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Argumente für den Erweiterungsbau an der GS Konradin-Auloh

Argumente für den Erweiterungsbau an der GS Konradin-Auloh

 

Derzeitiger Stand: 210 Kinder in 9 Klassen

davon                        76 Kinder in 2 langen und 2 kurzen Betreuungsgruppen

Prognose der Schülerzahlen: auf mindestens 250 Kinder in 12 Klassen  bis 2017 anwachsend.

 

Raumsituation:   nur 8 Klassenzimmer vorhanden

nur 2 ½  Betreuungsräume für 4 Gruppen

 

Derzeitige Notstandsverwaltung:

– ein Werkraum wird als 9. Klassenzimmer verwendet

– der Mehrzweckraum im Keller (ehemaliger Gymnastikraum) wurde durch eine mobile Trennwand in zwei Räume für die Betreuung umfunktioniert (schlechte Akustik)

– ein Lehrmittelraum im Keller dient als Küche und Speisezimmer, die Kinder müssen in Schichten essen, da es nicht genügend  Sitzplätze gibt

– der SINUS-Experimentierraum wurde zum Förderlehrer- und Hausaufgabenraum

– das ehemalige Arztzimmer im Keller wurde zum Mehrzweckraum für Gruppenunterricht (Rel. und Handarbeit)  und Hausaufgabenbetreuung

– kein Computerraum, nur 6 PC-Plätze sind notdürftig in der Bücherei untergebracht

– kein Musikzimmer, die  Instrumente werden in einem Putzkämmerchen aufbewahrt

– die Flure und jedes verfügbare Eckchen werden als Garderoben benutzt

– als Aufbewahrungsräume für Experimentiermaterial und Theaterfundus müssen Putzkämmerchen und Heizungsvorräume herhalten

– das Lehrerzimmer ist zu klein, es gibt nicht genügend Plätze bei Konferenzen

– die Lehrerbücherei ist gleichzeitig Elternsprechzimmer und Raum für den Mobilen sonderpädagogischen Dienst

 

Seit 2009 schreibt die Schulleitung regelmäßig Anträge an die Stadt, um auf die stets wachsende

Schülerzahl aufmerksam zu machen und rechtzeitig Erweiterungspläne anzugehen. Es werden stets neue Baugebiete geplant und ausgewiesen, aber die Stadtteilschule platzt schon jetzt aus allen Nähten.

Um Kosten einzusparen ist die Schulleitung in Vorleistung gegangen und hat auf die Aufstellung eines Klassenzimmercontainers im Schuljahr 2013/14 verzichtet (Einsparung ca. 150 000 Euro). Die Planungen für einen Erweiterungsbau wurden in enger Absprache mit dem Architekturbüro Wager und dem Amt für Gebäudewirtschaft eingabefähig erstellt – und sollen nun im Schrank verschwinden???

Diese Planungen sind außerdem so zukunftsfähig, dass, sollten die Schülerzahlen irgendwann einmal sinken, dieses Gebäude auch abgekoppelt  und umfunktioniert werden kann (Stadtteilzentrum?)

 

Nun  stellt uns die Stadtverwaltung  Container in Aussicht, in denen wir in den nächsten (10???) Jahren unsere Schule betreiben sollen, obwohl noch im Juni 2013 im Haushaltsentwurf für 2014 EUR 3 Millionen für den Erweiterungsbau unserer Schule berücksichtigt waren.

Von der „Schule im Grünen“  zur  „Schule in den Containern“? Sehr einladend für ein Neubaugebiet, das auch in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll: Für die Erschließung des Baugebietes „Schönbrunner Wasen“ wurde EUR 1 Million in diesem Haushaltsausschuss bereitgestellt!

 

Die Stadt Landshut hat im November 2012 den Antrag der Schule auf Aufbau eines gebundenen Ganztagszuges befürwortet und beim Kultusministerium eingereicht. Im Februar 2013 wurde dieser vom Ministerium positiv beschieden. In diesem Antrag verpflichtet sich die Stadt u.a., die räumlichen Voraussetzungen (Erweiterungsbau) zu schaffen und erhält dafür 15 % mehr Fördermittel als für einen normalen Schulbau.  Verfallen diese zusätzlichen Fördermittel nicht?

Die Schule kann und wird mit einem Ganztagsbetrieb erst starten, wenn der Erweiterungsbau fertig ist. In einer Containerlandschaft ohne Speisesaal, ohne Ausweichräume, ohne Musikzimmer und Aufenthaltsräume ist das nicht möglich.

Kinder haben ein Anrecht auf Platz, sie eignen sich nicht für Käfighaltung. Das Aggressionspotential wächst ständig, wenn es überall aus Platzmangel zu Drängeleien kommt.

Eine wichtige Deeskalationsregel an unserer Schule ist „Cool bleiben“, aber wie soll man cool bleiben, wenn es keine Rückzugsräume mehr gibt und Zimmer und Gänge überfüllt sind?

 

Elternbeirat und Förderverein der GS Konradin-Auloh