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14 GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGER FEIERN AM KLINIKUM IHR EXAMEN — “Kämpfen Sie für ihren Beruf”

Pressemitteilung

„Kämpfen Sie für unseren schönen Beruf“ 14 Gesundheits- und Krankenpfleger feiern am Klinikum Landshut ihr Examen

Sie haben es geschafft: 14 Gesundheits- und Krankenpfleger haben am Donnerstag in der Glasdachhalle des Klinikums ihr Examen gefeiert. Nach exakt 1095 Tagen und zirka 16 Einsätzen in den verschiedensten Fachabteilungen sind sie wahre „Allrounder in der Pflege“ – nun sei es an der Zeit, für die nächsten Schüler selbst zum Vorbild zu werden. Die neuen Allrounder in der Pflege am Klinikum Landshut: Merve Belgic, Vasylyna Biliak, Hannah Gahr, Aylin Genc, Johannes Gilch, Rebecca Hick, Zejnepe Karimani, Mervenur Karatun, Ramona Kiermaier, Patricia Obermaier, Verena Öhler, Vivien Pense, Christina Raschendorfer und Edita Semsovic. Foto: Klinikum Landshut

„Heute erst haben Sie Ihr Examen abgelegt, heute haben Sie noch gezittert“: So begrüßte 2. Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner die 14 frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpfleger am Donnerstag. „Nun haben Sie eine tolle Etappe zurückgelegt – und einen Beruf ergriffen, der sehr, sehr, sehr sinnvoll ist.“ Nach einer abwechslungsreichen, dreijährigen Ausbildung mit ca. 16 Facheinsätzen seien sie jetzt „Allrounder in der Pflege“, betonte Marie-Luise Emslander, Leitung der Krankenpflegeschule. Von den 14 Schülern bleiben elf am Klinikum Landshut. „Die restlichen drei gehen in heimatnahe Kliniken oder wollen Großstadterfahrungen sammeln“, so Emslander. Die Prüfungsbesten sind mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,3 Vasylyna Biliak und Johannes Gilch sowie Patricia Obermaier mit einem Schnitt von 1,6. „Arbeiten Sie nun an Ihrer persönlichen beruflichen Weiterentwicklung und kämpfen Sie für unseren schönen Beruf“, gab die Schulleiterin ihren ehemaligen Schützlingen mit auf den Weg.

Dass es „mit der Lernerei“ noch nicht vorbei ist, bescheinigte den Examensschülern auch Anette Grunz, die am Donnerstag für die Pflegedirektion sprach. „Sicherlich werden Sie in Ihren neuen Einsatzbereichen wieder lernen müssen.“ Nur, wenn man nicht nachlässt und sich immer weiterbildet, könne man eine eigene pflegerische Identität entwickeln – und die Freude an der Arbeit behalten. „Jetzt liegt es an Ihnen, selbst ein Vorbild zu werden!“ Ähnliche Worte für die Absolventen fand auch Klassenlehrerin Theresa Bollwein: Als examinierte Pflegekräfte hätten sie nun auch Verantwortung für die nächsten Auszubildenden: „Geben Sie ihr fachliches Wissen und Ihr pflegerisches Selbstverständnis an die nächsten Schülergenerationen weiter.“

Im Pflegeberuf sei ein hohes Maß an Weiterqualifizierung möglich, bis hin zum akademischen Abschluss, betonte auch Prof. Dr. Stephan Holmer, der Ärztliche Direktor des Klinikums. Seine persönliche Empfehlung an die Absolventen: „Gehen Sie immer offen, zugewandt und mit einer positiven Einstellung zu Ihren Patienten, auch wenn die Situationen manchmal schwierig sind.“ Als Pflegekräfte gehören die 14 Schüler nicht nur zur größten Berufsgruppe am Klinikum, sondern sie seien auch am nächsten dran an den Patienten. „Ihre Tätigkeit und Ihr persönlicher Einsatz entscheidet am meisten über den Erfolg. Da können noch so gute Ärzte operieren“, so Prof. Holmer.

Umrahmt vom Musikensemble „Lichtfänger“ bekamen die 14 Absolventen ihre Zeugnisse überreicht. Zum Schluss bedankten sich die beiden Klassensprecher Patricia Obermeier und Christina Raschendorfer nochmals bei ihren Wegbereitern. Nach „teilweise sehr lange 1095 Tagen“ hätten sie nun einen kleinen, aber entscheidenden Schritt in ihrem Berufsleben gemacht. „Wir fühlen uns gut vorbereitet auf die Realität“ – in einem, so Prof. Holmer, schönsten, vielfältigsten und verantwortungsvollsten Berufe, die es gibt.

 

 

 

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