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Anklang an Dult-Freude

Stadtrat Lothar Reichwein, Horst Heppenheimer vom Verband der Marktkaufleute, Stadtrat Helmut Radlmeier, MdL, Stadtrat Ludwig Zellner am Ländtorplatz, der als möglicher Standort vorgeschlagen wurde

Pressemitteilung Radlmeier / Zellner / Reichwein

In diesem Jahr gibt es in Landshut weder eine Frühjahrs- noch eine Barthlmädult und das ist in ganz Bayern und Deutschland so: Überall wird im Jahr 2020 volksfestfreie Zone sein. Dieser Ausfall trifft alle Schausteller, Marktkaufleute und Budenbetreiber sehr hart und gefährdet ihre Existenz. Aber auch die Bürger brauchen Abwechslung im Corona-Alltag. Daher haben schon Mitte April die CSU-Stadträte Helmut Radlmeier, Lothar Reichwein, Ludwig Zellner und Dr. Max Fendl den Antrag gestellt zu prüfen, ob einzelne Stände, Imbissbuden und kleinere Fahrgeschäfte im Landshuter Stadtgebiet und insbesondere in der Innenstadt aufgestellt werden können. Damit sollten in Landshut ganz neue Wege eröffnet werden und die Schausteller und Marktkaufleute über längere Zeit Unterstützung erhalten. Es kann natürlich keine Dult im Sinne eines Volksfestes werden, aber den Bürgern der Stadt und der Region sollte wieder ein kleines, aber attraktives Angebot zur Lebensfreude in der Stadt Landshut gemacht werden. Denn der Infektionsschutz muss auch bei diesen Überlegungen höchste Priorität haben. Alle vorgeschriebenen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie müssen eingehalten werden. Menschenansammlungen darf es nicht geben. Es geht um eine Bereicherung für die Menschen in ihrem stark Corona-beeinträchtigten Lebensalltag und um monatelange Unterstützung für die Schausteller und Marktkaufleute. Auch auf dem Landshuter Wochenmarkt in der Neustadt und der Altstadt sollte es möglich sein, die ein oder andere Dultbude mit entsprechendem Sicherheitsabstand aufzubauen. Dieser Stadtratsantrag sollte ein Zeichen für die Schausteller und Marktkaufleute sowie für die Bürger sein, wie Landshut die Coronakrise etwas abmildert. Diese Vorschläge der Antragsteller treffen beim örtlichen Verband der Schausteller und Marktkaufleute auf höchstes Interesse, wie der stellvertretende Vorsitzende Horst Heppenheimer, der Initiator für seinen Verband,  voller Begeisterung mitteilte. Die Stadträte Radlmeier, Reichwein, Zellner und Dr. Fendl sind der Stadtverwaltung sehr dankbar, dass sie diese Überlegungen aufgegriffen hat und alle zuständigen Stellen, sei es das Amt für Ordnung und Sicherheit (Thomas Rottenwallner), das Straßenverkehrsamt (Georg Kammermeier) und das Sachgebiet Marktwesen (Benedikt Neumeier), gründliche und sorgfältige Überprüfungen und Recherchen  vor Ort vorgenommen haben und geeignete Plätze ausgemacht haben. Als Vorschlag zur Prüfung an die Verwaltung wurde von Seiten der Initiatoren u. a. der Dreifalitigkeitsplatz, der Ländtorplatz oder auch Bereiche in der Altstadtmitte und in der Neustadt genannt.  Zwischenzeitlich sind auch in anderen Städten wie München und Würzburg ähnliche Anträge gestellt worden und ähnliche Überlegungen in Arbeit. Wir waren nicht nur bei der Antragstellung schneller, sondern wollen auch mit dem Beginn dieses Projektes als erste in Landshut starten. Die Verwaltung ist gerade dabei ein derartiges Konzept unter Einhaltung aller Sicherheitsstandards fertigzustellen. Die vier Antragsteller und der Schaustellerverband sind hoch erfreut über die schnelle Vorgehensweise bei diesem Aktionsprojekt für unsere Bürger und die bisherigen Dultbeschicker  in unserer Stadt; ein hervorragendes Zusammenwirkung von Stadtverwaltung, Stadtrat und Schaustellerverband, war man sich einig. Somit soll ein kleines Stück Normalität in dieser schwierigen Zeit für die Bürgerinnen und Bürger zurückkommen.

Foto: Radlmeier, privat