Home Allgemein 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger nimmt zu den Vorwürfen des Seniorenbeiratsvorsitzenden Stellung:

2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger nimmt zu den Vorwürfen des Seniorenbeiratsvorsitzenden Stellung:

Der 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Vorsitzender des Sozialausschusses 

klartext.LA: Herr Dr. Haslinger trifft es zu, dass die Stadt LA wie am Samstag in der Tageszeitung vom Vorsitzenden des Seniorenbeirates behauptet, im Vorfeld keine Möglichkeit der Kenntnisnahme und Stellungnahme eingeräumt hat?

Haslinger: Dem Vorsitzenden des Seniorenbeirates gingen alle Sitzungsunterlagen inklusive Satzungsentwurf mit der Einladung zum Ausschuss durch die Verwaltung zu, das heißt mindestens eine Woche vor der Sitzung des Sozialausschusses. Hätte es im Vorfeld Punkte gegeben, über die der Seniorenbeirat noch hätte sprechen wollen oder die unklar waren, hätten man das jederzeit im Vorfeld der Sitzung tun können. Aber weder bei mir als Vorsitzendem des Ausschusses noch beim Sozialreferenten der Stadt, Dr. Kurbel, oder dem zuständigen Bearbeiter Herrn Linzmeier hat sich Herr Wölfl gemeldet.

klartext.LA: welchen Stellenwert räumen Sie persönlich dem Seniorenbeirat ein?
Haslinger:  Einen sehr hohen. Ich habe großen Respekt vor dem Alter und der Lebensleistung unserer Seniorinnen und Senioren – sie sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Auch meine Fraktion unterstützt ihre Belange ausdrücklich. Seit Einführung des Seniorenbeirates hat dieser bei den Mitgliedern der CSU-Fraktion immer einen sehr hohen Stellenwert besessen. Viele Jahre waren Kollegen wie Jakob Entholzner und Willi Hess sogar dessen Vorsitzende und haben die Interessen der Senioren in unserer Stadt hervorragend vertreten.

klartext.LA: Wie können Sie sich die andauernden Vorwürfe des Seniorenbeiratsvorsitzenden auf Nichtbeachtung der Belange der Senioren durch die Stadt erklären? Gibt es denn konkrete Forderungen auf die Stadt nicht eingegangen ist?
Haslinger: Ich kann es mir ehrlich gesagt überhaupt nicht erklären. Die Stadt Landshut geht auf die Wünsche und Anregungen der Senioren in hohem Maße ein, wir investieren viel Geld um ein würdevolles Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Die Angebote in der Stadt sind vielfältig, jetzt nehmen wir z.B. einen Bewegungsparcours für Senioren in Angriff und schaffen barrierefreie Übergänge in der Altstadt. Die Heilig-Geist-Spitalstiftung investiert hohe Summen um das Heilig-Geist-Spital und das Magdalenenheim den modernen Anforderungen von Senioren anzupassen und hohe Qualitätsstandards zu erreichen. Auch die repräsentativen Umfragen der Landshuter Zeitung zeigen übrigens immer wieder die hohe Zufriedenheit der Senioren in der Stadt Landshut mit ihrem Lebensumfeld und der parteiübergreifenden Politik in Bezug auf die Senioren in Landshut. Ich kann hier die Kritik des Seniorenbeiratsvorsitzenden daher in keiner Weise nicht nachvollziehen und glaube auch nicht, dass er in diesem Fall für die Mehrheit der Senioren in der Stadt Landshut spricht. Daher werde ich auch dem Seniorenbeirat ein Gespräch anbieten, um mit dem gesamten Gremium über das Thema Seniorenpolitik in Landshut zu sprechen.

Hier der Bericht dazu aus der LZ vom Samstag, 4.7.2020:

Foto: Dr. Thomas Haslinger