt dies in einem entsprechenden Prüfzeugnis nach EN 1627:2011-05. Je nach Wunsch können Rollläden, Jalousien und Textilscreens mit Insektenschutzrollos eingebaut werden. Die Rollladenkästen sorgen in Kombination mit dem neuen LB-Lüftungssystem „Novarius RK“ für ein wohngesundes und wohltemperiertes Raumklima. Dabei zeichnet sich auch dieses Zubehörprodukt durch eine Besonderheit aus: Es ist von außen „unsichtbar“, da es für den direkten Einbau in Rollladenkästen konzipiert wurde. Des Weiteren punktet das Lüftungssystem aufgrund seiner einfachen Installation und Bedienung. So lassen sich mit nur einem Schalter sämtliche Einstellungen vornehmen – vom simplen An- und Ausschalten über die Wahl von fünf verschiedenen Leistungs- und Feuchtigkeitsstufen bis hin zur Bestimmung der Temperatur. Die maximale Lüftungsleistung entspricht dabei bis zu 50 Kubikmetern Luft pro Stunde bei einem Schallpegel von lediglich 3,1 Dezibel. Das macht den „Novarius RK“ zu einem besonders leisen Wohnraumlüftungsgerät, das mit einem Stromverbrauch von 1,9 Watt nur etwa halb so viel Energie benötigt als andere Systeme mit vergleichbaren Leistungswerten.

Foto: Leipfinger-Bader

Das neue Rollladenkasten-System von Leipfinger-Bader punktet vor allem in Sachen Schall- und Wärmeschutz. Zudem erreicht es problemlos die polizeilich empfohlene Widerstandsklasse RC2.

„Als Familienunternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bausektor sind uns die Bedürfnisse des Marktes wichtig. Dementsprechend entwickeln wir auch unser Ziegelsortiment stetig weiter. Mit den neuen Zubehörlösungen können wir unseren Kunden nun aus einer Hand die passende Lösung für ihr Projekt anbieten“, erklärt Thomas Bader. Zudem sind mit der Erweiterung des Sortiments KfW-Effizienzhäuser noch leichter zu realisieren – bis hin zum KfW-Effizienzhaus-Standard 40plus. Weitere Informationen zu den neuen Zubehörlösungen von Leipfinger-Bader finden Planer und Mauerwerks-Profis auf der Webseite der Ziegelwerke – unter www.leipfinger-bader.de.

Bilderquelle: Reinhard Seibold

Essenbach. Umgeben von duftendem Kaffee, frischen Semmeln, Croissants und Brezen präsentiert am Sonntag, 12. Juli der Buchautor Reinhard Seibold in seiner Lesung sein Buch ”Preßsack & Olive“. Die Bühne am Schardthof ist bereits zum zweiten Mal Gastgeber des Literatur-Frühstücks. In dem äußerst witzigen und zugleich berührenden Roman geht es um Bene, einen engstirnigen Eigenbrötler, der noch nie aus seinem Bayern hinausgekommen ist. Mit anders als bayerisch sprechenden Menschen hat er so gar nichts am Hut. Seit ihn seine Vroni vor acht Jahren verlassen hat, fristet er ein griesgrämiges Leben in einem kleinen Dorf. Er ernährt sich einseitig mit Weißwürsten, Presssack und Brezeln. Auf Initiative der Dorfwirtin Anne, die erkennt, dass Bene eine geistige, eine körperliche und eine soziale Herausforderung brauche, wenn er nicht ganz versauern will, schicken ihn seine Wirtshauskumpanen mit Hilfe eines hinterfotzigen Kartenspielertricks auf eine Busreise nach Ligurien, die sein Leben und vor allem seine Einstellung komplett verändern wird.

Reinhard Seibold lebt in der ländlichen Umgebung von Freising. Er ist dort bekannt als Theaterbuchautor, Schauspieler, Regisseur und Kabarettist. Seit 1996 schreibt er für seine Theatergruppe Haager Komödienbrettl die Stücke. Sie werden von Bühnen in Deutschland, Österreich und Südtirol gespielt. Sein erfolgreichstes Theater- und Filmprojekt „Tutto Bene“ hat er nun im Roman „Preßsack und Olive verarbeitet. Reinhard Seibold ist ein Verfechter des Dialekts, insbesondere der bayerischen Mundart. Wer Lust auf einen entspannten, literarischen Morgen bei einem leckeren Frühstück hat, ist hier genau richtig. Nach der Lesung ist Reinhard Seibold auch gerne noch vor Ort um Fragen zu beantworten und über sein Werk zu sprechen. Im Eintrittspreis ist neben der Lesung auch ein Frühstück enthalten, bestehend aus Kaffee oder Tee, Auswahl aus 3 Semmeln, Croissants oder Brezen, Wurst, Käse sowie Marmelade und Butter. Tickets gibt es nur Online unter www.buehne-am-schardthof.de. Telefonische Platzreservierung nach Ticketkauf unter Tel. 0151-253 233 73. Eingeschränkte Plätze aufgrund der Abstandsregelungen.

 

 

Antonio D’Auria

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Schardthof 1

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Sie hoffen, dass hier bald wieder Veranstaltungen für Patienten, Mitarbeiter und Besucher stattfinden können: Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, Pflegedienstleitung Ina Stiller, Chefarzt Dr. Robert Bütterich und Standortvertreter Thomas Rohrmeier (v.r.n.l) im Innenhof der Schlossklinik Rottenburg.

Bildquelle: Lohmayer/LAKUMED Kliniken

 

Vorsicht im Umgang miteinander bleibt

Rottenburg. Vergangenen Donnerstag besuchte Ruth Müller (SPD), seit 2013 Mitglied des bayerischen Landtags, die Schlossklinik Rottenburg, um den neuen Chefarzt Dr. Robert Bütterich kennenzulernen und sich über die aktuellen Herausforderungen der Einrichtung bedingt durch das Coronavirus zu informieren. „Auch für die Politik waren die vergangenen Monate eine vollkommen neue Situation. Im Nachhinein ist es nun wichtig zu prüfen: Wo haben wir vielleicht zu spät reagiert, was hätte es eigentlich garnicht gebraucht und wo haben wir richtig gehandelt? Nur so können wir für die Zukunft lernen“, sagte die Landtagsabgeordnete.

Dr. Bütterich ist seit Anfang Mai Chefarzt an der Schlossklinik in Rottenburg und hat sich bereits gut in sein neues Aufgabengebiet eingearbeitet. „Geriatrie lebt von der Atmosphäre, vom Team und von der Stimmung eines Hauses. Das muss passen, und das tut es hier“, erzählte er. Gleichzeitig erkennt er aber auch die Schwierigkeiten der Abteilung, die sich durch die aktuelle Situation ergeben. Vor allem bei älteren Menschen sei die Gefahr der Vereinsamung ein wichtiger Punkt, der durch die Corona-Krise und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen noch einmal verstärkt wurde. „Auch wenn die Vorsicht im Umgang miteinander bleibt, dürfen wir Menschen höheren Alters nicht vernachlässigen und unseren gesunden Menschenverstand nicht ausschalten“, sagte der Facharzt.

„Zeichnete sich in den vergangenen Wochen ab, dass ein Patient nach einer Operation eine Rehabilitation benötigt, musste der Platz in einer entsprechenden Reha-Einrichtung schon vor dem Eingriff gesichert sein“, erklärte Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, rückblickend. Dies stellte auch die Schlossklinik Rottenburg vor eine Herausforderung, da gemäß der bis 16. Juni geltenden Allgemeinverfügung 15 Prozent der Normal- und Reha-Betten für Corona-Patienten freigehalten werden mussten. „Viele planbare Operationen mussten aufgrund der Vorhaltung verschoben werden und Patienten lange auf eine begrenzte Anzahl an Reha-Plätzen warten“, bestätigte Standortvertreter Thomas Rohrmeier. Seit 17. Juni gilt eine neue Allgemeinverfügung: Je nach Infektionsgeschehen in der Region halten Krankenhäuser Betten für Corona-Patienten vor.

Erfreuliches hatte Ina Stiller, Pflegedienstleitung an der Schlossklinik, zu berichten. „Durch die Corona-Krise wurde der ohnehin große Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl der Mitarbeiter noch einmal gestärkt“, erzählte sie. „Jeder packt mit an und hilft auch auf anderen Stationen aus, wenn dort gerade Hilfe benötigt wird.“

„Die vergangenen Monate haben uns gezeigt, wie wichtig dezentrale Krankenhäuser, Einrichtungen wie die Schlossklinik Rottenburg und deren Mitarbeiter für unsere Region sind“, merkte Müller an. Sie versprach, die Eindrücke und Informationen, die sie aus dem Gespräch gewonnen hat, mit in den Landtag zu nehmen.

Fotos: Antonio D’Auria

Essenbach. Am Montag war der Abendhimmel in Essenbach von tiefem Rot durchtränkt, denn auch die Bühne am Schardthof beteiligte sich an der bundesweiten Aktion von Veranstaltern, Spielorten, Technikern und Kreativen. Das altehrwürdige Gebäude in dem die Musicalgruppe MUT seit fast 3 Jahren eine Kleinkunstbühne betreibt, wurde vom Veranstaltungsmeister Marcél Begemann gekonnt in Szene gesetzt und rot ausgeleuchtet.

Auch die Bühne am Schardthof hat eine über 3-monatige Zwangsschließung hinter sich, startet aber beginnend mit dem 4. Juli ihr Corona-Summer-Special-Programm. Nähere Infos unter www.buehne-am-schardthof.de

MUT – Musik und Tun e.V.

Bühne am Schardthof

Schardthof 1

84051 Essenbach

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Foto: Stadt Landshut

Insgesamt 865 Liter Desinfektionsmittel hat die Stadt Landshut im Zuge der Corona-Lockerungen im Mai (wir berichteten) kostenlos an Gastronomen und Einzelhändler im Stadtgebiet ausgegeben. Die Wirtschaftsförderung der Stadt hatte hierzu gemeinsam mit dem Zivil- und Katastrophenschutz alle Hebel in Bewegung gesetzt, um entsprechende Mengen an Desinfektionsmittel zu organisieren. „Mit der Aktion wollten wir den Geschäftsinhabern – besonders nach den schwierigen Wochen im Ausnahmezustand – den Neustart erleichtern“, so der Wirtschaftsförderer Michael Luger (Mitte). Als kleine Starthilfe gab es jeweils einen Fünf-Liter-Kanister, die zentral bei der Hauptfeuerwache an die Betriebe ausgeteilt wurden. Für diese sehr hilfreiche Unterstützung der Stadt bedankten sich jetzt die Laden- und Gastroinhaber bei Oberbürgermeister Alexander Putz (links) in Form einer Spende zugunsten der OB-Direkthilfe. Stellvertretend für alle Spender überreichte Nadine Jolie von der gleichnamigen Modeboutique in der Grasgasse dem OB am Montagvormittag symbolisch ebenfalls einen kleinen Kanister, der statt mit Desinfektionsmittel mit Geldscheinen befüllt war: Über 1220 Euro wurden für die Direkthilfe des Oberbürgermeisters gesammelt, um Landshutern, die sich in einer Notlage befinden, zu helfen. Dass sich etliche Gastronomen und Einzelhändler auf diese Weise erkenntlich zeigten, freute OB Putz sehr. Diese solidarische Geste unterstreiche einmal mehr das Motto und Herzstück der OB-Direkthilfe: „Landshuter für Landshuter“. „Ein riesengroßes herzliches Dankeschön dafür.“ Das Foto zeigt zudem Leonhard Seibold (rechts) und Thomas Schindler (links oben) vom Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt.