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117.000 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt

(v.l.n.r).: Magdalena Puscher und Markus Fritzsche (Teamkapitänin und Vorstand MIPA SE), Kathrin Seibold und Andreas Antholzer (Teamkapitänin und Vorstand Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG), Peter Dreier (Landrat des Landkreises Landshut), Sebastian Schuder (1. Vorsitzender des Historischen Vereins Geisenhausen e. V.), André von Mensenkampff (Klimaschutzmanager des Landkreises Landshut)

Der Landkreis Landshut nahm heuer erstmals an der bundesweiten STADTRADELN-Aktion teil.

Den Bürgerinnen und Bürgern das Fahrrad als echte Alternative zum Auto zu präsentieren, ist das Ziel der STADTRADELN-Aktion, die jedes Jahr stattfindet. Im ganzen Bundesgebiet treten die Radlerinnen und Radler für drei Wochen fleißig in die Pedale, um klimafreundlich und sportlich möglichst viele Kilometer zu sammeln. Heuer beteiligte sich erstmalig auch der Landkreis Landshut mit seinen 35 Kommunen an der Aktion.

Das Ziel des Landkreis–Klimaschutzmanagers André von Mensenkampff war, ein Zeichen für die Förderung des Radverkehrs im Landkreis Landshut zu setzen. Zwischen dem 17. Juni. und dem 07. Juli konnten alle, die im Landkreis Landshut leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, beim Stadtradeln mitmachen. Da Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist, sind stolze 62 Teams zusammengekommen, darunter auch viele Unternehmen. Aufs Treppchen haben sich drei Teams geradelt: Platz 3 ging an den Historischen Verein Geisenhausen e.V. Vorsitzender Sebastian Schuder nahm stellvertretend für sein 21-köpfiges Team die Urkunde entgegen. Der Verein legte gemeinsam 5.072 Kilometer zurück. Silber holte sich MIPA SE aus Essenbach. 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter strampelten um die Wette und sammelten dadurch insgesamt 7.109 Kilometer. Mit 7.608 Kilometern und 36 aktiven Radelnden krönte sich das Team der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG zum Spitzenreiter.

Landrat Peter Dreier betonte bei der Übergabe der Urkunden und Preise, wie wichtig ein Umdenken in der Mobilität in Bezug auf den Klimaschutz ist. Die Radelaktion ist seiner Meinung nach ein guter Ansatz, um der Bevölkerung die Augen für klimaschonende Verkehrsmittel zu öffnen. „Dieses beeindruckende Ergebnis ist nicht nur ein Verdienst der Preisträger, sondern aller 640 Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, so Dreier. „Der Wettbewerbsgedanke ist bei solchen Aktionen für die Teilnehmer sicher motivierend, am Ball zu bleiben“ waren sich die Teamkapitäne der drei Preisträger einig.

Neben dem Kilometersammeln konnten die Teilnehmer auch Behinderungen oder Gefahrenstellen auf Radwegen über die Plattform „RADar!“ melden – ein onlinebasiertes Bürgerbeteiligungs- und Planungsinstrument des Klima-Bündnisses. Es soll der Verbesserung des Radverkehrs dienen.

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