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„Unser Herz brennt für ‚Schokolade für den Kopf‘“

Neues Kulturformat geht an den Start: Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) und der Leiter des Amts für Wirtschaft, Marketing und Tourismus, Michael Luger (Zweiter von rechts), haben sich schon eine „Kopfschokolade“ gesichert und freuen sich gemeinsam mit den Initiatoren um Julien Sterr im Namen der „Mad Moses“-Agentur (links) sowie Marcél Begemann von „Internationale Bühnen“ über weitere Unterstützer.

PRESSEMITTEILUNG
Jetzt Kultur-Aktion unterstützen – OB Putz mit dabei

Gemeinsam machen sie sich für die Kulturlandschaft stark: der „Mad Moses“-Agentur-Chef Michael Moser und seine Frau Eva sowie der Chef der ortsansässigen Eventplanungs- und -managementfirma „Internationale Bühnen“, Marcél Begemann. „Kulturwüste, Umsatzeinbrüche und Existenzängste – momentan sieht es schwarz aus für alle Künstler und Kunstschaffende“, so Moser und Begemann. Um einen neuen Umsatzkanal ins Leben zu rufen und Künstlern ein Sprachrohr für ihre Kunst zu geben, haben sie „Schokolade für den Kopf“ ins Leben gerufen. Unterstützt werden sie dabei auch von Oberbürgermeister Alexander Putz und Michael Luger vom Amt für Wirtschaft, Marketing und Tourismus. Was hinter der Aktion steckt und wie man mitmachen kann, hat das „Kopfschokolade“-Team beim Treffen im Rathaus verraten.

„Wir haben nach dem Sahnehäubchen auf dem regionalen Kulturszenehimmel gesucht – überlegt und konzipiert, wie wir der Kultur eine neue Bühne geben können“, sagte Julien Sterr, der seinen Chef Michael Moser und dessen Frau Eva beim Termin vertrat. Das Ergebnis: die „Schokolade für den Kopf“. Gleich zwei davon brachte er gemeinsam mit Begemann für Oberbürgermeister Alexander Putz und Michael Luger mit: Die Rede ist von einem regional gestalteten Bild auf Leinwand, das ein künstlerisches Motiv zeigt. Das Sahnehäubchen: An einem der Bildecken verbirgt sich ein QR-Code. Wohin dieser führt: Auf Live-Auftritte regionaler Künstler. Von Klassik bis hin zu Kabarett, ob Bayrische Mundart oder Kindertheater: „Für jeden Geschmack ist etwas dabei“, verspricht Begemann. Geplant seien insgesamt sieben Auftritte, die man als stolzer Besitzer einer „Kopfschokolade“-Leinwand allesamt über den damit erworbenen „QR-Code“ abrufen kann. Durch Abscannen kommt man auf die Internetseite www.kopfschokolade.de, auf der sich die teilnehmenden Künstler mit dem jeweiligen Event und dem Termin kurz vorstellen. „Eine klasse Idee“, findet Oberbürgermeister Alexander Putz und ergänzte: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist einer extremen finanziellen Belastungsprobe ausgesetzt“. Die Aktion sei ein kleiner Hoffnungsanker inmitten dieser angespannten und schwierigen Situation. Gemeinsam mit seinem Wirtschaftsförderer Michael Luger hofft er, dass sich möglichst viele Landshuter eine „Kopfschokolade“ gönnen und damit neben der einhergehenden Unterstützung der teilnehmenden Künstler auch ein starkes Signal für die Kulturbranche setzen. Wer also noch auf der Suche nach einem dekorativen aber auch supportenden Weihnachtsgeschenk ist, hat unter www.kopfschokolade.de bis einschließlich Februar die Gelegenheit.

„Die wohl größte Eintrittskarte der Welt“ – Leinwand jetzt sichern
Laut Begemann funktioniert die „Kopfschokolade“-Leinwand dabei genau genommen wie ein Festival-Ticket für ein digitales Onlineformat, das nicht nur einen
„Ohrenschmaus“ verspricht, sondern oben drauf als Zuckerl zur Verschönerung der eigenen vier Wände dient. Die kreative Idee dazu, hob Begemann hervor, hatte Eva Moser, „die sich gemeinsam mit ihrem Mann Michael seit vielen Jahren für die Kulturszene vor Ort einbringt und die sehr viel Engagement und Herzblut in das Projekt investieren“.
„Unsere Leinwand ist damit wohl die größte Eintrittskarten der Welt. Wir wollen so die Klänge unserer Lokalgrößen in die gemütlichen Wohnzimmer aller Kulturliebhaber bringen“, ergänzt Sterr. Die Konzerte und Acts sollen dann im März kommenden Jahres gestreamt werden. Das Verkaufsfenster für die Leinwände wird bis einschließlich Februar offen gehalten, um mit den bis dahin erzielten Umsätzen die Künstler entsprechend unterstützen zu können.
Ziel sei es, das Risiko für die Künstler so gering wie möglich zu halten: „Mit dem Live-Streaming möchten wir ein neues interaktives Sendeformat schaffen, das Sicherheit und Planbarkeit garantiert“, so Begemann. Denn das Auftrittsverbot, ergänzte Sterr, komme für Viele einem Berufsverbot gleich. „Kopfschokolade“ würde da eine faire Möglichkeit bieten, die dringend notwendige Arbeit zu leisten.

Ein Paketpreis: Großteil geht an Künstler
Die Leinwand sowie die insgesamt sieben Solo-Leistungen der teilnehmenden Künstler werden gebündelt in einem Paket für 90 Euro verkauft.
50 Euro des Verkaufspreises gehen dabei in den gemeinsamen „Künstler-Topf“, aus dem die teilnehmenden Künstler zu gleichen Teilen für ihre Arbeit beziehungsweise die insgesamt sieben Auftritte honoriert werden; 40 Euro werden für die Leinwand verwendet. „Es ist ein buntes Füllhorn an vielen Leckereien der lokalen Kulturszene, die gebündelt auf einer Leinwand, den solidarischen Gedanken unterstreichen sollen“, fasst Begemann die „Kopfschokolade“-Philosophie der „Mad Moses“-Agentur zusammen: „Macht bitte mit und macht Euch stark für die Kunst.“

Foto: Stadt Landshut

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