Home Allgemein MARCO ALTINGER DIREKTKANDIDAT DER FDP — Vom Stimmkreis Dingolfing-Landau und Landshut-Land gewählt

MARCO ALTINGER DIREKTKANDIDAT DER FDP — Vom Stimmkreis Dingolfing-Landau und Landshut-Land gewählt

Marco Altinger als Direktkandidat der FDP zur Landtagswahl gewählt

Der 38 jährige Landshuter Unternehmer Marco Altinger wurde am Donnerstag Abend in Großköllnbach zum Direktkandidaten der FDP Dingolfing-Landau und Landshut-Land für den Stimmkreis 202 zur Landtagswahl 2018 gewählt.

Der Stimmkreis 202 Dingolfing-Landau umfasst unter anderem, die Gemeinden Bodenkirchen, Geisenhausen, Niederaichbach, Vilsbiburg, Vilsheim, Altfraunhofen, Gerzen, Velden und Wörth an der Isar und reicht somit kurz vor die Tore Landshuts.

Deshalb wurde der Direktkandidat zur Landtagswahl 2018 auch von den Kreisverbänden Dingolfing-Landau und Landshut-Land zusammen aufgestellt.

 

Altinger der als Angestellter arbeitete und zehn Jahre Polizeibeamter war, ist mittlerweile selbstständiger Unternehmer und leitet über vierzig Kinder Karate Schulen in Bayern. Er ist Präsident des Bundesverbands Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V., sowie Vorsitzender des 1. Karate Club Kreis Landshut e.V. Altinger ist verheiratet und lebt in Landshut.

In seiner Bewerbungsrede betonte Altinger er kenne unterschiedliche Sichten: Angestellter, Unternehmer und Beamter.

Altinger will im Wahlkampf insbesondere auf die Themen innere Sicherheit, Bildung und Familie, sowie Wirtschaft setzen.

In seiner Bewerbungsrede betonte der ehemalige Polizist, wie wichtig die personelle Stärke der bayerischen Polizei, vor allem auch im ländlichen Bereich ist. Viele Dienststellen sind notorisch unterbesetzt. Auch die Ausstattung der Polizisten gehört wesentlich verbessert: „Es kann nicht sein, dass Verbrecher besser ausgestattet sind, als diejenigen, welche diese bekämpfen sollen“, so Altinger wörtlich.

Nicht zuletzt der Fall Anis Amri in Berlin zeige, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Behörden auch auf europäischer Ebene verbessert werden muss.

Auch das Thema Bildung und Familie nahm sich Altinger zur Brust. Er betonte in welchem desolaten Zustand viele Schulen in Niederbayern sind, und das hier dringend Sanierungsbedarf herrscht. In den letzten Jahren wurden viele Kitas gebaut, sagte Altinger, jedoch wurde im Zuge dessen vergessen, dass Nachmittagsbetreuung (Schülerhort) für Kinder oft Mangelware ist. Auch hier herrscht Bedarf für Verbesserung.

Viele Kinder tun sich auch mit dem Schwimmen schwer. Immer mehr können nicht schwimmen, so Altinger. Früher war es normal das Lehrschwimmbecken in den Schulen vorhanden waren. Diese sollten, wenn sie vor Ort sind, auch erhalten werden.

Im Bereich der Wirtschaft forderte Altinger, eine klare Entbürokratisierung und den Abbau von unnützen Gesetzen auch auf Landesebene. „Es kann nicht angehen, dass niemand mehr seine Steuererklärung allein bewerkstelligen kann“, so Altinger.

Auch die Infrastruktur leidet seit Jahren unter Investitionsstau. Wenn man sich das Verkehrsaufkommen auf der A92 oder der A3 ansieht, dann weiß man, dass die Straßen in den letzten 30 Jahren nicht mit dem ansteigenden Aufkommen an Verkehr mit gewachsen und ausgebaut worden sind. Auch der Zustand lässt zu wünschen übrig. Er setzt sich unter anderem für den zügigen Weiterausbau der B15neu Richtung Mühldorf ein. Auch ist er Befürworter der dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen.

Im Bereich der Digitalisierung führte er abschließend noch mit an, dass Niederbayern im Bereich der DSL Leitungen und beim Handynetz ein Entwicklungsland sei. „Es ist für mich unerklärlich, dass in städtischen Randbezirken, gerade mal eine 3.000er Leitung an DSL vorhanden ist. Oder dass das Handynetz alle paar Kilometer ausfällt.. Wie soll hier der Handwerker am Land, wenn er dringend mit einem Hersteller etwas klären muss, jemanden erreichen?? Es wundert mich nicht, wenn immer mehr Menschen aus dem ländlichen Bereich in Niederbayern in die größeren Städte ziehen, wenn vor Ort die Infrastruktur nicht passt. Das muss sich ändern!“, so Altinger abschließend.

Foto zu dritt von rechts: Nicole Bauer, MdB (KV-Vorsitzende Landshut-Land), Marco Altinger, Franz Egerer (KV Vorsitzender Dingolfing-Landau)