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Osttangente

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Zunächst einmal: Wer von einer Tangente spricht hat weder von Mathematik, noch vom Stadtplan eine Ahnung! Zum anderen: Ergolding würde durch die von Bürgern aus dem Stadtosten entwickelte Trasse nach dem Flächennutzungsplan keine Mehrbelastung erfahren! Im Gegenteil Piflas würde entlastet werden! Das eigentliche Problem ist, dass zuviel Unsinn geredet und geschrieben wird. So hat der LA-Stadtrat seit 2006 fünfmal abgestimmt und war inkl. OB mehrfach dagegen. Die Argumente dafür haben sich nicht geändert, aber die wurden damals nicht gehört oder verstanden und nun genau von den Leuten ausgerufen, die damals dagegen waren. Manche stellen sich so dar, als würden sie das Rad erfinden. Stattdessen wollen sie geistig dahin, wo der Stadtosten seit 1995 her kommt. Erzählt etwas Neues und verkauft nicht nur Altes als NEU!
Warum sollen Schönbrunn und Auloh für eine “Osttangente” sein, wenn dann der Verkehr aus der Konrad-Adenauer-Str. in diese Wohngebiete kommt? Nur eine “Entlastungsstrasse Ost” ist für den Stadtosten sinnvoll!

Rudolf Schnur

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Wer von einer Ost-Tangente spricht kennt entweder den Stadtplan nicht oder hat in Mathematik geschlafen! Die erneut (u.a. auch 2002, 2006, 2010 und 2012) in der Diskussion befindliche Trasse verläuft durch zwei Landshuter Wohngebiete und kann allein deswegen keine Tangente sein. Eines muss klar sein: Eine solche Straße führt entweder zu einer Entlastung in vielfältiger Weise, daher verwende ich seit Jahren den Begriff “Entlastungsstraße” oder sie hat zu unterbleiben! Insbesondere dulden die Bürger der Auwaldsiedlung und Auloh kein mehr an Lärm und Verkehr.

Nachdem die Ergoldinger Marktgemeinderäte und der Kreistag der Stadt Landshut einen Katalog an Prüfungszwängen auferlegt haben, in dem die Aufgabe “keine Mehrbelastung für Ergolding” darüber steht, sollen  verschiedenste Varianten geprüft werden.

Die Ergoldinger Bürgervertreter wollen Ihrem eigenen Bekunden nach zwischen Isar (Nordufer) und der B 11 / B 15 keine weitere Wohnbebauung, sondern nördlich der Bundesstraßentrasse auf dem ehem. Feldflugplatz östlich der Rottenburger Straße.
Eine tiefergelegte Fahrbahn mit Einhausung der Entlastungsstraße Ost ist dabei ebenfalls in Betracht zu ziehen. Diese Einhausung sehe ich als unabdingbar an, da nicht nur in Ergolding die bestehenden bewohnten Weiler, sondern gerade die Ortsteile Auloh und Schönbrunn, insbesondere vor Lärm geschützt werden müssen.
Diesen Gesichtspunkt vertritt mein Kollege Ludwig Graf und ich seit Jahren. Ebenso war für uns immer nur eine Entlastungsstraße, insbesondere für den Verkehr von und zu den Bildungseinrichtungen und den Wohngebieten in Schönbrunn und Auloh denkbar. Daher haben wir auch eine Tonnagebeschränkung zur Prüfung eingebracht.
Eine Umfahrung der B 299 (Konrad-Adenauer-Straße) oder gar ein Ersatz der B 15neu würde von uns entschieden bekämpft werden.
Auch deswegen haben wir im Plenum am Freitag darauf gedrungen, dass der mathematisch völlig falsch gewählte Begriff einer “Tangente” nicht mehr verwendet wird.
Die Sitzungsvorlagen wurden entsprechend geändert.
Abschließend meine Einschätzung, da ich als einziger Landshuter Stadtrat die beiden Sitzungen des Marktgemeinderates Ergolding vom November 2012 und November 2014 mit erlebt habe: Die Ergoldinger Bürgervertreter sind gegen jede Form einer Straße durch ihr Gemeindegebiet.
Sie wollten nur dem neuen Landrat nicht von vorneherein die Türe zuschlagen, wie sie es 2012 mit der Stadt Landshut getan haben (siehe www.klartext.LA “Ergolding schlägt die Tür zu”).
Aber: die Hoffnung stirbt zuletzt und wir sollten uns nicht den Vorwurf gefallen lassen, dass wir Landshuter die Entlastungsstraße zu früh aufgegeben haben.
Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit in 2015!

Rudolf Schnur, Stadtrat

Stadtratsantrag-Nr_0876-1

Unter TOP 3 wurde gegen 22.15 Uhr beschlossen:

19 : 5

“Der Marktgemeinderat befürwortet eine Machbarkeitsstudie.

Eine Kostenbeteiligung erfolgt nicht.

Die im Sachverhalt aufgeführten Anregungen sind dem Landratsamt und der Stadt Landshut mitzuteilen und sollen in dieser Machbarkeitsstudie abgehandelt werden.”

Die Anregungen sind:

– 4-spuriger Ausbau der Konrad-Adenauer-Straße

– Untertunnelung der Isar

– Optimierung des ÖPNV

– Umgestaltung des Kasernenecks: zwei Trassen a) nach Auloh und b) nach Geisenhausen

– Osttangente bis Berggrub

– Ergoldsbacher Straße – Zettlstraße – Kollmeder;  unter Berücksichtigung der Hochwasserproblematik

– Fußgänger und Radfahrerbrücke über die Isar; zusätzlich oder alleine?

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Die Sammlung der knapp 3.300 Unterschriften für das Bürgerbegehren “Entlastungsstraße Ost” hat begonnen. Die drei Vertreter des Bürgerbegehrens haben heute auch einen Entwurf eines Logos für das Bürgerbegehren vorgestellt.

In Kürze wird die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. Aufkleber, Banner, Plakate und Handzettel werden gerade vorbereitet.

Ein Infostand ist für Samstag, den 29.09.2012 am Kaserneneck vorgesehen.

Alle Bürger Landshuts, denen die ständigen Wartezeiten auf der Konrad-Adenauer-Straße und Niedermayerstraße zuwieder sind, werden um Ihre Unterschrift gebeten.

 

An folgenden Stellen wurden Listen aufgelegt, die auf Ihre Unterschrift warten:

Firma Reif, Land- & Gartentechnik, Rennweg 137, 84034 Landshut
Salon Valentin, Jodoksgasse 591, 84028 Landshut