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Hochschule Landshut: Erstes offizielles Treffen von Oberbürgermeister und Hochschulpräsident

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (links) und der Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz waren sich bei ihrem Treffen einig, dass sie die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt weiter vorantreiben wollen.

PRESSEINFORMATION Landshut, 20. Juli 2020
Hochschule als Leuchtturm
Oberbürgermeister Alexander Putz hob bei seinem Besuch an der Hochschule Landshut die Bedeutung des Campus für die ganze Region hervor
Seit 127 Tagen im Amt beziehungsweise seit 80 Tagen wiedergewählt – zum ersten Mal in ihrer Amtszeit hatten der neue Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und der Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz Gelegenheit, sich intensiv auszutauschen. Neben den Auswirkungen der Corona-Krise rückten Pörnbacher und Putz vor allem eine engere Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt Landshut in den Fokus ihres Treffens.

An Gesprächsstoff mangelte es Hochschulpräsident und Oberbürgermeister nicht, fiel ihre Wahl doch mitten in die Hochphase der Corona-Pandemie. Von einer „großen Herausforderung“ sprach Pörnbacher, die er aber mit vollem Engagement und viel Einsatz angenommen habe und die ihn gleich zu Beginn seiner Amtszeit bestens für spätere Herausforderungen gewappnet habe. Auch Putz wollte der Corona-Situation nicht nur Negatives abgewinnen und stellte den neu gewonnenen Zusammenhalt in der Gesellschaft heraus.

„Hochschule, Stadt und Landkreis sind auf besondere Art und Weise zusammengewachsen und haben eine tolle Anpack-Mentalität bewiesen“, betonte Putz. Als Beispiel nannte er die Mithilfe der Hochschule bei der Produktion von Gesichtsschutzschilden. Die Anfrage dazu kam vom Zivilschutz. Dafür könne er allen Beteiligten nur seinen tiefsten Dank ausdrücken. Auch bei der Entwicklung von Beatmungsgeräten waren Hochschulangehörige eng eingebunden. „Glücklicherweise hatten wir letztendlich keinen Bedarf“, so Putz. „Wir hoffen alle sehr, dass das auch künftig so bleibt“, ergänzte Pörnbacher.

Stadt und Hochschule noch enger verzahnen

Im Zentrum des Gesprächs sollten aber nicht nur die Corona-Herausforderungen stehen, sondern Anknüpfungspunkte für eine intensivere Zusammenarbeit. „Die Kooperation mit der Hochschule auszubauen ist nicht nur ein Lippenbekenntnis“, sagte Putz. „Der Campus ist für mich ein echter Leuchtturm in der Region.“

Im Bereich der Gründerszene funktioniere die Zusammenarbeit bereits hervorragend, waren sich Putz und Pörnbacher einig. So sind sowohl die Hochschule als auch die Stadt Landshut eng mit dem LINK-Gründerzentrum verzahnt.

Großes Potenzial gibt es darüber hinaus laut Hochschulpräsident und Oberbürgermeister unter anderem bei der Steigerung der Studierendenattraktivität. Aber auch das Thema Internationalisierung sehen Putz und Pörnbacher noch weiter ausbaufähig. Neben einer Campusbar, neuen Studiengängen und englischsprachigen Kursangeboten kamen gemeinsame Marketingaktivitäten zur Sprache, die zwischen den Verantwortlichen von Stadt und Hochschule noch koordiniert werden.

Foto: Hochschule Landshut

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

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