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Hochschule Landshut bekommt neues Laborgebäude

Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (Zweiter von rechts) besichtigte zusammen mit Bezirksrätin Martina Hammerl (von links), Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier und dem 2. Landshuter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, das Grundstück, wo das neue Laborgebäude entstehen wird.

Freistaat fördert Bauprojekt mit fünf Millionen Euro, Spatenstich könnte noch in diesem Jahr erfolgen

Die konstruktive und engagierte Zusammenarbeit zwischen Hochschule und der Region trägt erneut Früchte. Wenn alles nach Plan läuft, beginnt noch in diesem Jahr der Bau eines neuen Laborgebäudes am Campus. Über den aktuellen Stand informierten sich Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, Bezirksrätin Martina Hammerl und der 2. Landshuter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger vor kurzem bei Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. Sie nutzten dabei gleich die Gelegenheit, das Baugrundstück zu begutachten.

Den Antrag für ein neues Laborgebäude hatte die Hochschule im Rahmen der Hightech-Agenda im vergangenen Oktober gestellt. „Mit hervorragend ausgestatteten Laborräumen schaffen wir optimale Studienbedingungen“, so Pörnbacher. Von den gut ausgebildeten Fachkräften profitiere auch das Wirtschaftswachstum in der Region. Die Labore sollen sowohl für vorlesungsbegleitende Praktika sowie weitere Forschungsaktivitäten zur Verfügung stehen. „Die Abstimmung im staatlichen Bauamt für das Bauvorhaben ist bereits abgeschlossen, aktuell läuft das Flächenmanagementverfahren“, berichtete der Hochschulpräsident. „Im Anschluss können wir den Bauantrag einreichen und hoffentlich noch in diesem Jahr mit dem Spatenstich loslegen.“ Möglich macht das die Unterstützung durch den Freistaat: Mit fünf Millionen Euro fördert der Freistaat das Bauprojekt an der Hochschule Landshut. 

Hochschulstandort Landshut weiter stärken

Vor allem technische Forschungsschwerpunkte wie Autonomes Fahren oder Künstliche Intelligenz aber auch viele weitere Bereiche sind dringend auf neue Labore angewiesen. „Mit diesem Neubau setzen wir ein wichtiges Zeichen in der bayerischen Hochschullandschaft und stärken den Hochschulstandort Landshut“, betonte Radlmeier, der einen großen Anteil an der Realisierung des Bauvorhabens trägt. Als Stimmkreisabgeordneter und Mitglied des Wissenschaftsausschusses hatte sich Radlmeier in den vergangenen Monaten gegenüber dem Wissenschaftsministerium und Wissenschaftsminister Bernd Sibler für den Laborbau eingesetzt. Ebenfalls für das Projekt geworben hatten im Vorfeld Landshuts zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger und Bezirksrätin Martina Hammerl, die Mitglied des Hochschul-Kuratoriums ist. „Gerade mit Blick auf den MINT-Bereich sehe ich für unsere Heimatregion sehr großes Potenzial“, so Haslinger. „Je besser wir in Forschung und Lehre an der Hochschule aufgestellt sind, desto mehr können wir die jungen Menschen in der Region halten.“ Dem pflichtete Hammerl bei.

Hochschulpräsident Prof. Fritz Pörnbacher sprach allen Beteiligten für die nachhaltige Unterstützung seinen Dank aus: „Es ist schön zu sehen, dass alle an einem Strang ziehen, wenn es um die Weiterentwicklung unserer Region geht.“ Die Hochschule könne sich glücklich schätzen, Politik, Gesellschaft sowie das Wissenschaftsministerium – mit Staatsminister Bernd Sibler an der Spitze – an ihrer Seite zu wissen.

Foto: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 35 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 4.600 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Rund 120 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

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