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4-Tage Wildnisabenteuer für Jugendliche (8 – 14 Jahre)

Ihr erlebt eine spannende und abenteuerliche Wildniswoche.
Feuer machen, Hütten aus dem Material des Waldes bauen,
Löffel brennen, Wildkräuter sammeln, Bogenschießen und das berühmte Scout-Spiel gehören zum Programm.
Wir vermitteln Euch spielerisch Grundtechniken des Wildnislebens.
Auf unseren Streifzügen erlernt Ihr das Anschleichen bei Tag und Nacht. Ihr könnt Speere, Wurfstöcke, Steinmesser oder Schmuck selbst herstellen und mit uns das gemeinsame Essen am Feuer genießen.

Termin: 06.06. – 09.06.2017 (4 -Tage)
Preis: 199.- € incl. Übernachtung/Bio-Verpflegung/Material Ort: Landshut

Anmeldung und weitere Informationen über www.naturundwildnis.de oder info@naturundwildnis.de oder Telefon/Fax +49(0)871/43019183

 

Dienstag, 18. Oktober, 19.30 Uhr

Vortrag: Hausapotheke Garten 1 Beet, 28 Pflanzen, Gesundheitsvorsorge und Omas Notfallmittelchen

Energieausgleich: 10,00 € incl. DinA5 Heft mit 60 Seiten

 

Sonntag, 6. Nov. , 13.00 – 18.00 Uhr

Praxiskurs Hausapotheke Garten, mit 28 Pflanzen in einem Beet Omas Notfallmittelchen zubereiten.

Vorstellung der Pflanzen, Konservierungsmöglichkeiten: in Öl ansetzen, Tinkturen herstellen, Likörherstellung, Salbenzubereitung, Tees, Smoothies.

Alles wird praktisch gezeigt und jeder kann die Zubereitungen mit nach Hause nehmen. Incl. Kursheft Energieausgleich: 65,00 € incl. Materialkosten

Teilnehmerzahl: 4 – 12

Referentin: Hannelore Zech Mienbacher Waldgarten, Selbstversorger-Akademie, Nutztier-Arche, Mienbacher Seminarhaus, Mauererstraße, 94419 Mienbach bei Reisbach www.mienbacher-waldgarten.de www.waldgartenprodukte.de www.permagarten.wordpress.com www.permakultur-bayern.de

Anmeldung beim Landshuter Umweltzentrum e.V., Neckarplatz 4a, 84036 Landshut Telefax 0871 5 17 39, Strompost: info@LA-umwelt.de

PM 49/GP

Seit Jahresbeginn gibt es in Bayern eine zentrale Telefonnummer für den Giftnotruf. Darauf hatBayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Sonntag hingewiesen. Huml betonte: „Bei einer Vergiftung zählt jede Minute! Deshalb sollte sofort der Giftnotruf verständigt werden, wenn zum Beispiel Kinder Reinigungsmittel getrunken haben. Die Telefonnummer lautet 089 / 19240 – und sie ist rund um die Uhr erreichbar.“

Die Anrufe beim 1963 gestarteten Giftnotruf in München haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Im Jahr 1999 waren es noch rund 27.000 Fälle. Die Zahl stieg um über 33 Prozent auf 36.000 im Jahr 2013. Dabei handelte es sich um Anfragen sowohl von  Bürgern als auch von Kliniken, Notärzten, und Rettungsdiensten.

Huml erläuterte: „Die Giftnotrufe betreffen zu etwa 40 Prozent Kinder im Alter bis zu vier Jahren und zu etwa 50 Prozent Erwachsene ab 18 Jahren. Im Vordergrund stehen dabei Vergiftungen mit Medikamenten, Reinigungsmitteln und Pflanzen. Aber auch allgemeine Auskünfte zur Giftigkeit von Arzneimitteln, Chemikalien und Pilzen sowie von Schlangenbissen oder Insektenstichen sind Gegenstand der Beratungen.“

Huml, die selbst Ärztin und Mutter ist, fügte hinzu: „Eltern sollten gefährliche Substanzen wie Haushaltsreiniger nie in Reichweite von Kindern aufbewahren. Wichtig ist auch, Arzneimittel immer in einer verschlossenen Hausapotheke zu lagern.“ Das Giftinformationszentrum (GIZ) München ist der Abteilung für Klinische Toxikologie der Technischen Universität München angegliedert und wird jährlich mit 110.500 Euro durch das Bayerische Gesundheitsministerium gefördert.

Huml unterstrich: „Der Giftnotruf ist ein bewährtes und unverzichtbares Element in der Kette der Notfallversorgung. Wer die Nummer nicht parat hat, kann aber auch die allgemeine Notrufnummer 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr wählen. Die Integrierte Leitstelle verbindet im Bedarfsfall mit dem Giftinformationszentrum München.“

Informationen zum GIZ finden sich auch im Internet unter http://www.toxinfo.med.tum.de

Weitere Informationen: http://www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/index.htm

 

Standorte in Stadtplan: Im Stadtplan der städtischen Homepage sind aktuell die Standorte der Defibrillatoren in städtischen Einrichtungen erfasst (Button „im Notfall“, „Standorte der Defibrillatoren der Stadtverwaltung“).

Ein Förderprogramm für die Versorgung von öffentlichen Gebäuden/Einrichtungen mit Defibrillatoren existiert derzeit nicht. Oftmals wird die Anschaffung durch Banken

gesponsert.

Die App „Defi now!“ von der Universität Koblenz bietet für gemeldete Defibrillatoren eine genaue Standort- und Wegskizze zum nächsten Standort und zeigt Bilder von der

direkten Umgebung. Die Initiatoren der App bitten alle Nutzer, ihnen die Standorte von Defibrillatoren mitzuteilen. Diese werden dann in das System eingepflegt. Dies erfolgt

kostenfrei. Informationen dazu unter www.definow.org.

Auf der Internetseite www.definow.org steht eine Übersichtskarte mit Standorten der gemeldeten Defibrillatoren zur Verfügung.

Meldung von Vergiftungsfällen

In Deutschland gibt es ein vorbildliches Meldesystem für Vergiftungen. Dieses sieht vor, dass Ärzte Vergiftungen, auch im Verdachtsfall, an die Dokumentations- und Bewertungsstelle für Vergiftungen im BfR melden. Grundlage für die Meldepflicht ist § 16e des Chemikaliengesetzes.

Das BfR informiert über die aktuelle Vergiftungssituation im Rahmen der Ärztlichen Mitteilungen bei Vergiftungen: In diesem zweistufigen Produktinformationssystem erhalten Hersteller und Vertreiber Sofortmitteilungen bei schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie jährliche Mitteilungen bei nicht schwerwiegenden Befunden und damit Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen durch ihre Produkte.

Welche Vergiftungen werden gemeldet?

Vergiftungen, die an das BfR gemeldet werden, sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch

Wer muss melden?

Jeder Arzt, der zur Behandlung oder Beurteilung der Folgen von Erkrankungen durch chemische Stoffe oder Produkte hinzugezogen wird, ist verpflichtet, der Dokumentations- und Bewertungsstelle für Vergiftungen im BfR wesentliche Informationen zum Vergiftungsgeschehen mitzuteilen.

Vergiftungen können entweder mit Hilfe des BfR-Formulars für Mitteilungen von Vergiftungen nach § 16e Abs. 2 des Chemikaliengesetzes oder durch anonymisierte Arztbriefe/Befunde gemeldet werden. Es sind auch anonymisierte telefonische und schriftliche Meldungen per Post/Fax oder per E-mail möglich.

Das Formular für die Mitteilung von Vergiftungen kann von dieser Seite herunter geladen werden.

Anschrift für die Meldung von Vergiftungen

Bundesinstitut für Risikobewertung
Vergiftungs- und Produktdokumentation
Max-Dohrn-Str. 8-10
10589 Berlin

Fax 030-18412-3929
E-Mail: giftdok@bfr.bund.de

 

BfR-App: Vergiftungsunfälle bei Kindern

Die App wurde als Informations- und Nachschlagewerk für Vergiftungsunfälle bei Kindern und für deren Vermeidung entwickelt. Im Notfall kann direkt aus der App ein für das jeweilige Bundesland zuständiges Giftinformationszentrum angerufen werden.

Die BfR-App wurde für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS entwickelt. In den jeweiligen App-Stores steht sie ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung.

Die wichtigen Informationen sind mit derBfR-App jederzeit und überall abrufbar, egal ob auf Reisen, auf dem Spielplatz oder zu Besuch bei den Großeltern. Einmal installiert, kann die BfR-App auch ohne Internetzugang genutzt werden.

Wichtige Information über Vergiftungsrisiken:

  • Chemische Produkte
  • Spielzeuge
  • Medikamente
  • Pflanzen und Pilze

Die App enthält fachgerechte Tipps zur geeigneten Aufbewahrung von Haushaltsprodukten und Medikamenten. In der App werden jeweils detaillierte Hinweise zu Inhaltsstoffen, dem Vergiftungsbild und den Maßnahmen zur Ersten Hilfe gegeben.

Giftnotruf
Direkt aus der App ist ein Anruf bei einem der neun zuständigen deutschen Giftinformationszentren (GIZ) möglich. Wenn die Ortungsfunktion des Smartphones aktiviert ist, wird automatisch eine Verbindung zum zuständigen GIZ eines Bundeslandes hergestellt.

Wichtiger Hinweis
Die BfR-App gibt Informationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen im Vergiftungsfall und allgemeine Maßnahmen für die Erste Hilfe. Im Ernstfall kann sie ärztliche Beratung, besonders in Vergiftungszentren, nicht ersetzen.

 

Wenn dem Hochwasserereignis 2013 überhaupt etwas positives zugerechnet werden kann, dann ist es die erfreulich rasche und umfassende finanzielle Hilfe für die Geschädigten in Bayern.

Nachstehend sind entsprechende Hinweise und Ratgeber zum Anklicken und nachlesen angeben:

Microsoft Word – llc_antrag_hwz-l_hochwasser_wohngebaeude.doc

Sitzungsvorlage-113Anlage_1_

-_Uebersicht_Hochwasserhilfen-1

Anlage_2_-_Spendenantrag-1

Meldungen bitte ans Rathaus, Altstadt 315, 84028 Landshut, Stichwort Hochwasserhilfe, beziehungsweise per E-Mail mit dem Betreff Hochwasserhilfe an thomas.link(at)landshut.de.

 

Hilfsprogramme zur Beseitigung von Hochwasserschäden

München, 1. August 2013 (stmi). Bund und Länder haben sich über die Hilfen für die vom Hochwasser Geschädigten geeinigt. Die ausgehandelten großzügigen Lösungen erlauben nun schnelle und nachhaltige Schadensbeseitigung an Wohngebäuden inklusive Hausrat sowie der Instandsetzung und der Wiederherstellung der geschädigten Infrastruktur in den Kommunen. Auch bereits begonnene Maßnahmen zur Beseitigung der entstandenen Schäden können bei der Förderung anerkannt werden.

Hilfe für betroffene Bürger und Unternehmen© Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern

„Die vom Hochwasser geschädigten Bürgerinnen und Bürger bekommen jetzt die dringend notwendige finanzielle Unterstützung zur Behebung der Hochwasserschäden an ihren Wohngebäuden und ihrem Hausrat“, freut sich Innenminister Joachim Herrmann. Auch die Gemeinden erhalten bei der Instandsetzung und der Wiederherstellung ihrer geschädigten Infrastruktur finanzielle Planungssicherheit.

Im Anschluss an die Soforthilfen erhalten die geschädigten Bürgerinnen und Bürger Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung erhöht werden. Auch die Reparatur beschädigter notwendiger Hausratsgegenstände oder die Wiederbeschaffung zerstörten Hausrats sind förderfähig. Bereits erhaltene Soforthilfen sind hier anzurechnen. Die Zuschussanträge sind bei der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt, kreisfreie Stadt) zu stellen.

Zusätzlich bietet die Bayerische Landesbodenkreditanstalt ein Darlehenssonderprogramm mit besonders günstigen Konditionen an (Zins: 0,25 %, Tilgung 4 %, ohne dingliche Sicherung). Die Darlehen betragen bis zu 50.000 € je Wohnung und können mit den Mitteln aus dem Zuschussprogramm kombiniert werden.

Auch die Aufwendungen zur Beseitigung von hochwasserbedingten Schäden an der Infrastruktur in Städten und Gemeinden und deren Wiederherstellung werden den Gemeinden bzw. den kommunalen oder nicht-kommunalen Trägern erstattet. Die Zuwendungen für Schäden an Infrastruktureinrichtungen in Gemeinden in öffentlicher und sonstiger Trägerschaft können bis zu 100 Prozent betragen. Für individuelle Schäden an Gebäuden und Einrichtungen in nicht kommunaler Trägerschaft sind bis zu 80 Prozent vorgesehen, in begründeten Einzelfällen (Härtefällen) können sie über 80 Prozent hinausgehen. Die Gemeinden sammeln entsprechende Anträge und legen sie zur Bewilligung den Bezirksregierungen vor.

Die Antragsformulare finden Sie in der Rubrik „Formulare“.

 

Bürger-Treffen der Stadtteilgruppe Landshut-Ost am 11. Oktober 2013 in Mitterwöhr:

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der Unmut der Bürger ist erneut deutlich zum Ausdruck gekommen!
Konkret:
1. Die Bürger sind über die finanziellen Zuschussmöglichkeiten und Anlaufstellen bei der Stadt nicht genügend informiert.
Selbst die Bürgervertreter Wolfgang Mürdter und Herbert Wimmer kannten nicht alle Hilfemöglichkeiten.
Auch die entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung, die den Hochwassergeschädigten beratend bei Seite stehen sollen, sind längst nicht allen bekannt.
2. Die Vertreter der IG sind nicht ausreichend über die Umsetzung der Präventionsmaßnahmen informiert. Seitens des Wasserwirtschaftsamtes fehlen bisher sämtliche Lebenszeichen. Die Anregungen z.B. zum Thema „Tieferlegung der Isarsohlen“ wurden nicht beantwortet.
Ebenso gibt es keine Hinweise auf Maßnahmen die Oberstrom eine Verbesserung der Lage (Retentionsflächen) für Mitterwöhr darstellen könnten.
Um diesen Zustand zu überwinden hat Stadtrat Rudolf Schnur spontan die Einberufung eines Runden Tisches Hochwasserschutz angekündigt. Daran sollen neben Bürgervertretern, die Stadtwerke und das Wasserwirtschaftsamt teilnehmen. Bezüglich der von ihm vorgeschlagenen Präventionsmaßnahmen hinsichtlich der Stromversorgung soll eine Prüfung der Möglichkeiten mit Unterstützung des örtlichen Elektrohandwerks durchgeführt werden.
Stadtrat Rudolf Schnur, der seit wenigen Tagen auch Verwaltungsbeirat für die Stadtwerke Landshut ist, wird diese regelmäßigen Treffen zur zügigen Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen umgehend beim Oberbürgermeister vortragen und genehmigen lassen.
Auf der neu erstellten Homepage der Stadt Landshut vom Anfang November 2013 wurde gefunden:

Hochwasserkatastrophe: Neues Aufbauhilfeprogramm

Zum 16. August ist das neue Aufbauhilfeprogramm zur Hochwasserkatastrophe von Bund und Länder in Kraft getreten. Laut Innenministerium erhalten geschädigte Bürger im Anschluss an die Soforthilfen – sprich dem Sofortgeld (Stufe1 in Höhe von 1.500 Euro) und der Soforthilfe (Stufe2 für Hausrat- und Ölschäden), ab sofort Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten.

Das neue Aufbauhilfeprogramm umfasst Zuschüsse zur Behebung von Schäden an überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden. Gefördert werden können über dieses Programm Gebäudeschäden und Hausrat mit 80 Prozent, wenn die Schäden noch nicht über Sofortgeld und Soforthilfe abgedeckt werden konnten; das heißt, bereits erhaltene Soforthilfen werden angerechnet.

Unterschied zu den bisherigen Programmen ist, dass auch Eigentümer von vermietetem Wohneigentum antragsberechtigt sind. Zur Antragstellung ist eine Kostenschätzung von einer geeigneten Fachfirma vorzulegen, auch die Gebäudeschäden sind zu dokumentieren. Ein Außendienstmitarbeiter wird die Schäden überprüfen. Nach Auszahlung der Mittel muss der Antragsteller einen Verwendungsnachweis einreichen.

Nähere Informationen und entsprechende Antragsformulare gibt es auf der Internetseite des Innenministeriums unter www.stmi.bayern.de.

(Pressemitteilung vom 17. August)

14.09.2013

Grundsätzlich gelten diese Fragen auch für Landshut – Niederaichbach – Essenbach …

Stell Dir vor ….

…. es ist ein SUPER-GAU im Atomkraftwerk Gundremmingen mit radioaktiver Freisetzung und Du wohnst in Günzburg – Was ist zu tun?
Zunächst einmal: Nach Hause gehen und Fenster und Türen schliessen und die Radiodurchsagen beachten

Stell Dir vor ….
…. es ist ein SUPER-GAU im Atomkraftwerk Gundremmingen und Du wohnst in Günzburg – Was ist zu tun?
Dann nach Aufforderung im Radio gehst Du als Haushaltsvorstand in die nächstgelegene Apothke und holst für jedes Deiner Familennmitglieder eine hochdosierte Jodtablette ab – zusammen mit einem Merkblatt, auf dem steht, dass Du, wenn Du über 45 Jahre alt bist, diese Tablette vorsichtshalber nicht einnehmen solltest.

Stell Dir vor ….
…. es ist ein SUPER-GAU im Atomkraftwerk Gundremmingen und Du wohnst in Günzburg – Was ist zu tun?
Eventuell gehst Du später nach Aufforderung im Radio mit Deiner ganzen Familie zum Günzburger Bahnhof. Dort steht ein Zug bereit, der dich und Deine Familie in das sichere Augsburg fährt. Der Zug fährt zwar erst einmal viele Kilometer direkt auf das Atomkraftwerk zu, um dann wenige Kilometer vorher im rechten Winkel in Richtung Augsburg abzubiegen (Siehe Bild 01) – keine Angst, das klappt schon – das ist ja Bestandteil eines offiziell behördlich vorgeplanten Katastrophenschutzszenarios!

Stell Dir vor ….
…. es ist ein SUPER-GAU im Atomkraftwerk Gundremmingen und Dein Zug kommt tatsächlich in Augsburg an?
In Augsburg stehen dann auf dem Messegelände Feldbetten für Dich und Deine Familie bereit. Für den Fall, dass Du dabei „ein wenig“ radioaktiv verseucht worden sein solltest, werden dafür vorbereitete Notfallstationen dir helfen, Dich zu duschen und es werden frisch in den nächsten Wäschegeschäften beschlagnahmte Unterhosen (und hoffentlich auch Hemden, Pullover und Hosen) für Dich und Deine Famile und alle anderen bereit gestellt sein.

Stell Dir vor ….
das alles ist doch nicht sooo einfach. Deshalb muss so eine Evakuierung gut geübt sein.
Am Sonntag, den 14.04.13 – Näheres demnächst bei www. atommuell-lager.de und auch bei www.ippnw-ulm.de

Wer bei dieser Übung nicht dabei sein kann, kann das alles theoretisch nachholen:
Am Montag, den 22.04.13 um 20 Uhr in Günzburg im Forum am Hofgarten (siehe Bild 02)

Stell Dir vor ….
…. es ist ein SUPER-GAU im Atomkraftwerk Gundremmingen und die Behörden stellen fest, dass die Eingreifsrichtwerte für Günzburg zu hoch geworden sind?
…. dann wird nach Deiner Evakuierung (Feldbett in Augsburg) zu Deinem gesundheitlichen Schutz eine Zwangsevakuierung angeordnet – das heisst für Dich: Keine Rückkehr über Jahrzehnte und Aufgabe von Haus und Hof. Wer wird Dich dafür entschädigen? – Mit Sicherheit nur zum kleinsten Teil die AKW-Betreiber, denn deren Haftpflichtversicherung ist begrenzt.

damit grüsst
Reinhold Thiel
Ulmer Ärzteinitiative – IPPNW

 

Evakuierungsübung am Sonntag, 14. April in Augsburg

Wohin, wenn doch was Schlimmes im AKW passiert?

Die Verantwortlichen des AKW Gundremmingen wie auch bei den zuständigen Katastrophenschutzbehörden (Regierungspräsidien in Augsburg, Stuttgart und Tübingen) erklären immer wieder, dass eigentlich nichts Schlimmes im AKW Gundremmingen passieren könne.http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de/236108/data/235582/1/rwe-power-ag/presse-downloads/kernenergie/Ratgeber.pdf

Versicherungen rechnen jedoch mit dem AKW-Großunfall

Aber Fachleute vertrauen dem nicht. Die Industrieversicherer verlangen von den AKW-Betreibern für Haftpflichtversicherungen mit nur geringen Deckungszusagen Hunderttausende Euro Jahresprämie. Die genauen Zahlen traut sich RWE nicht zu nennen. Versicherer von Hausrat und Kfz-Vollkasko haben im Kleingedruckten Entschädigungen im Fall nuklearbedingter Schäden ausgeschlossen. Und im Atomgesetz § 28 ist geregelt, wer bei nuklearbedingten Tötungen die Beerdigung der Opfer zu zahlen hat.

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Versteckte, fehlende oder schlecht erkennbare Hausnummern führen häufig zu verzögerten Hilfeleistungen durch Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Es sollte im Interesse jeder Bürgerin und jedes Bürgers sein, dass die Einsatzkräfte die Hausnummernschilder jederzeit, auch nachts und einen Fahrzeug heraus, rasch und deutlich erkennen können.

Die Zuständigkeit für die Anbringung von Hausnummern liegt eindeutig bei den Hauseigentümern. In der Regel wird diese Pflicht durch kommunale Satzungen oder durch das Baurecht begründet.

Quelle:  Bayerischer Städtetag

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Es gibt jetzt ein Portal, in dem alle auf dem Weltmarkt zurückgerufenen Pro- dukte aufgeführt sind. Damit sind Verbraucher, Unternehmen und Behörden in der Lage, sich über gefährliche Produkte zu informieren, die von Herstellern auf der ganzen Welt wegen Mangelhaftigkeit zurückgerufen, d.h. vom Markt genommen werden mussten. Es wird davon ausgegangen, dass jährlich rund 3000 Mitteilungen von den zuständigen Behörden der EU, der USA, Kanadas und Australiens in dieses Portal eingestellt werden.
Pressemitteilung der Kommission unter http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1127_de.htm
Das internationale Portal zum Rückruf von Produkten unter http://globalrecalls.oecd.org/