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Mieten in Deutschland steigen weiter

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland bislang nicht zu sinkenden Mieten geführt. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts zeigt, lag der Index zur Entwicklung der Wohnungsmieten in der Bundesrepublik im Januar 2021 bei einem Wert von 107,7 Punkten. Dies entspricht einem Anstieg von 7,7 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2015. Bei der Entwicklung gilt es allerdings zu bedenken, dass der Immobilienmarkt als träge gilt und oft erst Monate oder Jahre später auf Entwicklungen und Veränderungen reagiert.

In den deutschen Großstädten sind die Mietpreise besonders hoch – mit Quadratmeterpreisen von mehr als 18 Euro belegt München den Spitzenplatz in dieser Kategorie. Trotz stetig steigender Mietpreise leben in Deutschland etwa 57,9 Prozent der Menschen zur Miete. In den Stadtstaaten Hamburg in Berlin ist der Mieteranteil besonders hoch bzw. die Eigentümerquote besonders niedrig. In der Hansestadt an der Elbe lebt nicht einmal jeder Vierte in den eigenen vier Wänden. Noch eklatanter stellt sich die Lage in der Bundeshauptstadt dar: Hier ist nur knapp jeder siebte Einwohner Eigentümer einer (selbstbewohnten) Wohnung.

Weitere Informationen zum Thema liefert das Statista DossierPlus zur Mietpreisentwicklung in Deutschland. Enthalten sind u. a. Daten zur Mietpreisentwicklung der letzten zehn Jahre und ein Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Quelle
statista.com
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