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Appell des Aktionsbündnisses “Pro-Westtangente”

Zahlen und Fakten sprechen für Westtangente

Endspurt bei den Bürgerbegehren: Wenige Tage vor der Abstimmung über eine äußere Westtangente in der Stadt Landshut haben die Mitglieder des Aktionsbündnisses “Pro-Westtangente” im Steakhouse “El Rancho” bei ihrer Abschlussveranstaltung den Endspurt eingeläutet. Neben einem kurzen Überblick über die Aktionen der vergangenen Monate, erläuterten die Vertreter der CSU, der FDP, der Landshuter Mitte, der Bürger für Landshut, der Bayernpartei, der Jungen Union und der Freien Wähler, noch einmal die Vorteile einer Westtangente. Hervorgehoben wurde, dass die Stadt Landshut nachwievor stark wächst. Bei einem Zuzug von ca. 1.500 Menschen pro Jahr, hat Landshut nun fast 71.000 Einwohner. Eine Entlastungsstraße im Westen ist deshalb dringend erforderlich. Nach dem vorliegenden Verkehrsgutachten wird der Straßenverkehr in den nächsten Jahren weiter deutlich zunehmen. Ohne die Westtangente wird es mit Sicherheit in Zukunft noch zu wesentlich mehr Staus kommen als derzeit.
Die Westumfahrung im Stadtgebiet Landshut ist auch Voraussetzung für eine gemeinsame Lösung der Verkehrsprobleme mit dem Landkreis Landshut. Die Vertreter des Aktionsbündnisses wiesen erneut daraufhin, dass 10 % weniger Verkehr an den Brennpunkten nachgewiesenermaßen 50 % weniger Stau bedeutet. Die geplante Brücke über die Isarau beeinträchtigt weniger als 1 % der Fläche des dortigen Auwaldes. Über das Naherholungsgebiet Flutmulde führen insgesamt 5 große Brücken, ohne dass die Erholungsfunktion nennenswert beeinträchtigt wäre. Nochmals: die Westtangente wird zu einer erheblichen Verkehrsentlastung im Stadtgebiet führen. Laut dem Gutachten von Prof.Dr. Kurzak (August 2017) gibt es auch eine deutliche Entlastung, wenn die Westtangente an der B11 endet: Eine Entlastung um 3.500 Fahrzeuge pro Tag in der Watzmannstraße und um 3.700 Fahrzeuge in der Klötzlmüllerstraße. Gleichzeitig wird der Rennweg pro Tag um ca. 800-1.400 Fahrzeuge entlastet, die Schwimmschulstraße um bis zu 2.400 Fahrzeuge. Am Achdorfer Isarsteg sind es ca. 1.000 Kfz weniger am Tag und auch die Veldener Straße wird um ca. 600 Fahrzeuge entlastet. Für die Luitpoldstraße ergeben sich je nach Straßenabschnitt 2.000-4.000 Fahrzeuge weniger am Tag. Diese bedeute eine jährliche Entlastung von ca. 5 Mio. Fahrzeugen im Stadtgebiet Landshut.
Diese deutliche Verkehrsentlastung führt zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität im Stadtbereich, da gleichzeitig die Lärm-und Feinstaubbelastung sinkt. Die Feinstaubbelastung ist bei gleichmäßig fließendem Verkehr deutlich geringer als bei Stausituationen, dies ist durch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegt.
Die Mitglieder des Aktionsbündnisses bitten die Landshuter Wählerinnen und Wähler deshalb am kommenden Sonntag zur Abstimmung zu gehen und sich für die Zukunft Landshuts zu entscheiden.

Foto: Stadträte Norbert Hoffmann, Dagmar Kaindl, Ortsprecher Münchnerau Alfons Bach, Stadträte Robert Mader, Willi Hess,Ludwig Graf, Rudolf Schnur, Klaus Pauli, Robert Neuhauser, Lothar Reichwein