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Thema verfehlt – Ziel nicht erreicht!

LB Link im WoBla 23.10

Zum Leserbrief des Pressesprechers der Stadt Landshut, Thomas Link, im Wochenblatt vom 23.10.2013:

Thema verfehlt – Ziel nicht erreicht!

In der ihm eigenen süffisant-herablassenden Art (einige Bewohner von Mitterwöhr warten heute noch auf seine Entschuldigung!) listet Herr Link die hinlänglich bekannten und unstrittigen Maßnahmen und Tätigkeiten der Stadt, vor allem während der Hochwasserereignisse selbst auf und geht damit am eigentlichen Problem weit vorbei.

Fakt ist, dass die mehrere Dutzend Hochwassergeschädigten, die ich ehrenamtlich und unentgeltlich als geprüfter Baubiologe (mit staatlich anerkanntem Abschluss) in den vergangenen Monaten beraten habe, nicht über alle Hilfsprogramme zur Beseitigung von Hochwasserschäden und für Präventionsmaßnahmen informiert waren. Auch nicht über die Möglichkeiten zur Erlangung von Geldern aus dem Spendenkonto der Stadt Landshut. Obwohl auf Antrag der CSU-Fraktion im Sonderplenum am 20.09.2013 eine umfassende und verständliche Darstellung aller Hilfen des Freistaates Bayern durch das Baureferat an die Mitglieder des Stadtrates gegeben wurde, kam diese Information bei den Geschädigten selbst nicht an. Ein Beweis dafür ist die geringe Zahl der Antragsteller für das Programm „Aufbauhilfe“. Das Bayerische Innenministerium beschreibt dieses Programm wie folgt: „Für individuelle Schäden an Gebäuden und Einrichtungen in nicht kommunaler Trägerschaft sind bis zu 80 Prozent vorgesehen, in begründeten Einzelfällen (Härtefällen) können sie über 80 Prozent hinausgehen. Die Gemeinden sammeln entsprechende Anträge und legen sie zur Bewilligung den Bezirksregierungen vor.“

Darüber hinaus gibt es weitere finanzielle Hilfen, die hoffentlich von den Medien noch dargestellt werden. Soweit mir bekannt finden die Bürger diese unter www.klartext.LA, Stichwort „Hochwasserhilfen“.

Es wäre erfreulich, wenn es sich der von der Stadt bezahlte Pressesprecher zur Aufgabe machen würde, endlich die Hochwassergeschädigten umfassend über alle Hilfsprogramme in Kenntnis zu setzen und dabei berücksichtigen würde, dass es Bürger gibt, die nicht das Internet nutzen.

 




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