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Schülerinnen erfinden Abstandsmessgerät für Kita-Kinder in Corona-Zeiten

Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“:

·         Erstmals virtuelle Ausgabe von „Jugend forscht“ am Münchner Airport

·         51 Nachwuchstüftler präsentierten 30 innovative Projekte

·         Flughafen München seit fast zwei Jahrzehnten Pate des Wettbewerbs

Die 56. Auflage von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ fand unter ungewöhnlichen Rahmenbedingungen statt: Erstmals wurde Deutschlands beliebtester Nachwuchswettbewerb aufgrund der Corona-Pandemie virtuell durchgeführt. Das gilt auch für den Regionalwettbewerb München-Nord, der bereits zum 19. Mal vom Münchner Airport ausgerichtet wurde. Die Nachwuchsforscher präsentierten ihre Ideen aus dem „Homeoffice“ über eine Online-Plattform von Jugend forscht. Auch die insgesamt 23 Juroren, die die Vorschläge begutachtet und die originellsten Entwürfe prämiert haben, führten die Feedbackgespräche mit den Teilnehmern ebenso wie ihre Bewertungsrunden per Videokonferenz durch.

Die Flughafen München GmbH (FMG) engagiert sich nunmehr seit knapp zwei Jahrzehnten als Pate des Wettbewerbs für die gezielte Förderung von jugendlichem Erfindergeist in der Flughafenregion. 51 junge Forscherinnen und Forscher aus 13 verschiedenen Schulen haben trotz der erschwerten Rahmenbedingungen am 2. und 3. März 2021 insgesamt 30 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik sowie Geo- und Raumwissenschaften vorgestellt. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen wurden dieses Mal mehr Einzelprojekte als Gruppenarbeiten realisiert. Das Motto des diesjährigen Nachwuchswettbewerbs lautet „Lass Zukunft da!“.

Inspiriert durch die aktuelle Situation setzten sich zwei junge Forscherinnen von „Schüler experimentieren“ mit der Corona-Pandemie auseinander und gewannen in der Kategorie Arbeitswelt den ersten Preis: Die 13jährige Johanna Leonhard und die 14jährige Milena Starovoitova (beide vom Gymnasium Ismaning) bauten einen Abstandsmesser für Kita-Kinder, die die Entfernung noch nicht einschätzen können. Mit Hilfe eines Mikrocontrollers und eines Ultraschallsensors wird der Mindestabstand von 1,5 Metern permanent gemessen. Wird er unterschritten, warnt ein akustisches Signal die Kinder vor allzu viel Nähe.

Ein gutes Beispiel für innovatives Denken im Bereich Umweltschutz kommt von den Siegern im Wettbewerb Technik (Schüler experimentieren): Die beiden 12jährigen Leon Leitner und Levin Yanik Beyerlein vom Luitpold Gymnasium aus München haben zur Ermittlung der Wasser-Qualität ein spezielles Boot konstruiert: Mit Hilfe ihres aus Glasfaser gebauten, ferngesteuerten Wasserfahrzeugs „Aquabot 2.0“ können sie die Wasserqualität online messen. Zwei unterschiedliche Sensoren an Bord analysieren den Sauerstoffgehalt und den ph-Wert des Wassers und übermitteln die Daten live an einen Laptop am Ufer des jeweiligen Gewässers.

Der virtuelle Landeswettbewerb für „Jugend forscht“ findet vom 24. bis 26. März bzw. von „Schüler experimentieren“ am 16. April statt. Dafür haben sich die folgenden Preisträger des vom Flughafen München organisierten Regionalwettbewerbs qualifiziert: 

Arbeitswelt:

•              „Schüler experimentieren“: Hilfe zum Mindestabstand einhalten von Johanna Leonhard (13 Jahre) und Milena Starovoitova (14, beide Gymnasium Ismaning)

Biologie: 

•              „Schüler experimentieren“: Untersuchung des Wachstums von Kressesamen auf verschiedenen Untergründen von Tanja Fan (9), Amalia Hein (11) und Diaratou Thiam (10) (Gymnasium Ismaning)

•              „Jugend forscht“: “Molecular docking” von neuen potentiellen antiviralen Wirkstoffen gegen SARS-CoV2 Virus von Leopold Zaitz (15, Luitpold Gymnasium München)

Geo- und Raumwissenschaften:

•              „Jugend forscht“: Knochen erzählen Umweltgeschichte von Finn Martin Fesq (17, Fachoberschule Karlsfeld)

Mathematik/Informatik:

•              „Schüler experimentieren“: Der Arduino als Messgerät von Malte Rauschenbach (10, Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben)

•              „Jugend forscht“: Echtzeit-Raytracing auf Adaptively-Sampled Distance Fields von Jonathan Hähne (18, Technische Universität München)

Physik:

•              „Jugend forscht“: Computertomographie im Eigenbau von Tobias Stadler (17, Gymnasium Waldkraiburg)

Technik:

•              „Schüler experimentieren“: AquaBot 2.0 – Ferngesteuertes Forschungsboot zur Wasserprobennahme, Analyse und Übermittlung von Leon Leitner (12) und Levin Yanik Beyerlein (12) (Luitpold Gymnasium München)

•              „Jugend forscht“: Sonic Light Vision von Kevin Pfalz (15, Luitpold Gymnasium München) und Dezhong Zhuang (15, Ernst-Mach-Gymnasium Haar)

Die Pressemitteilung finden Sie auch online in unserem Newsroom.

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