PolitikWirtschaft und Unternehmen

Mittelstand entsetzt über Entwicklungen

Landkreis. Die MU ist entsetzt über die Entwicklungen, wie sie im Kabinett am 7. April beschlossen wurden. Die geplanten Öffnungsschritte und Modellprojekte werden um weitere zwei Wochen verschoben. Vorerst. Ebenso gelten weiterhin die inzidenzabhängigen Regelungen für den Einzelhandel. Und genau diese sind mit ein Grund, dass Dienstleistungen nicht angenommen werden, denn der Verbraucher ist durch die vielen verschiedenen Regelungen völlig verunsichert und weiß nicht mehr, was wann gilt.

MU-Vorstand Marcus Zehentbauer ist entsetzt. Was wird dem Mittelstand noch alles angetan? Dies ist eine leise und stufenweise Enteignung der Unternehmer. Der kleine Mittelständler als „herausragende Säule“, wie er von Ministerpräsident Markus Söder so gerne genannt wird, wird abgestraft, während die Großen Milliarden scheffeln.

„Es ist nur noch desolat, was mit unserem Mittelstand gemacht wird. Mein Verständnis ist erschöpft. Und die geballte Inkompetenz in Berlin und Brüssel sitzt fest im Sattel.“ (Vorstandsmitglieder der MU, M. Yblagger)

Und wenn die Medien seit Wochen über den Rückgang der Insolvenzen sprechen, wird der Grund, nämlich die ausständigen Insolvenzanzeigen, nicht angegeben, so Josef Roth.

Und diese werden in den nächsten Wochen geballt hereinbrechen, vor allem wenn auch die Buchhandlungen, Garten- und Baumärkte nun auch wieder unter die inzidenzabhängigen Regelungen fallen.

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