Home Allgemein Atommüll sicherst lagern, aber nicht nach dem St.-Florians-Prinzip handeln

Atommüll sicherst lagern, aber nicht nach dem St.-Florians-Prinzip handeln

Jede Gemeinde wehrt sich gegen die Lagerung von Atommüll in ihrem Territorium.

Ein sicheres Endlager ist unrealistischer als eine Wohngemeinschaft von Angela Merkel, Wladimir Putin und Donald Trump.

Vor diesem Hintergrund versucht man seine Region so “Atomfrei” wie möglich zu halten. Die einfachste aber am ehesten durchschaubare Methode ist die von St.-Florian “Verschon unser Haus und zünd das andere an!”.
Und das andere Haus wird auch noch konkret benannt: Gorleben!
Genau dort soll man alles lagern, das man andernorts nicht haben möchte.
Aber: dort leben auch Menschen wie hier und wenn man mit ihnen spricht können die auch ganz überzeugend erklären, wieso Gorleben nicht der richtige Ort ist, falls es einen solchen überhaupt geben sollte.
Fakt ist, dass die Verantwortlichen in Bonn und Berlin unverantwortlich gehandelt haben und das dem Volk auf die Füße fällt – nicht aber den zuständigen Bundespolitikern. Die sehen zu, wie der schwarze Peter Atommüll hin und her geschoben wird und sich die auserwählten Gemeinden und Regionen gegenseitig bekämpfen und lachen als Dritter!

Rudolf Schnur, Stadtrat und einziger Kläger aus der Stadt Landshut gegen die Errichtung eines unsicheren Zwischenlagers in Niederaichbach (2004 bis 2006);

Langzeit-Zwischenlager: ja, aber so sicher wie derzeit technisch möglich

Grafik: mit freundlicher Genehmigung von ausgestrahlt.de

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