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“WIR PACKEN SELBST DIE LÖSUNGEN AN” – MIT PHILIPP AMTHOR HEISSE PHASE DES WAHLKAMPFES EINGELÄUTET

Bildtext: Die Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer (vorne Mitte) neben dem Shootingstar der Union, Philipp Amthor (vorne Zweiter von links), CSU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (vorne Zweiter von rechts), JU-Kreisvorsitzender Hans-Peter Deifel (zweite Reihe Vierter von links)  und CSU-Fraktionssprecher Josef Haselbeck (vorne links) läuten mit den weiteren Kreistagskandidaten und zahlreichen Zuhörern die heiße Phase der Kommunalwahl im Landkreis Landshut ein.

„Wir packen selbst die Lösungen an“

CDU-Jungstar Philipp Amthor schwört CSU und JU auf heiße Phase vor Kommunalwahl ein. Die CSU und die Junge Union im Landkreis Landshut haben am Donnerstag im voll besetzten Gasthof Wadenspanner in Altdorf die heiße Phase vor der Kreistagswahl eingeläutet. Als Antreiber für die entscheidenden Wochen vor dem Votum hatte CSU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner seinen MdB-Kollegen Philipp Amthor gewinnen können. Und der 27-jährige CDU-Jungstar aus Mecklenburg-Vorpommern hielt, was sich das teilweise sehr junge Publikum im dicht gedrängten Saal versprochen hatte: In einer mitreißenden Rede rief Amthor die Christsozialen dazu auf, im Wettbewerb um Wählerstimmen voll auf die eigenen Stärken zu setzen.

Eingangs lobte Kreisvorsitzender und Kreisrat Florian Oßner den engagierten Einsatz von Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer und die vertrauensvolle Zusammenarbeit der CSU-Kreisräte mit Fraktionssprecher Josef Haselbeck an der Spitze: „Nur damit können wir vernünftige Entscheidungen für den Landkreis Landshut in Zukunft fällen, die den Bürgern zugutekommen“, so Oßner.

„Die CSU ist die starke Volkspartei, die Gesellschaft nicht in Ideologien denkt, sondern aus der Lebensrealität der Menschen heraus“, sagte Amthor. „Dafür habt ihr im Landkreis Landshut die richtigen Kandidaten und ein hervorragendes Team. Denn der Schlüssel, um bei der Kommunalwahl erfolgreich zu sein, liegt nicht in der Schwäche der Mitbewerber, sondern in eurer Stärke.“ Die liege vor allem in der Politik für den ländlichen Raum. „Die Grünen werden hauptsächlich in den Großstädten gewählt, aber sie bevormunden die Lebensweise der Menschen in den Dörfern. Das zeigt ihre Doppelmoral. Die CSU-Kandidaten dagegen sind hier stark verwurzelt, engagieren sich in der Kirche, in vielen Vereinen und sozialen Einrichtungen. Damit am Ende für den einzelnen Bürger vernünftige politische Entscheidungen getroffen werden, braucht es enge Kontakte zur Landes-, Bundes- und Europaebene – das kann nur die CSU bieten.“

„Starke Verwurzelung in der Gesellschaft“

An den Grünen arbeitete sich Amthor unter dem Applaus der Zuhörer gehörig ab. Auch mit Franz-Josef-Strauß-Zitaten wie „Die Grünen sind wie eine Wassermelone – außen grün und robust, innen rot und ohne Substanz“. Da kam im Publikum fast schon Stimmung wie beim Politischen Aschermittwoch auf. Gleichzeitig nahm Amthor auch die Konkurrenz von rechts mit ins Visier: „Die Grünen und die AfD haben die gleiche Geschäftsgrundlage. Sie spielen mit der Angst der Menschen. Dabei sollten nicht Angst und Verunsicherung die Antwort auf Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Migration sein, sondern Mut und Tatkraft.“ Mit drei Statements aus der Bundespolitik wollte Amthor den Kommunalpolitikern Rückenwind geben. Er sprach sich energisch für einen wehrhaften Staat aus, für eine starke soziale Marktwirtschaft und für eine Außenpolitik mit klaren Maßstäben.

Konkret hieß das, dass die Unionsparteien für den Schutz von Polizisten, einen harten Vollzug bei Gesetzesverstößen, einen handlungsfähigen Staat in der Sicherheits- und Migrationspolitik sowie für einen gesunden Nationalstolz mit einem weltoffenen Patriotismus eintreten. In Sachen Wirtschaft bekannte sich Amthor deutlich zum Leistungsprinzip mit Anerkennung für die Stützen der Gesellschaft: „Jeder Euro im Bundeshaushalt muss erst einmal von jemanden erarbeitet werden. Und das verdient große Würdigung. Denn ohne Anstrengung gibt es auch keinen Wohlstand.“ Außenpolitisch forderte er ein geschlossenes Auftreten der EU-Staaten gegenüber China: „Europa muss die Herausforderungen Klimaschutz, Migration und Handel anpacken und dabei unsere Vorstellung von Freiheit gemeinsam durchsetzen.“

Das Feld nicht den Vereinfachern überlassen

Schließlich landete Amthor wieder auf der kommunalen Ebene und bei den Kandidaten im Landkreis: „Die CSU hat nicht Ideologen und selbst ernannte Weltverbesserer in ihren Reihen, sondern pragmatische Leistungsträger der Gesellschaft wie Handwerker, Unternehmer sowie Fach- und Führungskräfte. Dieses Team überlässt das Feld nicht den Vereinfachern von links und rechts.“ Die Zuhörer dankten Amthor mit viel Applaus auch zwischen seiner Rede. Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer stellte sich gemeinsam mit den anwesenden Kreistagskandidaten persönlich vor. Dabei betonte die Architektin und Unternehmerin aus Vilsbiburg unter anderem, dass sie mit und für die Bürger einen umfassenden Zukunftsplan für den Landkreis aufstellen wolle, um die Menschen zu verbinden, den Landkreis zu bewegen und die Zukunft zu gestalten. „Wir sind nicht die politische Kraft, die bei Problemen immer die Schuldigen woanders sieht, sondern wir packen selbst die Lösung an.“ Außerdem solle der Landkreis Kommunen, Unternehmen und Bürger noch stärker für die Umsetzung der Energiewende beraten. „So könnten wir in Sachen Klimaschutz noch viel mehr ideologiefrei erreichen.“

 

Foto: M. Bragulla

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