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ENDGÜLTIGES AUS FÜR DAS LEHRSCHWIMMBECKEN — „Eltern sollen ihren Kindern das Schwimmen beibringen“, so eine Landshuter Stadträtin — Sanierung abgelehnt

ENDGÜLTIGES AUS FÜR DAS LEHRSCHWIMMBECKEN – „Eltern sollen ihren Kindern das Schwimmen beibringen“, so eine Landshuter Stadträtin — Sanierung abgelehnt

Nach einem zweijährigen Findungsprozess des Landshuter Stadtrates, haben die Stadträte festgestellt, das Lehrschwimmbecken der Grundschule Landshut St. Wolfgang nicht zu sanieren.

Mit Mehrheit und in namentlicher Abstimmung wurde trotz Fördergelder, die Sanierung des Lehrschwimmbeckens St. Wolfgang abgelehnt. Baureferent Johannes Doll bezifferte die Kosten wie schon bekannt, auf 2.6 Millionen Euro. Oberbürgermeister Alexander Putz wies darauf hin, dass man sich in einer weiteren Betrachtung der Situation um das Lehrschwimmbecken Zeit gelassen hätte und nun klare Fakten auf dem Tisch liegen. Die Stadträtin Sigi Hagl war eine der Befürworter/Innen einer Sanierung des Wolfgangbades. Nicht nur sie bezeichnete die Ablehnung einer Sanierung des Lehrschwimmbeckens als eine eklatante Fehlentscheidung. Landauf landab wird von vielen Politikern/Innen aller Couleur gefordert, dass man besonderes Augenmerk auf die Ausbildung der Jugend für das Schwimmen legen solle. In dasselbe Horn blies Jutta Widmann von den Freien Wählern. Sie wies auf die Fraktion der Freien Wähler im Bayerischen Landtag hin, die feststellte, dass 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler keinen Zugang zum Schwimmschulunterricht hätten.

Stadtrat Rudolf Schnur erklärte dem Stadtrat, dass nur Schulen mit 40 Klassen eine höhere Förderung zu erwarten hätten und somit diese für die Grundschule St. Wolfgang nicht in Frage käme. Darum spricht sich die CSU-Fraktion für keine Sanierung des Bades aus, um der Stadt die immensen Kosten nicht aufzubürden.

Oberbürgermeister Putz hatte bereits im Juli dieses Jahres festgestellt, dass die Kapazitäten im Landshuter Hallenbad und im Ergomar ausreichend seien um den Schwimschulsport zu gewährleisten. Ob diese Bestandsaufnahme auch in Zukunft noch tragfähig ist wird sich zeigen, denn die Stadt Landshut ist im Begriff ständig erheblich zu wachsen.

 

-hjl-

 

Foto: Lodermeier