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Immer weniger Sozialwohnungen in Deutschland

Die Anzahl der Sozialwohnungen in Deutschland hat sich seit dem Jahr 2007 fast halbiert. Das zeigt die Infografik von Statista auf Basis von Daten des Deutschen Bundestags. Die Gründe für diese Entwicklung: der soziale Wohnungsbau in Deutschland wird von Unternehmen der Immobilienwirtschaft größtenteils als unattraktiv wahrgenommen. Die im Vergleich zum frei finanzierten Wohnungsbau geringere Rendite, Mietpreisbindungen und eine abschreckende Wirkung des sozial schwachen Mieterklientels lassen viele Investoren zögern, in den sozialen Wohnungsbau zu investieren. Auch die Förderprogramme werden seitens der Unternehmen als unzureichend kritisiert. Wie die BAG Wohnungslosenhilfe e. V. berichtet, sind Miet- und Energieschulden die häufigsten Auslöser für eine drohende oder bestehende Wohnungslosigkeit. Ein Ausbau der Sozialwohnungen könnte also wirksam dazu beitragen, dass sich die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland verringern kann.

Quelle
statista.com
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