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Auloh: Unterschriften von über 500 Bürgern an 2. Bürgermeister Dr. Haslinger übergeben

Pressemitteilung

Vor Kurzem traf 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger Einwohner des Stadtteils Auloh. Er war dazu eingeladen worden, sich in seiner Funktion als Vorsitzender des Umweltsenats  vor Ort über die Bedenken vieler Auloher bzgl. des geplanten Baus einer gewerblichen Küche und eines dreistöckigen Apartmentgebäudes für Menschen mit Handicap im Pfarrgarten der evangelischen Gnadenkirche zu informieren.

Während des Treffens wurden ihm über 500 Unterschriften von Auloher Bürgern übergeben, die sich gegen eine geplante Änderung des Bebauungsplans und Nutzung des Pfarrgartens wenden, um eine gewerbliche Küche zu bauen, die in den Augen der Unterzeichner gebietsunverträglich wäre. Geruchsbelästigung durch die Großküche und Lärmbelästigung durch Liefer-LKWs sowie durch Fahrzeuge, die Essen ausliefern, würden entstehen.

Die umgebenden Straßen sind eng und ohne Gehweg; so viele zusätzliche, große Fahrzeuge wären für die Anwohner, insbesondere für Kinder auf ihrem Schulweg, eine Gefährdung und starke Belastung.

Mit Freude wurde die Information aufgenommen, die Dr. Haslinger überbrachte. Inzwischen sei davon Abstand genommen wurde, eine gewerbliche Küche im Garten der evangelischen Gnadenkirche zu bauen.

Zwei weitere Bürgerbedenken wurden besprochen. Auloh wird von zweigeschossigen Gebäuden dominiert. Daher erscheint es unverständlich, warum nun ein Apartmentgebäude für neun Wohnungen mit drei Vollgeschossen und Flachdach in Auloh zulässig sein soll, das ein Fremdkörper in Alt-Auloh wäre. Zwei Vollgeschosse mit ausgebautem Dach wäre eine verträglichere Größe, meinen die Auloher.

Um etwas vom jetzigen Naturidyll Pfarrgarten zu erhalten, wäre ein schön angelegter großer Garten mit Biotop/kleinem Teich als Teil des Bauprojekts anzuregen. Dies käme nicht nur den teils seltenen Tieren, die im und um den Pfarrgarten herum zu finden sind, zugute, sondern auch den zukünftigen Bewohnern des Apartmentgebäudes.

Dr. Haslinger äußerte zu den Bedenken der Bürger: „Wir nehmen die Anliegen aller Beteiligten Ernst und sind immer bemüht eine Lösung zu finden, mit der jeder am Ende des Tages leben kann. Zwei Punkte machen mich zuversichtlich, dass es auch hier gelingen wird. Zum einen wurde vom Bau einer Großküche Abstand genommen, zum anderen haben die Anwohner aber auch ganz deutlich gemacht, dass sie die soziale Verantwortung in unserer Stadt sehr wohl sehen und einer Wohnbebauung für Menschen mit Behinderung grundsätzlich positiv gegenüberstehen.

Foto: Ludwig Knödl