Home Allgemein 20 Krankenpflegeschüler in die Eigenverantwortung entlassen

20 Krankenpflegeschüler in die Eigenverantwortung entlassen

Bild: Die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Lehrern und Schulleiterin Marie-Luise Emslander (5.v.l.), Pflegedienstleiter Günter Krauß-Knab (4.v.l.), Klinikum-Geschäftsführer Nicolas von Oppen (4.v.r.), Aufsichtsratsmitglied Robert Gewies (3.v.r.), Medizinaldirektor Dr. Herbert Meinzel (li.) und dem Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier (oben rechts)

16 Frauen und vier Männer haben gestern im Klinikum Landshut ihre dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger erfolgreich abgeschlossen. Sieben davon bleiben dem Klinikum erhalten. Der Rest wechselt an andere bayerische Gesundheitseinrichtungen. Zwei Männer planen in naher Zukunft, ein Medizinstudium anzuhängen. Die Perspektiven unterstreichen den guten Ruf, den die Berufsfachschule für Krankenpflege des Klinikums überregional genießt.

Wenige Stunden nach den letzten Prüfungen hatte Schulleiterin Marie-Luise Emslander mit Vertretern des Aufsichtsrates, der Ärzteschaft und der Pflege im Beisein des Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier die 20 Absolventinnen und Absolventen feierlich verabschiedet. Die beiden Prüfungsbesten Lennart Steffen und Felix Golm hatten eine Abschlussnote von 1,3.

Marie-Luise Emslander betonte in ihrer Rede, dass jetzt ein neuer Lebensabschnitt auf die jungen Gesundheits- und Krankenpfleger wartet. Ab jetzt müssen sie eigenverantwortlich handeln. Aber Angst müsse niemand haben. „Sie haben eine hervorragende Ausbildung durchlaufen, haben sich zahlreiche Schlüsselqualifikationen erworben, sind absolute Allrounder und die Flexibilität in Person“, betonte Emslander gegenüber ihren nun ehemaligen Schülerinnen und Schülern.

Der Prüfungsvorsitzende Dr. Herbert Meinzel von der Regierung von Niederbayern betonte in seinem Grußwort vor allem die exzellenten Chancen auf dem Arbeitsmarkt und war sich sicher, dass jeder der Absolventen unter mehreren Jobangeboten wählen konnte.

Klinikum-Aufsichtsratsmitglied Robert Gewies fügte hinzu, dass sich die jungen Männer und Frauen vor gut drei Jahren für einen menschlich sehr befriedigenden Beruf entschieden haben, der natürlich finanziell besser entlohnt sein könnte, angesichts der Bedeutung und Verantwortung, die die Krankenpflege mit sich bringt.

Der stellvertretende Ärztliche Direktor Priv.-Doz. Dr. Hans-Peter Dinkel freut sich bereits auf die gute Zusammenarbeit mit den Absolventen, die im Klinikum verbleiben. Er äußerte mit einem Augenzwinkern auch ein wenig Neid, weil es vor allem die Gesundheits- und Krankenpfleger sind, die den Patienten in positiver Erinnerung bleiben, während beispielsweise die Arbeit der Chirurgen unter Narkose gar nicht wahrgenommen wird.

Der Leiter des Pflege- und Funktionsdienstes Günter Krauß-Knab bedankte sich u.a. bei den Lehrenden der Berufsfachschule für Krankenpflege und bei den Gesundheits- und Krankenpflegern auf den Stationen und in den Funktionsbereichen, die ihr Wissen, ihr Können und ihre Erfahrung an die Auszubildenden weitergegeben haben. Für Krauß-Knab bleibt die Krankenpflege trotz der ständig steigenden Anforderungen einer der schönsten Berufe, den es gibt.