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22 Millionen Euro Corona-Mittel für Landshuter Unternehmen

MdB Florian Oßner: Größter Anteil an Hilfskrediten geht an Mittelstand

Rund 22 Millionen Euro an Corona-Hilfskrediten konnte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Unternehmen und Betrieben in der Stadt Landshut bis Ende September 2020 zusichern. Der größte Anteil geht dabei an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), an die rund 19.600.000 Euro ausgezahlt werden, teilte der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner mit. Insgesamt 53 KMU aus der niederbayerischen Bezirkshauptstadt hatten den KfW-Unternehmerkredit beantragt.

Die Corona-Hilfsmaßnahmen kommen zudem jungen Betrieben zugute, betont der Haushaltspolitiker Oßner. Unternehmen in seinem Wahlkreis, die weniger als fünf Jahre am Markt sind, konnten 670.000 Euro aus dem ERP-Gründerkredit schöpfen. “Mir ist die nachhaltige Unterstützung von kleine Betrieben, Handwerkern und Solo-Selbstständigen besonders wichtig”, betonte Oßner. Aus dem KfW-Schnellkredit 2020 floss darüber hinaus eine Summe in Höhe von 1.200.000 Euro. Diese Gelder können für Anschaffungen und laufende Kosten, wie Betriebsmittel, verwendet werden. Der Direktabgeordnete für die Region Landshut ruft Unternehmen, die sich wegen Corona in der Schieflage befinden, dazu auf, auch weiterhin Hilfen aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 zu beantragen.

Unterstützung weiterhin nutzen

Seit dem Beginn der KfW-Corona-Hilfe am 23. März 2020 konnten zehntausende Unternehmen mit Krediten des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie unterstützt werden. Bis zum Ende des dritten Quartals 2020 sind 90.000 Kreditanträge mit einem Gesamtvolumen von über 45 Milliarden Euro bei der KfW eingegangen. 97 Prozent der Anträge kamen von kleinen und mittleren Unternehmen. “Vor allem der deutsche Mittelstand profitiert von der KfW-Corona-Hilfe. Wer unverschuldet in eine schwierige Lage gekommen ist, lassen wir nicht im Stich”, erläuterte Oßner, der für die CSU im Haushaltsausschuss des Bundestags sitzt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kfw.de/corona.

Foto: Pixabay