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Weiter überwiegend Distanzunterricht

7-Tages-Inzidenz im Landkreis Landshut bei 300:
Home Schooling größtenteils weiter an der Tagesordnung

300,8 im Landkreis Landshut: Da die 7-Tages-Inzidenzen an Corona-Neuinfektionen laut Robert-Koch-Institut am heutigen Freitag deutlich über dem Grenzwert von 100 liegen, wird in der kommenden Woche an Schulen, unverändert zur Vorwoche, größtenteils Distanzunterricht stattfinden. Dieselben Regeln gelten auch für die Stadt Landshut, da hier der maßgebliche Wert mit 267,0 beziffert wurde. 

Denn nach Vorgaben des Kultusministeriums findet in Regionen, in denen eine Inzidenz über 100 festgestellt worden ist, Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand statt. Dies gilt für folgende Schülerinnen und Schüler:

  • für Abschlussklassen der weiterführenden und beruflichen Schulen
  • für die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen
  • die 4. Klassen der Grundschule bzw. Grundschulstufe der Förderzentren

Für die übrigen Jahrgangsstufen findet weiterhin Distanzunterricht statt. Die Notbetreuung wird ebenfalls weiter angeboten.

Diese Bestimmungen werden immer auf Basis des vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Wertes vom Freitag für die gesamte Folgewoche getroffen (am heutigen 23. April, gültig für den Zeitraum von 26. April bis einschließlich 2. Mai 2021). Dies gilt auch für die Kindertagesbetreuung – so kann in diesen Einrichtungen in der kommenden Woche nur die Notbetreuung angeboten werden. 

Bislang sind Staatlichen Gesundheitsamt Landshut am heutigen Freitag 56 Neuinfektionen abgearbeitet worden, wobei hier noch einige Befunde berücksichtigt werden konnten. Erneut liegt der Schwerpunkt auf der Weitergabe des Virus innerhalb von Familien. Insgesamt 10 562 Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Landshut haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus nachweislich angesteckt. Davon konnten 9 197 die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen (+ 56). Todesfälle wurden in diesem Zusammenhang keine gemeldet (insgesamt 265), sodass sich mit aktuell 1100 laufenden Corona-Infektionen keine Änderung zum Vortag ergibt.

Während auf den Corona-Isolierbereichen der Normalstationen der regionalen Krankenhäuser ein Patient weniger betreut werden muss (aktuell 47), sind mittlerweile 20 Personen auf den Intensivstationen in Behandlung, also drei mehr als am Vortag. (Stand: 23. April 2021)

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