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Ein Hochwasserdamm für Mitterwöhr

MdL Jutta Widmann beim Ortstermin

Das erste Frühlingswetter in Landshut, aber das nächste Hochwasser kommt bestimmt – das befürchten die Anwohner in Mitterwöhr. Daher traf sich die Landtagsabgeordnete und 3. Bürgermeisterin Jutta Widmann vor Ort mit Vertretern der Interessengemeinschaft Mitterwöhr, um sich die Problematik persönlich anzuschauen.

Durch die Insellage zwischen der Kleinen und der Großen Isar ist der Stadtteil Mitterwöhr bei Hochwasser stark gefährdet. „Am schlimmsten betroffen ist der untere Bereich von der Konrad-Adenauer- Straße bis hin zum Isarspitz, da die Flutmulde bei Hochwasser ungeheure Wassermassen noch vor der Konrad-Adenauer-Straße in die kleine Isar transportiert“, erklärten Hans Cikanek, 1. Vorsitzender und Norbert Haberl, Schatzmeister der Interessengemeinschaft. Ein am Ermlandweg wohnender Anwohner erläuterte MdL Jutta Widmann, dass beim Hochwasser 2013 ein nur um maximal 3 Zentimeter höherer Wasserpegel der Kleinen Isar genügt hätte und dann der Weg durch den Spielplatz und damit der gesamte untere Bereich von Mitterwöhr von der Kleinen Isar vollständig überschwemmt worden wäre.

Eigentlich befindet sich der Siedlungsbereich auf gleicher Höhe mit der Isar und somit sind bei Hochwasser Überschwemmungen vorprogrammiert.

Ein langjähriger Wunsch der Anwohner wären daher Hochwasserdämme. Diese waren bereits 1957 geplant, wie aus einer Denkschrift des Wasserwirtschaftsamts Landshut hervorgeht, gebaut wurden sie aber nie.

„Warum diese Pläne nie realisiert wurden, ist nicht nachzuvollziehen. Wichtig ist aber, dass die Anwohner in Zukunft vor Hochwasser geschützt sind und nicht jedes Jahr erneut bangen müssen!“, so Landtagsabgeordnete Jutta Widmann. 

In der Vergangenheit gab es bereits häufiger Überschwemmungen und die Anwohner nutzen Ihre Keller aus Angst nicht mehr richtig. Schon bei kleinen Hochwasserereignissen dringt Grundwasser in die Keller ein. Der Ausnahmezustand wurde zur Tagesordnung. 

Ein zweiter Wunsch, der seit vielen Jahren geäußert wird, ist eine Ausbaggerung der Großen Isar. Bei der Kleinen Isar wurde dies vor einigen Jahren bereits vorgenommen – erfolgreich, wie die Anwohner finden. Seitdem gibt es nämlich bei den Häusern nördlich der Breslauer Straße im Vergleich deutlich weniger Grundwassereintritte in die Keller.

Auch ist die Landtagsabgeordnete dankbar für die Initiative der Bürger und deren gründliche Recherche, denn ohne diese wäre das Vorhaben, einen effektiven Hochwasserschutz für Mitterwöhr zu erreichen, noch weiter in den Hintergrund gerückt. 

Die Vertreter der Interessengemeinschaft bedankten sich bei MdL Jutta Widmann sehr herzlich für Ihren Einsatz für die Interessen der Mitterwöhrer Bürger.

Fotos: Büro Jutta Widmann, MdL

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